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Lilie, Ralph-Johannes / Ludwig, Claudia / Zielke, Beate / Pratsch, Thomas

Prosopographie der mittelbyzantinischen Zeit Online

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Nach Vorarbeiten F. Winkelmanns erstellt

[Prosopography of the Middle Byzantine Period Online]

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V: Einer der “Slawenapostel”; Schüler des Konstantinos-Kyrillos (# 3927) und des Methodios (# 25062). Mit diesen beiden sowie Gorasdos (# 22319), Naum (# 25501), Klemes (# 23704) und Angelarios (# 20422) zusammen wird er als einer der “7 Heiligen” (Slawenapostel) in der orthodoxen Kirche am 27. Juli und am 26. November gefeiert.

Q: — (Hag.): Vita Clementis (BHG 355) cap. II 7, p. 80,26 (Milev); cap. II 7, p. 82,65 (Iliev).

L: KME III (2003) 505f. — Nichoritis, in: Cyrillomethodianum 10 (1986) 34f.; Mareš, “Sedumte Svetiteli” 106f. 109; Iliev, Sv. Kliment Ochridski 121.

P: Mareš vermutet, daß S. identisch ist mit dem Priester, den Methodios bei seinem Besuch in Konstantinopel zurückließ. In diesem Fall wäre er wohl identisch mit dem anonymen Presbyteros (# 30697), der in der Vita Methodii, cap. XIII 2-5, erwähnt wird. Eine eindeutige Entscheidung darüber kann indes nicht getroffen werden. — In einigen slawischen Quellen wird später an seiner Stelle Angelarios (# 20422) erwähnt, was zu der Vermutung Anlaß gab, beide seien ein und dieselbe Person (Tauf- und Mönchsname). Dies ist bislang aufgrund der Quellensituation weder zu widerlegen noch zu beweisen. In einer weiteren späteren slawischen Quelle begegnen beide Namen nebeneinander, was Mareš, “Sedumte Svetiteli” 109, zu dem Schluß führt, daß es eigentlich doch acht Heilige waren, wobei Angelarios der Ohrider Tradition angehört, S. dagegen der byzantinischen oder ostbulgarischen.

Quellen

  • Vita Clementis (BHG 355)
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