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Lilie, Ralph-Johannes / Ludwig, Claudia / Zielke, Beate / Pratsch, Thomas

Prosopographie der mittelbyzantinischen Zeit Online

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Nach Vorarbeiten F. Winkelmanns erstellt

[Prosopography of the Middle Byzantine Period Online]

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Achtung: Dieses Lemma enthält gegenüber der gedruckten Fassung Veränderungen und Zusätze ohne Auswirkung auf die Angaben zur Person.

N: In der arabischen Chronik des aṭ-Ṭabarī erscheint N. als Niqfūr; In den Patria wird er Seleukenos — Σελευκηνός genannt, in einer Kleinchronik (Kleinchroniken 14,40, P. 137) Seleukeus — ὁ Σελευκεύς, beides offensichtlich Herkunftsbezeichnungen (aus Seleukeia in Isaurien).

T: Patrikios und Logothetes des Genikon bzw. genikos Logothetes; dem entspricht wohl die literarische Umschreibung in der Vita Georg. Amastr. ([BHG 668) § 35, p. 53,2ff.]): ton demosion phoron proestos — τῶν δημοσίων φόρων προεστώς; Basileus (31. Oktober 802 – 26. Juli 811).

V: Über die Karriere des N. vor seiner Thronbesteigung sind wir nur äußerst lückenhaft informiert. Ebenso ist über seine Familie, mit Ausnahme seines Sohnes und Mitkaisers Staurakios und seiner Tochter Prokopia (# 6351), kaum etwas bekannt (1). Man nimmt an, daß er etwa 760 geboren worden ist; als Geburtsort geben die griechischen Quellen Seleukeia an, während die syrischen Quellen von der Herkunft der Familie aus Kappadokien ausgehen (2). Die orientalischen Quellen behaupten darüber hinaus, vielleicht in diffamierender Absicht, eine arabische Herkunft der Familie, die zur Zeit des Kalifen ‘Umar I. (# 8548) vom Islam zum Christentum (zurück)konvertiert und nach Byzanz ausgewandert sei (3).

Übereinstimmung herrscht in den Quellen darüber, daß N. während der Herrschaft der Kaiserin Eirene (# 1439) ein hoher (im Jahre 802 der höchste) Finanzbeamter gewesen ist. In den griechischen Quellen wird präzisiert, daß er zur Zeit seiner Erhebung zum Kaiser als Logothetes des Genikon amtierte. Andere Ämter sind nicht bekannt, auch wenn Michael syr. III 15f. behauptet, daß N. eine außerordentlich hohe Reputation als Militär genossen habe. Allerdings findet diese Mitteilung keine Stütze in den anderen Quellen und dürfte eher legendären Charakter haben.

Laut Leon gr. 201,8f. handelt es sich bei N. um den Schwager (ἀνδράδελφος) Eirenes. Jedoch ist dies sicher eine Verwechslung mit dem Kaisar Nikephoros (# 5267), einem der Halbbrüder Kaiser Leons IV.

N. wurde am 30. Oktober 802 im Zuge einer weitgehend unblutigen Verschwörung als Kaiser ausgerufen und am folgenden Tag gekrönt. Warum ausgerechnet er, der in den Quellen vorher nie genannt worden zu sein scheint, Anführer der Verschwörung war und Nachfolger der Kaiserin Eirene wurde, ist nicht ersichtlich. Theophanes gibt als Begründung für die Verschwörung an, man habe einem Putsch des Aëtios (# 106) zuvorkommen wollen. Jedoch könnte hiergegen Michael syr. sprechen, dessen Schilderung eine Zusammenarbeit zwischen Aëtios und N. nahelegen könnte. Andererseits scheint Aëtios sich zu dieser Zeit in Kleinasien aufgehalten zu haben, um gegen eingefallene Araber zu kämpfen. Die Quellen sind für eine schlüssige Erklärung der Situation nicht ausreichend (4).

Regierungszeit: Eine Wertung der Regierungszeit Nikephoros’ I. ist nur mit großen Einschränkungen möglich. In den meisten Quellen, soweit sie nicht von Theophanes abhängig sind, gilt er als kluger und besonnener Kaiser, der besonders im Bereich des Finanzwesens erfolgreich war, und außerdem als tapferer Militär. Jedoch berichten diese Quellen kaum Einzelheiten. Dagegen ist unsere mit Abstand ausführlichste Quelle, die Chronik des Theophanes, N. gegenüber geradezu extrem feindlich eingestellt und versucht, jede einzelne Handlung des Kaisers negativ darzustellen und zu deuten (5). Ein einheitliches Bild ist daher kaum noch möglich (6).

Außenpolitik: An der Grenze zum Kalifat dauerten die Einfälle der Araber zunächst fort. Der arabische Kalif Hārūn ar-Rašīd (# 2541) intensivierte die Angriffe sogar noch, konnte allerdings nur wenige spektakuläre Erfolge erringen (7). Immerhin sah sich N. im Jahre 804 gezwungen, persönlich ins Feld zu ziehen. Die Byzantiner erlitten jedoch eine schwere Niederlage. N. selbst entkam mit Mühe. Möglicherweise hat der Kaiser als Konsequenz ein Friedensangebot gemacht, das, wenn es überhaupt erfolgt ist, die Feindseligkeiten allerdings nur kurzfristig unterbrach (8). Im Jahre 806 kam es zu einem großen arabischen Angriff unter persönlicher Führung des Kalifen, bei dem u. a. Herakleia erobert wurde. Der folgende Friedensvertrag sah nicht nur hohe byzantinische Geldzahlungen vor, sondern sogar eine demütigende persönliche “Kopfsteuer” von N. und und dessen Sohn Staurakios (9). Dennoch setzten die Auseinandersetzungen sich auch in den folgenden Jahren fort. So ist es kein Wunder, daß man in Byzanz, wie das arabische Kitāb al-Mukāfa‘a schreibt, den Tod Hārūns 809 und die kurz darauf ausbrechenden Bürgerkriege im Kalifat feierte, da sie an der Ostgrenze für längere Zeit eine Atempause brachten (10).

Die hierdurch freigewordenen Kräfte nutzte N., um auf dem Balkan ein für alle Mal die Oberherrschaft des Reiches wiederherzustellen. Hier hatte seit der mutmaßlichen Erneuerung des Friedensvertrags mit den Bulgaren durch Kaiserin Eirene im Jahre 797 (11) weitgehend Ruhe geherrscht. Zumindest erreichten mögliche Auseinandersetzungen kein Ausmaß, das einen Niederschlag in den Quellen gefunden hätte. Dies sollte sich unter N. ändern: Während der Friedensvertrag mit den Bulgaren zunächst weiter in Kraft geblieben zu sein scheint, wurde der Kaiser in Griechenland und auf der Peloponnes aktiv. Die Chronik von Monemvasia berichtet, daß der General Leon Skleros (# 4409) im Jahre 805 die Slawen auf der Peloponnes geschlagen und weite Teile der Halbinsel zurückerobert habe (12). Auch wenn die Auseinandersetzungen damit noch nicht beendet waren, so wurde die byzantinische Herrschaft in diesem Gebiet doch nicht mehr ernsthaft über längere Zeit erschüttert. Sie wurde weiter gestärkt durch die Zuwanderung bzw. Umsiedlung byzantinischer Bevölkerungsteile aus anderen Gebieten des Reiches, unter anderem aus Sizilien (13). Dennoch war klar, daß eine dauerhafte Verbesserung der Position des Reiches auf dem Balkan nur dann erreicht werden konnte, wenn es gelang, die Bulgaren zu unterwerfen oder zumindest entscheidend zu schwächen. Ein Jahr nach dem Friedenschluß mit den Arabern von 806 führte N. einen ersten Feldzug gegen die Bulgaren durch, den er freilich abbrechen mußte, als er Mitteilungen über eine geplante Revolte in Konstantinopel erhielt. Immerhin vergrößerte er die Einwohnerzahl Thrakiens durch die An- bzw. Umsiedlung von Flüchtlingen, Exilanten u. ä. aus Kleinasien (14). Die Bulgaren reagierten, griffen im Jahre 809 das Strymongebiet an und eroberten Serdika. Ein byzantinischer Versuch, die Stadt zurückzuerobern, blieb ohne Erfolg (15). Als nach dem Tod Hārūn ar-Rašīds und infolge des im Kalifat ausgebrochenen Bürgerkriegs von dieser Seite keine Bedrohung mehr zu befürchten stand, konzentrierte N. alle Anstrengungen auf den Balkan. Wiederum kam es zu offenbar umfangreichen Umsiedlungen von Kleinasien in die “Sklavinien”, d. h. nicht nur nach Thrakien, sondern auch nach Makedonien und Griechenland. Außerdem wurden umfangreiche finanzielle Maßnahmen getroffen, um den geplanten Feldzug zu finanzieren. Schließlich zog der Kaiser alle nur verfügbaren Truppen zusammen und marschierte im Sommer des Jahres 811 gegen die Bulgaren. Friedensvorschläge des durch die byzantinischen Rüstungen offenbar verunsicherten bulgarischen Khans Krum (# 4164) ignorierte er und drang in das bulgarische Kerngebiet selbst ein. Dort aber erlitt die byzantinische Armee am 25./26. Juli 811 eine vernichtende Niederlage. N. selbst wurde getötet und enthauptet. Sein Körper wurde verbrannt. Der Kopf wurde auf eine Lanze gespießt zur Schau gestellt, später soll der Schädel von den Bulgaren in Silber eingefaßt und zu einem Trinkbecher für Krum verarbeitet worden sein (16).

Gegenüber dem Balkan und Kleinasien trat der Westen Europas in seiner Bedeutung für Byzanz weit in den Hintergrund. Hauptproblem war hier zunächst die Krönung Karls des Großen (# 3628) am 25. Dezember 800 in Rom zum Kaiser. Dies kollidierte mit dem eigenen Anspruch der byzantinischen Kaiser, die andererseits aber auch nicht die Macht hatten, ernsthafte Schritte dagegen zu unternehmen. So kam es noch unter Eirene zu einem Austausch von Gesandtschaften, der nur kurzfristig durch den Sturz Eirenes unterbrochen wurde, den eine fränkische Gesandtschaft in Konstantinopel unmittelbar miterlebte. N. erkannte Karl als Kaiser zunächst nicht an. Auf den fränkischen Versuch, Venetien und Istrien zu unterwerfen, reagierte er 806/07 mit der Entsendung einer Flotte unter dem Kommando des Patrikios Niketas (# 5465). Eine zweite Flottenexpedition unter Paulos (# 5851) folgte 808/09. Der Erfolg war nur kurzzeitig. 809/10 fiel Venetien an die Franken unter ihrem König Pippin (# 6260). Nach neuen Verhandlungen kam es schließlich zu einem Kompromiß: Die Franken verzichteten auf Venedig und Dalmatien, Byzanz erkannte im Gegenzug Karl als Kaiser an, freilich nicht als Kaiser der Römer (βασιλεὺς τῶν Ῥωμαίων). Dieser Titel, der vorher eher zufällig und gleichsam inoffiziell verwendet worden war, wurde nun zum offiziellen Attribut der in Konstantinopel residierenden Kaiser, der ihnen – zumindest in der eigenen Selbstwahrnehmung – nach wie vor den Vorrang vor allen anderen Herrschern verlieh (17). N. brach auch mit dem Papsttum, das ja auf der Seite der Franken stand. Als im Jahre 806 Nikephoros I. (# 5301) zum neuen Patriarchen geweiht wurde, verzichtete er auf eine Mitteilung seines Amtsantritts. Erst nach dem Tod des Kaisers wurde dem Papst die Inthronistika des Patriarchen überbracht (18).

Innen- und Kirchenpolitik: Im kirchlichen Bereich hatte N. eher personelle als religiöse Probleme zu bewältigen. Nach dem Tod des Patriarchen Tarasios (# 7235) im Jahre 806 entschied N. sich nach längeren Konsultationen für den früheren Asekretis Nikephoros, der als Nikephoros I. (# 5301) am 12. April zum Patriarchen geweiht wurde. Dies stieß auf den Widerstand von Platon (# 6285) und Theodoros Studites (# 7574), die das Patriarchat für letzteren angestrebt hatten. Nachdem sie die Wahl des Nikephoros zunächst widerwillig akzeptiert hatten, kam es 808/09 zum Bruch, wobei die Studiten in einer Neuaufnahme des sog. moichianischen Schismas dem Patriarchen die Rehabilitierung des Oikonomos Ioseph (# 3447) vorwarfen, der 797 wegen der Einsegung der zweiten Ehe Kaiser Konstantins VI. mit Theodote (# 7899) anathematisiert worden war. Jedoch standen die Studiten hier völlig allein, während der Kaiser sich auf die Seite seines Patriarchen stellte, Theodoros absetzte und ihn und seine engeren Anhänger und Verwandte verbannte. Erst unter seinem Nachfolger Michael I. wurden sie rehabilitiert (19).

In der Innenpolitik stand zunächst die Sicherung der Herrschaft im Vordergrund. Bereits im Jahre 803 wurde N. mit der Revolte des Bardanes Turkos (# 766) konfrontiert, den er selbst erst kurz zuvor in sein Amt als Monostrategos der kleinasiatischen Themata oder zumindest als Strategos des Themas Anatolikon eingesetzt hatte. Weitere größere und kleinere Revolten folgten, unter denen die Revolte des Arsaber (# 600) wohl die größte war. Alle zusammen erwecken den Eindruck, daß das Regime des N. eher als drückend empfunden wurde und daß seine Legitimität als nicht sehr groß angesehen worden ist, was auch damit zusammenhängen mag, daß ihm eine Verbindung zu der gestürzten (syrischen) Dynastie fehlte. Möglicherweise liegt hierin der Grund für die von N. arrangierte Heirat seines Sohnes und Mitkaisers Staurakios mit Theophano (# 8163), einer Verwandten der von N. gestürzten Kaiserin Eirene (20).

Ansonsten scheint sich N. als Finanzfachmann, der er offensichtlich war, besonders der Sanierung der Staatsfinanzen angenommen zu haben. In der Chronik des Theophanes werden diese Maßnahmen als die “zehn Übeltaten” bezeichnet und damit den zehn alttestamentarischen Plagen Ägyptens gleichgestellt. Die diffamierende Absicht des Chronisten ist dabei offensichtlich. Bei näherer Betrachtung scheint es sich allerdings durchaus um durchdachte und großteils sinnvolle Anordnungen gehandelt zu haben: Die von Eirene erlassenen oder reduzierten Abgaben wurden wieder eingeführt und eine Reihe weiterer finanzieller Maßnahmen angeordnet, die zum Teil wohl die wirtschaftliche Situation des Reiches verbessern sollten, zum Teil aber auch der Finanzierung des vorbereiteten Feldzugs gegen die Bulgaren dienten. Ob alle diese Maßnahmen erst im Laufe des Jahres 810 stattgefunden haben, wie der Text des Theophanes nahelegt, oder von dem Chronisten hier nur an einer Stelle zusammengezogen worden sind, um den negativen Eindruck des Kaisers zu verstärken, läßt sich kaum noch verbindlich feststellen. Ebensowenig wissen wir, ob sie nach dem Tod des N. weiter in Geltung geblieben sind (21).

Zusätzliche hagiographische Nachrichten: Im Gegensatz zu der extrem negativen Berichterstattung des Theophanes sind die hagiographischen Nachrichten über Nikephoros im allgemeinen recht positiv. — Erhebung des Nikephoros (# 5301) zum Patriarchen: Epistula ad Theophilum (BHG 1387) cap. XVI, p. 102,37 – 104,3 (Gauer); cap. 16.a, p. 175,13-18 (Munitiz); Theod. Stud., Laud. Plat. (BHG 1553) cap. 34, col. 837B-C; Vita Niceph. patriarchae (BHG 1335) 153,17 – 157,25; Theophanes Presbyter, Logos auf Nikephoros Patriarches (BHG 1336f.) cap. 2, p. 116; Synax. Cpl. 724,14f. — Moichianisches Schisma: Vita Nicet. Medic. (BHG 1342) 43; Theod. Stud., Laud. Plat. (BHG 1553) cap. 35; 837C-D. 840A; cap. 39, 841D–844A. — Prophezeiungen über den Tod des N.: Vita Ioannic. (Sabas; BHG 935) cap. 15, p. 346B-C; Vita Ioannic. (Petros; BHG 936) cap. 14-15, p. 391B-C; Vita Ioannic., Metaphr. (BHG 937) cap. 18, col. 52C-D; Vita Nicolai Stud. (BHG 1365) 892B-C. — Tod: Theod. Stud., Laud. Plat. (BHG 1553) cap. 39, 844A; Vita Nicolai Stud. (BHG 1365) 896D; Synax. Cpl. 341/342,22f.; 343/344,29-33 (mit ihm fallen 15.000 Mann). — Sonstiges: Vita Georg. Amastr. (BHG 668) § 35, p. 53,2 – 54,8 (cf. auch da Costa-Louillet, in: Byz 24 [1954] 488f.); Theod. Stud., Laud. Plat. (BHG 1553) cap. 35, 837C; Vita Tarasii (BHG 1698) 420,20-27 (Heikel); § 62, p. 156f. (Efthymiadis); Vita Hilarionis Dalmat. (BHG 2177), Resümee Matantseva 19 (col. 14); Synax. Hilarion. Dalmat. (BHG 2177b) = Synax. Cpl. 731/732,58 – 733/734,23; Theophanes Presbyter, Logos auf Nikephoros Patriarches (BHG 1336-1337) cap. 2, p. 117; Vita Petri Atroënsis (BHG 2364) cap. 11,54, p. 97; cap. 12,2, p. 97; Vita Petri Atroënsis retractata (BHG 2365) cap. 19,1, p. 97; Vita Theophyl. Nicomed. (BHG 2451) cap. 10, p. 76; Synax. Cpl. 792,13-15; Men. Basilii 124C. 517A; Typicon Mateos I 350,20 (26. Juli); Calendrier palestino-géorgien 70 (2. Juni).

Anmerkungen: — (1) Zu den Eltern des N. s. unten. — (2) Seleukeia: Patria III 153, p. 265,1; Kleinchroniken 14,40, p. 137; eine Herkunft aus Kappadokien nehmen die syrischen Quellen an: Chronik von 1234: cap. 189, p. 2; Michael syr. III 12. Die Angabe der syrischen Quellen könnte darauf zurückzuführen sein, daß sie Seleukeia möglicherweise in Kappadokien lokalisieren, dessen Ausdehnung in dieser Zeit nicht genau feststellbar ist; s. beispielsweise Konst. Porph., De them. II 37–43, der die Grenze zwischen Kappadokien und Kilikien bei Tarsos–Adana–Mopsuestia zieht; allgemein hierzu cf. Hild–Restle, Kappadokien 41–46. — (3) al-Mas‘ūdi, Avertissement 228 (Carra de Vaux): ghassanidische Herkunft, vielleicht auch aus dem Irak; ähnlich auch aṭ-Ṭabarī (Yar-Shater XXX) 239 [695] (= Williams II 260); Chronik v. 813, p. 196; ausführlich und mit einigen legendären Einzelheiten ist Michael syr. III 15, dem Bar Hebraeus 120f. folgt; cf. auch Rochow, Theophanes 276f. — (4) Theophanes 476,14-17; Michael syr. III 13; cf. Winkelmann II 58f.; zum möglichen Hintergrund der Revolte cf. Lilie, Eirene 289f. — (5) Für eine mögliche Begründung cf. Mango, in: ZRVI 18 (1978) 15f. — (6) Allgemein zu der Regierungszeit des Nikephoros I. cf. Niavis, Nicephorus I; Treadgold, Revival 127–174 u. ö.; idem, History 1003 (Reg.); sowie die unter L angeführte Literatur. — (7) Zu den byzantinisch-arabischen Auseinandersetzungen unter Nikephoros I. cf. Niavis, Nicephorus I 199–221, der allerdings von einem Friedensschluß zwischen dem Kalifen und Kaiserin Eirene im Jahre 798 ausgeht, der eher unwahrscheinlich sein dürfte, cf. Lilie, Eirene 165f. — (8) Dölger, Regesten Nr. 344. Die Historizität des bei Georg. mon. 773, – 774,2 und Leon gr. 203,5-21 überlieferten Briefes ist allerdings sehr zweifelhaft; dies gilt ebenso für den bei aṭ-Ṭabarī überlieferten Austausch von Briefen zwischen N. und Hārūn ar-Rašīd, in dem es einmal um die Rückgabe eines von den Arabern gefangenen Mädchens (# 10032) aus Herakleia ging, das N. angeblich mit seinem Sohn Staurakios verheiraten wollte (aṭ-Ṭabarī [Yar-Shater XXX] 263f. [710f.] [= Williams II 275f.; = Brooks 3, p. 746]), und zum zweiten um einen Austausch von gegenseitigen Beleidigungen, die schließlich zum Krieg führten (aṭ-Ṭabarī [Yar-Shater XXX] 239–244 [695–698] [= Williams II 260–263; = Brooks 3, p. 743]; al-Mas‘ūdi, Prairies d'or (Barbier de Meynard 337–339; Rotter 164f.); alle diese Briefe dürften fiktiv sein, cf. Niavis, Nicephorus I 200f. 215f.; Lilie, Theophanes 309–311. — (9) Dölger, Regesten Nr. 366. — (10) Kitāb al-mukāfa’a, ed. Lewis, in: Byz 14 (1939) 383. — (11) Cf. Lilie, Eirene 187. — (12) Chronik v. Monembasia 18–20,144-175; cf. Niavis, Nicephorus I 79. 82f.; zuletzt Ditten, Ethnische Verschiebungen 242–249. — (13) Zu der Wiedererrichtung der Metropolie von Patras, die vorher lange Zeit auf Sizilien “im Exil” bestanden hatte und offenbar kurz vor 806 wieder nach Patras transferiert wurde, cf. zuletzt ausführlich O. Kresten, Zur Echtheit des SIGILLION des Kaisers Nikephoros I. für Patras, in: Römische historische Mitteilungen 19 (1977) 15–78; von Umsiedlungen aus Kleinasien spricht Theophanes 486,10; cf. auch den Bericht bei Konst. Porph., DAI 28,16-47 (ohne Namen); 49,4-59. — (14) Theophanes 482f.; cf. Ditten, Ethnische Verschiebungen 331–360. — (15) Theophanes 484f. — (16) Cf. hierzu Rochow, Theophanes 301 (Quellen und Lit.). — (17) Zu der byzantinischen Politik N.s gegenüber Italien und den Franken cf. Classen, Karl 86f. 92–94; Niavis, Nicephorus I 162–186; zuletzt Nerlich, Gesandtschaften 38–40. 335 (Reg.); sowie die unter L angeführte Literatur. — (18) Grumel–Darrouzès, Regestes Nr. 382; Classen, Karl 87. — (19) Cf. hierzu die ausführliche Darstellung bei Pratsch, Theodoros 135–178, sowie unter den angeführten Personen. — (20) Ob bei dieser Heirat, wie auch bei den anderen berichteten Fällen, eine Brautschau durchgeführt wurde, ist umstritten. Mango, Theophanes 664 Anm. 4, ist dafür, während Ludwig, Sonderformen 125–130, sie ebenso bestreitet wie zuletzt Speck, in: JÖB 49 (1999) 25–30, und Vinson, in: JÖB 49 (1999) 41–46. — (21) Zu diesen Maßnahmen cf. zuletzt Mango, Theophanes 669f. (Anmerkungen); dort auch Hinweise auf die ältere Literatur; cf. außerdem Niavis, Nicephorus I 93–109, sowie die unter L genannte Literatur.

Q: — (Hist.): Theophanes 476–490; Nikephoros, Chron. synt. 101,1f.; Scriptor inc. passim (Grégoire; Dujčev), bes. 335,9; 336,6f. 10-12; 344,7f. (Bekker); Scriptor inc. I, p. 2–33; II, p. 39,11f.; p. 40,22f. 28-30; III, p. 53, 101f. (Iadevaia); Georg. mon. 771,21 – 772,4; Georg. mon. (Muralt) 969B–977A; Symeon log. (Leon gr. 200–205; Theod. mel. 138–141; Symeon sl. 87–89); Ps.-Symeon 614,17; Ps.-Symeon, Cod. Paris. 1712, fol. 229 (Markopulos 140f.); Kedrenos II 30; Zonaras XV 13-16, p. 301,9 – 311,11; Kleinchroniken 2,18-20, p. 49 (dazu II 94f.); 14,40, p. 137; Chronik v. Monembasia 16,138-140; 20,173-201; Scholion des Arethas von Kaisareia, ibidem, 18,148 – 20,193; Petros v. Alexandreia 197,19f.; Glykas 530,4-13; 531,3-14; Theod. Skut. 129,7 – 130,12. 17. 18; Michael Psellos, Historia Syntomos 91–93, p. 82,69-87. — (Ep.): Theod. Stud., Ep. 16 (Fatouros); I 16 (PG 99); Epistula synodica ad Theophilum (BHG 1386), Version des Cod. Athous Iviron 381, p. 140,28f.; cap. 33, p. 111,7f. (Munitiz); Epistula ad Theophilum (BHG 1387); Nikolaos III. Grammatikos, Ep. ad Alex. imp., in: Syntagma Kanon. V, p. 72. — (Conc.): Synodicon vetus, cap. 153 – 154,1, p. 128; cap. 157,2f., p. 132; Appendix II cap. 153–154, p. 192–195. — (Hag.): Vita Georg. Amastr. (BHG 668); Vita Ioannic. (Sabas; BHG 935); Vita Ioannic. (Petros; BHG 936); Vita Ioannic., Metaphr. (BHG 937); Vita Niceph. patriarchae (BHG 1335); Theophanes Presbyter, Logos auf Nikephoros Patriarches (BHG 1336-1337); Vita Nicet. Medic. (BHG 1342); Vita Nicolai Stud. (BHG 1365); Theod. Stud., Laud. Plat. (BHG 1553); Vita Tarasii (BHG 1698); Vita A Theod. Stud. (BHG 1755) 153D–164C; Vita B Theod. Stud. (BHG 1754) 265C–272C; Vita C Theod. Stud. (BHG 1755d) 274–277; Vita Hilarionis Dalmat. (BHG 2177), Edition der Vita angekündigt von T. Matantseva, hier nach dem Resümee der Vita durch Matantseva, in: RSBN N. S. 30 (1993) 19; Synax. Hilarion. Dalmat. (BHG 2177b) = Synax. Cpl. 731/732,58 – 733/734,23; Vita Irenae imp. (BHG 2205) cap. 13–14, p. 22–25 (ohne eigenen Quellenwert und abhängig von Theophanes); Vita Petri Atroënsis (BHG 2364); Vita Petri Atroënsis retractata (BHG 2365); Vita Theophyl. Nicomed. (BHG 2451); Synax. Cpl.; Men. Basilii; Typicon Mateos. — (Fs.): Konst. Porph., DAI 28,16-47 (ohne Namen); 49,4-59; Patria. — (Sonst.): De Schismate 1852B. 1853A. — (lat.): Annales regni Francorum (803) 118. (810. 811) 132f. (812. 813) 136. 139; Einhard, Vita Karoli, cap. 16, p. 19,26 – 20,5; Poeta Saxo (814) 272,513-516; Annales Fuldenses (803) 15. (810) 18. (811) 18. (812) 19; Annales Mettenses priores (803) 89,25 – 90,2; ebenso Annales Mettenses posteriores (803) 102,30-32; Annales Sithienses (803) 37,5f.; (812) 37,30; Annales Lobienses (803) 230,46; (810) 331,31; Annales Xantenses (811) 4,9-11; Chronicon Vulturnense 62,18; Chronicon Altinate 110,3-6; Gesta episc. Neapol., cap. 47, p. 427,35-38; Chronicon Salernitanum, cap. 34, p. 36,16-22; Johannes Diaconus, Cronaca Veneziana 100,13-19; 103,8-10; Reginonis Chronicon 50; MGH Epp. IV, epp. variorum Nr. 32, p. 546,20 – 548,5. — (arm.): Samuel von Ani 706 (PG); Kirakos 39. — (georg.): Calendrier palestino-géorgien. — (syr.): Chronik v. 813, p. 196; Michael syr. III 12. 15–17. 25; Bar Hebraeus 120–122. 124; Chronik v. 1234: p. 2–4, cap. 189. 191f. — (arab.): aṭ-Ṭabarī (Yar-Shater XXX) 239–244 [695–698] (= Williams II 260–263) (Briefwechsel mit Hārūn ar-Rašīd); 263f. [710f.] (= Williams II 275f.) (Briefwechsel und Friedensschluß mit Hārūn ar-Rašīd); (XXXI) 19 [775]; al-Mas‘ūdi, Prairies d'or II 337–339. 352 (Barbier de Meynard); 164f. 169 (Rotter); idem, Avertissement 255 (Carra de Vaux); Kitāb al-mukāfa’a, trad. Lewis, in: Byz 14 (1939) 383f.; Eutych. Alex. 1127B (PG); 397 (Pirone). — (Sg.): Konstantopulos (JIAN 9) 278 a: Ν[ικη]φόρος καὶ Σταυράκιος; ZV 44. 45. 46 a. b; Nikephoros allein: ZV 42 (ohne sichtbare Inschrift). 43 (802–803?); ... ASILEuSRO.... Die Zuweisung ist nicht sicher; ZV 44 (ohne Inschrift); 45 (obv.): NICH FOROSbASILE(US); (rev.): STAVRA CISdESPO῾Θ; 46 a. b: Νικηφόρος καὶ Σταυράκιος βασιλεῖς Ῥωμαίων. — (Inscr.): Beševliev, Prot. Inschriften (1963) Nr. 2,27-34, p. 125; Nr. 3a, p. 137; idem, Prot. Inschriften (1979) Nr. 2,27-34, p. 109; Nr. 3a, p. 115. — (Num.): Grierson, Coins 164f. 168. 171; Plate 35 Nr. 645; Plate 36 Nr. 657; Plate 38 Nr. 699f.; Plate 40 Nr. 738; Plate 41 Nr. 755f.; Catalogue, Byzantine Coins III/1, 352–361; Tafeln XV–XVII; Morrisson II 497–502; Tafel LXX.

L : ODB III 1476f.; LdMA VI (1993) 1155f.; Nicol 96; Ostrogorsky, Geschichte 155ff. — Brooks, in: EHR 15 (1900) 743; Bury, Eastern Rom. Emp. 7–15; Charanis, in: DOP 5 (1950) 139–166; Alexander, Nicephorus 284 (Reg.); Charanis, in: Byzantina-Metabyzantina 1 (1946) 75f.; Canard, in: Byz 32 (1962) 345–379 (= M. Canard, Byzance et les Musulmans du Proche Orient, London 1973, XVIII [Variorum Reprints]); Metcalf, in: Byz 37 (1967) 295–297; Guilland, in: Byz 40 (1970) 331; Speck, Konstantin VI. 847 (Reg.); Wortley, in: Byz 50 (1980) 533–562, bes. 539–546 (zu 811); Niavis, Nicephorus I passim; C. Head, Imperial Byzantine Portraits, New Rochelles, N.Y. 1982, 63f.; Treadgold, Revival 494 (Reg.); Külzer, in: Byz 61 (1991) 413–447, bes. 445; Ditten, Ethnische Verschiebungen 423 (Reg.); Schreckenberg, Adversus Judaeos 484f.; Lilie, Eirene 431 (Reg.); Whittow, Byzantium 467 (Reg.); Pratsch, Theodoros 344 (Reg.); Treadgold, History 419. 421. 424–431. 433. 440. 535–539. 547. 549–551. 556. 561. 571–577. 909. — Zu seiner Darstellung bei Theophanes und dem Script. inc. cf. Ljubarskij, in: DOP 46 (1982) 181–183; zu den orientalischen Quellen zu N. cf. Niavis, in: Βυζαντινὸς Δόμος 1 (1987) 161–170; zu den Heiligenviten und zu den Briefen des Theodoros Studites als Quellen für N. cf. Niavis, in: Βυζαντινὸς Δόμος 2 (1988) 187–198; zu dem angeblichen Briefwechsel im Chronicon Salernitanum cf. U. Westernbergh, in: Chronicon Salernitanum 218; zu dem Briefwechsel zwischen Nikephoros und Hārūn ar-Rašīd cf. Lilie, Theophanes 309–311.

P: Al-Mas‘ūdi, Avertissement 229 (Carra de Vaux), kolportiert, daß Nikephoros sich als erster byzantinischer Kaiser nicht rasiert habe, wobei religiöse Gründe für ihn ausschlaggebend gewesen seien. Ebenso habe er sich als erster Kaiser nicht mehr “Kaiser der Christen”, sondern “Kaiser der Rhomäer” genannt. Grund hierfür sei seine Bescheidenheit gewesen: Er habe die erste Bezeichnung nicht führen wollen, da er nicht mehr über alle Christen gebiete. Hier liegt zweifellos ein ferner Reflex auf die Kaiserkrönung Karls des Großen 800 bzw. auf die ja in dieser Zeit tatsächlich erfolgte entsprechende Umstellung der byzantinischen Kaisertitulatur vor. — Das Chronicon Salernitanum gibt einen angeblichen Brief des Nikephoros an Karl d. Großen wieder, in dem N. Karl große Geschenke und Ländereien in Kleinasien verspricht, was von Karl in dessen Antwortbrief aber abgelehnt wird. Der Inhalt dieses Briefes ist sicher erfunden, während an dem Gesandtschaftsverkehr als solchem nicht zu zweifeln ist.

Angehörige (anonym):

1. Vater 5252A

N: In einigen arabischen Quellen wird N. als Sohn des Isṭīrāq (Eutych. Alex.) bzw. Istabrāq (al-Mas‘ūdī) bezeichnet. Der Vater hätte demnach den Namen Staurakios getragen. Dies ist nicht ausgeschlossen. Jedoch sind die arabischen Nachrichten über die Familienverhältnisse der byzantinischen Kaiser und insbesondere auch über die Namen der Väter und Söhne derart ungenau, daß ebenso eine Verwechslung mit Staurakios, dem Sohn des N., denkbar erscheint.

V: Möglicherweise ein Einwohner Seleukeias oder Kappadokiens. Er findet nur in den arabischen Quellen Erwähnung.

Q: — (arab.): Eutych. Alex. 1127B (PG); 397 (Pirone); al-Mas‘ūdī, Prairies d'or II 337. 352; idem, Avertissement 228. 255f.

L : Rochow, Theophanes 277.

2. Ehefrau 5252B

N: Das Chronikon Altinate nennt die Ehefrau des N. Prokopia. Hierbei handelt es sich aber wohl um eine Verwechslung mit dem Namen der Tochter (so Grierson, Tombs 55; anders Treadgold, Revival 405, der Prokopia als Namen der Frau gelten lassen möchte). Die Möglichkeit, daß sowohl die Mutter als auch die Tochter Prokopia hießen, ist nicht gänzlich auszuschließen, aber doch recht unwahrscheinlich.

V: Sie war die Mutter des Staurakios und der Prokopia und starb wohl vor dem Jahr 802, da sie im Katalog der Augustae (Nikephoros, Chron. synt. 104f. [de Boor]) nicht erwähnt wird.

Q: — (lat.): Chronicon Altinate 110,6 (dort, wohl fälschlich, als Prokopia).

L : Grierson; Treadgold.

3. Verwandte 5252C

V: Die Verwandten des Kaisers Nikephoros I. und des Staurakios erkundigten sich durch Eustratios (# 1824) bei dem hl. Ioannikios (# 3389) nach der Dauer der Herrschaft des Staurakios. Laut BHG 936 und BHG 937 kamen sie schon zu Lebzeiten des Kaisers Nikephoros I. zu Ioannikios und erfuhren durch Eustratios, daß Ioannikios den Tod des Staurakios vorhergesagt habe.

Q: — (Hag.): Vita Ioannic. (Sabas; BHG 935) cap. 15, p. 346B–347A; Vita Ioannic. (Petros; BHG 936) cap. 14f., p. 391B–392A; Vita Ioannic., Metaphr. (BHG 937) cap. 18, col. 52C-D.

P: Der genaue Verwandtschaftsgrad ist nicht zu ermitteln. BHG 935 hat: συγγενεῖς und πενθεροί; BHG 936 cap. 14 bezeichnet sie zusätzlich auch als συμπενθεροί, während BHG 937 von τοῖς τοῦ γένους κοινωνοῦσι τῷ βασιλεῖ spricht.

4. Verwandter 5252D

T: Mönch.

V: Mönch und Verwandter (ἀγχιστεύς) des Kaisers Nikephoros I. Im Jahre 806, nach dem Tod des Patriarchen Tarasios (# 7235) und im Vorfeld der Neuwahl des Patriarchen von Konstantinopel, begab sich Platon (# 6285) eines Nachts zu ihm und beriet mit ihm über den künftigen Patriarchen. Vieles deutet darauf hin, daß Platon seinen Neffen Theodoros Studites (# 7574) auf diesem Wege als Kandidaten durchzusetzen suchte.

Q: — (Hag.): Theod. Stud., Laud. Plat. (BHG 1553) cap. 35, 837C.

L : Pratsch, Theodoros 141. 145f.

P: Er wird als ἀγχιστεὺς τοῦ Καίσαρος bezeichnet. Mit “Kaisar” können zu diesem Zeitpunkt nur Nikephoros I. oder dessen Sohn und Mitkaiser Staurakios gemeint sein.

Geographische Orte

  • Seleukeia (Isaurien bzw. Kilikien)
  • Isaurien
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  • Kalifat
  • Herakleia (Kappadokien)
  • Hellas
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  • Istrien
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  • Dalmatien
  • Anatolikon (byz. Thema)

Quellen

  • ZV
  • Vita Niceph. patriarch. (BHG 1335)
  • Scriptor inc.
  • Vita Nicolai Stud. (BHG 1365)
  • Vita Nicet. Medic. (BHG 1342)
  • Kleinchroniken
  • Theod. Stud., Ep.
  • Vita Irenae imp. (BHG 2205)
  • Konstantopulos (JIAN 5–10)
  • Theophanes
  • Epistula synodica ad Theophilum imp. (BHG 1386)
  • Epistula ad Theophilum (BHG 1387)
  • Synax. Cpl.
  • Symeon log.
  • Leon gr.
  • Theod. mel
  • Zonaras
  • Symeon sl.
  • Kedrenos
  • Chronicon Altinate
  • Calendrier palestino-géorgien
  • Petros v. Alexandreia
  • Ps.-Symeon
  • Vita Tarasii (BHG 1698)
  • Chronicon Vulturnense
  • al-Mas‘ūdi, Avertissement
  • Theod. Skut.
  • al-Mas‘udi, Prairies d'or
  • Theod. Stud., Laud. Plat. (BHG 1553)
  • Annales Fuldenses
  • Horos der Synode von 843
  • Georg. mon. (Muralt)
  • Vita Hilarionis Dalmat. (BHG 2177)
  • Kirakos
  • Vita Georg. Amastr. (BHG 668)
  • Michael syr.
  • Georg. mon.
  • Annales Mettenses
  • Samuel v. Ani
  • Poeta Saxo
  • Men. Basilii
  • Vita C Theod. Stud. (BHG 1755d)
  • MGH, Epp.
  • Vita B Theod. Stud. (BHG 1754)
  • Morrisson II
  • Konst. Porph., DAI
  • Typicon Mateos
  • Grierson, Coins
  • Annales Lobienses
  • Vita Ioannic. (Sabas; BHG 935)
  • Vita A Theod. Stud. (BHG 1755)
  • Theophanes Presbyter, Logos auf Nikephoros Patriarches (BHG 1336–1337)
  • Vita Theophyl. Nicomed.
  • Annales Xantenses
  • Chronicon Salernitanum
  • Synax. Hilarion. Dalmat. (BHG 2177b)
  • Vita Ioannic. (Petros; BHG 936)
  • Bar Hebraeus
  • Ps.-Symeon (Cod. Paris. 1712)
  • Synodicon vetus
  • Annales Sithienses
  • aṭ-Ṭabarī
  • Vita Petri Atroënsis (BHG 2364)
  • Chronik v. 813
  • De Schismate
  • Einhard, Vita Karoli
  • Chronik v. Monembasia
  • Synodikon der Orthodoxie (BHG 1392)
  • Vita Ioannic., Metaphr. (BHG 937)
  • Chronik v. 1234
  • Kitāb al-Mukāfa’a
  • Glykas
  • Arethas von Kaisareia
  • Reginonis Chronicon
  • Michael Psellos, Historia Syntomos
  • Beševliev, Prot. Inschriften bzw. Beševliev, Părvobălgarski nadpisi
  • Vita Petri Atroënsis retractata (BHG 2365)
  • Patria
  • Eutych. Alex.
  • Gesta episc. Neapol.
  • Nikephoros, Chron. synt.
  • Annales regni Francorum
  • Johannes diaconus, Cronaca Veneziana
  • NIkolaos III. Grammatikos, Ep. ad. Alex. imp.
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