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Literaturwissenschaftliche Raumtheorie In jüngerer Zeit haben sich die Bestrebungen verstärkt, raumtheoretische Kon- zepte des spatial turn in die Literaturwissenschaft zu überführen. Zu der noch re- lativ jungen Forschungsrichtung einer ›raumorientierten‹ Literaturwissenschaft tragen zahlreiche Sammelbände1 bei, aber auch Monografien, die das Werk ein- zelner Autoren im Hinblick auf die jeweilige Raumkonstruktion neu bewerten2. Hier hat sich bereits gezeigt, dass die Konzentration auf räumliche Aspekte Er- gebnisse liefert, die mit klassischen

Sozial- und kulturwissenschaftliche Raumtheorie ALL THE WORLD’S A STAGE? RAUMVORSTELLUNGEN IM WANDEL In den Kultur- und Sozialwissenschaften vollzieht sich seit Ende der 1980er Jah- re ein Paradigmenwechsel, der sogenannte spatial turn, der den Raum als kultu- rellen Bedeutungsträger verstärkt und mit einem neuen Raumverständnis zum Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen machen will. Durch die natio- nalsozialistische Geopolitik war der Raumbegriff in Deutschland lange diskredi- tiert1; in der Forschung wurde der Faktor Raum gegenüber dem

3. RAUMTHEORIE UND STÄDTISCHER RAUM Nachdem sich das letzte Kapitel mit den Bereichen Stadt, Stadtentwick- lung und städtischem Erleben auseinandergesetzt hat, wird innerhalb dieses Abschnitts versucht, die Neue Urbanität als "neue Ordnung ge- sellschaftlicher Räumlichkeit", 1 und die Prozesse einer zunehmenden Ökonomisierung mit der ihnen zugrunde liegenden herrschenden Ideolo- gie des (Spät-)Kapitalismus zu verbinden. Anhand des Soziologen Henri Lefebvre und seiner Theorie zur Raumproduktion wird zu Beginn der von ihm konstatierte Zusammenhang zwischen

2 Cassirers Raumtheorie im Kontext seiner ›Philosophie der symbolischen Formen‹ Der aktuelle Diskurs um die Naturschutzidee ›Wildnis‹ scheint diffus, weil die Akteure in den Diskurssträngen sich über die fundamental unterschiedlichen Vorstellungen davon, was Wildnis bedeutet, nicht immer bewusst sind. Einlei- tend habe ich herausgestellt, dass es zur Analyse dieses Diskurses sinnvoll ist, den Begriff ›Wildnis‹ grundlegend als kulturell geprägte Raumauffassung zu verstehen. In Kapitel 4 werde ich mit einer ordnenden, rekonstruktiven Analyse die

219 10 Impulse der geographischen Raumtheorie für eine raum- und maßstabskritische Diskursforschung SYBILLE BAURIEDL In den Sozial- und Kulturwissenschaften wird unter dem Label des spa- tial turn seit Ende der 1990er-Jahre eine umfangreiche Auseinanderset- zung geführt über die Wechselwirkung von Gesellschaftsverhältnissen und die Art und Weise, wie Räume gedacht, wahrgenommen und gestal- tet werden. Eine Diskursanalyse kann hierbei Hinweise geben zur sym- bolischen Strukturierung von Gesellschafts- und Raumverhältnissen und deren handlungsermöglichende und

4. Die Differenzlogik der Räume Mit Raumtheorie den Weiterbau von Städten denken Öffentlicher Planung fehle heute die Legitimation, weil eine Orientie- rung der Planungsziele an einem allgemeinen »öffentlichen Interesse« unmöglich werde, so eine zentrale These, die im Rahmen der Interna- tionalen Bauausstellung Hamburg diskutiert wird (IBA Hamburg 2012). Pluralisierung und Individualisierung der Gesellschaft führen, lautet die Begründung, zu auseinander strebenden Interessenlagen und erschwe- ren die Erarbeitung einvernehmlicher Zielsetzungen für die Planung

Der Stadtraum in den Arbeitsbüchern und Romanen Émile Zolas
Series: Lettre
Subjekt und Raum bei Edgar Allan Poe und Christoph Ransmayr
Series: Lettre
Wohnpraxen in der Gefängniszelle
Literarische Bilder im Zeitalter der Globalisierung