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Lilie, Ralph-Johannes / Ludwig, Claudia / Zielke, Beate / Pratsch, Thomas

Prosopographie der mittelbyzantinischen Zeit Online

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Nach Vorarbeiten F. Winkelmanns erstellt

[Prosopography of the Middle Byzantine Period Online]

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N: Beiname (seit Ende des 12. Jh.s): Bulgaroktonos — Βουλγαροκτόνος (Bulgarentöter; cf. hierzu Stephenson, Basil); Michael Psellos, Chronographia, Einleitung, p. 6,3 bezeichnet ihn als Porphyrogennetos; arab.: Bazīl bzw. Basīl und Bāsīl; arm.: Vasil.

T: Basileus (11.1.976 – 15.12.1025); Autokrator — αὐτοκράτωρ (Siegel); arm.: ark‘ay Yunac‘ (König der Griechen; Mat‘evosean, Kolophone [arm.]).

V: B. wurde ca. 958 als ältester Sohn Romanos’ II. und der Theophano (# 28125) geboren (1) und am 22. April 960 (Ostern) von Patriarch Polyeuktos (# 26715) in der Hagia Sophia zum Mitkaiser gekrönt (2).

Nach dem Tod des Kaisers Romanos II. scheinen, wie Leon Diakonos berichtet, der Patriarch Polyeuktos und der Senat die beiden minderjährigen Söhne des Kaisers, B. und Konstantinos VIII., sowie deren Mutter Theophano in der Herrschaft bestätigt zu haben. Der “starke Mann” in dieser Regierung war allerdings der Parakoimomenos Ioseph Bringas (3).

Bei dem Machtkampf zwischen Ioseph Bringas und Nikephoros II. Phokas traten B. und sein Bruder Konstantinos nicht in Erscheinung. 964/65 begleiteten sie zusammen mit ihrer Mutter Nikephoros II. auf dessen Feldzug nach Kilikien, wurden jedoch in der Festung Drizion zurückgelassen (4).

Während der Herrschaft des Nikephoros II. spielten B. und sein Bruder Konstantinos VIII. keine herausragende Rolle. Einige Quellen unterstellen, daß Nikephoros beide als nachgeordnete Kaiser behandelte. Möglicherweise hat er sogar geplant, seinen Bruder Leon als Nachfolger zu installieren und die beiden Mitkaiser, die angeblich sogar entmannt werden sollten, damit auf Dauer von der Macht fernzuhalten. Es ist nicht auszuschließen, daß Theophano aus diesem Grund die Verbindung mit Ioannes Tzimiskes gesucht hat, um die künftige Herrschaft ihrer Söhne sicherzustellen (5).

Als Ioannes Tzimiskes nach dem Mord an Nikephoros II. zum Kaiser ausgerufen wurde, akklamierte das Volk in gleicher Weise auch B. und Konstantinos VIII. (6). Ihre formale Stellung als Mitkaiser änderte sich dadurch nicht, ihre Rolle im höfischen Zeremoniell, wenn man der diesbezüglichen Nachricht bei Skylitzes und Zonaras trauen darf, scheint sogar aufgewertet worden zu sein (7).

Regierungszeit

Nach dem Tod des Ioannes Tzimiskes am 10. Januar 976 wurden B. und sein Bruder Konstantinos VIII. einen Tag später, am 11. Januar, als allein regierende Kaiser ausgerufen (8). Michael Psellos spricht angesichts der Machtübernahme von einer Übereinkunft zwischen B. und Konstantinos VIII., gemäß derer der jüngere Bruder freiwillig auf einen Anteil an der faktischen Herrschaft verzichtet und sich mit einer rein zeremoniellen Rolle begnügt haben soll. Außerdem soll B. sich freiwillig der Anleitung des Proedros und Parakoimomenos Basileios Lakapenos (# 20925), seinem Großonkel, unterworfen haben, der von ihm zum Leiter der Staatsgeschäfte berufen worden sei, da B. sich noch als zu jung und unerfahren empfunden habe. Jedoch ist beides abzulehnen (9).

Richtig ist, daß Basileios Lakapenos 976 die faktische Herrschaft übernahm und bis mindestens 983 die Staatsgeschäfte leitete. Aus einer arabischen Quelle geht hervor, daß es in Konstantinopel 982/83 heftige Machtkämpfe gegeben haben muß, wobei auf der einen Seite Basileios Lakapenos stand, der mit der Familie der Phokaden zusammenarbeitete, auf der anderen B., der zwar auch eigene Anhänger hatte, als engsten Vertrauten wohl Nikephoros Uranos (# 25617), sich aber letztlich noch nicht durchsetzen konnte. Gleichwohl war er zu dieser Zeit bereits zu einem eigenständigen Machtfaktor geworden (10).

Mit der Entmachtung des Basileios Lakapenos, die wohl auf 985/86 zu datieren ist, setzte B. seine eigene Herrschaft durch und bestimmte fortan die innere und äußere Politik im Reich selbständig (11).

B., der nie geheiratet hatte und kinderlos blieb, starb im Dezember 1025. Zu seinem Todestag werden verschiedene Angaben gemacht (12). Sein Nachfolger wurde sein Bruder Konstantinos VIII.

Michael Psellos charakterisiert B. als wachsam, tatenfroh und überlegt, vor allem im Gegensatz zu seinem jüngeren Bruder. Er unterstellt ihm allerdings, daß er in seiner Jugend gleichfalls vergnügungssüchtig und ausschweifend gelebt habe. Aber durch die Erfahrungen des Bürgerkriegs gegen Bardas Skleros (# 20785) und Bardas Phokas (# 20784) habe er sich gewandelt, hinfort alle Vergnügungen usw. abgelehnt und sei so zu dem Kaiser geworden, als den man ihn später gekannt habe: hart, aufbrausend, nicht leicht zu beeinflussen und gegen jede Verweichlichung: Τοῖς μὲν οὖν πολλοῖς ὅσοι τῶν καθ᾿ ἡμᾶς τεθέανται τὸν βασιλέα Βασίλειον, στρυφνὸς οὗτος δοκεῖ καὶ τὸ ἦθος ἀπεξεσμένος, δύσοργός τε καὶ οὐ ταχὺ μεταβάλλων, μέτριός τε τὴν δίαιταν καὶ τὸ ἁβρὸν ἐκ παντὸς ἐκτρεπόμενος (13).

Entsprechend seinen letztwilligen Verfügungen wurde B. in der Klosterkirche des Ioannes-Theologos-Klosters am Hebdomon bestattet (14). Die ehemals auf seinem Sarkophag befindliche Grabinschrift ist in Abschrift in mehreren Hss. überliefert (s. unter Q). Mit der Wahl seiner letzten Ruhestätte am Hebdomon, dem bekannten Exerzierplatz vor Konstantinopel, wie auch mit dem Text der Grabinschrift unterstrich B. noch einmal seine Vorliebe für das Militärische. Die Grabstätte am Hebdomon wird auch bei Georgios Pachymeres (ed. I. Bekker, Bonn, vol. I, p. 124f.) erwähnt, der auch von der Schändung des Grabes des B. zur Zeit der Lateinerherrschaft in Konstantinopel im Jahre 1260 berichtet. Michael VIII. Palaiologos habe nach der Rückeroberung den Leichnam des B., der von den Lateinern aus seinem Sarkophag geholt, entkleidet und in der entweihten Kirche zur Belustigung ausgestellt worden war, wieder standesgemäß bestatten und mitsamt seinem Sarkophag feierlich zunächst nach Galata und später nach Selymbria überführen lassen.

Yaḥyā berichtet, daß B. einige Tage vor seinem Tod seinen Bruder Konstantinos aus dessen Palast außerhalb Konstantinopels habe kommen lassen, um ihm seinen letzten Willen mitzuteilen. Er habe verlangt, nicht in den kaiserlichen Gewändern, aber dafür in einem Grab in der Kirche des loannes-Theologos-Klosters außerhalb von Konstantinopel bestattet zu werden, um das Schicksal der Fremden zu teilen. Er habe zuvor einen Marmorsarkophag herstellen lassen, der von außerordentlicher Schönheit gewesen sei durch die Vielzahl der Farben und die üppigen Skulpturen. Diesen Sarkophag habe er vor seinem Tod in der Apostelkirche neben den Gräbern seiner Vorgänger aufstellen lassen. Weiter berichtet Yaḥyā, daß B. während seiner ganzen Regierungszeit bescheiden geblieben sei in Bezug auf Nahrung, Trinken und Kleidung. Er habe sein ganzes Leben lang einen großen Eifer an den Tag gelegt und habe sämtliche Geschäfte seiner Regierung selbst erledigt. Er habe in der kaiserlichen Kasse sechstausend qinṭār (= Kentenaria) Gold hinterlassen, während er sie mit vier qinṭār übernommen hatte (15).

Innenpolitik

Die Phase der Bürgerkriege (976–989): Nach der Krönung am 11. Januar 976 dürfte sich in der Innenpolitik kaum etwas geändert haben, da weiterhin Basileios Lakapenos die Politik bestimmte. Zudem dürfte der 976 ausbrechende Bürgerkrieg gegen Bardas Skleros (# 20785), der bis 979 dauerte, ohnehin alle Kräfte gebunden haben. Zunächst führte der Bürgerkrieg vor allem zu einer neuen Aufwertung der Familie der Phokaden, die nach dem Sturz des Nikephoros II. Phokas 969 durch Ioannes I. Tzimiskes ihre Machtstellung verloren hatten. Gegen Bardas Skleros holte die Regierung Bardas Phokas (# 20784) zurück, dem es schließlich 979 gelang, Bardas Skleros zu schlagen und in das Exil am Kalifenhof in Bagdad zu zwingen. Nach 979 scheint Bardas Phokas in seiner Eigenschaft als Domestikos der Scholen ein eigenes Machtzentrum im östlichen Kleinasien (Charsianon und Kappadokien) etabliert zu haben, wo die Besitzungen der Phokasfamilie lagen. Als Vertrauensmann in Konstantinopel fungierte sein Vater Leon Phokas (# 24408). In diesem Kräftefeld spielte B. nur eine untergeordnete Rolle. Erst Mitte der 80er Jahre gelang es ihm, Basileios Lakapenos zu stürzen und Bardas Phokas in seinem Machtbereich einzuschränken, indem er ihm neue Aufgaben übertrug und ihn zum Dux des Oriens und zum Statthalter von Antiocheia ernannte. Es handelte sich dabei um eine ausgesprochene Unruheregion, der Bardas Phokas seine volle Aufmerksamkeit widmen sollte. Wohl nach der Absetzung des Basileios Lakapenos unternahm B. einen Feldzug gegen die Bulgaren, der jedoch unglücklich verlief. Der Kaiser schob die Schuld auf beteiligte Adlige, die er demonstrativ schlecht behandelte. Offenbar sah Bardas Phokas in dieser schwierigen Situation, in der der Kaiser sich zudem kompromittiert zu haben schien, eine erneute Chance auf den Thron und rebellierte im Frühjahr 987. Er brachte schnell fast ganz Kleinasien auf seine Seite. Während dieser Usurpation kehrte auch Bardas Skleros aus dem Exil zurück und versuchte, sich als Kaiser anerkennen zu lassen. Jedoch wurde er von Bardas Phokas gefangengenommen. B. konnte Bardas Phokas erst zurückdrängen, als er Vladimir (# 28433), den Fürsten von Kiew, als Verbündeten gewann und von ihm eine 6.000 Mann starke Truppe von Warägern erhielt, mit deren Hilfe er 989 die Truppen des Usurpators zunächst bei Chrysopolis besiegte und dann bei Abydos zu einer Entscheidungsschlacht stellte, in deren Verlauf Bardas Phokas starb. Damit fiel auch die Usurpation in sich zusammen. Mit dem nach dem Tod des Bardas Phokas freigelassenen Bardas Skleros söhnte B. sich aus (16).

Herrschaft ab 989: Eine besondere Vertrauensstellung während der gesamten Zeit seiner Herrschaft genoß Nikephoros Uranos (# 25617), der mit einer schwierigen Gesandtschaft nach Bagdad betraut wurde, später höchste höfische Ämter ausübte und schließlich hohe militärische Funktionen innehatte.

Wohl schon recht unmittelbar nach dem Sturz des Basileios Lakapenos verfügte der Kaiser, daß sämtliche zwischen dem Beginn seiner Kaiserherrschaft und dem Sturz des B. ausgestellten Chrysobulle ungültig sein sollten, wenn sie nicht nach einer Überprüfung vom Kaiser eigenhändig mit dem Vermerk ἐτηρήθη (“wurde bestätigt”) versehen werden würden. Diese Maßnahme richtete sich anscheinend in erster Linie gegen Privilegien, welche Basileios Lakapenos ausgegeben hatte, als dieser die Staatsgeschäfte leitete. Bei der anschließenden Überprüfung der Chrysobulle spielte der Patrikios und Kanikleios Nikephoros Uranos eine führende Rolle (17).

Es scheint B.s Bestreben gewesen zu sein, die Machtstellung vor allem der Familien, die ihm so große Schwierigkeiten bereitet hatten, einzuschränken. Dem diente u. a. eine am 1. Januar 996 erlassene Novelle. In einer Version der Novelle werden Mitglieder der Phokasfamilie und anderer mit dieser verbundenen Familien namentlich genannt. Diese Großgrundbesitzer hatten mit ihrem Verhalten den Kaiser zu der Novelle veranlaßt. Dabei bleibt offen, ob die Familien bereits enteignet worden sind oder ob der Kaiser beabsichtigte, diese Familien teilweise zu enteignen. In der Novelle ordnete B. aber auch erheblich weiter gefaßte Maßnahmen an. So wurden alle Landerwerbungen, die nach 922 getätigt worden waren, für nichtig erklärt. Das Land sollte den ehemaligen Eigentünern oder ihren Erben restituiert werden und zwar ohne Entschädigung des Käufers bzw. ohne Erstattung des Kaufpreises. Andere Bestimmungen befaßten sich mit den kleinen Kapellen und Mönchszellen auf dem Lande (s. u.), mit dem Strafmaß bei Mord für höherrangige Personen (Protospatharioi und höher), mit der Ungültigkeit vieler Grundstücksgrenzbeschreibungen (Periorismoi), abgesehen von solchen des kaiserlichen Schatzamtes, und schließlich mit der Nichtigkeit aller 976–986 unter der Regierung von Basileios Lakapenos ausgestellten Chrysobulle, sofern sie nicht überprüft und von B. mit einem handschriftlichen Bestätigungsvermerk versehen worden waren (18).

Es scheint B.s Bestreben gewesen zu sein, die Machtstellung vor allem der Familien, die ihm so große Schwierigkeiten bereitet hatten, einzuschränken. Dem diente u. a. eine am 1. Januar 996 erlassene Novelle, die die Besitztümer von Mitgliedern der Phokasfamilie und anderer mit dieser verbundenen Familien einzog, aber auch erheblich weiter gefaßte Maßnahmen anordnete. So wurden alle Landerwerbungen, die nach 922 getätigt worden waren, für nichtig erklärt. Das Land sollte den ehemaligen Eigentünern oder ihren Erben restituiert werden und zwar ohne Entschädigung des Kaufers bzw. ohne Erstattung des Kaufpreises. Andere Bestimmungen befaßten sich mit den kleinen Kapellen und Mönchszellen auf dem Lande (s. u.), mit dem Strafmaß bei Mord für höherrangige Personen (Protospatharioi und höher), mit der Ungültigkeit vieler Grundstücksgrenzbeschreibungen (Periorismoi), abgesehen von solchen des kaiserlichen Schatzamtes, und schließlich mit der Nichtigkeit aller 976–986 unter der Regierungsführung von Basileios Lakapenos ausgestellten Chrysobullia, sofern sie nicht überprüft und von B. mit einem handschriftlichen Bestätigungsvermerk versehen worden waren.

Laut Skylitzes und Zonaras führte Basileios II. in den Jahren zwischen 1002 und 1004 die gegenseitige Steuerhaftung (Allelengyon — ἀλληλέγγυον) wieder ein, unter der die reichen Grundbesitzer für Steuerausfälle ärmerer Bauern hafteten.

Diese Maßnahmen richteten sich zwar auch allgemein gegen die Dynatoi und suchten den Kleingrundbesitz zu erhalten. Dennoch kann man wohl nicht davon sprechen, daß B. den Einfluß des Adels an sich bekämpfte. Vielmehr scheint es so gewesen zu sein, daß er ganz bewußt gegen diejenigen Familien vorging, die er als Bedrohung seiner Herrschaft empfand. Hier sind vor allem die Phokaden zu nennen, aber auch die Maleinoi, von denen Konstantinos (# 23861) und Eustathios (# 21861) sogar namentlich in einer Version der Novelle von 996 genannt werden. Auf der anderen Seite gibt es eine Reihe von Familien, deren Aufstieg in der Zeit von B’.s Herrschaft begann, so daß man wohl davon ausgehen kann, daß es dem Kaiser in erster Linie darum ging, die zu groß gewordene Macht der alten Familien zu zerschlagen, die seine eigene Machtstellung bedrohten. Die grundsätzliche Übermacht der Dynatoi konnte B. nicht beseitigen, wenn er es denn überhaupt gewollt hatte (19).

Mäzenatentum: Auch wenn B. vor allem wegen seiner militärischen Erfolge bekannt ist, war er doch auch als Bauherr aktiv: So ließ er das hl. Bad der Blachernen erneuern und die infolge eines Erdbebens teilweise eingestürzte Hagia Sophia renovieren (20). B. war auch der Auftraggeber des reich illuminierten “Menologium Basilii” (Cod. Vat. gr. 1613) sowie des prächtigen Psalters in Venedig (Cod. Marc. gr. 17), der auf fol. IIIr eine triumphale Darstellung B.s als älteren Mannes bietet.

Kirchenpolitik

Ob B. tatsächlich am Mittwoch (4. April) vor Ostern des Jahres 988 die Aufhebung der Novelle des Nikephoros II. Phokas zu den Klostergütern verfügte, wie ein als Novelle B.s überlieferter Text glauben macht, ist umstritten (21).

Ein Abschnitt (Γ. 1-4) der bereits in dem Abschnitt über die Innenpolitk erwähnten Novelle vom 1. Januar 996 betrifft die Kirche: Der Kaiser bestimmte, daß kleine fromme Stiftungen auf dem Lande, die von ihren Stiftern, einfachen Dorfbewohnern, mit Grundbesitz aus dem Bestand der dörflichen Steuergemeinschaft ausgestattet wurden, (eigentumsrechtlich und fiskalisch) in den Dorfgemeinschaften verbleiben und daß die Ortsbischöfe sich diese Stiftungen nicht aneignen dürfen. Insofern verfolgt diese Anordnung dieselbe Tendenz wie die Bestimmungen über die Veräußerungen von Grundbesitz an die Dynatoi (22).

Laut Skylitzes, Basileios 43, p. 365,8-11, bestätigte B., nachdem Bulgarien endgültig erobert und annektiert worden war, die Autokephalie der bulgarischen Kirche, die von Romanos I. festgesetzt worden war. Als Grund gibt Skylitzes an, daß man sich hierbei auf Kaiser Iustinian I. (527–565) berief, der seinerzeit das (autokephale) Bistum Iustiniana Prima begründet hatte (23). In diesem Zusammenhang sind drei durch ein Chrysobull des Jahres 1275 indirekt überlieferte Sigillia des B. für den bulgarischen Erzbischof Ioannes (# 23365) aus der Zeit zwischen ca. 1019 und nach Mai 1020 zu sehen, welche die Autokephalie der bulgarischen Kirche bestätigen und Besitz, Zuständigkeit und Ausdehnung der bulgarischen Kirche festlegen (24).

Nach Aussage des Testamentum Niconis (BHG 1368) hat B. der Soter-, Theotokos- und Hagia-Kyriake-Kirche in Lakedaimon auf der Peloponnes, die Nikon "Metanoeite" (# 26155) zusammen mit einem Alethine-Philosophia-Kloster dort gebaut hatte, Zuwendungen zukommen lassen. Es wird nicht gesagt, welcher Art diese Zuwendungen waren, auf jeden Fall hatte B. zu diesen Gründungen beigetragen (cf. Bandy, Nikon 319. 321).

Basileios II. und der Athos: Ca. 976 und 977–79 lehnte B. zwei Petitionen des Protaton des Athos bzw. der Athosklöster ab, ihnen das Kolobu-Kloster bei Hierissos (Chalkdike) zu übereignen, das sie als Unterkunft bei Geschäften in Hierissos oder auf der Durchreise benötigten (rückblickend erwähnt im Januar 985 in: Actes d’Iviron, Nr. 7), doch kann B. wie seine beiden Vorgänger als Förderer des Athos gelten. Ein Grund für B.s Schenkungen war sicherlich auch persönliche Dankbarkeit gegenüber dem Ex-General und Athos-Mönch Ioannes Tornikios (# 22926), dem der Kaiser einen wichtigen Beitrag zur Niederschlagung der Revolte des Bardas Skleros (# 20785) zu verdanken hatte. Im Jahre 979/80 (6488 a. m.) – d. h. wenige Monate nach der Niederlage des Bardas Skleros – schenkte B. dem Ioannes Tornikios durch ein Chrysobull das Kloster der Leontia in Thessalonike, das Kolobu-Kloster bei Hierissos und das Kloster tu Klementos (späteres Iviron-Kloster) auf dem Athos, das dem Ioannes Prodromos geweiht war, verlangte dafür aber von Ioannes Tornikios die Abtretung von zwei anderen Klöstern (offenbar Eigentum des Ioannes Tornikios), nämlich des Klosters tes Iberisses in Konstantinopel und des Klosters des hl. Phokas in Trapezunt. Ferner bestimmte er in demselben Chrysobull, daß die 60 (bis dahin) steuerpflichtigen Haushalte (δημοσιάριοι οἶκοι), die dem Ioannes Tornikios vorher durch ein anderes Chrysobull geschenkt worden waren, ebenso wie die später geschenkten 40 steuerfreien (ἀτελεῖς) Bauern (Paroikoi — πάροικοι) von der Steuer befreit sein sollten (ἐξκουσεύεσθαι). Dieses Chrysobull für Ioannes Tornikios wird erwähnt in der Urkunde des Richters Leon aus dem Jahre 1059 (Actes d’Iviron, Nr. 32; cf. Actes d’Iviron, Nr. 4; für die Schenkung des Kolobu-Klosters auch Actes d’Iviron, Nr. 7; Dölger–Müller, Regesten Nr. 765). Vor dem Dezember 984 verlieh B. dem Ioannes Tornikios durch ein weiteres Chrysobull die Eigentumsrechte an der Insel Neoi (erwähnt in: Actes d’Iviron, Nr. 6, l. 15) und zu einem unbekannten Zeitpunkt vor 1020 an das Iviron-Kloster ein Chrysobull, das dem Kloster die Haltung eines Ochsengespannes erlaubte (erwähnt in: Actes d’Iviron, Nr. 24, l. 6f.).

Athanasios Athonites (# 20670) erwähnt in seiner Diatyposis das Wohlwollen des Kaisers gegenüber der Megale Laura: B. habe Chrysobulle zugunsten der Laura erlassen und auch die Chrysobulle der beiden vorangegangenen Kaiser für die Laura bestätigt (ἐπεκύρωσε, Diatyposis 125,19). Ein Chrysobull, das die Megale Laura von B. erhielt, erwähnt Athanasios Athonites in seiner Schenkungsurkunde (Actes d’Iviron, Nr. 6, l. 22f.) an Ioannes Athonites Iber: Der Kaiser hatte Athanasios Steuerfreiheit für ein Lastschiff von 6.000 Modioi Ladekapazität sowie für 25 Haushalte (οἶκοι) auf den Gütern der Megale Laura bei Chrysopolis gewährt. Ein anderes Chrysobull des B. für die Megale Laura liegt scheinbar in Actes de Lavra, Nr. 7 (Juli 978), vor, durch das der Laura jährlich zehn Silbertalente gewährt und verschiedene Reliquien geschenkt werden, doch ist dieses Dokument inzwischen als unecht erwiesen (cf. Dölger–Müller, Regesten Nr. 760).

Zu einem nicht genau bestimmbaren Zeitpunkt vor November 996 reagierte B. auf die Beschwerde des Ioannes Athonites Iber (# 22942), indem er den Krites von Thessalonike, Nikolaos (# 26039), und den Episkeptites der kaiserlichen Domänen, Stephanos (# 27316), anwies, die Angelegenheit zu überprüfen (erwähnt in: Actes d’Iviron, Nr. 10, l. 1-9; cf. Dölger–Müller, Regesten Nr. 785). Auf die wiederholten Petitionen des Abtes Ioseph (# 23532) vom Philadelphos-Kloster (Athos) reagierte B., indem er die Angelegenheit mal (vor September 998) Nikephoros Uranos (# 25617), mal dem Patriarchen Sergios II. (# 27044) übergab (cf. Actes de Vatopédi, Nr. 3).

Ein Dokument des Xenophon-Klosters (Nr. 1) erwähnt rückblickend, daß der Kaiser dem Xenophon-Kloster das Hieromnemon-Kloster, das auch “ta Burburu” genannt wurde (μοναστήριον λεγόμενον τῶν Ἱερομνήμων [sic] ἤτοι τὰ Βουρβουροῦ) und auf der Halbinsel Longos (heute: Sithonia) lag, als Metochion übertragen hatte (zu einem unbestimmten Zeitpunkt; cf. Dölger–Müller, Regesten, Nr. 821c [799]; s. auch unter Xenophon [# 28451]).

Unter Basileios soll es zu einem unbestimmten Zeitpunkt ein neues, nicht erhaltenes Typikon für den Athos gegeben haben, das vom Protos des Athos (Thomas [# 28314], Ioannes Phakenos [# 23134], Nikephoros [# 25624], Paulos [# 26381], Nikephoros [# 25663] oder Leontios [# 24730]) und den Athosäbten verabschiedet wurde und das eine klare Einschränkung des Schiffshandels für die Klöster beinhaltete (ἔγγραφον καὶ ἐνυπόγραφον τυπικὸν ... κωλύον ... τὸν ... καπηλικὸν πορισμόν) und ihnen nur kleine Schiffe erlaubte, mit denen man bis nach Thessalonike fahren konnte, um dort den auf dem Athos erzeugten Überschuß an Wein zu verkaufen (cf. Dölger–Müller, Regesten Nr. 821). Da diese Regelung die Klöster wirtschaftlich zu stark behinderte, wurde sie im Typikon (Actes du Prôtaton, Nr. 8) des Kaisers Konstantinos IX. Monomachos (1045) in dieser Form aufgehoben. Die Historizität dieses nicht erhaltenen Typikon des B. für den Athos wurde jüngst von Schminck, in: FM 11 (2005) 310f., bestritten.

Außenpolitik

Bulgarien: Fast seine gesamte Regierungszeit hindurch war B. immer wieder mit Kriegen gegen die Bulgaren beschäftigt. Nach der vollständigen Einverleibung Bulgariens unter Ioannes I. Tzimiskes hatte der Bürgerkrieg zwischen der kaiserlichen Regierung und Bardas Skleros die Kräfte des Reiches offenbar so sehr gebunden, daß die Bulgaren in dieser Zeit (976–979) mit Erfolg die byzantinische Herrschaft abschütteln konnten. An ihre Spitze trat nach kurzen internen Auseinandersetzungen Samuel Kometopulos (# 26983), der bis 1014 regierte und das bulgarische Reich zeitweilig bis an die Adria und den Golf von Korinth ausdehnte. Einen ersten Feldzug gegen ihn unternahm B. im Jahre 986, erlitt an der Trajanischen Pforte jedoch eine empfindliche Niederlage und mußte sich wieder zurückziehen. In der Folge war B. bis 989 mit der Usurpation des Bardas Phokas beschäftigt, so daß er erst 991 erneut gegen die Bulgaren aktiv werden konnte. Diese Kämpfe dauerten bis 994, ohne daß es zu wesentlichen Entscheidungen gekommen wäre. Im Jahre 996 stießen die Bulgaren auf einem großen Feldzug bis in die Peloponnes hinein vor, wurden aber auf dem Rückmarsch von Nikephoros Uranos am Fluß Spercheios angegriffen und schwer geschlagen. In den folgenden Jahren waren die byzantinischen Truppen in Nordsyrien und Armenien aktiv, so daß B. erst nach 1001 (Friedensschluß mit den Fāṭimiden, s. unten) wieder zu neuen Feldzügen gegen Bulgarien aufbrach, die sich mit kleineren Unterbrechungen bis 1014 hinzogen. In diesem Jahr errang der Kaiser bei Kleidion (Belasica nahe des Strymon [Struma]) einen großen Sieg, der in den byzantinischen Chroniken stark ausgeschmückt wurde: Angeblich sollen 14.000 bulgarische Gefangene geblendet und dann freigelassen worden sein. Jedem 100. blieb ein Auge, damit er weitere 99 Blinde führen könne. Als Samuel die Geblendeten gesehen habe, sei er vom Schlag getroffen worden und gestorben.

Tatsächlich starb Samuel 1014. Auf ihn folgte zunächst sein Sohn Gabriel-Radomir (# 22032), dann (ab 1015/16) Ivan Vladislav (# 23582), der den Krieg weiterführte, aber schließlich 1018 bei der Belagerung des unterdessen wieder byzantinisch gewordenen Dyrrhachion fiel. Mit seinem Tod brach der bulgarische Widerstand zusammen, und B. konnte ganz Bulgarien der byzantinischen Herrschaft unterwerfen. Die bulgarischen Adligen wurden, soweit sie sich kooperativ verhielten, in die byzantinische Aristokratie integriert. Um das durch die jahrelangen Kriege ruinierte Land nicht noch mehr zu belasten, wurden die Steuern nicht in Geld, sondern in Naturalabgaben eingezogen (25).

Syrien/Ägypten: Nach seiner Niederlage im Bürgerkrieg hatte Bardas Skleros auf muslimischem Gebiet Zuflucht gesucht und war schließlich in Bagdad interniert worden. In den frühen 80er Jahren gab es mehrfach diplomatische Bemühungen um seine Auslieferung, die aber ohne Erfolg blieben. Im Frühjahr 987 kehrte er nach Byzanz zurück und söhnte sich schließlich mit B. aus. In Nordsyrien gab es in dieser Zeit verschiedene kleinere Herrschaften, die z. T. die byzantinische Oberhoheit anerkannten, z. T. zur fāṭimidischen Einflußzone gehörten. Zwischen beiden Mächten kam es vor allem um Aleppo immer wieder zu Streitigkeiten, bei denen auf byzantinischer Seite zumeist Michael Burtzes (# 25253), der Statthalter von Antiocheia, das Kommando führte. Zu einer größeren Auseinandersetzung kam es zunächst 992, als der fāṭimidische Heerführer Manǧūtakīn (# 24858) von Damaskus aus mit einer Armee von 30.000 Kriegern gegen das ḥamdānidische Aleppo zog. Lu’lu al-Ǧarrāḥī (# 24793), der in dieser Zeit als Kämmerer des ḥamdānidischen Emirs Sa‘īdaddawla (# 26962) die Geschicke Aleppos bestimmte, bat daraufhin in Byzanz um Hilfe, und B. beauftragte Michael Burtzes mit entsprechenden Maßnahmen. Trotz verschiedener Siege über die vereinten byzantinisch-ḥamdānidischen Streitkräfte gelang es Manǧūtakīn nicht, Aleppo zu erobern. Als er zwei Jahre später (994) erneut Aleppo belagerte, ersuchten die Ḥamdāniden B. wiederum um Hilfe. Dieser beauftragte erneut Michael Burtzes und entsandte zusätzlich den Magistros Leon Melissenos (# 24531) mit Truppen zur Unterstützung. Es kam am Fluß Orontes zu einer Schlacht, bei der die mit den Ḥamdāniden vereinten Truppen des Burtzes und des Melissenos am 15. September 994 vernichtend geschlagen wurden. Manǧūtakīn nahm nun die Belagerung Aleppos wieder auf und eroberte das Umland, wo er eigene Statthalter einsetzte und Steuern einzog.

Auf diese Nachricht hin beschloß B., nun selbst auf dem Kriegsschauplatz zu erscheinen, und traf im April/Mai 995 mit einem großen Heer in Antiocheia ein. Von dort marschierte er nach Aleppo, wo er von Sa‘īdaddawla und Lu’lu al-Ǧarrāḥī empfangen wurde, denen er den fälligen Tribut erließ. Danach zog er gegen Šayzar, das sich ihm gegen eine Sicherheitszusage ergab. Im weiteren Verlauf des Feldzugs griff B. Rafanīya, Emesa (Ḥimṣ) und Tripolis (Ṭarābulus) an. Letzteres konnte er jedoch trotz Belagerung nicht einnehmen. Dafür baute er das zuvor zerstörte Tartus (Anṭarṭūs) wieder auf und wandte sich dann wieder nach Antiocheia, wo er den Patrikios Damianos Dalassenos (# 21379) anstelle des Michael Burtzes zum Dux ernannte, um danach nach Konstantinopel zurückzukehren (26).

Es setzten nun Friedensverhandlungen mit dem ägyptischen Kalifen al-‘Azīz (# 20711) ein, die allerdings zunächst folgenlos blieben. 999 zog B. ein weiteres Mal nach Syrien, wo er wiederum eine Reihe von Festungen und Städten belagerte und zum Teil auch eroberte. Gegen Jahresende 999 kehrte er nach Antiocheia zurück, wo er Nikephoros Uranos als Statthalter einsetzte. Nun begannen neue Verhandlungen, die im Jahre 1000/01 unter dem fāṭimidischen Kalifen al-Ḥākim (# 22544) zu einem zehnjährigen Friedensschluß führten (27).

In den folgenden Jahren kam es zwar zu kleineren Auseinandersetzungen, im Großen und Ganzen scheint der Friede aber gehalten zu haben. 1020 versuchte ‘Azīzaddawla (# 20712), der Statthalter von Aleppo, die fāṭimidische Herrschaft abzuschütteln. Auf seine Bitte hin entsandte B., der in dieser Zeit einen Feldzug in den Transkaukasus vorbereitete, eine Truppe zu seiner Unterstützung. Als Gegenleistung versprach ‘Azīzaddawla B., Aleppo an die Byzantiner abzutreten. Wie aus Yaḥyā hervorgeht, dürfte es das Ziel dieser Hilfeleistung gewesen sein, den mit Giorgi I. (# 22309) verbündeten al-Ḥākim vom byzantinischen Angriff auf Georgien abzulenken. Der Tod al-Ḥākims führte zu einem Ende dieser Aktivitäten, und B. konnte sich nun intensiv den Angelegenheiten in Georgien widmen (28).

Ende 1022 oder Anfang 1023 erschien eine Gesandtschaft der fāṭimidischen Regentin Sitt al-Mulk (# 27127) in Konstantinopel, die vom Patriarchen Nikephoros I. von Jerusalem (# 25674) geleitet wurde und u. a. den Wiederaufbau der durch al-Ḥākim am 28.9.1009 zerstörten Grabeskirche (= Anastasiskirche) in Jerusalem und anderer Kirchen sowie über die Wiederaufnahme des (während der Regierungszeit des al-Ḥākim) zum Erliegen gekommenen Handels verhandeln sollte. Infolge des Todes der Sitt al-Mulk scheinen diese Verhandlungen ohne Ergebnis geblieben zu sein (29).

Armenien und Georgien: Im Frühjahr 1000 erfuhr B. von dem Tod des David von Tao (# 21432) und brach mit dem Heer in Richtung Tao auf, um Davids Reich, das dieser im Jahre 989 (gezwungenermaßen) testamentarisch dem Kaiser vermacht hatte, zu annektieren. Auf seinem Marsch (über Melitene) soll B. am Tag der Verklärung Christi, d. h. am 7. Juli 1000, am Berg Koher gewesen sein und sich bald darauf in der Festung Havačič‘ (in Ałōri) von dem Adel des David von Tao und den georgischen Königen Gurgen (# 22531) und Bagrat III. (# 20740) haben huldigen lassen, die nun auf ihre Ansprüche verzichteten und als byzantinische Vasallen die byzantinischen Titel Kuropalates (Bagrat III.) und Magistros (Gurgen) erhielten. Der Kaiser zog anschließend weiter durch die armenischen Provinzen Hark‘, Apahunik‘ und Bagrewand und darauf ins Zentrum von Tao nach Olt‘i (Oltu), nahm unterwegs alle Festungen in Besitz und ernannte kaiserliche Beamte. Von Olt‘i kehrte er nach Konstantinopel zurück. Den arabischen Quellen zufolge nahm B. in Armenien auch die Unterwerfung des kurdischen Emirs von Diyār Bakr, Mumahhidaddawla Abū Manṣūr Sa‘īd b. Marwān (# 25447), entgegen, den er zum Magistros und Dux von Oriens ernannte (30).

In den Jahren 1021/22 führte B. Krieg gegen Giorgi I. von Georgien (# 22309), der Gebiete, die seinem Vater Bagrat III. von Byzanz auf Lebenszeit zugestanden worden waren, beanspruchte und der mit den byzantinischen Rebellen Nikephoros Xiphias (# 25661) und Nikephoros Phokas (# 25675) in Kontakt gestanden haben soll. Im Herbst 1021 errang B. einen bedeutenden Sieg über die Truppen Giorgis I. und überwinterte anschließend in Trapezunt, von wo er durch mehrere Gesandtschaften Giorgi I. zur Unterwerfung zu bewegen versuchte. Im Herbst 1022 stand Giorgi I. schließlich Gebietsabtretungen zu, schloß einen Friedensvertrag und stellte seinen Sohn Bagrat IV. (# 20743) als Geisel (31).

Im Jahr 415 a. h. (15.3.1024 – 3.3.1025) eroberte B. laut Yaḥyā die Stadt Arǧīs in Armenien, die zu jenem Zeitpunkt unter muslimischer Herrschaft war, und unterstellte sie dem Katepano von Vaspurakan, Nikephoros Komnenos (# 25676)(32).

Möglicherweise mit den Feldzügen des B. durch armenisches und georgisches Gebiet in Verbindung zu bringen ist eine Nachricht bei Michael syr. III 133 (ihm folgend Bar Hebraeus 178f.), demzufolge B. Armenier nach Kappadokien umgesiedelt habe. Von dort aus hätten sie sich auch nach Kilikien und Syrien hin ausgebreitet.

Italien: In Italien scheint Byzanz in den ersten Jahren der Regierung B.s keine größeren Mittel eingesetzt zu haben. Hauptgegner waren hier die Deutschen unter Otto II. (# 26212) und die Araber. Dazu kamen diverse kleinere unteritalienische Mächte wie z. B. Benevent, Salerno, Neapel und andere, die zwischen Deutschen und Byzantinern lavierten, wobei sie es zu vermeiden suchten, sich fest an eine Seite zu binden. Nach der Niederlage Ottos II. bei Columna Regia 982 und dem Tod des Kaisers im folgenden Jahr ging der deutsche Druck in Unteritalien zurück. In den 90er Jahren kam es zu Heiratsverhandlungen zwischen Otto III. (# 26213) und Byzanz, die schließlich sogar erfolgreich waren. Im Jahre 1002 wurde eine byzantinische Prinzessin, wahrscheinlich Zoe (# 28508), die Nichte B.s, zusammen mit dem deutschen Gesandten Arnulf (# 20579) nach Italien geschickt, kehrte jedoch auf die Nachricht vom Tode Ottos sofort wieder zurück, ohne daß es zu einer Vermählung gekommen wäre.

Gegen die Araber, die 1002 sogar das byzantinische Bari belagerten, rief B. die Venezianer zu Hilfe, deren Flotte die Belagerung aufbrach, so daß Bari entsetzt werden konnte. Zum Dank erhielt der Sohn des Dogen Petrus II. Orseolus (# 26566), Iohannes Orseolus (# 23495), die Hand der byzantinischen Aristokratin Maria Argyropulaina (# 24937). Schon 992 hatte B. sich die venezianische Unterstützung durch ein großes Chrysobull erkauft, das den Venezianern u. a. wirtschaftliche Vorteile im Handel mit Byzanz zusicherte.

Nach 1000 kam es immer wieder zu Unruhen im byzantinischen Unteritalien, schließlich zu einer großen Revolte unter Meles (# 25033), der 1009 Bari besetzen konnte. Er wurde zunächst von dem Katepano Basileios Mesardonites (# 21090) besiegt, konnte jedoch auf langobardisches Gebiet fliehen, von wo aus er einige Jahre später mit Hilfe des Papstes und des westlichen Kaisers Heinrich II. mit langobardischen und neu angeworbenen normannischen Truppen wieder die byzantinischen Provinzen in Unteritalien angriff. Im Jahre 1017 konnte er zunächst mehrere Siege über byzantinische Truppen erringen und sogar den Katepano Tornikios Kontoleon (# 28366) schlagen, der daraufhin abberufen und durch Basileios Boioannes (# 21094) ersetzt wurde. Dieser besiegte Meles 1018 bei Cannae endgültig und zwang ihn zur Flucht nach Deutschland, womit das byzantinische Unteritalien zunächst einmal gesichert war.

Etwa 1024 scheint es zu einer gemeinsamen Gesandtschaft B.s und des Patriarchen Eustathios II. (# 21876) an den Papst in Rom gekommen zu sein, die möglicherweise in Zusammenhang mit einer von B. geplanten Invasion Siziliens stand, die die Insel von den Arabern befreien und wieder der byzantinischen Herrschaft unterstellen sollte. Jedoch verhinderte der Tod B.s die Ausführung dieser Pläne (33).

Anmerkungen: — (1) Laut Theoph. cont. VI 1, p. 469,9f., und Ps.-Symeon 757,5 war B. bei Regierungsantritt Romanos’ II. (959) ein Jahr alt; Ps.-Symeon 755,20f. nennt als Geburtsjahr das 14. Regierungsjahr Konstantinos’ VII., also 958; ebenso Georg. mon. cont. (Muralt) 1193C; Skylitzes, Basileios 47, p. 369,15, gibt dagegen an, daß B. bei seinem Tod 70 Jahre alt gewesen sei, was als Geburtsdatum ungefähr das Jahr 955 ergäbe. Dieses Jahr wird angenommen von Featherstone, in: Harvard Ukrainian Studies 14 (1990) 306 Anm. 20. Featherstone nimmt außerdem an, daß B. im Alter von zwei Jahren an einem Empfang für die russische Fürstin Olga (# 26186) teilgenommen habe und dort unter den πορφυρογέννητα τέκνα der beiden Kaiser Konstantinos VII. und Romanos II. erwähnt werden. Diese Kinder werden ohne Namensnennung erwähnt bei Konst. Porph., De Cerim. II 15, p. 597,21 (Reiske); ähnlich Schreiner, Testament 77 (mit einer Kurzübersicht über die verschiedenen Quellenangaben). Andere Forscher halten allerdings 946 für das wahrscheinlichere Datum dieses Besuches; zur Diskussion um das Datum des Besuchs und die aktuellen Forschungen zu diesem Problem cf. Tinnefeld, Olga-Diskussion; Näheres cf. unter Olga. — (2) Skylitzes, Romanos neos 1, p. 248,94-97; verkürzt: Zonaras XVI 23, p. 490,11f.; cf. auch Schreiner, Testament 76f. — (3) Leon Diakonos, Historia II, 10, p. 31,7-11; Symeon log. (Cod. Vat. gr. 163) 23,1-4 präzisiert noch genauer, daß ihnen akklamiert wurde: εὐφημούμενοι ἥ τε Θεοφανὼ αὐγοῦστα καὶ τὰ δύο τέκνα, Βασίλειος καὶ Κωνσταντῖνος; cf. Markopoulos, in: Symmeikta 3 (1979) 117; Skylitzes, Basileios und Konstantinos 1, p. 254,37f.; verkürzt: Konst. Porph., De Cerim. I 96, p. 433,16-20 (Reiske). — (4) Skylitzes, Nikephoros 11, p. 268,92-94; Zonaras XVI 25, p. 501,16-19; zu dem Ort cf. Hild–Restle, Kappadokien 172f. In einem Zusatz zu den Krönungsordines des Zeremonienbuchs (Konst. Porph., De cerim. I, cap. 96, p. 433,16-19 [Reiske]) werden B. und sein Bruder als Erben Romanos’ II. erwähnt. — (5) Zu der untergeordneten Stellung der beiden Kaiser s. Liudprand, Legatio 3, p. 177,24-26; 10, p. 181,24f.; zu den mutmaßlichen Nachfolgeplänen des Nikephoros s. Zonaras XVI. 28, p. 516,5-9, der sogar von Kastrationsabsichten spricht; ebenso Yaḥyā [p. 129,9 – 130,1] p. 827f. (PO 18,5); 8:25, p. 134 (Pirone); ähnlich Bar Hebraeus 173 und Dandolo, Chron. Venet. 176,1-4. — (6) Leon Diakonos, Historia VI 1, p. 94,1f. — (7) Skylitzes, Ioannes 1, p. 284,94f.; Zonaras XVI 1, p. 519,12 – 520,1; allgemein: Dandolo, Chron. Venet. 178,12f. — (8) Skylitzes, Ioannes 22, p. 313,46f. (späterer Zusatz); Zonaras XVII 4, p. 538,15-18; Kleinchroniken I 14,61, p. 141; 15,5, p. 158; 16,8, p. 165; cf. Schreiner, Kleinchroniken II 135; Skylitzes, Basileios 1, p. 314,51f., nennt irrtümlich (?) den Dezember 975 (6484 a. m., 4. Indiktion). — Allgemein: Dandolo, Chron. Venet. 178,28-31. — (9) Michael Psellos, Chronographia Basileios 1,3 – 2,19; ihm folgend Zonaras XVI 5, p. 538,18 – 539,9. Tatsächlich sind sicher beide Brüder ausgerufen worden, jedoch ist es in Byzanz die Regel gewesen, daß der jeweils Ältere der Hauptkaiser war, wie es z. B. auch bei Leon VI. und Alexandros der Fall gewesen war, während der Jüngere (allenfalls) zeremonielle Aufnahmen übernahm. Basileios Lakapenos hingegen hatte schon unter Ioannes I. Tzimiskes eine überragende Stellung eingenommen. B. mag ihn darin formell bestätigt haben, aber eine bewußte Entscheidung des jungen Kaisers, wie Psellos sie unterstellt, hat es sicher nicht gegeben; laut Michael syr. III 132 hatte B. aufgrund seiner körperlichen Stärke den Oberbefehl im Feld übernommen, während Konstantinos in Konstantinopel residiert habe; ähnlich, wenngleich verkürzt, ist Bar Hebraeus 175. — (10) Ibn Šahrām 934,24f.; 938,11-13 [921. 926f.] = Abū Šuǧā‘ 30,13-15; 34,12-14. Allerdings ist die Zuverlässigkeit dieser Quelle nur schwer einzuschätzen. Zu einer detaillierten Besprechung dieser Quelle s. unter Basileios Lakapenos (# 20925) Anm. 29 sowie unter Nikephoros Uranos (# 25617). — (11) Der genaue Zeitpunkt der Absetzung des Basileios Lakapenos ist umstritten. Laut Skylitzes, Basileios 16, p. 335,58-66, geschah sie nach der Flucht des Skleros nach Syrien, also nach 979; aus Ibn Šahrām (Abū Šuǧā‘) geht hervor, daß Basileios noch 983 im Amt war, während Yaḥyā [p. 209] p. 417 (PO 23,3); 10:136, p. 191f. (Pirone) eine Absetzung 985/86 vermuten läßt. Psellos, Chronographia: Basileios 19–22, dem Zonaras XVII 7, p. 554,9 – 555,3 folgt, setzt die Absetzung in die Zeit nach dem Tod des Bardas Phokas 989, dürfte dies aber eher aus kompositorischen Gründen getan haben (Abschluß der Bürgerkriege, Beginn der faktischen Alleinherrschaft). Wahrscheinlicher scheint das Datum 985/86 zu sein; cf. auch unter Basileios Lakapenos. — (12) Die verschiedenen Daten diskutiert ausführlich Schreiner, Kleinchroniken II 141. Laut Schreiner wird in den Chroniken kein Wochentag angegeben; folgende Angaben finden sich in den Quellen: Skylitzes: 15. Dezember (ein Mittwoch); Kleinchroniken I 16,8, p. 165, sowie venezianische Chronik: 13. Dezember (ein Montag); Kleinchroniken I 15,5, p. 158, irrtümlich, wohl durch Ausfall einer Ziffer: 1. Dezember; georgische Inschrift von Oški (s. unter Q): Sonntag, 12. Dezember. — (13) Michael Psellos, Chronographia: Basileios 4,1-4; zusammenfassend noch einmal cap. 18; zu fragen ist, ob diese Charakterisierung durch Psellos zutreffend ist und nicht eher die Intention des Autors widerspiegelt, durch die Überhöhung des B. den Gegensatz zu den späteren Kaisern, die von Psellos wiederholt heftig kritisiert werden, noch stärker hervorzuheben; zu dieser Tendenz cf. Lilie, in: Theatron 211–222; Crostini, in: Byz 66 (1996) 53–80. — (14) Grabinschrift, v. 4: ἵστημι τύμβον ἐν τόπῳ Ἑβδόμου und Skylitzes, Basileios 47, p. 369,16-19: ταφῆναι δὲ παρεκάλεσε τὸν ἑαυτοῦ ἀδελφόν, ὃν καὶ διάδοχον κατέλιπε τῆς ἀρχῆς, ἐν τῷ κατὰ τὸ Ἕβδομον ναῷ τοῦ εὐαγγελιστοῦ καὶ θεολόγου. ὃ δὴ καὶ γέγονεν. — (15) Yaḥyā [p. 112–115] p. 399 (PO 47,4); 15:69f., p. 336 (Pirone); in dieselbe Richtung geht die Charakterisierung durch Michael Psellos, s. oben Anm. 14; auch in verschiedenen lateinischen Quellen wird hervorgehoben, daß B. persönlich bedürfnislos war. — (16) Zu den Einzelheiten der Bürgerkriege und des inneren Machtkampfes mit Basileios Lakapenos cf. unter den beteiligten Personen; im Geschichtswerk des Michael Psellos findet sich am Ende ein “Brief des Kaisers an den Phokas” (Γραφὴ τοῦ βασιλέως πρὸς τὸν Φωκᾶν), der früher in die Zeit Kaiser Michaels VII. datiert wurde und demzufolge an Nikephoros Botaneiates gerichtet gewesen wäre (also 1077); s. Michael Psellos, Chronographia: Brief an Phokas 1–3; J. N. Ljubarskij hat jedoch mit guten Argumenten wahrscheinlich gemacht, daß es sich bei dem Briefschreiber um B. und bei dem Adressaten um Bardas Phokas gehandelt haben muß. In dem Brief, der teils nur inhaltlich, teils wörtlich wiedergegeben wird, erinnert der Kaiser den Usurpator an frühere Wohltaten, die B. ihm erwiesen habe, und fordert ihn auf, von dem Aufstand abzulassen. Informationen, die wesentlich über die auch aus anderen Quellen bekannten Ereignisse und die dort genannten Personen hinausgehen, sind nicht zu finden; cf. Ljubarskij, in: JÖB 27 (1976) 103–107; zuletzt Reinsch, in: JÖB 58 (2008) 147–151. — (17) Cf. Dölger–Müller, Regesten Nr. 768f [774]; diese seine Anordnung erwähnt und bestätigt der Kaiser in seiner Novelle vom 1.1.996 (Dölger–Müller, Regesten, Nr. 783), ed. Svoronos, Novelles, Nr. 14A, l. 198-211, p. 214; Nr. 14B, l. 234-247, p. 215; cf. auch Michael Psellos, Chronographia: Basileios 20,1-11. — (18) Cf. Dölger–Müller, Regesten Nr. 783, ed. Svoronos, Novelles, Nr. 14, p. 199–227. Für die reiche Lit. zu dieser Novelle s. Dölger–Müller, loc. cit., sowie Papagianni, in: Laiou, Economic History III 1066f.; Holmes, in: Magdalino (Ed.), Byzantium in the year 1000, 36f. 56–61; Schminck, in: FM 11 (2005) 303–305; Holmes, Basil II 22–25. 461–475; zu den Novellen cf. auch Prolegomena II 150f. — (19) Skylitzes, Basileios 32, p. 347,76-80; Zonaras XVII 8, p. 561,3-6; zu der Maßnahme des Kaisers cf. Dölger–Müller, Regesten Nr. 793. Dölger–Müller datieren auf 1002, jedoch ist der Hinweis “in derselben Indiktion” (καὶ τῇ αὐτῇ ἰνδικτιῶνι) angesichts der sehr oft verwirrten Chronologie bei Skylitzes nicht zwingend. Oikonomidès, Fiscalité 61. 142, datierte auf 1004. Besonders die Kirche unter Leitung des Patriarchen Sergios II. (# 27044) soll gegen diese Maßnahme protestiert haben. Man darf daher annehmen, daß auch kirchlicher und klösterlicher Grundbesitz im Rahmen der Steuerhaftung zu erheblich höheren Steuerzahlungen verpflichtet wurde; zum Allelengyon cf. auch Lemerle, Agrarian History 78–80; ODB I 69; Schminck, in: FM 11 (2005) 308f. — (20) Patria III 214, p. 283,4-9; cf. Berger, Patria 542; auffällig ist die schmeichelhafte Charakterisierung des Kaisers, die in den Patria sonst selten anzutreffen ist: ὁ νέος Βασίλειος ὁ εὐσχήμων καὶ καλοπράγμων καὶ συμπαθής. Zur Hagia Sophia s. Yaḥyā [p. 220f.] p. 428f. (PO 23,3); 10:166f., p. 199 (Pirone); zu dem Wiederaufbau s. auch unter Trdat (# 28370). — (21) Zu der Novelle des Nikephoros Phokas cf. Dölger–Müller, Regesten Nr. 699; zu derjenigen B.s cf. Dölger–Müller, Regesten Nr. 772; zu der Echtheitsfrage cf. Charanis, in: DOP 4 (1948) 61f.; Ahrweiler, in: ZRVI 10 (1967) 18. 23; Lemerle, Agrarian History 110f.; Svoronos, Novelles 185–187; Thomas, in: GRBS 24 (1983) 273–283; idem, Private Religious Foundations 154f.; Górecki, in: FM 10 (1998) 239–260, bes. 256; McGeer, Land Legislation 109 (“N”); Schminck, in: FM 11 (2005) 298–303. Gegen die Authentizität dieser Novelle sprechen ihre Form (cf. bes. Lemerle) und ihr Widerspruch zu der acht Jahre späteren Gesetzgebung des B. Der Herausgeber Svoronos (p. 186f.) hielt sie daher für eine Fälschung. Für ihre Echtheit fochten dagegen Thomas und Górecki. Schminck glaubt wegen einer Rubrik vom Ende des 10. Jh.s im Cod. Hieros. Sancti Sepulcri 24, fol. 8r (Ἡ ἀνατροπὴ καὶ ἀναίρεσις τῆς νεαρᾶς νομοθεσίας τοῦ μακαρίτου βασιλέως Νικηφόρου – Διάταξις Βασιλείου τοῦ εὐσεβεστάτου βασιλέως ἡμῶν εἰς τὴν ἁγίαν τράπεζαν τῆς Ἁγίας Σοφίας ἀνατεθεῖσα καὶ ἐπὶ ἄμβωνος ἀναγνωσθεῖσα ἐπὶ παρουσίᾳ τοῦ πατριάρχου, τῆς συνόδου, τοῦ ἱερατείου καὶ πάντος τοῦ λαοῦ, zitiert nach Schminck, p. 299f.), daß der Text zwar tatsächlich aus der Zeit des B. stammt, aber vielleicht nur einen Entwurf darstellt und niemals promulgiert wurde. — (22) Svoronos, Novelles, Nr. 14, p. 208–213 = Ius (Zepos) I, Coll. III, Nov. XXIX, 267–269 = § γ. — (23) Skylitzes, Basileios 43, p. 365,8-11; zu Iustiniana prima cf. Prinzing, in: ByzBulg 5 (1978), 269–287. — (24) S. Gelzer, Bistümerverzeichnisse 42,1 – 46,36; cf. Dölger–Müller, Regesten Nr. 806. 807. 808. Die Echtheit der drei Sigillia ist umstritten, cf. unter Ioannes (# 23365) in P. — (25) Zu den byzantinisch-bulgarischen Kriegen s. unter den angeführten Personen; die Bulgarenkriege werden vor allem in folgenden Quellen behandelt: Skylitzes; Zonaras; Stephan von Taron (Asołik); Yaḥyā; Lit.: bes. Strässle, Krieg; zur angeblichen Blendung nach der Schlacht bei Kleidion cf. Stephenson, Basil; zur Integration der bulgarischen Adligen cf. Dölger–Müller, Regesten Nr. 804a–805e. — (26) Zu den Ereignissen cf. unter den genannten Personen; Lit.: Vismara, Bisanzio 21. 27; Canard, Hamdanides 688–698. 703–705. 853–858; Forsyth, Yahya 492–498; Salibi, Syria 98; Felix, Byzanz 46f.; Bianquis, Damas et la Syrie I 181–205; Farag, in: BMGS 14 (1990) 51–54. Treadgold, History 520f.; Holmes, Byzantium’s Eastern Frontier; Todt, Antiocheia 211–215. 290; Dölger–Müller, Regesten Nr. 780b. 781a. 781c. 781d. 781e. 781f. 782. 782a. 782b. 782c. 782e (Beihammer). — (27) Näheres s. unter den genannten Personen sowie unter Orestes (# 26197) und unter den beiden Gesandten (# 31723) und (# 31724); Lit.: Schlumberger, Épopée II 201–204; Vismara, Bisanzio 22. 42; Canard, Hamdanides 708. 859; Forsyth, Yahya 505–510. 513f.; Felix, Byzanz 47–49; Bianquis, Damas et la Syrie I 309; Farag, in: BMGS 14 (1990) 57f.; Treadgold, History 522; Todt, Antiocheia 218. 290; Dölger–Müller, Regesten 789a. 789b. 789d. 789e. 792b. 792c (Beihammer). — (28) Näheres s. unter den angeführten Personen; Lit.: Forsyth, Yahya 549. 596. Felix, Byzanz 71–73; Treadgold, History 528; Dölger–Müller, Regesten Nr. 806a (Beihammer). — (29) Näheres s. unter den angeführten Personen; Lit.: Forsyth, Yahya 550f.; Felix, Byzanz 73f.; Bianquis, Damas et la Syrie II 403f.; Lev, in: Graeco-Arabica 6 (1995) 206; Todt, Antiocheia 226; Dölger–Müller, Regesten Nr. 816c (Beihammer). — (30) Näheres s. unter den angeführten Personen; Lit.: Dölger–Müller, Regesten, Nr. 790a. 790c. 790d (Beihammer). — (31) Näheres s. unter den angeführten Personen; Lit.: Dölger–Müller, Regesten 810. 813a. 813c [812]–814a, 815–816b (Beihammer). — (32) Näheres s. unter den angeführten Personen; Lit.: Honigmann, Ostgrenze 171; Forsyth, Yahya 581. Felix, Byzanz 140f.; Dölger–Müller, Regesten 817a (Beihammer). — (33) Näheres s. unter den genannten Personen; zu dem Chrysobull von 992 s. Dölger–Müller, Regesten Nr. 781; zu der Gesandtschaft von 1024 s. ibidem Nr. 817.

Q: — (Hist.): Theoph. cont.; Symeon log. (Cod. Vat. gr. 163); Ps.-Symeon; Georg. mon. cont. (Muralt); Skylitzes; Kleinchroniken I 3,6, p. 51; I 14,58, p. 140; I 14,61-63, p. 141; I 15,5f., p. 158; I 16,8, p. 165; Michael Psellos, Chronographia; Zonaras; Michael Psellos, Historia Syntomos 106, p. 104,4 – 108,59; Theodoros Skutariotes, Synopsis 159,6-9. — (Ep.): Leon von Synada, Epp. 3. 6. 9. 11. 12. 34. 39. 43. 53. 54; Nikephoros Uranos, Epp. 5. 16. 18. 19. 38. 39. 42. 46. 47; Ioannes vom Latros, Ep. 3; Symeon Magistros, Epp. 50. 79; Antonios Patriarches, Ep. — (Fs.): Patria III 214, p. 283,4-9; Konst. Porph., De cerim. I, 96, p. 433,16-19; 436,4 (Reiske); Kekaumenos, cap. 49, p. 18,9 (W.–J.); p. 84 (Spadaro); § 19, p. 152,20 (Litavrin) und öfter (cap. 76. 81. 169–170. 243–245. 247 [W.–J./Spadaro]; cf. Indices p. 8f. [W.–J.], p. 247 [Spadaro]; p. 714 [Litavrin]); Suda III 177,11f. — (Dok.): Athanasios Athonites, Diatyposis (BHG 191) 125,8-21 (ed. Meyer) (ohne Namensnennung); Actes d’Iviron, Nr. 4 (Juli 982 [10. Indiktion; 6490 a. m.]), l. 23f., p. 126; Nr. 6 (Dezember 984 [13. Indiktion; 6493 a. m.]), l. 15, p. 138; l. 22f., p. 139; Nr. 7 (Januar 985 [13. Indiktion; 6493 a. m.), l. 17-19, p. 149; Nr. 8 (September 995 [9. Indiktion]), l. 16, p. 154 (ohne Namensnennung); Nr. 10 (November 996 [10. Indiktion; 6505 a. m.]), l. 1-9, p. 169; Nr. 24 (Dezember 1020 [4. Indiktion; 6529 a. m.]), l. 6f., p. 231; Actes de Vatopédi, Nr. 3 (Dezember 1001 [15. Indiktion; 6510 a. m.]), l. 9f. 16, p. 74 (ohne Namensnennung); Actes de Lavra, Nr. 25 (Februar 1024 [7. Indiktion; 6532 a. m.]), l. 19, p. 175 (ohne Namensnennung); Nr. 31 (Juni 1052 [6560 a. m.], 5. Indiktion), l. 15f., p. 191 (ohne Namensnennung); Actes d’Iviron II, Nr. 32 (April 1059 [wahrscheinlicher als 1074]; 12. Indiktion), l. 11. 13, p. 85; Actes de Xénophon, Nr. 1 (Juli 1089), l. 145-147, p. 73; rückblickende Erwähnung in: Actes du Prôtaton, Nr. 8 (September 1045 [14. Indiktion; 6554 a. m.]), l. 57-62, p. 226; Fälschung: Actes de Lavra, Nr. 7 (Juli 978 [6. Indiktion; 6486 a.m.), p. 112–114, bes. l. 70f., p. 114; Testamentum Niconis (BHG 1368) 255,112 (ohne Namensnennung); Hypomnema des Patriarchen Eustathios vom Mai 1024, ed. G. Ficker, Epiphanios-Kloster 94f., bes. l. 60-76 (ohne Namensnennung); drei Sigillia des B. für das Erzbistum Ohrid (Bulgarien) (cf. Dölger–Müller, Regesten, Nr. 806. 807. 808) ca. 1019 – nach Mai 1020, ed. Gelzer, Bistümerverzeichnisse 42,1 – 46,36 (ältere Edd. von Nr. 806: Ius [Zepos] I, Coll. III, Nov. XXX, p. 272f. = Syntagma Kanon. V 268f.; jüngere Edition mit bulgarischer Übersetzung GIBI VI, 40–47). — (Hag.): Vita Athanasii Athon. A (BHG 187) § 208,6, p. 99 (ohne Namensnennung); § 210,1-4, p. 101; Vita Athanasii Athon. B (BHG 188) § 57,3f. (ohne Namensnennung); 58,14-16, p. 194; § 66,35, p. 202 (ohne Namensnennung); Vita Niconis (BHG 1366. 1367) cap. 43, p. 148; Vita Sym. Novi Theologi (BHG 1692) cap. 3,4, p. 4; cap. 9,11, p. 16; cap. 113, p. 158; Michael Psellos, Laudatio Nicolai (BHG 2313) 398-404, p. 47f.; 566-580, p. 53f.; Vita Euthymii Madyt. (BHG 654) cap. 13, p. 408f.; cap. 15, p. 411. — (Fs.): Konst. Porph., De Cerim. II 15, p. 597,21 (Reiske) (unsicher; ohne Namensnennung); Patria III 214, p. 283,4-9. — (Vers.): Epitaphios auf B.: ed. G. Mercati, Sull’epitafio di Basilio II Bulgaroctonos, in: Bessarione 25 (1921) 127–142 (Ndr. in: idem, Collectanea Byzantina II 226–231). — (Ms.): Widmungsgedicht im Cod. Vat. gr. 1613 (= Menologium Basilii), fol. Xr, l. 10ff., in: Follieri, Cod. Vat. 33–35 (Nr. 20), bes. p. 34; cf. Delehaye, in: Synax. Cpl., p. XXVf.; Widmungsgedicht im Cod. Marc. gr. 17, fol. IIv, ed. Ševčenko, in: DOP 16 (1962) 272 Anm. 92, bes. v. 4. — (Sonst.): Leon Diakonos, Enkomion auf Kaiser Basileios II.; Novelle (Aufhebung der Novelle des Nikephoros II. Phokas von 963/964) vom 4. April 988 (cf. Dölger–Müller, Regesten Nr. 772), in: Svoronos, Novelles, Nr. 13, p. 188f. = Ius (Zepos) I, Coll. III, Nov. XXVI, p. 259; Novelle vom 1. Januar 996 “über verschiedene Gegenstände” (cf. Dölger–Müller, Regesten Nr. 783), in: Svoronos, Novelles, Nr. 14, p. 199–227 = Ius (Zepos) I, Coll. III, Nov. XXIX, p. 263–272, bes. 267–269 (§ γ´); Peira 15,4, in: Ius (Zepos) IV 49,38 – 50,6 (ohne Namensnennung). — (lat.): Liudprand, Legatio; Pozza–Ravegnani Nr. 1 (März 992) 22–24 (cf. Dölger, Regesten Nr. 781); Johannes Diaconus, Cronaca Veneziana; Dandolo, Chron. Venet.; Ademar, Historiae III 22, p. 125,4f. 7 (MGH); III 22, p. 144,58. 62 (Bourgain); III 32, p. 131,6-15 (MGH); III 32, p. 154f.,1-15 (Bourgain); III 62, p. 144,36f. (MGH); III 62, p. 182,10 (Bourgain); Radulphus Glaber III 1, cap. 2; Schreiner, Testament 76; Vita Bononii (BHL 1421–1422) cap. 9, p. 1018,32. 34f.; in: AASS Aug. VI, p. 628E (ohne Namensnennung). — (arm.): Aristakēs Lastivertc‘i, cap. 1, [21] p. 1 – cap 4, [40] p. 26 (Canard–Berbérian) passim; Matthäus von Edessa 1,7, p. 21 (Dostourian); 1,8, p. 22 (Dostourian); Stephan von Taron (Asołik) III, cap. 33, p. 198,12-19 (Gelzer); p. 145f. (Macler); cap. 43, p. 210,4-16, p. 211,34 – 212,4 (Gelzer); p. 163. 165 (Macler); cap. 46, p. 214,10-20 (Gelzer); p. 168f. (Macler); Vardan, cap. 49 [91], p. 190 (Thomson); cap. 51f. [92f.], p. 190f. (Thomson); Armenische Redaktion der Georgischen Chronik, [Ab110–111] p. 280–285 (Thomson). — (georg.): Vita Ioannis et Euthymii hiberica § 9, p. 20,2-20. 23 (Peeters); § 9 [45], l. 159-168, p. 89; [46], l. 170-174. 177, p. 90 (Martin-Hisard) (ohne Namensnennung); § 10, p. 21, 4-12. 29. 32 (Peeters); § 10 [46f.], l. 189-208, p. 90 (Martin-Hisard); § 11, p. 21,35. 38; p. 22,2-6. 10. 14-16 (Peeters); § 11 [47f.], l. 209. 211. 213-219. 226-228, p. 90f. (Martin-Hisard) (ohne Namensnennung); § 12, p. 23,2-6 (Peeters); § 12 [49], l. 244-247, p. 92 (Martin-Hisard) (ohne Namensnennung); § 16, p. 25,14 (Peeters); § 16 [52], l. 318, p. 94 (Martin-Hisard); § 18, p. 28,22 – 29,5 (Peeters); § 18 [55], l. 379. 381-395, p. 97 (Martin-Hisard) (ohne Namensnennung); § 33, p. 40,30 (Peeters); § 33 [69], l. 729, p. 112 (Martin-Hisard); Synaxarium Euthymii hiberi § 6, p. 5; § 83, p. 63,7 (Peeters); § 83 [94], l. 1340, p. 128 (Martin-Hisard) (ohne Namensnennung); Synodikon georg. 313; Inschriften auf Fresken in Oški, in: Djobadze, Monasteries, Nr. 12 [= T‘aqaïšvili, Inscr. XI], p. 140, engl. Übers.: In Chronikon 245 (= 1025 n. Chr.) on December 18 (= 12. Dez.), Sunday, died the holy King of the Greeks, Autokrator Basil ...; Nr. 14 [= T‘aqaïšvili, Inscr. VIII], p. 140, engl. Übers.: Holy Trinity, exalt the Kings Basil and Constantine, crowned by you, by whom this holy church of God was finished a second time by roofing it. Georgische Chronik (K‘art‘lis C‘xovreba), Sumbat D., § 53–55 [Ar52–53; Qx382], p. 362 (Rapp); 473 (Pätsch); § 58–64 [Ar54–57; Qx383–385], p. 363–366 (Rapp); p. 475–479 (Pätsch); Georgische Chronik (K‘art‘lis C‘xovreba), Chronik von K‘art‘li, cap. 52 [Qx284–289], p. 282–285 (Thomson); p. 360–363 (Pätsch). — (syr.): Michael syr. III 132f.; Chronik v. 1234: cap. 231f., p. 30; Bar Hebraeus 173. 175f. 178–180. 191; Elias von Nisibis 222,13-16 (Brooks). — (arab.): Yaḥyā; Ibn Šahrām = Abū Šuǧā‘; zu den weiteren arabischen Quellen cf. unter den in dem Abschnitt über B.s Außenpolitik gegenüber Syrien/Ägypten sowie Armenien/Georgien erwähnten Personen. — (Sg.): ZV 75 a-e (allein; datiert 976–1025: Ἰησοῦς Χριστὸς Ἐμμανουήλ. Βασίλειος αὐτοκράτωρ. ZV 76 a-c (zusammen mit Konstantinos VIII.; datiert 976–1025): Ἰησοῦς Χριστὸς Ἐμμανουήλ. Βασίλειος καὶ Κωνσταντῖνος βασιλεῖς Ῥωμαίων. Ein ähnliches Exemplar (laut Seibt sind keine genauen Parallelstücke bekannt) dieses Typus ist Seibt I 18. Ähnlich sind SSig 423; Schlumberger, Sceaux 165; Pančenko, Katalog 85; Lichačev, Nekotorye 536f.; Ebersolt, Musées 143–145; Mušmov, Pečati 336 Nr. 9; Laurent, Orghidan 4. 7. 8. — (Inscr.): Grabinschrift B.s am Hebdomon, ed. S. G. Mercati, L’Epitafio di Basilio Bulgaroctonos Secondo, in: S. G. Mercati, Collectanea Byzantina II, Rom 1970, 226–234 (= ed. Asdracha, in: Inscriptions [Asdracha] Nr. 102 = ed. Lauxtermann, Poetry 236f. [engl. Übers. und Kommentar 237f.]); Inscriptions (Grégoire I) Nrr. 5bis; 115bis (= Die Inschriften von Ephesos, Teil IV, hrsg. von H. Engelmann, D. Knibbe, R. Merkelbach, Bonn 1980 [IGSK 14], Nr. 1363); 115ter; MAMA VII Nr. 190, p. 37; Inscriptions (Asdracha) Nrr. 81. 83–85. 89; Inschrift von Philippi 107 (= Lemerle, Philippes 142); Eingewebte Inschrift in Löwenseide aus dem Schrein des hl. Heribert von Köln (heute im Diözesan-Museum Köln), in: Muthesius, Silk I, p. 36. 181 (M 53): + ΕΠΙ ΒΑCΙΛΕΙΟΥ Κ ΚΩΝCΤΑΝΤΙΝΟΥ ΤΩΝ ΦΙΛΟΧΡΙCΤΩΝ ΔΕCΠΟΤΩΝ; Inschrift (in Niello) in Silberkreuz (Dumbarton Oaks, Acc. no. 53.12.93), ed. M. E. Ross, Catalogue DO II, p. 73 (Nr. 97): ΚΥΡΙΕ (βοήθει) ΡΩΜΑΝ(ῷ) ΟΡΘ(οδόξῳ) ΔΕC(πότῃ). ΘΕΟΤΟ(κε) Β(οήθει) ΒΑCΙΛ(είῳ) ΠΟΡ(φυρογεννήτῳ) ΔΕC(πότῃ); Inscription (Papacostas). — (Num.): Morrisson II 581–588. 606–611; Catalogue, Byzantine Coins III/2, p. 599–633: Taf. XLIII–XLVII; Grierson, Coins 397 (Reg.): Abb. Nr. 890–905. 930–934. 950–954.

L: ODB I 261f.; II 1262f. s. v. “Macedonian Dynasty”; LdMA I (1980) 1522; Savvides IV 235–243; SSS VII (1986) 418–421; LThK II (1993) 67. — Forsyth, Yahya 336; Crostini, in: Byz 66 (1996) 53–80; Garland, in: Byz 69 (1999) 321–343; Holmes, Basil II passim; Schreiner, Geschenke 275, Nr. 20–23; idem, Testament 76–78; Grünbart, in: Millenium 5 (2008) 213–224. — Zu den Bulgarenkriegen allgemein cf. jetzt Strässle, Krieg; idem, in: BF 26 (2000) 231–254 (mit Tafeln XIII–XVI); Fernández Jiménez, in: Erytheia 22 (2001) 117–144 (allgemein zur Situation des Reiches um 1000); Stephenson, Basil; zu B. und den Arabern cf. Felix, Byzanz 46–49. 71–73. 140f.; Todt, Antiocheia 211–226; Halm, Kalifen 163; zu Cod. Vat. gr. 1613 und Cod. Marc. gr. 17 cf. A. Cutler, The Psalter of Basil II, in: Arte Veneta. Rivista di Storia dell’Arte 30 (1976), 9-19; Crostini, op. cit. 67–70 (Lit.); Holmes, op. cit. 64f.; Katsarelias, in: Glory of Byzantium 100f. (Nr. 55).

P: Die Datierung, die Aristakēs Lastivertc‘i (cap. 1, [24] p. 6 [Canard–Berbérian]) für den Zug des Kaisers nach Tao gibt, 450 armenischer Ära (21.3.1001 – 10.3.1002), ist nicht korrekt. Richtig bei Stephan von Taron (Asołik) III, cap. 43, p. 209,31 – 210,3 (Gelzer); p. 162 (Macler): 449 armenischer Ära (21.3.1000 – 20.3.1001), cf. Canard–Berbérian zur Stelle; Dölger–Müller, Regesten Nr. 790a-d. — Laut Ademar, Historiae III 32, p. 131, gelobte B. in der Not des Bulgarenkrieges, für den Fall des Sieges Mönch zu werden. Nach dem Sieg soll er dies in die Tat umgesetzt haben, indem er ein Mönchsgewand anlegte und auf kaiserliche Kleidung verzichtete. Möglicherweise ist diese legendenhafte Nachricht Ademars ein Reflex auf den auch in byzantinischen chronikalen Quellen erwähnten Verzicht B.s auf prunkvolles Auftreten etc.

Geographische Orte

  • Heroon Konstantins (Kpl.)
  • Apostelkirche (Kpl.)
  • Kpl.: Heroon Konstantins
  • Kpl.: Apostelkirche
  • Hebdomon (Kpl.)
  • Kpl.: Hebdomon
  • Ioannes-Theologos-Kloster (Kpl., am Hebdomon)
  • Kpl.: Ioannes-Theologos-Kloster (am Hebdomon)
  • Kpl.: Hagia Sophia
  • Hagia Sophia (Kpl.)
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  • Kappadokien
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  • Trajanische Pforte (Balkan)
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  • Strymon (Fluß) = Struma (Fluß)
  • Struma (Fluß) = Strymon (Fluß)
  • Belasica = Kleidion (Bulgarien)
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  • Antiocheia (Syrien) = Anṭākya (arab.)
  • Antakya: Anṭākya (arab.) = Antiocheia
  • Aleppo (Syrien) = Ḥalab (arab.)
  • Halab: Ḥalab (arab.) = Aleppo (Syrien)
  • Sayzar: Šayzar (arab.) (Syrien)
  • Rafaniya: Rafanīya (arab.) (Syrien)
  • Syrien
  • Emesa = Ḥimṣ (arab.) = Homs
  • Hims: Ḥimṣ (arab.) = Emesa = Homs
  • Tripolis = Ṭarābulus (arab.)
  • Tarabulus: Ṭarābulus (arab.) = Tripolis
  • Tartus = Anṭarṭūs (arab.)
  • Antartus: Anṭarṭūs (arab.) = Tartus
  • Armenien
  • Tao
  • Melitene
  • Koher (Berg in Armenien) = Karer Dag: Karer Daǧ (moderner türk. Ortsname)
  • Karer Dag: Karer Daǧ (moderner türk. Ortsname) = Koher (Berg in Armenien)
  • Havacic: Havačič‘ (Festung)
  • Alori: Ałōri (Region in Armenien)
  • Hark‘ (Distrikt in Armenien)
  • Apahunik‘ (arm.; Distrikt in Armenien; nördl. des Van-Sees)
  • Bagrewand (Provinz in Armenien)
  • Georgien
  • Olt‘i (georg.) = Uxt‘ik‘ (arm.) = Oltu (moderner türk. Ortsname)
  • Uxt‘ik‘ (arm.) = Oltu (moderner türk. Ortsname) = Olt‘i (georg.)
  • Oltu (moderner türk. Ortsname) = Olt‘i (georg.) = Uxt‘ik‘ (arm.)
  • Argis: Arǧīš (arab.) = Arzes (griech.) = Arčeš (arm.)
  • Chrysopolis
  • Abydos
  • Grabeskirche (Jerusalem) = Anastasiskirche (Jerusalem)
  • Anastasiskirche (Jerusalem) = Grabeskirche (Jerusalem)

Quellen

  • Leon von Synada, Epp.
  • Nikephoros Uranos, Epp.
  • Athanasios Athonites, Diatyposis (BHG 191)
  • Actes de Lavra (Nr. 31)
  • Actes d’Iviron (Nr. 32)
  • Ioannes vom Latros, Epp.
  • Vita Athanasii Athon. A (BHG 187)
  • Vita Athanasii Athon. B (BHG 188)
  • ZV
  • Symeon Magistros, Epp.
  • Matthäus von Edessa
  • Antonios Patriarches, Ep.
  • Inscriptions (Grégoire I)
  • Synaxarium Euthymii hiberi
  • Actes de Lavra (Nr. 25)
  • Vita Ioannis et Euthymii hiberica
  • Follieri, Cod. Vat.
  • Djobadze, Monasteries
  • Actes d’Iviron (Nr. 4)
  • Aristakēs Lastivertc‘i
  • Actes d’Iviron (Nr. 6)
  • Ps.-Symeon
  • Vita Niconis (BHG 1366. 1367)
  • Theoph. cont. 6
  • Georg. mon. cont. (Muralt)
  • Skylitzes
  • Testamentum Niconis (BHG 1368)
  • Zonaras
  • Ficker, Epiphanios-Kloster
  • Actes d’Iviron (Nr. 7)
  • Actes d'Iviron (Nr. 8)
  • Symeon log. (Cod. Vat. gr. 163)
  • Actes d'Iviron (Nr. 10)
  • Liudprand, Legatio
  • Abū Šuǧa‘
  • Yaḥyā
  • Actes d'Iviron (Nr. 24)
  • Actes de Vatopédi (Nr. 3)
  • Michael Psellos, Chronographia
  • Michael Psellos, Historia Syntomos
  • Vita Sym. Novi Theologi (BHG 1692)
  • Konst. Porph., De Cerim.
  • Inscriptions (Asdracha)
  • Inschrift (Philippi)
  • Kekaumenos
  • Patria
  • Michael syr.
  • Chronik v. 1234
  • Bar Hebraeus
  • Johannes Diaconus, Cronaca Veneziana
  • Dandolo, Chron. Venet.
  • Vita Euthymii Madyt. (BHG 654)
  • Ibn al-Qalānisī
  • ‘Aẓīmī
  • Abū l-Maḥāsin
  • Ibn Ẓāfir
  • Maqrīzī, Itti‘aẓ
  • Ibn al-Aṯīr
  • Maqrīzī, Kitāb al-muqaffā
  • Vita Bononii (BHL 1421-1422)
  • Ademar, Historiae
  • Radulphus Glaber
  • Ibn al-Azraq
  • Dawādārī
  • Kamāladdīn
  • Seibt I
  • Schreiner, Testament
  • Actes de Xénophon (Nr. 1)
  • Actes du Prôtaton (Nr. 8)
  • Muthesius, Silk
  • Ross, Catalogue DO II
  • Nuwayrī
  • Peira
  • Ius (Zepos)
  • Abū l-Fidā’
  • Gelzer, Bistümerverzeichnisse
  • Svoronos, Novelles
  • Michael Psellos, Laudatio Nicolai (BHG 2313)
  • Vardan
  • Theodoros Skutariotes, Synopsis
  • Stephan von Taron (Asołik)
  • Leon Diakonos, Enkomion auf Kaiser Basileios II.
  • Georgische Chronik (K‘art‘lis C‘xovreba), Sumbat D.
  • Georgische Chronik (K‘art‘lis C‘xovreba), Chronik von K‘art‘li
  • Mat‘evosean, Kolophone (arm.)
  • Armenische Redaktion der Georgischen Chronik
  • Ibn Šaddād
  • Synodikon georg.
  • Kleinchroniken
  • Laurent, Orghidan
  • SSig
  • Schlumberger, Sceaux
  • Pančenko
  • Lichačev, Nekotorye
  • Mušmov
  • Ebersolt, Musées
  • Elias von Nisibis
  • Actes de Lavra (Nr. 7)
  • Ibn Šahrām
  • Inscription (Papacostas)
  • Epitaphios auf Basileios II.
  • Pozza–Ravegnani
  • Catalogue, Byzantine Coins
  • Grierson, Coins
  • Morrisson II
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