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  • "Stunde Null" x
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des Ostens aufgebrochen waren, um den ras- sisch-völkischen Bestand der Niedersachsen zu erhalten. Ähnlich sah 164es in anderen deutschen »Stammesgebieten« aus. Die alte Generation überstand also die »Stunde Null«, aber selbst der wissenschaftliche Nachwuchs legte nach. 1957 machte Hans Wil- helm Jürgens den »biologischen Anspruch auf Territorium« geltend (wovon sich die publizierende Zeitschrift übrigens distanzierte). Histo- rische Ansprüche auf einen Raum verlören an Überzeugungskraft, »wenn nicht eine lebendige Volkskraft dahintersteht«. Nehme aber die

»Stunde Null« und »Achtundsechzig« als Gründungsmythen der deutschen Nachkriegsdemokratie Wolfgang Bergem 1. absoluter anfang nach totaler auslöschung und die liberale deMokratie Das mythische Denken eines absoluten Neuanfangs auf Grundlage einer to- talen Auslöschung ist ein fundamentalistisches, monistisches und auch idea- lisches Denken, das der prinzipiell pluralistischen Vielfalt an Weltbildern, grundlegenden Annahmen und Meinungen sowie der Modi der politischen Willensbildung, der Politikentstehung und der Konfliktregulierung in rechts- staatlichen

3. Nachkriegswirtschaft in der Geschichtswissenschaft 3.1 »Stunde null« versus »Auferstanden aus Ruinen« Die Nachkriegswirtschaft, so ist sich die Wirtschaftsgeschichte heute einig, hatte keine »Stunde null« wie in Westdeutschland kommuniziert und kein »Auferstanden aus Rui- nen« wie die Nationalhymne der DDR suggerierte. Der Mythos von der »Stunde null«1 entstand in den Nachkriegsjahren durch den Anblick der z.T. vollkommen zerstörten Innenstädte, deren Bilder durch die Welt gingen. Eine im Auftrag der US-Luftwaffe eingesetzte Expertenkommission stellte jedoch

Zero Hour/Stunde Null Destruction and Universals at Mid Century Barrett Watten “The fatalism by which incomprehensible death was sanctioned in primeval times has now passed over into utterly comprehensible life. The noonday panic fear in which nature sud- denly appeared to humans as an all-encompassing power has found its counterpart in the panic which is ready to break out at any moment today: human beings expect the world, which is without issue, to be set ablaze by a universal power which they themselves are and over which they are powerless.” —Theodor W

Einfl uss der US-Regierung auf den bundesdeutschen Städte- bau vgl. z.B. Diefendorf 1993a; 1993b; Schildt 2007b. Alexandra Staub Von Stunde Null bis Tempo 100. Das Einfamilienhaus und die »Amerikanisierung« westdeutscher Wohnideale in der Nachkriegszeit* * Eine ausführlichere Fassung dieser Überlegungen auf Englisch ist Staub 2014. Für eine weitere Diskussion zu den Einfl üssen auf das bundesdeutsche Einfamilienhaus in der Nachkriegszeit vgl. Staub 2015, Kapitel 5. 74 | ›Georgian‹ oder ›Victorian‹ zeigte, wurde im 19. Jahrhundert das Landhaus bei wohlha- benden US

Zur Produktion einer Erfolgsgeschichte in der deutschen Geschichtskultur
Geschichte - Forschung - Diskurs
Series: Histoire, 131
Deutschland und Frankreich um 1945 - zur Dynamik eines 'transnationalen' kulturellen Feldes / Dynamiques d'un champ culturel 'transnational' - L'Allemagne et la France vers 1945
Interdisziplinäre Perspektiven auf »America's Germany«
Series: Histoire, 55
FREE ACCESS

Inhalt 7 Editorial Karin Harrasser und Elisabeth Timm THEMA 11 Zu diesem Heft Sonja Hnilica und Elisabeth Timm 15 Das Einfamilienhaus als neue anonyme Architektur. Bestand und Begehren Sonja Hnilica und Elisabeth Timm 29 Das Adels-Haus in der Frühen Neuzeit. Genealogisches Konzept, verwandtschaftliche Ordnung, architektonische Gestalt Michael Hecht 49 Zur Rezeption des Bauernhauses durch die Architekten der Moderne in Deutschland um 1900 Jeannette Redensek 73 Von Stunde Null bis Tempo 100. Das Einfamilienhaus und die