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Lilie, Ralph-Johannes / Ludwig, Claudia / Zielke, Beate / Pratsch, Thomas

Prosopographie der mittelbyzantinischen Zeit Online

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Nach Vorarbeiten F. Winkelmanns erstellt

[Prosopography of the Middle Byzantine Period Online]

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Achtung: Dieses Lemma enthält gegenüber der gedruckten Fassung Veränderungen und Zusätze ohne Auswirkung auf die Angaben zur Person.

N: I. wird in Byzanz möglicherweise Theodoros genannt (s. Johannes v. Nikiu p. 197: Jûtâlîjûs, the son of Constantine, named Theodore). Welcher konkrete griechische Name sich hinter dem “Jûtâlîjûs” des Johannes von Nikiu verbirgt, ist unklar. Stratos, Byzantium II 201 spricht von Vitalius.

V: Laut der Darstellung des Johannes von Nikiu wurde bei den Machtkämpfen nach dem Tod Konstantins III. von den Gegnern Martinas (# 4842) und des Heraklonas ein angeblicher Brief Martinas an David “Matarguem” (# 1242) präsentiert, in dem sie diesen aufgefordert haben soll, sie zu heiraten und die Söhne Konstantins III. zu entmachten. Als das in Konstantinopel bekannt geworden sei, hätten die Einwohner und die Soldaten sich empört. Iutalios habe eine Truppe zusammengestellt und den David verfolgt, ihn geschlagen und ihn enthaupten lassen. Anschließend habe er Martina und ihre drei Söhne abgesetzt und Konstans II. zum Kaiser gemacht.

Q: — (kopt.): Johannes v. Nikiu, cap. 120, p. 197 (Charles).

L : Stratos, Byzantium II 201. 220.

P: Stratos erwägt die Möglichkeit, daß dieser Iutalios identisch mit dem armenischen General Theodoros (# 7296) ist, der von Konstans II. zum Oberbefehlshaber ernannt worden war. Jedoch wirft das chronologische Schwierigkeiten auf, da dieser Theodoros erst nach dem Sturz des Ualentinos (# 8545) ernannt worden war, der in jedem Fall später zu datieren ist.

Quellen

  • Johannes v. Nikiu
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