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Lilie, Ralph-Johannes / Ludwig, Claudia / Zielke, Beate / Pratsch, Thomas

Prosopographie der mittelbyzantinischen Zeit Online

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Nach Vorarbeiten F. Winkelmanns erstellt

[Prosopography of the Middle Byzantine Period Online]

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Kombinationsartikel: Theodoros Santabarenos (# 7729).

N: Beiname: Sandabarenos — Σανδαβαρηνός (Theoph. cont.; Skylitzes) bzw. Santabarenos — Σανταβαρηνός (Symeon log.), auf dem auch mbulg.: San(’)tavarin’ (Symeon sl.) beruht. Es handelt sich um eine Herkunftsbezeichnung: aus Santabaris in Phrygien (1). Die Vita Theophanus (BHG 1794) cap. 12, p. 7,15f., entstellt diesen Beinamen in diffamierender Absicht: τοῦ ἀββᾶ Θεοδώρου, τοῦ διὰ τὸν τόπον Σανταβαρηνοῦ προσκληθέντος, μᾶλλον δὲ διὰ τὸν τρόπον Σατᾶν Βαριησοῦς ὀνομασθέντος (“des Mönches T., der nach seiner Herkunft Santabarenos genannt wurde, vielmehr aber wegen seines Charakters Satan Bariesus [Satan, Sohn des Jesus] genannt werden sollte”, wobei der verunglimpfende Sinn des “Bariesus” nicht klar ist). Wohl diese Darstellung aufgreifend, bezeichnet Ps.-Symeon T. als Satanonymos (Satansnamigen) — ὁ Σατανώνυμος. In dem Brief des Episkopos Stylianos (# 27409) von Neokaisareia an Papst Iohannes VIII. (# 23470) wird T. als “Mönchlein” bezeichnet: τὸ ῥηθὲν ἀβάδιον (MGH Epp. VII, p. 378,28).

T: Mönch und Priester — μοναχός, ὡς ἐδόκει, καὶ ἱερεύς (Theoph. cont. V); Abbas (Vita Theophanus; Vita Ignatii); Apokrisiarios; Archiepiskopos von Euchaïta. — Bei der Zuschreibung des Titels eines Metropolites von Patras in der älteren Literatur handelt es sich um einen Irrtum (s. unten).

V: Angeblich hieß auch sein Vater Santabarenos (# 26990). T. war ein enger Vertrauter des Patriarchen Photios (# 26667) und Adressat mehrerer Briefe desselben um 864/65. Im Jahre 864 wurde T. von Kaisar Bardas (# 791) als Nachfolger des Eugenios (# 1659) zum Abt des Studiosklosters ernannt, blieb aber nur ein Jahr auf diesem Posten (Vita Nicolai Stud.). Sein Nachfolger wurde im Jahre 865 Sabas (# 6451). Über seine weitere Karriere in den nächsten zehn Jahren ist wenig bekannt, man wird jedoch vermuten können, daß auch er mit der Absetzung des Photios 867 in Ungnade gefallen sein dürfte. Aus Ps.-Symeon geht hervor, daß er sich wohl in der Umgebung des Photios aufhielt (2).

Nach der erneuten Erhebung des Photios zum Patriarchen (26.10.877) wurde T. von Photios zum Archiepiskopos von Euchaïta geweiht, während der bisherige Inhaber des dortigen Bischofsstuhles, Euphemianos (# 21788), abgesetzt wurde (3). In der polemischen Vita Ignatii (BHG 817) wird die Absetzung des Euphemianos folgendermaßen dargestellt: T. hätte als Nachbar (4) ein neidisches Auge auf das Erzbistum des Euphemianos geworfen. Photios habe daraufhin Euphemianos zum Rücktritt gezwungen und statt seiner T. zum Archiepiskopos von Euchaïta geweiht. Außerdem habe Photios Gebiete, die bis dahin anderen Metropolien zugehörig waren, aus diesen herausgelöst und als (neu geschaffene) Bistümer dem T. unterstellt sowie diesen als “Protothronos” tituliert. Als Archiepiskopos von Euchaïta wird T. auch in dem Brief des Episkopos Stylianos von Neokaisareia (# 27409) an Papst Stephanus V. (# 27384) bezeichnet (5). In den 80er Jahren scheint er dann am Kaiserhof eine bedeutende Rolle gespielt zu haben, wobei allerdings auch hier die Nachrichten polemisch verzerrt sein dürften.

Die Logothetenchronik berichtet unrichtigerweise, daß T. nach dem Tod des Kaisersohnes Konstantinos (# 23742) von Leon Salibaras (# 24342) bei Patriarch Photios eingeführt worden sei, der ihn dann Kaiser Basileios vorgestellt habe. Ps.-Symeon datiert dieses Zusammentreffen in das 15. Jahr des Basileios, also auf 881/82. T. soll über magische Kräfte verfügt haben, mit denen er den toten Konstantinos vor dessen trauerndem Vater erscheinen ließ. An dem Platz der Erscheinung ließ Basileios dann das Konstantinskloster errichten.

Fortan hatte T. großen Einfluß auf den Kaiser, den er, wie die Quellen um Theoph. cont. mitteilen, u. a. dazu benutzte, Basileios und dessen Sohn Leon (VI.) gegeneinander aufzuhetzen. Theoph. cont. zufolge war T. ein Günstling und enger Vertrauter Kaiser Basileios’ I., stand allerdings auf schlechtem Fuß mit Leon, dem Sohn und Mitkaiser des Basileios. Er soll daher, vermutlich im Jahre 883, eine Intrige angezettelt haben, in deren Verlauf Leon von seinem Vater gefangengesetzt und seiner Titel enthoben wurde. Die Haft dauerte längere Zeit, vermutlich drei Jahre, und wurde erst am 20. Juli 886, dem Festtag des hl. Elias, wieder aufgehoben, und Leon wurde wieder in seine früheren Würden eingesetzt (6). Diese Darstellung wird in ihren Grundzügen von den anderen Quellen bestätigt. Außerdem erfahren wir, daß T. auch den Domestikos der Scholen Andreas (# 20351) bei Basileios beschuldigt haben soll, daß er auf der Seite Leons stehe. Andreas wurde daraufhin abgesetzt und durch Stypiotes (Kesta Stypiotes [# 23699]) ersetzt (7).

Laut der Vita Theophanus soll T. kurz vor dem Tod des bei einem Jagdunfall schwer verletzten Basileios I. aus Angst, daß er nach dem Tod des Kaisers zur Rechenschaft gezogen werden könnte, Palast und Hauptstadt verlassen haben und in seine Heimat gereist sein (8).

Die Vita Euthymii behauptet, daß Basileios I. auf dem Sterbebett den T. verflucht habe. Jedoch ist dies wenig wahrscheinlich und wird von anderen Quellen nicht bestätigt (9). Nach dem Tod des Basileios setzte Leon VI. nicht nur Photios als Patriarchen ab, sondern ging auch gegen T. vor. Die Quellen berichten übereinstimmend, daß der Domestikos Andreas zusammen mit dem Magistros Stephanos (# 27224) Leon VI. davon überzeugte, daß T. und Photios geplant hätten, anstelle Leons einen Verwandten des Photios zum Kaiser (und damit zum Nachfolger des Basileios) zu machen. Um dieses zu beweisen, wurde T. aus Euchaïta nach Konstantinopel geholt und zusammen mit Photios im Pegaipalast inhaftiert. Die Untersuchung führten der Domestikos Andreas, ferner der Magistros Stephanos, die Patrikioi Krateros (# 24191) und Guber (# 22511) sowie der Logothetes des Dromos, Ioannes Hagiopolites (# 22825). Photios wurde durchaus ehrenvoll behandelt und konnte auf einem Thron Platz nehmen. Dann stellte man fest, daß Photios den T. kannte. Anschließend wurde T. beschuldigt, dem Kaiser gehörende Gelder zu besitzen. Schließlich fragte Andreas, warum T. dem Basileios geraten habe, Leon blenden zu lassen. Habe er einen seiner eigenen Verwandten oder einen des Photios zum Nachfolger machen wollen? Als T. auch dies abstritt, behauptete Andreas, daß T. selbst ihm gegenüber behauptet habe, daß Photios solches geplant habe. Als T. dies abstritt und auch Photios die Anschuldigung nicht glaubte, wurde die Befragung beendet. Man teilte Leon die Ergebnisse mit, der T. nach Athen verbannte. Später ließ er ihn blenden – laut der Vita Euthymii geschah dies auf Anordnung des Stylianos Zautzes (# 27406) – und in die Verbannung nach Kleinasien schicken. Lange Zeit später wurde T. begnadigt und konnte nach Konstantinopel zurückkehren, wo er aus den Einkünften der (von Basileios I. erbauten) Nea Ekklesia eine kleine Pension (σιτηρέσια) erhielt. T. starb zur Zeit der Herrschaft Konstantins VII. und von dessen Mutter Zoe, also zwischen 913 und 920 (10).

Aufgrund seiner Verbindung mit Photios wird seine Persönlichkeit in den meisten Quellen, die der gegen Photios gerichteten Propaganda anhängen, verzerrt und diffamierend dargestellt: So behauptet der Episkopos Stylianos in seinem Brief an den Papst, daß der Vater des T., der gleichfalls den Namen Santabarenos trug, Manichäer und Magier gewesen sei. Als er als solcher erkannt wurde, sei er zu den Bulgaren geflohen und habe dort seinen christlichen Glauben aufgegeben. (MGH Epp. VII, p. 378,24-27). In dem Sermo in Theophano (BHG 1795) cap. 14f., p. 35,7 – 36,3, heißt es, er stamme aus einer ägyptischen Familie und sei von Zauberern erzogen worden: τὸ γὰρ γένος Αἰγύπτιος ὢν καὶ μάγοις ἐκεῖ που χρησάμενος διδασκάλοις, νεκυομαντείαν τε καὶ ψυχοπομπίαν ἐκεῖθεν ἐμεμαθήκει, ἣ δοκεῖ μὲν ἐξ ᾅδου ψυχὰς ἀνάγειν εἰς φῶς δι᾿ ἐπῳδῶν τινων καὶ ἀφορκισμῶν. Ps.-Symeon 693 bezeichnet ihn, wohl in Abwandlung seiner hagiographischen Vorlage(n), als “Manichäer und Sohn von Manichäern” — Μανιχαίου υἱὸς καὶ Μανιχαῖος ὤν. In der Logothetenchronik werden ihm die Künste des Apollonios unterstellt, d. h. des Apollonios von Tyana, der in Byzanz als Zauberer galt. Ähnliches findet sich in der Vita Theophanus (BHG 1794), die ihn mit zahlreichen Anspielungen aus dem AT und anderen Werken verunglimpft und u. a. als “neuen Aman”, als Kain und als “Iannes und Iambres” bezeichnet (cap. 13, p. 8,9-11; cap. 16, p. 11,7). Ähnlich wird er auch in der Vita Ignatii (BHG 817) skizziert.

Anmerkungen: — (1) Vita Nicolai Stud. (BHG 1365) 912B: Θεόδωρος ὁ ἐκ χωρίου τοῦ Σανταβάρεως ἐξορμώμενος, καὶ διὰ τοῦτο Σανταβαρινὸς παρωνύμως ὑπό τινων ἐπονομαζόμενος. — (2) Photios, Epp. 65. 142. 143. 203. 205 (I 109ff. 195ff.; II. 102–106 Laourdas–Westerink); Vita Nicolai Stud. (BHG 1365) 912B-C; Ps.-Symeon 694,2-13. — (3) In der älteren Forschung wurde allgemein angenommen, daß Photios T. während seiner eigenen Verbannung zum Metropoliten von Patras geweiht habe. In dieser Eigenschaft sei T. im Jahre 878 als Gesandter des Photios nach Rom zu Papst Iohannes VIII. (# 23470) gereist. Jedoch beruht diese Annahme, wie Grumel, in: EO 32 (1933) 439–443, überzeugend nachgewiesen hat, auf einer Fehlinterpretation der betreffenden Stelle in der Vita Ignatii (BHG 817) 572C. Es handelt sich um einen anderen Theodoros (# 27629). — (4) ὡς γείτων – Es wird nicht klar, wie dies gemeint ist. — (5) Vita Ιgnatii (BHG 817) 572D–573A; bei der Bezeichnung T.s als Protothronos dürfte es sich um eine unrichtige Behauptung handeln, gebührte doch der Rang des Protothronos innerhalb des Patriarchats von Konstantinopel stets dem Metropolites von Kaisareia in Kappadokien. Auch in dem Brief des Episkopos Stylianos von Neokaisareia wird behauptet, daß Photios berühmte Klöster, die in anderen Bistümern lagen, den dortigen Bischöfen weggenommen und der Kirche von Euchaïta unterstellt hätte. Auch habe T. (scil.: mit Einwilligung des Photios) andere Bischöfe geweiht: τὸν Σανταβαρηνόν ... ἐπίσκοπον Εὐχαΐτων ἐποίησε, μοναστήριά τε περιφανῆ ἐν ἑτέραις ἐπαρχίαις διακείμενα καὶ ἑτέροις ἐπισκόποις ὑποκείμενα ἐξ ἐκείνων μὲν ἀφείλετο, τῷ Σανταβαρηνῷ δὲ ἐπέδωκεν, ὡς προσενωθῆναι ταῦτα τῇ τῶν Εὐχαΐτων ἐκκλησίᾳ καὶ ἐπισκόπους ἐν αὐτοῖς παρὰ τοῦ Σανταβαρηνοῦ χειροτονηθῆναι, s. MGH Epp. VII, Epp. ad res Orientales Nr. 2, p. 379,2-8. Insofern ist nicht auszuschließen, daß die Vita Ignatii hier – in polemischer Übertreibung – unterstellt, daß T. (natürlich widerrechtlich) praktisch die Befugnisse des Protothronos übernommen hätte. Dies könnte besonders dann denkbar sein, wenn es sich, was nicht unwahrscheinlich sein dürfte, bei dem damals amtierenden Metropoliten von Kaisareia um einen Ignatianer gehandelt haben sollte; zur Zeit seiner endgültigen Absetzung unter Leon VI. im Jahre 886 wird T. von allen Quellen als Archiepiskopos von Euchaïta bezeichnet. Wenn man die Notitiae Episcopatuum (Darrouzès) betrachtet, so zeigt sich zwischen der Notitia 4, die in etwa die Situation um 869/70 abbildet (Notitia 4,67; cf. auch Notitia 5,71), und der relativ exakt in die Jahre 901–907 datierbaren und offiziellen Notitia 7 ein deutlicher Unterschied im Status von Euchaïta: Während Euchaïta in den Notitiae 4 und 5 noch als autokephales Erzbistum in Helenopontos geführt wird, ist es zu Beginn des 10. Jh.s eine Metropolis mit vier – ausnahmslos neu geschaffenen – Suffraganbistümern (Notitia 7,686-690). Es erscheint möglich, daß Photios diese Aufwertung von Euchaïta zusammen mit der Ernennung des T. vorgenommen haben könnte und daß es diese Schaffung von neuen Suffraganbistümern für T. war, die die historische Grundlage für die verzerrende Nachricht der Vita Ignatii und des Briefes des Stylianos bildet, Photios habe Klöster und Bistümer aus anderen Metropolien herausgelöst und dem T. unterstellt. Diese These setzt allerdings voraus, daß die Metropolis Euchaïta ihren neu erworbenen Status auch nach dem Sturz des T. im Jahre 886 behielt. — (6) Theoph. cont. V 100, p. 348,20 – 350,11; Skylitzes, Basileios Kephalas 46, p. 168,82 – 169,20; ohne Namensnennung und sehr verkürzt: Genesios IV 29, p. 81,7-11; Zonaras XVI 10, p. 436,9 – 439,10; sehr ausführlich mit Einschüben in direkter Rede u. ä.: Vita Theophanus (BHG 1794) cap. 13–19, p. 8,8 – 14,2; leicht verkürzt, aber dafür mit Zusätzen, die aus den chronikalen Quellen stammen: Sermo in Theophano (BHG 1795) cap. 15–16, p. 35,10 – 36,14; MGH Epp. VII, Epp. ad res Orientales Nr. 2, p. 379,8-16; sehr kurz: Synax. Cpl. (16. Dezember) 319,2-8; verkürzt: Michael Psellos, Historia Syntomos 99, p. 88,81-83. 89-91 (ohne Namensnennung); Theodoros Skutariotes, Synopsis 145,23-28, spricht von einem σκάνδαλον μέγιστον, das T. angezettelt habe. — (7) Symeon log. (Leon gr. 260,1 – 261,7; Theod. mel. 181,24 –182,19; Symeon sl. 113,31 – 114,11); Symeon log. (Wahlgren) 132,136-161; Georg. mon. cont. (Bonn) 847,10-14; Georg. mon. cont. (Muralt) 1085B-C; Georg. mon. cont. (Istrin) 23,31-33; Ps.-Symeon 692,20 – 694,13; 697,3-20. — (8) Vita Theophanus (BHG 1794) cap. 16, p. 11,6-15. Die Vita Theophanus spricht nur von einer Krankheit (νόσος) des Kaisers. Ob die “Heimat” (πατρίς) des T. hier sein Bistum, also Euchaïta, oder seinen Herkunftsort, also Santabaris, meint, ist unklar. — (9) Vita Euthymii (BHG 651) I, p. 5,28-32 (Karlin-Hayter). — (10) Theoph. cont. VI 5, p. 354,16 – 356,13; Skylitzes, Leon 1–6, p. 171,55 – 174,51; Symeon log. (Leon gr. 263,19 – 265,22; Theod. mel. 184,9 – 185,22; Symeon sl. 115,11 – 116,3); Symeon log. (Wahlgren) 132,25 – 133,67; Georg. mon. cont. (Muralt) 1089C–1093A; Georg. mon. cont. (Bonn) 850,4 – 852,4; Georg. mon. cont. (Istrin) 25,24 – 26,27; Ps.-Symeon 700,22 – 701,9; Zonaras XVI 11, p. 440,10f. 17 – 441,1. 13-18. Die Vita Euthymii (BHG 651) 22, p. 9,6-14 (Karlin-Hayter), läßt das Verfahren aus und berichtet, daß T. zunächst in das Studioskloster eingewiesen werden sollte, was aber auf Protest des Abtes Anatolios (# 20347) wieder zurückgenommen worden sei. Für die Blendung sei Stylianos Zautzes verantwortlich gewesen; verkürzt im Synodicon vetus, cap. 166,3-5, p. 142.

Q: — (Hist.): Theoph. cont. V; Skylitzes, Basileios Kephalas; Skylitzes, Leon; Genesios; Symeon log. (Leon gr.; Theod. mel.; Symeon sl.); Symeon log. (Wahlgren); Georg. mon. cont. (Bonn) 845,12 – 846,18; Georg. mon. cont. (Muralt) 1084A–1085C; Georg. mon. cont. (Istrin) 22,32 – 23,31; Ps.-Symeon 692,20 – 694,13 (mit ausführlicher Darstellung der früheren Karriere des T.); Theodoros Skutariotes, Synopsis 145,23-28. — (Ep.): Photios, Epp. 65. 142. 143. 203. 205 (I 109ff. 195ff.; II. 102–106 Laourdas–Westerink); Stylianos, Epp., in: MGH Epp. VII, Epp. ad res Orientales Nr. 2, p. 378,28 – 379,16. — (Conc.) Synodicon vetus, cap. 166,3-5, p. 142. — (Hag.): Vita Euthymii (BHG 651); Vita Nicolai Stud. (BHG 1365) 912B-C; Vita Theophanus (BHG 1794); Sermo in Theophano (BHG 1795) cap. 14f., p. 35,7 – 36,3; Vita Ignatii (BHG 817) 568C-D. 572D–573A; Synax. Cpl. (16. Dezember). — (Fs.): Synodicon vetus, cap. 166,3-5, p. 142.

L: ODB III 1839 (nennt als Vorgänger des T. fälschlich Nikolaos); Fedalto 80. 517. — Hergenröther I 394ff.; II 263ff. 672ff. 683–686; Kurtz, Theophano 53 (Anm. 10); Vogt, Basile 50f. 61. 154–157. 236. 239. 269. 334. 421; Grumel, in: EO 32 (1933) 439–443; Janin, Églises 296. 433; Tobias, Basil 474; Karlin-Hayter, in: Vita Euthymii (BHG 651) 40–44. 159; Lounghis, Ambassades 194. 339; Laourdas–Westerink I 108; Treadgold, History 459–462; A. Markopulos, Ἀποσημειώσεις στόν Λέοντα ΣΤ᾿ τόν Σοφό, in: Θυμίαμα στη μνήμη της Λασκαρίνας Μπούρα, Athen 1994, vol. I, 198–201 (Ndr. in: A. Markopoulos, History and Literature of Byzantium in the 9th–10th Centuries, Aldershot 2004 [Variorum Reprints], Nr. XVI); Leontaritu, Axiomata 66 (Nr. 75). — Zum Prozeß gegen Photios cf. zuletzt Tougher, Leon 72–84; zu Santabaris und T. cf. Belke–Mersich, Phrygien und Pisidien 372f.

P: Möglicherweise ist ihm ein Kanon auf die Wiedereinführung der Ikonodulie zuzuschreiben, cf. Beck, Kirche 603, unter Berufung auf Émereau, in: EO 25 (1926) 178; cf. auch Szövérffy II 42. — Eine Identität mit einem der beiden gleichnamigen Metropoliten von Patras (# 7728. # 27629) ist auszuschließen.

Geographische Orte

  • Konstantinskloster (Kpl.)
  • Kpl.: Konstantinskloster
  • Euchaïta
  • Patras (Hellas)
  • Hellas (KP)
  • Athen = mbulg. Aḟiny
  • Helenopontos (KP)

Quellen

  • Theoph. cont. 5
  • Skylitzes
  • Genesios
  • Vita Ignatii (BHG 817)
  • Leon gr.
  • Theod. mel.
  • Georg. mon. cont. (Muralt)
  • Georg. mon. cont. (Istrin)
  • Georg. mon. cont. (Bonn)
  • Ps.-Symeon
  • Zonaras
  • Vita Euthymii (BHG 651)
  • Vita Theophanus (BHG 1794)
  • Sermo in Theophano (BHG 1795)
  • Synax. Cpl.
  • Michael Psellos, Historia Syntomos
  • Symeon sl.
  • Symeon log. (Wahlgren)
  • Theodoros Skutariotes, Synopsis
  • Symeon log.
  • Synodicon vetus
  • Vita Nicolai Stud. (BHG 1365)
  • Photios, Epp.
  • MGH Epp.
  • Theoph. cont. 6
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