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Dichte und Veränderungen sozialer Interak- tionen im Kommunikationsverhalten, Kauf- verhalten oder Lebensstil räumlich und zeit- lich erfassen. Anthony Giddens (1988) übernahm dieses Modell für seine »Theorie der Strukturie- rung«, wonach die Wiederholung von Rou- tinehandlungen im Alltag konstituierender Bestandteil für die Zeitlichkeit einer Gesell- schaft ist. Barbara Adam (1990) führte dies durch die Untersuchung der engen Verbin- dungen zwischen gesellschaftlicher Zeitlich- keit mit jener der natürlichen Umwelt weiter. Manuel Castells (2001-2003) Konzept der

Der Vortrag zum Thema „Zeitlichkeit“ aus kunstwissenschaftlicher Per- spektive beleuchtete konkrete künstlerische und kuratorische Projekte der 1990er und 2000er Jahre und stellte diese in Bezug zu ausgewählten Diskursansätzen einer jüngeren Kunsttheorie.1 Der aus einer langjährigen Ausstellungspraxis und mit einer Schwerpunktsetzung auf das Medium Fotografie entwickelte Vortrag bewegte sich zwischen nuancierten Aufmerk- samkeiten und Fragestellungen. Schwerpunktmäßig präsentierte Martin Hochleitner Arbeiten von Künstlerin- nen und Künstlern, die sich seit

Interdisziplinäre Perspektiven auf Theorien und Phänomene der Präsenz

5. Freiheit und Zeitlichkeit Ziel des dritten Teils dieser Arbeit ist es, die zeitliche Dimension der Frei- heit der Kritik innerhalb der Ko-Konstitution von Subjekt und intersubjekti- ver Praxis herauszuarbeiten, um die Gefahren des Scheiterns innerhalb un- serer Selbstbestimmung nochmals zu untersuchen und eine Antwort auf das ›Kantische Paradox‹ zweiter Stufe geben zu können. Exegetisch werden wir uns dazu Sein und Zeit zuwenden. In Hinführung auf die Lektüre von Sein und Zeit werden wir uns mit Hei- deggers Auseinandersetzung mit KantsKritik der reinen

Erinnerung und Zeitlichkeit KAI PREUSS Der Musik scheint ein ganz besonderes Verhältnis zur Erinnerung zu eigen. Nicht nur ist sie, wie alle historischen Gegenstände, etwas an das erinnert wird, sie vermag es auch an etwas zu erinnern. Sie bringt Erin- nertes zur Darstellung, wird – wie andere Künste auch – zum Medium der Erinnerung. Wo andere Medien aber das Erinnerte nur dem Sachge- halt oder der Darstellungsform nach, z.B. das Ölgemälde eines Ölgemäl- des, erscheinen lassen, vermag es die Musik, das Erinnerte in einer, wenn nicht der wesentlichen

18 Aktualisierungen spätmoderner Zeitlichkeit In einem wunderschönen Gebirge läuft ein Mann splitterfasernackt auf den Gipfel eines Berges. Er atmet ein, genießt die Sonne und lächelt selig. Dann springt er. Auf dem Rücken rutscht er den Berghang hinunter, seine Hände berühren sanft das Gras, sein Rücken schmiegt sich dem Untergrund an, sein ganzer Körper reagiert auf die groben und feinen Veränderungen des Bodens. Er erfreut sich sichtlich an der Berüh- rung mit der Wildnis. Durch Stock und Stein rauscht er den Berg hinunter. Selbst ein Nagel, der sich in seinen

101 „ Schließlich leben Menschen nicht in Ziegelsteinhaufen, sondern in Vorstellungsräumen und Erinnerungslandschaften.“ 1 Bazon Brock 103 Reflexion Die Zeitlichkeit der Architektur Die verschiedenen Stationen auf dem Weg entlang der Straße Unter den Linden haben deutlich aufgezeigt, dass unsere Wahrnehmung von vielen Faktoren beeinflusst wird und dabei immer auch vorbe- stimmt ist. Es werden immer bewusst oder unbewusst gemachte Erfahrungen imaginativ in die Objekte unserer Anschauung mit hineingelegt. Neben individuellen Ausprägungen der Sinneswahr

Kapitel 4: Zeitlichkeit und Wahrnehmung 4.1. Zeitlichkeit und Dauer „Performance hat auch etwas zu tun mit dem Glück, etwas zu sehen. Das Glück wird nicht kleiner, wenn das, was zu sehen ist, vorüber ist. Performance hat etwas zu tun damit, daß Kunst etwas Ähnliches ist wie Yoghurt – daß sie ein Verfallsdatum hat. Normalerweise ist Kunst das Gegenteil von Yoghurt – sie fängt an gut zu werden, wenn der Yoghurt schlecht wird.“ 1 Wie im vorangegangenen Kapitel bereits thematisiert, spielen Zeitlichkeit und Dauer in der Wahrnehmung des spezifischen Bildes in der

Mythos, Zeitlichkeit und kollektives Gedächtnis Peter Stachel Die Mythen sind die wichtigste Form der Gedanken.1 Jorge Luis Borges (1899–1986) zuM Begriff My thos »Der Gebrauch des Wortes ›Mythos‹ kennt im Deutschen keine gemeinverbindli- che Regel«,2 wie Hermann Lübbe zutreffend feststellt. Er hätte noch hinzufügen können, dass dies keineswegs ein Spezifikum der deutschen Sprache ist und dass der Begriff in den letzten Jahren geradezu inflationär verwendet wird, meist um ein zweites Substantiv ergänzt. Eine google-Suche ergibt eine Unzahl derartiger

(dE-)konstruk tIonEn von ZEItlIchkEIt. WahrnEhmung – oP tImIErung – Er Z ählung Mareike Gebhardt und Kay Kirchmann Zeitlichkeit ist eine der grundsätzlichen und meist implizit bleibenden Dimen- sionen soziokultureller Ordnungen und Prozesse. Zeit strukturiert sich meist von der Gegenwart aus, in der Vergangenes erinnert und Zukünftiges erwartet wird. Philosophische, kultur- und sozialwissenschaftliche Theorien der Zeit fokussieren in ihrer Vielheit auf die Zeitkonstitution im subjektiven Bewusst- sein, auf zeitliche Muster innerhalb von