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Frankophone digitale Literatur

Geschichte, Strukturen und Ästhetik einer neuen Mediengattung

Reihe: machina, 9

Hyperfiction, digitale Poesie & Co. - seit Beginn der digitalen Revolution haben frankophone Autor_innen mit dem literarischen Potential der digitalen Medien experimentiert. Insbesondere im eigenen Land blieben den Werken aber bislang Publikumserfolg und literaturwissenschaftliche Anerkennung verwehrt.
Elisabeth Carolin Bauer setzt eine Auswahl der Werke in einen historischen Kontext und wirft einen literaturwissenschaftlich-analytischen Blick unter die postmodern leichte Oberfläche. Sie zeigt: Die klassischen narrativen Verfahren sind im neuen Medium weiter gültig, doch ihre Ausformulierung in eigenen genuinen Techniken ist stets überraschend und virtuos. »Digitale Literatur« hat den Rang einer eigenen Mediengattung neben z.B. »Hörspiel« und »Film« durchaus verdient.

Autoreninformation

Elisabeth Carolin Bauer (Dr. phil.), geb. 1972, hat in Regensburg Romanistik mit Schwerpunkt Französische Literaturwissenschaft sowie Linguistische Informationswissenschaft mit besonderem Schwerpunkt auf Softwareergonomie und Information Retrieval studiert. Sie ist als Pressesprecherin in einem international operierenden Hightech-Unternehmen tätig.

Rezensionen

»Dank Bauers Untersuchungen erhält auch der nicht informationswissenschaftlich vorgebildete Leser einen Einblick in die gattungsspezifische Verwendung der Ausdrucksmöglichkeiten, die das World Wide Web der digitalen Literatur bietet, und kann die Auswirkungen des Mediums auf Narration, Ästhetik und das Verhältnis Autor-Erzähler-Leser nachvollziehen.«
Jahrbuch des Frankreichzentrums, 15 (2015)

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Zielgruppe: Professional and scholarly;

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