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Anerkennung und Widerstand

Lokale islamische Identitätspraxis in Hamburg

Der Topos »Islam in Europa« ist durch Dichotomisierung gekennzeichnet: Im öffentlichen und wissenschaftlichen Diskurs offenbart sich eine binäre Auseinandersetzung, die entweder muslimische Subjektivierung oder die Institutionalisierung des Islam verhandelt. Dabei werden Europa und der Islam als voneinander getrennte Einheiten konstruiert.
Laura Haddads ethnographische Fallstudien zeigen hingegen einen wechselseitigen Aushandlungsprozess von Islam und Europa, der diese Dichotomien in Frage stellt. Anhand der europäischen Metropole Hamburg werden Anerkennung und Widerstand als zwar ambivalente, aber einander bedingende Konzepte sichtbar.

Autoreninformation

Laura Haddad, geb. 1984, forscht zu lokalem Islam, interreligiösen Initiativen und der Pluralisierung von akademischer Theologie an der Akademie der Weltreligionen, Universität Hamburg, und dem Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück.

Rezensionen

»Laura Haddad führt ihre ethnologische Forschung auf originelle Weise mit einer eigenen TheoÝ rie der Identitätskonstruktion in (post-)migrantischen Gesellschaften zusammen. Ihren ÜberleÝ gungen zur Besonderheit islamischer Identitätspraxis folgen drei Hamburger Fallstudien, die spannende ethnographische Einblicke geben.
Das Buch [eröffnet] anregende und aktuelle Forschungsperspektiven.«
Alexander Krahmer, www.socialnet.de, 27.11.2017

Besprochen in:
BZgA-InfoDienst Migration, 4 (2017)

Zusatzmaterialien

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Zielgruppe: Professional and scholarly;

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