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  • "Kultursoziologie" x
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Zur Kultursoziologie des Designs Eine Einleitung SOPHIA PRINZ / STEPHAN MOEBIUS In der gegenwärtigen Gesellschaft gibt es wohl kaum einen Ort, der nicht von Dinggestalten bevölkert wird. In fast allen Lebensbereichen und -situationen mischen sich Artefakte auf die eine oder andere Weise in unsere kulturellen und sozialen Praktiken ein – sei es als Computer, Schreib- tischlampe oder Kneifzange am Arbeitsplatz, als Einkaufstüte, Wühltisch oder Rolltreppe in den Shoppingcentern oder aber als Kochlöffel, Sofakis- sen oder Hausschuhe im privaten Wohnraum

Die Perspektive der Kultursoziologie | 171 Die Perspektive der Kultursoziologie Hans-Georg Soeffner 1. Vorbemerkung 1Angenommen, Gehlens »Urmensch« würde – durch welche Umstände auch im- mer – in unsere »Spätkultur« versetzt: Was wäre für ihn neben all den technischen Wundern und Kunststücken, die wir ihm zu bieten haben, das Auffälligste und zu- gleich Beunruhigendste? – Unsere Anzahl und unsere Städte, die ihm – dem an wei- te, fast menschenleere Räume gewöhnten Klanangehörigen – als monströse Zu- sammenballungen von Menschen erscheinen und ihn

III. Klassiker der Kultursoziologie »Muth aber und Abenteuer und Lust am Ungewissen, am Ungewagten.« (Nietzsche, Von der Wissenschaft) Wie kommt es zur Thematisierung von »Kultur« bei den soziolo- gischen Klassikern? Warum erscheint ihnen »Kultur« als ein Problem, über das geforscht werden muss? Die Entstehung kul- turtheoretischer Fragestellungen in der Soziologie ist nur dann hinreichend erklärbar, wenn man sie in den Kontext einer allge- mein um 1900 wahrgenommenen und erfahrenen Kulturkrise der Moderne in Beziehung setzt (vgl. Drehsen/Sparn 1996; Lichtblau

301 Grenzdestabilisierungen – Kultursoziologie und Poststrukturalismus Grenzen sind ein unweigerliches Medium wie Produkt kultureller Pro- zesse. Wenn das, was man Kultur nennt, über den Weg der Markierung häufig eher impliziter als expliziter Unterscheidungen prozessiert, über Differenzen, die Eigenes von Fremdem, Sakrales von Profanem, Öko- nomisches von Ästhetischem, Normales von Anormalem trennen, dann enthält sie offenbar immer die Markierung von Grenzen zwischen den jeweiligen Einheiten und Identitäten. Die Grenzen können gleichwertige Einheiten

Erkundungen in einem neuen Forschungsfeld

7 ZUR KULTURSOZIOLOGIE MASSENMEDIALER VERVIELFÄLTIGUNG – EINE EINLEITUNG DOMINIK SCHRAGE UND LUTZ HIEBER Technische Verfahren zur Reproduktion und Vervielfältigung von Kunstwerken oder Schriftgut lassen sich, wie ein kurzer, allein auf die Geschichte der Bildtechnologien bezogene Rückblick zeigt, bis in die frühe Neuzeit zurückverfolgen: Dürer und Raffael führten beim Kupfer- stich und Holzschnitt arbeitsteilige Produktionsverfahren ein, was zu einer – für die damalige Epoche – nahezu explosionsartigen Vermehrung der Bilder führte. Mit dem 19. Jahrhundert

Die »neue Kultursoziologie« und das praxeologische Quadrat der Kulturanalyse 1. die fAszinATion der kulTursoziologie Wissenschaftliches Arbeiten kommt nicht ohne affektive Orientierungen aus. Folgt man Max Weber, dann stellen sich die modernen Institutionen zwar auf den ersten Blick als Rationalmaschinen dar, als Orte der scheinbar affektfreien formalen Rationalität, unter denen das wissenschaftliche Feld mit seiner ins- titutionalisierten Teleologie der empirischen Überprüfung von Hypothesen, seinem Willen zur Wahrheit herausragt. Bei näherer Betrachtung

23 1. GENERATIONSSOZIOLOGIE ALS KULTURSOZIOLOGIE: EINE WISSENSCHAFTSGESCHICHTLICHE REKONSTRUKTION DER GENERATIONSTHEORIE Die vorliegende Untersuchung nimmt ihren Ausgang von der wider- sprüchlichen Situation der gegenwärtigen Generationssoziologie: Für die Analyse sozialer Wandlungsprozesse wird immer öfter auf den Genera- tionsbegriff zurückgegriffen, ohne dass eine systematische und verbind- liche Generationstheorie zur Verfügung stünde. Die damit einhergehen- de Unzufriedenheit ist jedoch nicht erst ein Kennzeichen der jüngsten Konjunktur des

Franz Borkenaus historische Kultursoziologie Österreichs 377 Austria and After. Franz Borkenaus historische Kultursoziologie Österreichs als Vorgeschichte zum 13. März 1938 Peter Fischer Am Morgen des 12. März 1938 marschieren die Nationalsozialisten in Österreich ein. Sie kommen damit einer geplanten Abstimmung des österreichischen Volkes über dessen Unabhängigkeit zuvor. Militärische Gewalt ist bei der »Übernahme« aller- dings nicht notwendig, denn bereits seit einigen Wochen sitzen Nationalsozialisten in den entscheidenden Positionen des politischen

Eine Kultursoziologie der Dinge (2., unveränderte Auflage 2011)