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Positionalität – Relationalität LYRISCHE TOPOLOGIEN Ein Spaziergänger oder Wanderer geht des Nachts, wahlweise auch in der Morgen- oder Abenddämmerung, durch das idyllische Land und wird angerufen von säu- selnden Stimmen, die aus der Tiefe der Natur zu ihm sprechen, um ihn zu überre- den, zu ihnen nach unten zu steigen. So oder ähnlich könnte eine sehr knappe, unspezifische und verallgemeinernde Inhaltsangabe für zahlreiche Gedichte Eichendorffs lauten, die sich der typischen und wiederkehrenden Requisiten der Eichendorff’schen Landschaft

Schluss: Konjunktionale Relationalität Jedes der fünf zurückliegenden Kapitel nahm sich eines Textes an, der die Konjunk- tion und zum zentralen Thema erhebt. Nicht dieses und nicht jenes, weder Subjekt noch Objekt, sondern das, was so unscheinbar wie ausdauernd dazwischensteht, rückt versuchsweise in den Fokus. Bei aller Unterschiedlichkeit der Ansätze und Ausfüh- rungen ist das leitende Interesse der Autorinnen und Autoren dabei stets philosophi- scher Natur. Es gilt den Fragen, was die Konjunktion ausmacht, wie sie vorgeht und welche Wirkungen sie dabei

Die Relationalität des Prekären1 Zu einer Ökologie der Rahmung Stephan Trinkaus Die Lichtung ist in diesem Sinne wirklich ein lucus a non lucendo: Die Öffnung, die in ihr auf dem Spiel steht, ist wesentlich eine Öffnung auf eine Schließung, und derjenige, der ins Offene schaut, sieht nur ein sich Schließendes, sieht nur ein Nicht-Sehen. Agamben (2003: 78)   Wie also gemeinsam sein, ohne das zu bilden, was die gesamte Tradition […] eine Gemeinschaft nennt […]? Nancy (2014: 142) Rahmen und precariousness In der Einleitung zu ihrem 2009 erschienenen Buch Frames of

Relationalität statt Kulturvergleich Zum vergleichenden Sehen im enzyklopädischen Museum Sophia Prinz Abstract: Noch heute ordnen enzyklopädische Museen ihre Sammlungen nach den museologischen Prinzipien des 19. Jahrhunderts: Die Dinge wer- den nach Kunst und Nicht-Kunst, sogenannten ›Kulturkreisen‹ und Epochen aufgeteilt. Eine solche kulturvergleichende Perspektive kann jedoch das historische Gewordensein unserer gegenwärtigen, transkulturellen Gesell- schaft nicht angemessen erfassen. Im Gegenteil – die Logik einer essenzi- ellen, kulturellen Differenz wird auf

Konvivenz und Relationalität im französischen Kolonialreich Atlantische und pazifische Meerlandschaften im Vergleich GESINE MÜLLER KULTURTHEORETISCHE MEERLANDSCHAFTEN Das Meer als Landschaft ist ein Topos kulturwissenschaftlicher Paradigmenbildung.1 Eine Landschaft zu sehen bedeutet, sich ein Stück sichtbare Welt zum virtuellen äs- thetischen Bild „zurecht-zu-sehen“ (Schmeling/Schmitz-Emans 2007: 22). Einen Weltausschnitt, in diesem Fall den Ozean, als Landschaft zu sehen, setzt Distanz vo- raus – und eine ästhetische Einstellung, die von der

Affektive Relationalität. Umrisse eines philosophischen Forschungsprogramms JAN SLABY, RAINER MÜHLHOFF, PHILIPP WÜSCHNER 1. Einleitung Affektivität ist eine grundlegende Triebkraft des menschlichen Zusammen- lebens. Affektivität ist einerseits ganz unmittelbar Kraft, Bewegung, Intensi- tät, Lebendigkeit – andererseits ein durch und durch soziales, interpersonales Geschehen, ein Modus des Miteinanderseins, ein gelebtes und erlebtes In- Beziehung-Stehen, ein vielfältig ausgestaltetes dynamisches „Dazwischen“. Aus diesen Gründen gilt der Affektivität

Umwelt der Tiere und Welt der Menschen Dichotomie oder Relationalität? Francesca Michelini einFührunG Im Laufe der Geschichte der westlichen Philosophie ist auf viele Kategorien oder Fähigkeiten zurückgegriffen worden, um die Unterschiede zwischen dem Menschen und dem Tier zum Ausdruck zu bringen, so z.B. auf die Konzep- te »Vernunft«, »Sprache«, »Kultur«, »Politik«, »Kunst«, »Geist«, »Mangel« usw. Im 20. Jahrhundert wurde insbesondere auf die beiden Grundkategorien »Welt« und »Umwelt« zurückgegriffen. Die Unterscheidung zwischen den »tie- rischen Umwelt

Vielfältig verflochten? Zugänge zur Tier-Mensch-Relationalität Eine Einleitung Winfried Speitkamp Wenn über den Umgang mit Tieren, über Tierschutz und Tierrechte gestritten wird, wenn von exotischen Tieren im Zirkus oder von Massentierhaltung die Rede ist, dann scheint immer ein Bild des Tieres die Folie zu bilden.1 Das Tier mag demnach zwar in verschiedenen Erscheinungsformen auftreten, etwa als Heimtier, Wildtier, Zootier oder Nutztier, aber es wird doch mit gleichen Kate- gorien gemessen – genauer: mit derselben Kategorie. Und diese Kategorie ist der

11.3 Relationale Wendungen: Generative Diskurse der Relationalität 460 Mitchell 2003: 28. 461 Butler 2005: 39. 462 Buher 2007: 167. 463 Gergen 2002a: 69. "Wir sind so sehr eingebettet in Beziehungen mit Anderen, dass es uns schwer fallt, diese Beziehungen deutlich zu er- kennen. Wir stecken so tief in der Relationalität, dass es bei- nahe unmöglich ist, ihre inneren Konturen und Funktions- weisen in vollem Umfang zu würdigen." SrEPHEN A. Mnc HELL 460 "Wer 'bin' ich ohne dich?" JUDITH BUTLER461 "Jenseits des Subjektiven, diesseits des Objektiven, auf

Mensch-Tier-Beziehungen als Merkmal in zukünftigen Zuchtprogrammen Relationalität von Verhaltensmerkmalen mit Merkmalen der Produktion Laura Santos, Kerstin Brügemann und Sven König allGemeine einleitunG: zuchtProGramme beim rinD Zuchtprogramme basieren auf der Selektion der besten Zuchttiere einer Generation zur Erstellung der nächsten Generation und um den erzielten Zuchtfortschritt in die Produktionsstufe zu übertragen.1 Ein erfolgreiches Zuchtprogramm umfasst alle, auch die auf zukünftige Bedingungen ausgerich- teten Maßnahmen, die zur Umsetzung eines