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Eine Studie zum Verhältnis von Anerkennungs- und Institutionentheorie
Series: Pädagogik

Zur Sozialität von Essstörungen Phänomenologische Perspektiven in der Philosophie der Psychiatrie ISABELLA MARCINSKI EINLEITUNG In der human- und sozialwissenschaftlichen Forschung zu Essstörungen wie auch zu psychiatrischen Krankheitsbildern allgemein fehlt die Thematisierung des subjektiven leiblichen Erlebens der Betroffenen. Auch die zahlreichen femi- nistischen Analysen von Essstörungen klammern diese phänomenologischen Perspektiven meist aus und beschreiben lediglich deren soziokulturelle Kons- truktion. In dezidiert phänomenologischen

4. Die Sozialität ökonomischer Austauschbeziehungen 4.1 Der Supermarkt als „Nicht-Ort“ In der Folge von Modernisierungstheorien, wie sie zum Beispiel von Anthony Giddens (1990; 1997) oder Ulrich Beck (1986) vorgestellt wurden, gerieten gesellschaftliche Prozesse in den Blick der Sozial- forschung, die mit Begriffen wie Entfremdung, Individualisierung und Homogenisierung in Verbindung gebracht werden. Mit diesen Begrif- fen wird versucht, die Auswirkungen von gestiegenem Wohlstand und technologischem Fortschritt, besonders in den Bereichen von Mobilität und

4 Sozialität von Kommunikation: Öffentlichkeit Die im vorangegangen Kapitel vorgestellten Geographien der Kommuni- kation bilden sich aus Verräumlichungen sozialer und kultureller Prakti- ken und Repräsentationen. Jede Form von Demokratie benötigt darüber hinaus Öffentlichkeit, in der Themen verhandelt werden sowie demokra- tisches Handeln stattfindet. Diese Formen des demokratischen Handelns, denen als zentrale Konzepte insbesondere Inklusion, Teilhabe und Zuge- hörigkeit zugrunde liegen, erzeugen die Sozialität von Kommunikation. Geographien der

4. Zur Sozialität des Audioguides Der sprachliche Zugriff auf Bilder sowie Kommunikation über Kunst wurden als komplexe Probleme erörtert, welche theoretische Debatten lange beschäftigt haben und welche sie voraussichtlich auch noch eine ganze Weile beschäftigen werden. In der Alltagspraxis bleibt man davon jedoch unbeeindruckt: Ständig wird dort über Bilder und über Kunst gesprochen, geschrieben, gestritten. Mag man sich inhaltlich vielleicht uneinig sein, so werden doch praktische Lösungen gefunden, sich über- haupt darüber zu verständigen. So schwer

Kapitel 2. Sozialität mit Dingen „Könige fassen Türen nicht an. Sie kennen dies Glück nicht: sanft oder heftig eine dieser vertrauten Füllungen vor sich her zu schieben, dann sich umzudrehen nach ihr, um sie wieder zurechtzurücken, – eine Tür in den Ar- men zu halten.“ FRANCIS PONGE Wie läßt sich das Miteinander von Menschen und Dingen in Gesellschaft, wie läßt sich gesellschaftliche Dingerfahrung genauer fassen? Selbst wenn Dinge und andere nicht-menschliche Entitäten aktiv oder tätig sind, wie etwa Maschi- nen, Vulkane, Roboter, Mikroben, genetisch

Einleitung: Symbolische Verletzbarkeit und Sozialität Seit der Antike gilt die Fähigkeit zum Symbolverstehen und zum Symbolge- brauch als ein einschlägiges Kennzeichen des Humanen. Was den Menschen von allen anderen Lebewesen unterscheidet, so lautet seither das fast einstimmige Credo, ist seine symbolische Existenzweise: Er ist ein animal symbolicum. Im Anschluss an diese Bestimmung soll mit dem Begriff der symbolischen Verletz- barkeit hier zum Ausdruck gebracht werden, dass es in der folgenden Untersu- chung um eine spezifisch menschliche Form der

22 | PROTEST TWITTERN ter den Buchstaben liegt“ (Krämer 2002: 324)16. Vielmehr fokussiert sie – in Umkehrung der oben getätigten Kritik an einer entpragmatisierten Sprachtheorie – Sprachgebrauch unter Bezugnahme seiner medialen, sozialen und kulturellen Verflechtungen sowie die situativen Konstella- tionen kommunikativer Praktiken. 2.1 ZUR SOZIALITÄT DER SPRACHE Die Frage nach der Sprache und dem Sozialen befindet sich disziplinär an den Schnittstellen, Brücken und Bruchkanten zwischen der Sprach- wissenschaft und der Soziologie. Die aus der

4 Die Sozialität der Bildung im Diskurs In den bisherigen Ausführungen habe ich mich insbesondere mit sozialphiloso- phischen Theorien beschäftigt, auf deren Grundlage eine Verhältnisbestimmung zwischen Sozialität und Bildung ausgelotet wurde. Die folgende abschließende Diskussion wird nun als Gelegenheit genutzt, die hier vorgestellte bildungstheo- retische Perspektive in Bezug und Abgrenzung zu drei theoretischen Perspekti- ven zu setzen, die eine Verwandtschaft zu oder eine Irritation vom dargelegten Bildungsverständnis sind. In Kapitel 4.1 wende ich

3 Die Sozialität der Bildung – Eine Annäherung Der Begriff der Sozialität provoziert unweigerlich eine Reihe von Assoziationen. Angefangen bei gesellschaftlicher Integration, ethischer Solidarität und Selbst- begrenzung, sozial vermittelter Wahrnehmung, Identitätsbildung, identifikatori- scher Vereindeutigungen, machtvoller Ein- und Ausgrenzungen bis hin zu sozia- len Ordnungsstrukturen konfigurieren alle das Verhältnis von Ich, Du und Wir in mehr oder weniger komplexer Weise. Es entstehen Verhältnisse des Aufeinan- der-bezogen-seins, in dem die