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Psychologie Von Mensch zu Tier TAMARA PFEILER/MARIO WENZEL EINLEITUNG Die Beziehung zwischen Menschen und nichtmenschlichen Tieren ist vielseitig, komplex und ambivalent. Einige Tiere1 leben als Begleiter mit den Menschen und werden häufig als Familienmitglieder angesehen (Joy 2010). Der Großteil der Tiere wird allerdings so behandelt, als existierten sie hauptsächlich für die Befriedigung von menschlichen Bedürfnissen (Beatson/Loughnan/Halloran 2009). So werden Tiere zur Herstellung von Lebensmitteln, Medikamenten und Kosmetik oder als

Willibald Ruch und Claudia Harzer Positive Psychologie Was ist Posit ive Psychologie? Positive Psychologie ist der Sammelbegriff für Theorien und Forschung dar- über, was das Leben lebenswert macht. Das „gute Leben“ war lange eine Do- mäne der Philosophie. Heute werden mit den Mitteln der wissenschaftlichen Psychologie jene Stärken und Tugenden erforscht, welche es Individuen und Gemeinschaften erlauben, gut und erfolgreich zu leben. Die Positive Psycho- logie basiert dabei auf dem Glauben, dass Menschen ein erfülltes Leben füh- ren bzw. ihrem Leben Sinn geben

Wissenschaftliche Psychologie als Humanismus? Rekonstruktion eines hybriden Programms zur Errettung der modernen Seele JÜRGEN STRAUB Eigentlich müsste es am College See- lenklempner geben oder wie auch im- mer der neueste Euphemismus für diesen Beruf lautet. Er findet sie mü- helos: Zentrum für psychologische Dienste. Auf dem Bildschirm wirkt es wie eine Genossenschaftsbank. Jeder Berater hat eine eigene Seite, die potentielle Klienten anschauen können. RICHARD POWERS 2009: 98 DIE AUSGANGSFRAGE IM DICKICHT VERSCHLUNGENER TRADITIONSLINIEN: DIE

Diskursforschung in der Psychologie Yannik Porsché, Felicitas Macgilchrist »Gegenstand der Psychologie«, so heißt es in einer aktuellen Vorstellung der Dis- ziplin an der Humboldt-Universität zu Berlin für Studieninteressierte sowie in einem prominenten Lehrbuch, »sind Verhalten, Erleben und [das] Bewusstsein des Menschen, deren Entwicklung über die Lebensspanne und deren innere (im Indi- viduum angesiedelte) und äußere (in der Umwelt lokalisierte) Bedingungen und Ursachen« (Zimbardo 1992: 1, 9).1 In diesem etablierten Verständnis der Psycho- logie wird

159 5. PSYCHOLOGIE DER AUSDRUCKSBEWEGUNG Die Erregung hat ihre Entwicklung, ihre Wellen, ihre Ruhepunkte, ihren Anfang, Mitte und Hö- hepunkt. (Denis Diderot) Mit der experimentalphysiologischen Untersuchung und fotografischen Erfassung von Affektbildern setzt eine epistemologische Wende ein, durch die die flüchtigen Zeichen der Affekte, die Dynamik psychischer Prozesse, den Raum positiven Wissens betritt. Diese Wende beschrei- bend, notiert Oberministerialrat Dr. Robert Volz 1866 in der Deutschen Vierteljahres-Schrift: Die Lehre von der Mimik hat in der neuesten

2 | Plastische Psychologie Eine Archäologie des filmischen Expressionismus FILM ALS »PLASTISCHE KUNST IN BEWEGUNG« In frühen Äußerungen zur Stilentwicklung des Films, den künstleri- schen Potenzialen des Mediums sowie insbesondere den Möglichkei- ten, den kinematographischen Erfahrungsraum über die Grenzen der Leinwand hinaus zu entfalten, brachten Filmemacher, Filmkritiker und Filmtheoretiker mit einiger Regelmäßigkeit die Metapher vom Film als einer »plastischen Kunst in Bewegung« ins Spiel.1 In seinem Essay »Die Geburt einer sechsten Kunst

2 Psychologie und Physik Radio und räumliches Hören 2.1 Experimentalsituation: Räumliches Hören im Ersten Weltkrieg Raumhören als ›Frontinstinkt‹ Das Radio ist aus einer Auseinandersetzung mit dem Raum heraus entstan- den. Wer bisher von der Vorgeschichte des Radios spricht, befindet sich oft in einer technikgeschichtlichen Narration von großen Erfinderpersönlich keiten, die spätestens bei Heinrich Hertz einsetzt und mit Guglielmo Marconi einen Höhepunkt erreicht.1 Wenn ich dagegen den Raum als Kristallisationspunkt für das Entstehen des neuen Mediums

3 Innerlichkeit und Psychologie »Kritik muss in der Sprache der Artisten reden.« WALTER BENJAMIN Die Bemerkungen der beiden vorangegangenen Kapitel haben Hinweise auf das Modell einer Ästhetik der Provokation gegeben, für die ›Transformationen‹ äs- thetischer Subjektivität an Gewicht gewinnen, wenn Rezeptions- und Produkti- onsseite der Kunst bewusst vertauscht werden, indem »Zuschauer durch gezielt verabreichte Schocks zu ihren Handlungen provoziert«1 werden. In seinem Ma- nifest Das Varietétheater macht Filippo Marinetti zum Beispiel dazu folgende

Therapeutisch-biographische Profile

155 III Wegbereiter der kognitiven Psychologie 1 Eine Relektüre älterer Wissenstheorien: Unausgeschöpfte Potenziale für die Wissenspsychologie Während sich viele Vertreterinnen und Vertreter der Kulturpsycholo- gie in der Tradition sozialwissenschaftlicher Handlungstheorien sehen und partielle Verwandtschaften mit Arbeiten von Jean Piaget, Kurt Lewin, Frederic Bartlett, Lev Wygotski, George Herbert Mead bis zu George A. Kelly betonen (die sie im Lichte sprachphilosophischer Neuerungen betrachten), fehlt in sozialkonstruktionistischen Publika- tionen