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Sprache Begriff: ›Sprache‹ ist zunächst ein Sammel- begriff für natürliche Sprachen wie Englisch oder Mandarin. Im Singular bezeichnet der Ausdruck eine besondere Art von Zeichen- system, zu der auch andere Phänomene ge- hören können. In seiner Semiotik unterschei- det Peirce (1933) drei Arten von Zeichen: In- dikatoren sind mit dem, was sie »darstellen«, über kausale Beziehungen oder raumzeitli- che Nähe verknüpft (z.B. Rauch als Zeichen von Feuer); Ikone ähneln dem, was sie dar- stellen (z.B. bildhafte Darstellungen); Sym- bole beziehen sich auf das

Franz Boas bei Forschungen unter Indigenen der USA die Bedeutung von unhinterfragten Annahmen für das Basis- Verständnis jeder sprachlichen Äußerung. Sein Zeitgenosse, der russische Literaturkri- tiker Michail Bachtin, traf die wichtige Un- terscheidung zwischen den verschiedenen, heteroglossischen sprachlichen Praktiken, die jeder Gruppe zur Verfügung stehen, und den enger geregelten Standardsprachen, die formale SprachwissenschaftlerInnen fälsch- lich als naturgegeben ansahen. Die heu- tige Sprachanthropologie hat daher betont, daß Sprache nicht nur die

Kapitel 3 Von Commons & Sprache Fragt man Englischsprachige, welche beiden der drei oben abgebildeten Gegen- stände zusammengehören, sagen die meisten: Bleistift und Papier. Aber Men- schen, die Bora sprechen, antworten anders. Bora ist eine Sprache der nordwest- lichen Region Amazoniens, die etwa 70 Begriffe für die Form von Gegenständen bereithält: einen »für lange dünne, einen für runde, einen weiteren für flache mit einer geraden Kante und so weiter«.1 Als der Ethnolinguist Frank Seifart einen Test mit Bora-Sprachigen durchführte und die Ergebnisse mit

Sprache und Bewegung in der frühen Kindheit N ADIN E MADEIRA flRMIN O EINLEITUNG Als Zugang zu sprachlichen Bildungs- und Entwicklungsprozessen in der frühen Kindheit spielt die Bewegung eine besondere Rolle. Bewegung ist die natürlichs- te und elementarste Ausdrucksform von Kindern. Um sich mitteilen und ver- ständigen zu können, stehen dem Kind unterschiedliche Kommunikationsmög- lichkeiten zur Verfügung - verbale und nonverbale (Zimmer, 2010). Je jünger die Kinder sind, umso mehr benötigen sie eine »anregungsreiche, zur Aktivität und zum Handeln

Die audio-visuelle Rhetorik des Films
Series: Film
Psychoanalytische Aufsätze
Series: Psychoanalyse
Die Briefsammlung der Parapsychologischen Beratungsstelle in Freiburg i.B.
Über die (Un-)Möglichkeit, von Folter zu erzählen
Series: Lettre
Sportwissenschaft als Kulturwissenschaft
Series: KörperKulturen