Titelbild von:  Entwürfe und Gefüge

Entwürfe und Gefüge

William Forsythes choreographische Arbeiten in ihren architektonischen Konstellationen

Das Potenzial von Choreographie und Architektur liegt im Entwerfen von Schauplätzen und Handlungsräumen. In dieser Hinsicht sind beide nicht als abgeschlossene Werke zu denken, sondern als dynamische Gefüge von Körpern und Räumlichkeit. Kirsten Maars Studie nimmt die choreographischen Arbeiten William Forsythes seit 2003 in den Blick und kontextualisiert sie durch Verfahren des Entwerfens in der Architektur des 20. Jahrhunderts - von Buckminster Fuller über Cedric Price bis hin zu Nikolaus Hirsch. So werden raumanalytische Verfahren herausgearbeitet, die in den Entgrenzungsbewegungen zwischen den Künsten operativ werden. Choreographie und Architektur werden dabei als Praxen sichtbar, die zwischen Notation, Konzeption und deren Aktualisierung oszillieren und Körper, Objekte und Betrachter im Raum je neu organisieren.

Autoreninformation

Kirsten Maar (M.A. promov.), Theater- und Tanzwissenschaftlerin, arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am SFB 626 »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste« an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen choreographische Verfahren im 20. Jahrhundert, Entgrenzungen zwischen Choreographie, Architektur und Kunst sowie Raumkonzeptionen und deren kinästhetische Erfahrung.

Rezensionen

»Das Buch kann in seiner Vollständigkeit der Beschreibung und der Tanzentwicklung als Nachschlagewerk für die Tanztechnik des zeitgenössischen Tanzes in jeder Handbibliothek seinen Platz finden.«
Peter Dahms, OpernInfo Berlin, 05.07.2019

Zusatzmaterialien

$ 32,99
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Auflage: 1. Aufl.
Zielgruppe: Professional and scholarly;

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