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Martin Heidegger DIE DISKUSSION UM HEIDEGGER Warum Heidegger? Welche Bedeutung können Heideggers philosophische Überlegungen heute noch haben, insbesondere für die Politische Philosophie, nach all den aufgedeckten Beziehungen, die er zum Nationalsozialismus unter- hielt? Das Buch folgt hier explizit der Hypothese, dass Heideggers Denken – trotz, aber auch gerade wegen dieser unverzeihbaren Verwicklungen – Anlass bietet, grundlegende Fragen der Politischen Philosophie aufzugreifen und es für künftige Diskussionen zum Politischen fruchtbar zu machen

83 Inmitten der Verwüstung. Ein Beitrag zum Technikverständnis Martin Heideggers OLE SCHULZ „Was du suchest, es ist nahe, begegnet dir schon.“ Hölderlin Der vorliegende Aufsatz ist darum bemüht, Heideggers Denkweg folgend, ei- nen Zugang zu dem naturwissenschaftlich-technischen Weltalter zu öffnen, welches zu der Gefahr für die Menschheit im Ganzen geworden ist. Die Sup- rematiestellung der Technik kommt bereits dadurch zum Ausdruck, dass die uns geläufige Rede von einem technischen Zeitalter dieses unter der Botmä- ßigkeit eines epochalen Phänomens

13 1. »Als ob wir das Wohnen je bedacht hätten« (Martin Heidegger) Diese halb fragend, halb erklärende Bemerkung Heideggers stiftet Nach- denklichkeit. Zugleich löst sie Irritationen aus – als hätte man etwas so Selbstverständliches und Allgegenwärtiges wie das Wohnen tatsächlich noch nicht bedacht! In dem Satz steckt der Imperativ, dem eigenen Aus- harren im Nicht-Denken des Gewöhnlichsten mit dem Beginn eigenen Nach-Denkens ein produktives Ende zu setzen. Martin Heidegger trifft diese Aussage nicht in seinem viel zitierten Vortrag »Bauen Wohnen Denken

437 Wahrheit als Geschehen – strukturelle Verbindungen im Denken von Nikolaus von Kues und Martin Heidegger SUSAN GOTTLÖBER „Die Frage nach dem Wesen der Wahrheit […] blickt in das Eine hin- aus, was jede ,Wahrheit‘ überhaupt als Wahrheit auszeichnet.“1 Die Frage nach dem Wesen der Wahrheit gehört neben der Frage nach dem Wesen von Sein zweifelsohne zu den zentralen Problemstellungen, die die Philosophie seit ihrer Entstehung beschäftigt haben. Schon da- mit zeigt sich, dass die Fragestellung – im Gegensatz zu den auf sie gegebenen Antworten

Spannungsverhältnisses dar, das für Medien konstitutiv ist. Im Laufe dieses Kapitels soll die Oberfläche deshalb schließlich als ein Medium nähergebracht werden, das uns sowohl materielle Präsenz- als auch immaterielle Sinneffekte vermittelt. Diese Bestimmung der Oberfläche, so wird zu zeigen sein, macht nicht zuletzt ihre »Verdächtigkeit« aus. 3 Die Oberfläche als ambivalentes Phänomen zwischen Innen und Außen. Zum Erscheinungsbegriff Georg Wilhelm Friedrich Hegels und Martin Heideggers unter Berücksichtigung der Theorie des Verdachts In der Philosophie Georg Wilhelm Friedrich Hegels

. Stattdes- sen vollzieht sich Unwahrheit als ein Verbergen oder ein Verzerren. Damit 277 Vgl. John Sallis: Heidegger und der Sinn von Wahrheit, S. 175f. 278 Vgl. David Espinet, Tobias Keiling: Vorwort, in: David Espinet, Tobias Keiling (Hg.): Hei- deggers Ursprung des Kunstwerks. Ein kooperativer Kommentar. Frankfurt a.M., 2011, S. 11-18, hier: S. 17, Fn 16. 279 Vgl. John Sallis: Heidegger und der Sinn von Wahrheit, S. 180-182. 280 Martin Heidegger: GA 9, S. 201, Herv. i.O. 281 Wesen wird von Heidegger nicht als Washeit, sondern als Vollzug gedacht. Wesen meint also so

Philosophie zu erhalten, werde ich deswegen noch andere zentrale Konzepte einführen, die meine Untersuchung leiten werden. Zu diesen zählen neben der Zeitlichkeit: Sinn, 72 Sein undZeit sollte ursprünglich sechs Abschnitte umfassen, von denen jedoch nur zwei vorliegen. (Vgl. Martin Heidegger: Sein und Zeit, S. 39f.) Im Dezember 1926 entschied sich Heidegger, die bereits vorliegende Fortsetzung nicht mehr zu veröffentlichen, da sich in dieser Zeit ein Wandel in seinem Denken abzeichnete. (Vgl. Jean Greisch: Der philosophische Umbruch in den Jahren 1928-32. Von der

2. Philosophische Grundlagen 25 2.2 Phänomenologie und Hermeneutik Maßgeblich für die Entwicklung der Grundannahmen meiner Arbeit sind zwei Philosophen: Martin Heidegger und Hans-Georg Gadamer. Einführend werde ich diese im Zusammenhang der mit ihnen identifizierten philosophi- schen Strömungen, der Phänomenologie und der Hermeneutik, behandeln. Dazu spitze ich die Darstellung der beiden Strömungen funktional auf meine Gesamtargumentation hin zu. Neben Unterschieden im Interesse der beiden Denker wird dabei vor allem auf grundsätzliche Gemeinsamkeiten verwiesen

- werk in seinem gleichnamigen Aufsatz als außergewöhnliche Situation aus. 348 Vgl. Martin Heidegger: Sein und Zeit, S. 41. Safranski wählt zur Erhellung dieses Den- kens ein sehr anschauliches Bild. Er schreibt, Heidegger greife ins menschliche Dasein »wie in eine Algenkolonie. Egal wo man sie ergreift, man wird sie immer als Ganzes herausziehenmüssen.« (Rüdiger Safranski: EinMeister inDeutschland.Heidegger und seine Zeit, Frankfurt a.M. 2001, S. 179.) Für eine genauere Beschreibung dieses metho- dischen Zusammenhangs siehe Kap. 4.2.2. 102 Das Lesen als Handlung Somit

Heidegger studierte: »Als eine Studentin ein mit seiner Phraseologie gespicktes Protokoll vorlas, unterbrach er [Hei- degger, S. R.] sie nach wenigen Sätzen: ›Hier wird nicht geheideggert! Wir gehen zur Sache über.‹ Günther Neske (Hg.): Erinnerung an Martin Heidegger, Pfullingen 1988, S. 180. 38 Vgl. Odo Marquard: Der Einzelne, S. 194, 196f. 30 Das Lesen als Handlung mit gerät für ihn auch die Stellung des Philosophierens selbst ins Wanken. Wenn dieses der Befangenheit des menschlichen Lebens nämlich ebenfalls nicht entkommen kann, untersteht es den gleichen Bedingungen