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Religionssoziologie

Vielfach wird heute die Meinung vertreten, Religion gehöre aufgrund der sog. SäkularisieÝ rung zu den »Verlierern« gesellschaftlicher Modernisierung. Demgegenüber steht die AnÝ nahme, dass Religion eine Transformation erfahren und sich in Bezug auf Inhalte, SozialforÝ men und Funktion(en) gewandelt habe. Diese paradigmatische Differenz zieht sich durch die Soziologie seit ihrer akademischen Etablierung und kennzeichnet auch noch die gegenwärtige Religionssoziologie. Der Forschungsüberblick zeigt allerdings, dass man es keineswegs mit unilinearen und homogenen Prozessen zu tun hat. Dass Aussagen über die Relevanz von Religion nur unter Berücksichtigung je spezifischer gesellschaftlicher Kontexte getroffen werden können, ist eine der Thesen des Beitrags.

Reviews

»Krechs Einführung in die Religionssoziologie lässt sich schließlich insofern als Muster einer gelungenen Einführung verstehen, als es ihm gelingt, ein weites Feld durch ein paar UnterÝ scheidungen so einzuteilen, dass es überschaubar wird.«
Thorsten Bonacker, Soziologische Revue, 24 (2001)

»Mit Blick auf die Klassiker hat Volker Krech in einem ebenso knappen wie brillianten ÜberÝ blick über konzeptionelle Fragen der Religionssoziologie die Vermutung geäußert, 'dass die Beschäftigung mit Fragen der Religion zu den Konstitutionsbedingungen der Soziologie geÝ hört'. Von Durkheim über Simmel und Weber bis hin zu Luckmann und Luhmann, für deren Werk die genaue soziologische Bestimmung der Religion eine zentrale Aufgabe war, findet dieÝ se These hinreichend Bestätigung.«
PD Dr. Benjamin Ziemann, Neue Politische Literatur, 50 (2005)

Besprochen in:

Spirita, 6 (2001), Gritt Klinkhammer

OPEN ACCESS
Edition: 1. Aufl.
Audience: College/higher education;

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