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Eine kulturwissenschaftliche Einführung

Raum MECHTILD RÖSSLER Der Begriff »Raum«, ähnlich wie »Landschaft«, hat eine Vielfalt von Konnotationen in unterschiedlichen Kontexten. Er reicht vom Begriff »Weltraum« bis zu »Wohnraum«, d.h. von der größtmöglichen Aus- dehnung, die sich ein Mensch vorstellen kann, bis hin zu dem, was ihn täglich im kleinen Bereich des privaten Alltags umgibt – inklusive des virtuellen Chatroom. Für den Historiker mag zwar die Geschichte der Erforschung des Weltraums, oder die Geschichte des Alltags und sei- ner Räume, sinnvoll sein, im Vordergrund des Gebrauchs des

Raum NIGEL THRIFT Einlei tung In den letzten zwanzig Jahren hat sich in den Sozial- und Geisteswissen- schaften ein spatial turn etabliert. Er lässt sich auf viele theoretische und praktische Impulse zurückführen, seine Wirkung aber ist schon mehr als deutlich geworden: Das, was wir meinen als scheinbar beständig expandierendes Univer- sum von Räumen und Territorien zu identifizieren, mit all den unter- schiedlichen Arten des Bewohnens – angefangen bei der Grenze, die der Mutterleib darstellt, über all die häuslichen Dinge in unserer Nähe, über die

VII. Zusammenfassung – Inklusion, Aneignung, Sozialraumentwicklung Abschließend werden in diesem Kapitel zentrale Ergebnisse zusammenge- führt und weiterführende Anschlussmöglichkeiten diskutiert, wobei immer wieder Rückbezug zu den Fragen gesucht wird, inwiefern Raum und Inklu- sion miteinander in Beziehung stehen und wie Sozialräume verändert wer- den können, sodass Personen sich diese als teilhabend aneignen können, die bislang primär an Barrieren stoßen. 25. Aneignung von Raum Raum wird in Aneignungspraxen hervorgebracht, in denen die betreffenden

186 | Der komponierte Raum RAUM IM PROMETEO Nono hat im Prometeo nicht nur jeden der elf Teile (einschließlich der Subteile von 2° Isola) anders besetzt und komponiert, auch die Raumdisposition der Klänge unterscheidet sich in jedem der Sätze. In ihrer direkten Abfolge kommt es immer zu raumklanglichen Kontrasten zwischen den Teilen. Innerhalb der einzelnen Teile ist ein konstanter Wandel der Raumklanglich- keit festzustellen, die an der unterschiedlichen Besetzung, am kompositorischen Satz und den darauf beruhenden live-elektronischen Bearbeitungen

Einleitung | 11 Wie erwähnt, ist das Hörbare im Prometeo rekonstruierbar und in der Abfol- ge der wissenschaftlichen Arbeit stehen Rekonstruktionen vor der Analyse. In diesem Buch befinden sich die Dokumentationen der drei Rekonstruktionen als Werkstattkapitel aber nach dem umfangreichen Analysekapitel, das dieser Ein- leitung in die Klang-Raumthematik sowie ihrer Analyse und deren graphischer Darstellung folgt. II RAUM IN DER MUSIK/RAUM IM PROMETEO In der Musik hat der Begriff ›Raum‹ mindestens zwei verschiedene Bedeutun- gen: So gibt es einerseits

3. Raum und Zeit: Gegenwartsinszenierungen im geschlossenen Raum Wurden bisher räumliche Phänomene wie Grenzen, Linien oder Innen- und Außenräume auf ihre Rolle imHinblick auf das fiktionaleWorldma- king diskutiert, soll der Raum im Folgenden mit der Zeit, der zweiten narrativen Schlüsselkategorie der Welterzeugung (vgl. Nünning 2009: 33), ins Gespräch gebracht werden. Für einen Autor, dessen Werk sich intensiv mit Geschichte und Gedächtnis auseinandersetzt, ist die Be- deutung dieser Kategorie evident. In den folgenden Abschnitten wird zu zeigen sein, dass sich

5. Bildsegmente im filmischen Raum Sehen heißt, zur Kenntnis nehmen, daß das Bild die Struk- tur eines davor-darin besitzt: unzugänglich und auf Distanz haltend, so nah es auch sein mag – denn es ist die Distanz eines unterbrochenen Kontakts, einer unmöglichen Be- ziehung von Körper zu Körper. Das aber heißt genau – und zwar in nicht bloß allegorischer Weise  –, daß das Bild die Struktur einer Schwelle besitzt. Die des Rahmens einer of fe- nen Tür zum Beispiel. Ein sonderbares Gespinst eines zu- gleich of fenen und geschlossenen Raums.1 Georges Didi

. Motivational framing beinhaltet dementspre- chend ein »Ermahnen« des Protestpublikums im Sinne einer Handlungsau forderung (vgl. D.G. Martin 2003, 2013) und wird deshalb als ein wesentlicher Faktor in der De- finition bzw. Bestimmung des »Kollektivs« gedeutet, das sich gegen die empfundenen Missstände engagiert (Haunss 2004: 35-40).40 3.4 Framing, Semantiken und Raum Auf Grundlage der Begri fsbestimmung und den weiteren Ausführungen in Kapitel 3.3 wird deutlich, dass die Perspektive der collective action frames in ihren Grundannahmen 40 Autor_innen wie Haunss (2004: 35

Visuelle Poetologien in Gustave Flauberts Madame Bovary
Series: machina, 11