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Koloniales Erbe in Museen

Kritische Weißseinsforschung in der praktischen Museumsarbeit

Mit dem Koalitionsvertrag von 2018 wurde das Koloniale Erbe als Teil der deutschen Geschichte anerkannt. In einem Europa, in dem Nachfahren einstiger Kolonialmächte zusammen mit Menschen aus ehemals kolonisierten Ländern leben, gibt es sehr verschiedene Blicke in die Vergangenheit - geeint jedoch im Wunsch nach gesellschaftlichen Grundwerten in der Gegenwart. Daraus ergeben sich zentrale Fragen für die postkoloniale Museologie: Wie geht man mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten um? Welche Erinnerungspolitik soll vertreten und wie kann struktureller Rassismus abgebaut werden?
Anna Greve führt zur Beantwortung dieser Fragen erstmals die Kritische Weißseinsforschung mit ihren Begriffen und Methoden in die praktischen Museumsarbeit ein.

Reviews

»Greves Aufsatzsammlung bietet nützliche Ratschläge und kritische Denkanstöße für eine rassismuskritische und multiperspektivische Museumsarbeit und demonstriert anhand der Praxis, dass für diese unabhängig von Größe oder Ausrichtung eines Museums Notwendigkeit besteht und genug Chancen zur Umsetzung existieren.«
Patrick Helber, H-Soz-u-Kult, 19.12.2019

$26.99
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Audience: Professional and scholarly;

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