Titelbild von:  Kritik - Selbstaffirmation - Othering

Kritik - Selbstaffirmation - Othering

Immanuel Kants Denken der Zweckmässigkeit und die koloniale Episteme

Finanziert von: Swiss National Science Foundation (SNSF)

Die Rassentheorie, die Geschichtsphilosophie, die Ästhetik und die Naturteleologie haben eine Gemeinsamkeit: In all diesen Themengebieten entwickelte Immanuel Kant ein Denken der Zweckmässigkeit. Die Fokussierung auf diesen Strang macht eine Verbindung sichtbar, die von seinen frühen Schriften zu den unterschiedlichen »Rassen« der Menschen hin zur Kritik der Urteilskraft und damit zu seiner Selbstreflexion über die kritische Philosophie reicht. Karin Hostettler arbeitet das mit diesem Denken verbundene Othering und die damit einhergehende Selbstaffirmation heraus und zeigt so die Selbstverortung der kritischen Philosophie in einer kolonialen Episteme auf.

Autoreninformation

Karin Hostettler ist Lehrbeauftragte an den Universitäten Basel und St.Gallen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind feministische und queere postkoloniale Studien sowie die Philosophie der Aufklärung.

OPEN ACCESS
Zielgruppe: Professional and scholarly;

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