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Lilie, Ralph-Johannes / Ludwig, Claudia / Zielke, Beate / Pratsch, Thomas

Prosopographie der mittelbyzantinischen Zeit Online

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Nach Vorarbeiten F. Winkelmanns erstellt

[Prosopography of the Middle Byzantine Period Online]

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T: Archiepiskopos von Kios (Bithynien). Im Februar 997 wird K. in der Anwesenheitsliste einer Synode nur pauschal unter dem Begriff “Metropoliten” subsumiert: ... μητροπολῖται, εἰσὶν οὗτοι· ... Κωνσταντῖνος Κίου ..., doch sind einige wie K. am Ende der Liste genannten Personen nachweislich keine Metropoliten, sondern nur Archiepiskopoi (z. B. Leon von Kypsela [# 24541], der vor K. genannt wird). Sicher ist auch K. kein Metropolit, sondern ein Erzbischof (s. P). Die Liste umfaßt laut Grumel–Darrouzès, Regestes Nr. 804, 23 Metropoliten und sieben Archiepiskopoi.

V: K. nahm am 21. Februar 997 in Konstantinopel an der Synode teil, auf der Patriarch Sisinnios II. (# 27118) seinen Tomos über die Ehehindernisse erließ, der die Ehen zwischen Verschwägerten des fünften und des sechsten Verwandtschaftsgrades verbot (cf. Grumel–Darrouzès, Regestes Nr. 804). In der Liste von 30 Metropoliten (und Erzbischöfen), die mit Sisinnios zusammen diesen Erlaß verabschiedet haben, wird K. als 26. genannt, d. h. als dritter der sieben Archiepiskopoi am Schluß der Teilnehmerliste.

Q: — (Sonst.): Sisinnios II., Tomos über die Ehehindernisse, in: PG 119, 741A = Syntagma Kanon. V 19.

L: Fedalto 104.

P: Laut Fedalto wurde Kios ca. 640 zu einem autokephalen Erzbistum und stieg niemals zur Metropolis auf.

Geographische Orte

  • Kios
  • Bithynien (KP)
  • Bithynien (L)

Quellen

  • Sisinnios II., Tomos über die Ehehindernisse
  • Syntagma Kanon.
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