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Lilie, Ralph-Johannes / Ludwig, Claudia / Zielke, Beate / Pratsch, Thomas

Prosopographie der mittelbyzantinischen Zeit Online

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Nach Vorarbeiten F. Winkelmanns erstellt

[Prosopography of the Middle Byzantine Period Online]

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N: Arab.: Būlīfkṭis.

T: Mönch — μοναχός (z. B. Cod. Athen. 1429; Georg. mon. cont. [Bonn] 920,18) im Kloster auf dem Berge des hl. Elias bei Chrysopolis, so eine Notiz im Cod. Hieros. Sancti Sepulcri 24, fol. 23r, ed. Papadopulos-Kerameus, Hierosol. Bibl. I 92: ὁ κῦρ Πολύευκτος ὁ ἀσκητὴς ἀπὸ τοῦ ὄρους τοῦ ἁγίου  Ἠλίου τῆς μο(νῆς) τῆς Χρυσοπ(όλεως). Patriarch von Konstantinopel (3. April 956 – 5. Februar 970, cf. Grumel–Darrouzès, Regestes, p. 299) — arab.: baṭriyark.

V: P. wurde etwa 900 geboren und stammte, wie Skylitzes mitteilt, aus Konstantinopel. Seine Eltern ließen ihn bereits in der Kindheit entmannen. Die weiteren Nachrichten über seinen Werdegang vor der Weihe zum Patriarchen von Konstantinopel sind außerordentlich spärlich. Wir wissen nur, daß er als Mönch im Kloster auf dem Berg des hl. Elias bei Chrysopolis lebte. Möglicherweise besaß er allerdings doch nähere Kontakte zur Kaiserfamilie, denn die Chroniken berichten, daß er nach dem Sturz und der Internierung Romanos’ I. im Jahre 944 den gestürzten Kaiser in dessen Verbannungsort auf der Insel Prote im Marmarameer besucht haben soll. Außerdem soll, wie Ps.-Symeon berichtet, der Mönch Sergios (# 27023) sein Patriarchat vorhergesagt haben. Dieser Sergios war ein enger Vertrauter Romanos’ I. gewesen. Die, freilich sehr späte, Chronik des Theodoros Skutariotes erklärt sogar, daß Sergios dem Kaiser ausdrücklich vorgeschlagen habe, P. zum Patriarchen zu machen. Ob P. somit als Vertrauter Romanos’ I. oder von dessen Sohn, dem Patriarchen Theophylaktos (# 28192), angesehen werden kann, muß offen bleiben (1).

Ebensowenig läßt sich eine etwas kryptische Mitteilung des Theodoros von Nikaia (# 27705), der anscheinend ein enger Vertrauter P.s war und nach P.s Amtsantritt als sein Sekretär fungierte, erklären. Dieser Mitteilung zufolge scheint über P. zu einem Zeitpunkt vor seiner Erhebung zum Patriarchen ein Anathem verhängt worden zu sein (2).

Nach dem Tod des Theophylaktos soll Kaiser Konstantinos VII. P. wegen dessen charakterlicher Vorzüge als Patriarchen ausgewählt haben. P. wurde am 3. April 956 Patriarch von Konstantinopel; Theoph. cont. rühmt ihn bei dieser Gelegenheit über die Maßen und erklärt ihn zu einem zweiten Ioannes Chrysostomos (3). Die Weihe selbst wurde laut Skylitzes nicht von Nikephoros (# 25605), dem eigentlich hierfür zuständigen (ὡς ἔθος) Metropoliten von Herakleia, vollzogen, sondern von Basileios (# 20933), dem Metropoliten von Kaisareia, weshalb einige diese Weihe als unkanonisch angesehen hätten (4). Diese Auffassung überrascht, denn normalerweise wurde der Patriarch nicht durch den Metropoliten von Herakleia (allein) geweiht, sondern durch die drei Metropoliten von Kaisereia, Ephesos und Herakleia. Allerdings war dieses Zeremoniell wohl nicht bindend. In jedem Fall führte das Fehlen eines der Metropoliten nicht dazu, daß die Weihe als unkanonisch angesehen werden mußte. Sie scheint allerdings, alles in allem genommen, nicht unumstritten gewesen zu sein.

Kurz nach P.s Amtsantritt war Theodoros von Nikaia (# 27705) sein persönlicher Sekretär und verfaßte wohl seine Antrittsschreiben. Erhalten ist (als Theodoros von Nikaia, Ep. 20) das Antrittsschreiben des P. an den Patriarchen von Antiocheia (Grumel–Darrouzès, Regestes Nr. 789j), bei dem es sich wohl um Agapios I. (# 20164) handelt. In einem anderen Brief des Theodoros (Ep. 36) findet sich ein weiterer Hinweis auf dessen Schreibertätigkeit. Theodoros von Nikaia war demnach zunächst ein enger Vertrauter des P. und wurde dann wohl auch von diesem zum Metropolites von Nikaia ernannt. Etwas später war P. Adressat mehrerer Briefe des Theodoros von Nikaia. Aus diesen Briefen geht hervor, daß Theodoros in gewisse Auseinandersetzungen mit P. verwickelt und wohl auch aus diesem Grunde in die Verbannung geschickt worden war. Mehrfach bat er P. in seinen Briefen um die Erlaubnis, nach Konstantinopel zurückkehren zu dürfen (cf. bes. Ep. 36). Nach Ansicht von Darrouzès (in: Épistoliers byzantins 296 Anm. 48) könnte der Grund für das Zerwürfnis in der Rehabilitierung (Wiederaufnahme in die Diptychen) des Patriarchen Euthymios (# 21913) durch P. zu sehen sein, auf die möglicherweise in Ep. 28 angespielt wird (Näheres s. unter Theodoros von Nikaia).

Auch ein Brief des Theodoros von Kyzikos (Ep. 19) an den Patriarchen offenbart schwere Differenzen mit dem Stuhl von Konstantinopel. Wie aus dem selbstbewußten Ton des Briefes deutlich wird, war Theodoros zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Briefes Metropolites von Kyzikos. Drei weitere Briefe des Theodoros an einen Metropolites (# 31419) lassen erkennen, daß Theodoros bald darauf nach Nikaia in Bithynien in die Verbannung gehen mußte. In einem dieser Briefe wird wiederum der Patriarch (also P.) erwähnt (5).

Eine der ersten Amtshandlungen P.s war die Wiederaufnahme des Namens des Patriarchen Euthymios in die Diptychen. Dies führte zu einem kurzzeitigen Schisma, da einige Bischöfe dies nicht akzeptieren wollten. Jedoch mußten sie sich, wie Skylitzes schreibt, bald dem Willen des Kaisers (!) beugen und nachgeben: κατ᾿ ὀλίγον τῷ τοῦ κρατοῦντος ἀκολουθήσαντες (6).

Zwischen 956 und 959 nahm P. in feierlicher Prozession die Hand Johannes’ des Täufers in Empfang, die von einem Diakon Iob (# 23467) in Antiocheia gestohlen und nach Byzanz gebracht worden war (7).

Laut Skylitzes kam es zwischen Kaiser Konstantinos VII. und P. bereits nach relativ kurzer Zeit zum Bruch. Grund hierfür soll gewesen sein, daß P. sich gegen die Habgier der Verwandten Romanos’ I. ausgesprochen habe. Mit diesen Verwandten dürften vor allem der Parakoimonenos Basileios Lakapenos (# 20925) und die Kaiserin Helene (# 22574) gemeint sein, gegen die in den Chroniken solche Vorwürfe erhoben werden. Auch dem Kaiser selbst habe P. am Ostersamstag beim Betreten der Hagia Sophia eine Buße für seine Taten auferlegt, was jener nur unwillig aufgenommen habe. Darüber hinaus sei Konstantinos von dem Parakoimomenos Basileios Lakapenos und von dem Episkopos von Kyzikos, Theodoros (# 27697), gegen P. aufgehetzt worden. Noch kurz vor seinem Tod soll Konstantinos VII. mit Theodoros von Kyzikos beratschlagt haben, wie man P. aus seinem Amt entfernen könnte. Zwar verhinderte der Tod des Kaisers die Ausführung seiner Absichten, dennoch ist nicht auszuschließen, daß P. in dieser Zeit möglicherweise suspendiert gewesen ist (8).

Theoph. cont. erwähnt P.s Beteiligung an den Bestattungsfeierlichkeiten für Konstantinos VII. Porphyrogennetos nach dessen Tod am 15. November 959 (9).

Über die Tätigkeit P.s während der Herrschaft Romanos’ II. ist nur wenig bekannt. Möglicherweise war er eine Zeitlang suspendiert oder krank, da er an der Taufe zumindest eines der Kaisersöhne nicht beteiligt gewesen zu sein scheint (s. im folgenden). Über die Dauer dieser Unterbrechung seines Pariarchats läßt sich jedoch nichts sagen (10). Am 22. April 960 (Ostern) krönte P. in der Hagia Sophia Basileios (II.), den ältesten Sohn des Romanos II., zum Mitkaiser (11). Vermutlich am 30. März 962 krönte er den jungen Konstantinos VIII., der 960/61 geboren worden war, auf dem Ambon der Hagia Sophia zum Mitkaiser (12).

Laut der Chronik des Skylitzes nahm P. an dem unmoralischen Treiben des Parakoimomenos Ioseph Bringas (# 23529) Anstoß, der zu seinem Vergnügen sogar einen Mönch namens Ioannes (# 23089) aus dem Kloster geholt hatte, konnte gegen ihn jedoch nichts ausrichten. Erst nach dem Tod des Kaisers und dem Sturz des Ioseph Bringas mußte Ioannes ins Kloster zurückkehren (13).

Nach dem Tod des Kaisers Romanos II. scheinen, wie Leon Diakonos berichtet, P. und der Senat die beiden minderjährigen Söhne des Kaisers, Basileios II. und Konstantinos VIII. sowie deren Mutter Theophano (# 28125) in der Herrschaft bestätigt zu haben (14). Der “starke Mann” in dieser Regierung war allerdings der Parakoimomenos Ioseph Bringas. P. scheint, wenn wir Leon Diakonos glauben dürfen, Nikephoros (II.) Phokas gegen Ioseph Bringas unterstützt zu haben. Nach dessen Sieg über Bringas krönte er Nikephoros am 16. August 963 in der Hagia Sophia (15). Ebenso war er an den Feierlichkeiten zur Ernennung des Basileios Lakapenos zum Proedros des Senates beteiligt (16).

Um seine Herrschaft dynastisch abzusichern, heiratete Nikephoros II. Phokas nach seiner Thronbesteigung am 20. September 963 die Witwe Romanos’ II., Theophano (# 27038). Die Eheschließung war nicht unproblematisch, da man Nikephoros vorwarf, die beiden – oder zumindest einen der – Söhne des Romanos und Theophanos aus der Taufe gehoben zu haben, was ein Ehehindernis dargestellt hätte. Wie Leon Diakonos mitteilt, soll Nikephoros erklärt haben, daß nicht er, sondern sein Vater Bardas Phokas (# 20769) Pate gewesen sei, was den Patriarchen schließlich zum Nachgeben bewogen habe. Laut Skylitzes soll P. den Kaiser aufgefordert haben, entweder auf die Ehe mit Theophano oder auf das Betreten der Kirche zu verzichten. Der Kaiser soll daraufhin die in Konstantinopel befindlichen Bischöfe (die Synodos endemusa) und einige besonders gelehrte Senatoren um Rat gefragt haben. Diese hätten erklärt, daß die betreffende Bestimmung von (Kaiser Konstantinos V.) Kopronymos stamme und daher ungültig sei. Diese Festellung war zwar zutreffend (Ecloga 2. 2.2), verschwieg aber, daß dieses Verbot weitaus älter war (17). Als P. weiter widerspenstig blieb, erklärte Bardas, er sei nicht Pate gewesen. Schließlich habe der Protopapas Stylianos (# 27421), den man für den Urheber des Gerüchtes hielt, vor der Synode und den Senatoren unter Eid ausgesagt, daß er weder selbst gesehen noch zu irgendjemandem gesagt habe, daß Bardas Phokas oder Nikephoros II. Phokas Paten der Kaiserkinder gewesen wären. Obwohl P. gewußt habe, daß die Aussage des Stylianos falsch gewesen sei, habe er sich schließlich darauf beschränkt, eine Buße wegen der Wiederverheiratung zu verhängen (18).

Auch während der Regierungszeit des Nikephoros II. scheint es zu Unstimmigkeiten gekommen zu sein, wobei wir die Rolle P.s nur begrenzt einschätzen können. So spricht Skylitzes davon, daß Nikephoros II. versucht habe, seine im Kampf gegen die Muslime gefallenen Soldaten zu Märtyrern erklären zu lassen. Dies sei am Widerstand einiger Bischöfe gescheitert. Von P. ist bei Skylitzes in diesem Zusammenhang nicht die Rede, während Zonaras ausdrücklich davon spricht, daß sowohl P. als auch die Bischöfe und einige verständige Senatoren sich gegen die Absicht des Kaisers ausgesprochen und sie zu Fall gebracht hätten. Skylitzes erwähnt außerdem, daß Nikephoros II. versucht habe, die Ernennung von Bischöfen an sich zu ziehen. Während dies bei Skylitzes ohne Begründung erzählt wird, gibt Zonaras an, daß der Kaiser dies getan habe, weil es zu einem Streit zwischen P. und einigen Bischöfen um die Bischofsernennung gekommen sei. Hier erscheint die Handlungsweise des Kaisers als Folge eines Machtkampfes zwischen Patriarch und Bischöfen (19).

Abgesehen von diesen Gelegenheiten findet P. während der Regierungszeit des Nikephoros nur selten Erwähnung. So diskutierte der Kaiser in Anwesenheit des P. und einiger Bischöfe mit dem lateinischen Gesandten Liudprand von Cremona (# 23645) unterschiedliche Auffassungen zwischen Konstantinopel und Rom (20).

Laut Liudprand erhob P. auf Betreiben Nikephoros’ II. Phokas den Episkopos von Otranto (Hydrus) in Unteritalien zum Archiepiskopos und unterstellte ihm die Bistümer von Acirentila (Acerenza), Turcicum (Tursi), Gravina, Maceria (Matera) und Tricarium (Tricarico). Außerdem verbot er in den byzantinischen Provinzen Apulien und Kalabrien die lateinische Liturgie und ordnete an, daß sie nur noch in griechischer Sprache gefeiert werden dürfe (21).

Als im Januar 967 zwei Reliquien aus dem syrischen Hierapolis, die Nikephoros Phokas auf seinem Syrienfeldzug von 966/67 erbeutet hatte, das hl. Keramidion und Blut aus dem Bilde Christi, in Konstantinopel eintrafen und am 24. Januar in der Blachernenkirche ausgestellt wurden, war vermutlich auch P. zugegen. Wahrscheinlich erst am folgenden Tag gab es eine feierliche Prozession mit dem gesamten Klerus der Hagia Sophia, also sicherlich auch P., die die Reliquien zu ihrer endgültigen Ruhestätte, der Allerheiligenkirche (ναὸς τῶν ἁγίων πάντων, in der Nähe der Apostelkirche, s. auch Janin, Églises 389f.) brachte (22).

Im Sommer 969 nahm P. zusammen mit anderen Bischöfen an einem Religionsgespräch mit dem jakobitischen Patriarchen von Antiocheia, Ioannes VII. von Sarug (# 23101), und einigen anderen jakobitischen Bischöfen teil, das mit der Festsetzung der Jakobiten endete, die erst nach der Thronbesteigung Ioannes’ I. Tzimiskes wieder freigelassen wurden (23).

Nach dem Mord an Nikephoros II. Phokas (10./11. Dezember 969) schaltete der neue Machthaber Ioannes I. Tzimiskes zunächst die Anhänger des alten Kaisers aus und besetzte die wichtigsten Posten mit seinen eigenen Leuten. Danach – laut Leon Diakonos erst sieben Tage später – verlangte er von dem Patriarchen die Kaiserkrönung. Hierbei stieß er jedoch auf den Widerstand des Patriarchen, der verlangte, daß Ioannes sich von dem Mord an Nikephoros reinige und außerdem ein von Nikephoros II. erlassenes Gesetz, das die Autonomie der Kirche einschränkte, zurücknehme. Ioannes erklärte, daß der Mord an Nikephoros II. nicht auf ihn selbst, sondern auf die Kaiserin Theophano zurückgehe, woraufhin P. ihre Entfernung aus dem Palast und die Bestrafung der Mörder forderte. Ioannes ließ daraufhin die Mörder bestrafen und Theophano verbannen. Auch nahm er die von Nikephoros erlassene Bestimmung zurück, woraufhin er von P. gekrönt wurde (24).

Diese Entscheidung des P., die offenkundig von “Oikonomia” geprägt war, scheint innerhalb des Klerus auf nicht geringe Kritik gestoßen zu sein, denn P. sah sich gezwungen, seine Handlungsweise zu verteidigen. Er argumentierte, daß Ioannes Tzimiskes durch die Kaiserkrönung aller früher begangenen Sünden ledig geworden sei, ebenso wie ein Christ durch die Taufe. Da P. schon Anfang Februar 970 starb, muß die Kritik fast unmittelbar nach der Kaiserkrönung eingesetzt haben (25).

Etwas anders berichtet Yaḥyā, daß Tzimiskes Theophano am Tag nach der Ermordung des Nikephoros verbannt habe. Anschließend habe ihn P. gefragt, warum er die Kaiserin getäuscht habe, da doch alle damit einverstanden gewesen seien, daß die Herrschaft ihren Söhnen Basileios und Konstantinos zustehe. Tzimiskes habe P. geantwortet, daß er den beiden Söhnen so lange dienen werde, bis sie erwachsen seien. Was aber die Kaiserin angehe, so wolle er sie nicht bei sich im Palast lassen, da er fürchte, dasselbe Schicksal wie sein Vorgänger zu erleiden. P. ermahnte Tzimiskes, es sei notwendig, daß eine Herrscherin als Vertraute der beiden unmündigen Kaiser im Palast wohne, und er solle eine Frau heiraten, der er die Kinder anvertrauen könne. Auf diesen Rat hin habe Tzimiskes Theodora (# 27604) geheiratet (26).

Am 23. Januar 970 salbte P. auf Wunsch des Kaisers den Mönch und Hegumenos des im Thema Armeniakon gelegenen Antoniosklosters, Theodoros (# 27759), zum Patriarchen von Antiocheia (am Orontes). Damit kontrollierte der Patriarch von Konstantinopel auch die Patriarchen von Antiocheia, die bis dahin selbständig erhoben worden waren (27).

Wenig später, am 5. Februar 970, starb P. nach 13 Jahren im Amt (28).

Nicht genau bestimmbar ist der Zeitpunkt, zu dem P. den Mönchen des Morokampos-Klosters (Lykaonien) befahl, der Häresie des Eleutherios (# 21638) abzuschwören (29).

Anmerkungen: — (1) Theoph. cont. VI 51, p. 434,20 – 435,2; Symeon log. (Leon gr. 327,21 – 328,3; Theod. mel. 236,14-17; Symeon sl. 143,14-21); Symeon log. (Wahlgren) 136,657-660; Georg. mon. cont. (Bonn) 920,14-21; Georg. mon. cont. (Muralt) 1188B-C; Georg. mon. cont. (Istrin) 63,36 – 64,4; Ps.-Symeon 751,5 – 752,11; Theodoros Skutariotes, Synopsis 151,15 – 152,7. — (2) Theodoros von Nikaia, Ep. 29; cf. Darrouzès, in: Épistoliers byzantins 297 Anm. 50. — (3) Theoph. cont. VI 11, p. 444,17 – 445,5; Symeon log. (Cod. Vat. gr. 163) 4,5-11; Georg. mon. cont. (Muralt) 1193B; Ps.-Symeon 755,3f. — (4) Skylitzes, Konstantinos (2) 11, p. 244,94-5; ihm folgend Zonaras XVI 22, p. 486,14 – 487,2. Es ist denkbar, daß der Metropolit von Herakleia sich geweigert hatte, an der Weihe des Polyeuktos teilzunehmen, weshalb die Weihe von den Gegnern des Polyeuktos anschließend als unkanonisch diffamiert werden konnte. Dennoch ist die Darstellung des Skylitzes grob verzerrend. Üblicherweise wurde die Weihe des Patriarchen von Konstantinopel durch die drei höchstrangigen Metropoliten vollzogen, nämlich durch die Metropoliten von Kaisareia, Ephesos und Herakleia, wobei der Protothronos von Kaisareia immer der bedeutendste war. Daß der Metropolit von Herakleia an der Weihe nicht teilnahm, war zweifellos ein Makel, machte die Weihe aber noch nicht unkanonisch. — (5) Theodoros von Nikaia, Ep. 20. 28. 36; Theodoros von Kyzikos, Ep. 19; laut Darrouzès, in: Épistoliers byzantins 333 Anm. 11, handelt es sich bei dem Adressaten um P.; Epp. 20–22 (an einen namentlich nicht genannten Metropoliten). — (6) Theoph. cont. VI 52, p. 467,8-12. — (7) Skylitzes, Konstantinos (2) 13, p. 245,21-26. Es ist offensichtlich, daß P. mit dieser Wiederaufnahme einem Wunsch des Kaisers entsprach, der als Sohn aus der vierten Ehe seines Vaters Leon VI. hiervon ja zumindest mittelbar betroffen war. — (8) Skylitzes, Konstantinos (2) 14, p. 245,27-32. — (9) Skylitzes, Konstantinos (2) 11, p. 244,89-15; 17, p. 246,66 – 247,73. 81-83; Zonaras XVI 22, p. 488,18 – 489,4. 12f.; Theoph. cont. erwähnt dieses Zerwürfnis nicht; zu einer möglichen Suspendierung s. folgende Anm. — (10) Ein Hinweis auf eine mögliche zeitweilige Suspendierung findet sich in zwei Briefen (Epp. 15. 16) aus dem Briefkorpus des Theodoros Daphnopates (# 27694); s. dazu unter Theodoros Daphnopates; cf. Lilie, Caesaropapismus 392 mit Anm. 15. — (11) Skylitzes, Romanos neos 1, p. 248,94-97. — (12) Theoph. cont. VI 6, p. 473,8f.; Symeon log. (Cod. Vat. gr. 163) 16,1-4; Ps.-Symeon 758,5f.; Georg. mon. cont. (Muralt) 1197B. — (13) Skylitzes, Romanos neos 3, p. 248,9 – 249,23. — (14) Leon Diakonos, Historia II, 10, p. 31,7-11; cf. Markopoulos, in: Symmeikta 3 (1979) 117; Yaḥyā [p. 90] p. 788 (PO 18,5); 7:54f., p. 103f. (Pirone). — (15) Konst. Porph., De cerim. I 96, p. 435,19-21; p. 436,10-14; 440,4-11 (Reiske); Leon Diakonos, Historia II 11–12, p. 32,16 – 34,16; III 6, p. 44,22 – 45,2; Skylitzes, Basileios und Konstantinos 7, p. 259,60-64; Konst. Porph., De cerim. I 96, p. 435,17-21 (Reiske), berichtet, daß Ioseph Bringas in die Hagia Sophia gekommen sei und mit dem Patriarchen und dessen Klerus gesprochen habe; Kresten, in: JÖB 55 (2005) 92–94, zieht aus dem Wortlaut des Berichts den Schluß, daß P. zunächst eher die Partei des Ioseph Bringas unterstützt zu haben scheint, dann aber offenbar rechtzeitig zu Nikephoros II. Phokas überschwenkte. — (16) Konst. Porph., De cerim. I 97, p. 441,16-19 (Reiske). Dies setzt voraus, daß dieses Kapitel, in dem der Vorgang anonymisiert dargestellt wird, tatsächlich auf die Ernennung des Basileios Lakapenos zu beziehen ist. — (17) Tatsächlich findet es sich schon lange vor dem 8. Jh., s. z. B. Codex Iustinianus, ed. P. Krüger (= Corpus Iuris Civilis, vol. II), V 4,26 (2); allgemein cf. auch É. Patlagean, Christianisation et parentés spirituelles: le domaine de Byzance, in: Annales ESC (1978) 625–636 (Ndr. in: eadem, Structure sociale, famille, chrétienté à Byzance IVe–XIe siècle, London 1981, Nr. XII). — (18) Leon Diakonos, Historia III 9, p. 50,1-14; Skylitzes, Nikephoros 2, p. 260,73 – 261,9; verkürzt und bereits interpetierend: Zonaras XVI 24, p. 499,7 – 500,15; Yaḥyā [p. 91] p. 789 (PO 18,5); 7:57, p. 105 (Pirone); cf. auch Schlumberger, Nicéphore 376–380. Eine endgültige Entscheidung zwischen den Versionen des Leon Diakonos und des Skylitzes ist kaum möglich. Allerdings ist Skylitzes detailreicher, und man hat den Eindruck, daß Leon Diakonos, der ein großer Anhänger Nikephoros’ II. Phokas war, seine Vorlage etwas verkürzt und phokasfreundlicher gestaltet, als der erheblich kritischere Skylitzes. Überraschend ist, daß nicht P. selbst die beiden Prinzen getauft hat, wie es von der Darstellung bei Skylitzes nahegelegt wird. Aber selbst wenn P. – aus welchem Grund auch immer – verhindert gewesen sein sollte, so ist in jedem Fall schwer vorstellbar, daß der Patriarch sich nicht an diese Taufen, die schließlich nur wenige Jahre zurücklagen, erinnert haben wird. Man hat daher den Eindruck, daß Nikephoros bzw. sein Vater Bardas wahrscheinlich der Pate zumindest eines der beiden Prinzen gewesen sein dürfte, daß man diese Tatsache dann aber mit Hilfe des Stylianos vertuscht hat und daß P., der unter starkem Druck stand, dies schließlich hingenommen hat; zu den Vorgängen cf. ausführlich Lilie, Caesaropapismus 389–393. — (19) Leon, Diakonos, Historia VI 4, p. 98,22 – 99,2; Skylitzes, Nikephoros 18, p. 274,56-60; 274,62 – 275,69; Zonaras XVI 25, p. 505,1-13; 506,9-19. Im allgemeinen scheint Zonaras keine – uns unbekannten – zusätzlichen Quellen benutzt, sondern seine Vorlagen, unter denen Skylitzes eine der wichtigsten war, interpretierend ausgeschrieben zu haben. Dennoch sind zusätzliche Nachrichten nicht mit letzter Sicherheit auszuschließen. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Mitteilung bei Skylitzes, Ioannes 1, p. 285,18-20, daß nach dem Herrschaftsantritt des Ioannes Tzimiskes die Bischöfe zurückgerufen wurden, die gegen die Maßnahme des Nikephoros II. protestiert hatten und deshalb verbannt worden waren. Wenn es sich tatsächlich ursprünglich um einen Streit zwischen P. und anderen Bischöfen gehandelt hat, wäre verständlich, daß P. nicht zu den Protestierern gehört hat. — (20) Liudprand, Legatio 21, p. 186,24-29; es ist nicht gänzlich auszuschließen, daß nicht der Kaiser, sondern P. der Diskussionspartner Liudprands war. — (21) Liudprand, Legatio 62, p. 209,4-19. Tatsächlich war Otranto schon vorher Erzbistum, allerdings offenbar ohne Suffragane, die ihm nun unterstellt wurden, so daß es jetzt eine Metropolis wurde. Das angebliche Liturgieverbot dürfte nach Meinung der Forschung allenfalls in den mehrheitlich griechischsprachigen Regionen Unteritaliens gegolten haben, aber kaum im gesamten dortigen byzantinischen Bereich; zu der byzantinischen Kirchenpolitik in Unteritalien cf. Schlumberger, Nicéphore Phocas 676–684; Falkenhausen, Dominazione 33. 49. 166. — (22) Translatio sanguinis ex imagine fluentis sub Nicephoro Phoca (BHG 801n) cap. 3, p. 259. — (23) Michael syr. III 131; cf. Dölger–Müller, Regesten Nr. 718a; zu dem Religionsgespräch s. Näheres unter Ioannes VII. von Sarug; Michael syr. hebt bei dieser Gelegenheit hervor, daß P. ein Eunuch gewesen sei. — (24) Etwas beschönigend bei Leon Diakonos, Historia VI 4, p. 98,10 – 99,12; Skylitzes, Ioannes 2, p. 285,21-35; 2–3, p. 286,42-48; Zonaras XVII 1, p. 520,10 – 521,12. — (25) P. stützte seine Begründung auf eine entsprechende Entscheidung der Synode von Ankyra 358; s. Syntagma Kanon. III 44; cf. Grumel–Darrouzès, Regestes Nr. 794. — (26) Yaḥyā [p. 131,3 – 132,5] p. 829f. (PO 18,5); 10:82, p. 178 (Pirone). — (27) Leon Diakonos, Historia VI 6, p. 100,21 – 101,10. Für den kurzen Zeitraum zwischen der Erhebung des Theodoros zum Patriarchen von Antiocheia und dem Tod des P. erwähnt Nikon vom Schwarzen Berg, Taktikon, p. 582,6-11, noch eine schriftliche Erlaubnis (προτρεπτικὸν ἔγγραφον) des P. für Theodoros (und seine Nachfolger), in den antiochenischen Metochia, die in Konstantinopel oder im Patriarchat von Konstantinopel lagen, die Liturgie zu feiern und Weihen vorzunehmen sowie in der Anaphora genannt zu werden; cf. Grumel–Darrouzès, Regestes Nr. 796. — (28) Leon Diakonos, Historia VI 6, p. 101,10-15; Skylitzes, Ioannes 3, p. 286,66 – 287,68; Zonaras XVII 1, p. 522,4-6. Das genaue Datum liefert die Notiz im Cod. Hieros. Sancti Sepulcri 24: 5. Februar 970 (13. Indiktion; 6478 a. m.). Skylitzes (p. 286,66f.) behauptet, daß P. 35 Tage, nachdem er Theodoros (# 27759) zum Patriarchen von Antiocheia ernannt habe, gestorben sei. Da die Weihe des Theodoros durch Yaḥyā auf den 23.1.970 datiert ist, müßte P. dieser Information zufolge erst Ende Februar gestorben sein. Wahrscheinlich ist die Angabe bei Skylitzes jedoch irrig. P.s Nachfolger Basileios I. Skamandrenos (# 20983) wurde jedenfalls schon am 13. Februar 970 geweiht. — (29) Alexios Studites, Synodalakt über die Haeresie des Eleutherios, l. 56, p. 48; cf. Grumel–Darrouzès, Regestes Nr. 797.

Q: — (Hist.): Theoph. cont.; Symeon log. (Cod. Vat. gr. 163); Symeon log. (Leon gr.; Theod. mel.; Symeon sl.); Symeon log. (Wahlgren); Georg. mon. cont. (Bonn; Muralt; Istrin); Ps.-Symeon; Leon Diakonos, Historia; Skylitzes; Zonaras; Theodoros Skutariotes, Synopsis; Kleinchroniken I 16,5, p. 165. — (Ep.): Theodoros von Nikaia, Epp. 9. 10 (?). 20. 28 (?). 29. 31. 32. 36; Theodoros von Kyzikos, Epp. 19. 22 (cf. dazu Tziatzi-Papagianni, Korrespondenz 256–258); Metropolites von Chonai, Ep. 6. — (Hag.): Indirekt impliziert: Translatio sanguinis ex imagine fluentis sub Nicephoro Phoca (BHG 801n) cap. 3, p. 259: ὑπὸ τῶν τῆς μεγάλης ἐκκλησίας λογάδων καὶ κληρικῶν. — (Fs.): Konst. Porph., De cerim. I, 96, p. 436,8-14; 440,4-11 (Reiske) (ohne Namensnennung); Catal. patriarch. (Fischer) 293,14; Patriarchenliste im Cod. Athen. 1429, ed. Darrouzès, in: REB 46 (1988) 56; Patriarchenliste im Cod. Guelf. Helmst. 63, ed. Leonclavius, in: PG 119, col. 920A; Nikephoros Kallistos, Catal. patriarch. 461A; Nikon vom Schwarzen Berg, Taktikon, p. 582,6-11 (Beneševič). — (Dok.): gefälschtes Dokument des P. (angeblich von August 964 oder 966), in: Miklosich–Müller V 250–252 (s. unter P). — (Ms.): Notiz (10. Jh.?) im Cod. Hieros. Sancti Sepulcri 24, ed. Papadopulos-Kerameus, Hierosol. Bibl. I 92 (genaue Datierungen). — (Sonst.): Alexios Studites, Synodalakt über die Haeresie des Eleutherios, l. 56, p. 48. — (lat.): Liudprand, Legatio. — (georg.): Synodikon georg. 313. — (arab.): Yaḥyā.

L: ODB III 1696; LdMA VII (1995) 74; Fedalto 6. — Darrouzès, in: Épistoliers byzantins 278f. 295–300. 302f. 333; Grumel–Darrouzès, Regestes Nr. 789j–797; Stanković, in: ZRVI 39 (2001/02) 70f.; Lilie, Caesaropapismus 389–393. — Zum Kloster auf dem Berge des hl. Elias s. Janin, Centres 25.

P: Die Zuweisung der Ep. 10 des Theodoros von Nikaia ist nicht ganz sicher. Darrouzès hatte sie aus inhaltlichen Gründen mit Fragezeichen dem Patriarchen Theophylaktos (# 28192) zuweisen wollen. Sie könnte aufgrund ihres Inhalts aber auch P. zuzuordnen sein, wie die Handschrift es vorgibt (τῷ αὐτῷ). — Laurent, Corpus V, p. 87, möchte ihm auch seine Nr. 108, das Siegel eines gleichnamigen Protekdikos und Synkellos (# 26714) zuweisen. Aufgrund der Seltenheit des Namens wäre eine solche Zuweisung auch denkbar. Das Siegel müßte dann vor der Zeit seines Patriarchats geprägt worden sein, was sich allerdings mit den sonst bekannten Nachrichten über diese Zeit nur schwer in Einklang bringen ließe. — Das von Miklosich–Müller editierte Dokument des P. für das Theotokos-Kloster bei τῆς Μονοπόρου in der Nähe von Demetsana auf der Peloponnes (cf. Grumel–Darrouzès, Regestes Nr. *791 [p. 302f.]) vom August des Jahres 964 oder des Jahres 966 (= 6472 a. m.; 9. Indiktion !) ist aufgrund verschiedener Ungereimtheiten sicherlich eine Fälschung! Der darin erwähnte Ioannes Lampardopulos (# 23100), angeblich ein Verwandter des Kaisers Nikephoros II. Phokas, ist daher vermutlich auch nicht historisch.

Geographische Orte

  • Prote (Insel im Marmarameer)
  • Marmarameer
  • Kpl.: Allerheiligenkirche = Hagioi-Pantes-Kirche
  • Kpl.: Hagioi-Pantes-Kirche = Allerheiligenkirche
  • Hagia Sophia (Kpl.)
  • Kpl.: Blachernenkirche = Theotokoskirche en Blachernais
  • Blachernenkirche = Theotokoskirche en Blachernais (Kpl.)
  • Demetsana (Peloponnes)
  • Theotokos-Kloster bei tes Monoporu (Peloponnes)
  • Monoporu (bei Demetsana, Peloponnes)
  • Kpl.: Theotokoskirche en Blachernais = Blachernenkirche
  • Theotokoskirche en Blachernais (Kpl.) = Blachernenkirche (Kpl.)
  • Kpl.: Hagioi-Pantes-Kirche = Allerheiligenkirche
  • Hagioi-Pantes-Kirche (Kpl.) = Allerheiligenkirche (Kpl.)
  • Chrysopolis
  • Hagios-Elias-Berg (Bithynien)

Quellen

  • Theodoros von Nikaia, Epp.
  • Patriarchenliste des Cod. Athen. 1429
  • Patriarchenliste des Cod. Guelf. Helmst. 63 (PG 119)
  • Metropolites von Chonai, Epp.
  • Alexios Studites, Synodalakt über die Haeresie des Eleutherios
  • Georg. mon. cont. (Bonn)
  • Theoph. cont. 6
  • Ps.-Symeon
  • Georg. mon. cont. (Muralt)
  • Leon gr.
  • Theod. mel.
  • Georg. mon. cont. (Istrin)
  • Skylitzes
  • Zonaras
  • Leon Diakonos, Historia
  • Symeon log. (Cod. Vat. gr. 163)
  • Liudprand, Legatio
  • Syntagma Kanon.
  • Konst. Porph., De cerim.
  • Yaḥyā
  • Translatio sanguinis ex imagine fluentis sub Nicephoro Phoca (BHG 801n)
  • Symeon sl.
  • Symeon log. (Wahlgren)
  • Miklosich–Müller
  • Theodoros Skutariotes, Synopsis
  • Symeon log.
  • Catal. patriarch. (Fischer)
  • Synodikon georg.
  • Nikephoros Kallistos, Catal. patriarch.
  • Kleinchroniken
  • Papadopulos-Kerameus, Hierosol. Bibl.
  • Ioannes Geometres
  • Nikon vom Schwarzen Berg, Taktikon
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