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Lilie, Ralph-Johannes / Ludwig, Claudia / Zielke, Beate / Pratsch, Thomas

Prosopographie der mittelbyzantinischen Zeit Online

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Nach Vorarbeiten F. Winkelmanns erstellt

[Prosopography of the Middle Byzantine Period Online]

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Kombinationsartikel: Theophano (# 8165).

T: Kaiserin, Augusta.

V: T. gehörte der Familie der Martinakioi an, die wiederum weitläufig mit der amorischen Dynastie verwandt war. Ihre Eltern waren Konstantinos Martinakios (# 3992) und Anna (# 462), ein Onkel war Martinos (# 4849). Eudokia Ingerina (# 21754) soll eine weitläufige Verwandte gewesen sein. T. und Leon VI. hatten eine Tochter: Eudokia (# 21755).

T. wurde etwa 866/67 geboren. Laut der Vita Theophanus starb ihre Mutter, als sie noch ein Säugling war. Sie selbst wurde daraufhin von einer Amme (# 10137) ernährt, die, wie die Vita berichtet, selbst kein Kind hatte. Die Vita berichtet von einer Vision, in der diese Amme sie als spätere Kaiserin sah.

Laut der Logothetenchronik verheiratete Kaiser Basileios I. seinen Sohn Leon (VI.) mit T., die hier nur als Tochter des Martinakios (i. e. Konstantinos Martinakios) bezeichnet wird, und krönte sie. Die Hochzeit wurde im Kaiserpalast, und zwar in der Magnaura und im Saal der 19 Akubiten, gefeiert (1). Die Vita Theophanus verbindet mit dieser Trauung eine Brautschau, die von Eudokia Ingerina, der Frau des Basileios und Mutter Leons durchgeführt wurde: Eudokia ließ zwölf Mädchen (# 30125) auswählen, die aus ihrer eigenen Heimat stammten und im Magnaurapalast dem Kaiserpaar vorgestellt wurden. Die Mädchen vereinbarten unter sich eine Art Vorzeichen, daß diejenige Kaiserin werden sollte, die bei Erscheinen des Kaiserpaares als erste ihre Schuhe wieder angezogen und den Kaiser mit der Proskynese begrüßt haben würde. Dies war T., die die anderen auch an Schönheit übertraf. Als Eudokia außerdem erfuhr, daß T. aus kaiserlichem Geblüt stammte, stellte sie sie zusammen mit zwei anderen (# 30005. # 30006) Basileios I. vor und unterzog sie anschließend im Gymnasion einer Überprüfung: τὴν ἀπόπειραν ἐν γυμνασίῳ ἐποίει. Hierbei übertraf T. ihre beiden Konkurrentinnen. Sie wurde von Eudokia zu Basileios I. gebracht, der ihr den Verlobungsring an den Finger steckte und sie damit als künftige Schwiegertochter akzeptierte. Zu datieren wäre diese Brautschau auf etwa 881/82 (2).

Nach dem wenig später erfolgten Tod Eudokias setzte Basileios I. T. an die Stelle der Verstorbenen, was wohl heißt, daß sie von diesem Zeitpunkt an in dem Protokoll die Stelle Eudokias als Kaiserin einnahm (3).

883 wurde Leon aufgrund einer Intrige des Theodoros Santabarenos (# 27619) von Basileios I. abgesetzt und im Margaritespalast, einem Teil des Kaiserpalastes, gefangengesetzt. Ob T. diese Gefangenschaft teilte, ist nicht ganz klar. Spätestens 886 wurde die Intrige aufgedeckt und Leon VI. wieder als Kaiser installiert (4).

Die Ehe zwischen Leon VI. und T. scheint nicht glücklich gewesen zu sein. Laut der Vita Euthymii (BHG 651), die hier Leon selbst zitiert, freilich nicht völlig verläßlich ist, geschah die Hochzeit gegen den Willen Leons, auf Veranlassung seines Vaters. Dies wisse der ganze Senat: οἱ τῆς συγκλήτου πάντες ἐπίστανται οὐ κατ᾿ οἰκείαν θέλησιν ταύτην ἀγαγέσθαι με, ἀλλὰ δεδοικότα τὸν πατέρα καὶ πάνυ ἀνιώμενον (5). Sollte dies zutreffen, gewönne die Wahrscheinlichkeit einer außerehelichen Liaison Leons mit Zoe Zautzina (# 28505) noch zu Lebzeiten T.s, von der auch die chronikalen Quellen sprechen, an Wahrscheinlichkeit (6).

Folgt man der Vita Euthymii, muß dieses Verhältnis sogar schon vor 886 begonnen haben, Angeblich hatte T. den Kaiser informiert, der daraufhin die Fassung verlor, Leon zu Boden warf, an den Haaren riß und schließlich Zoe – die laut der Vita freilich unschuldig gewesen sei: ἐκείνην δὲ τὴν μηδὲν ἀδικήσασαν – gegen ihren Willen mit einem anderen verheiratet habe (7).

Derselben Quelle zufolge verlor T. nach dem Tod ihrer Tochter ihren Lebensmut, bot Leon die Scheidung an und wollte sich selbst in das Theotokoskloster im Blachernenviertel zurückziehen. Euthymios (# 21913) habe sie aber unter Hinweis auf die Kirchenlehre hiervon abgebracht. Später sei sie im November (895 oder 896) im Theotokoskloster in Blachernai gestorben (8).

Die Vita Theophanus (BHG 1794) hingegen weiß nichts von einem Verhältnis zwischen Leon und Zoe Zautzina. Ihr zufolge war die Ehe glücklich, von irgendeinem Zwang wird nichts gesagt. T. habe auch zusammen mit ihrer beider Tochter die Inhaftierung ihres Mannes geteilt und ihn in seinem Unglück getröstet, bis sie beide durch die Hilfe des Stylianos Zautzes (# 27406) befreit worden seien (9).

T. starb an einem 10. November, wahrscheinlich 897, wobei 895 oder 896 nicht gänzlich ausgeschlossen werden können. Angeblich hatte sie das Verhältnis Leons mit Zoe Zautzina mit christlichem Glauben ertragen und Trost im Gebet gefunden. Nach ihrem Tod soll es an ihrem Grab Wunder gegeben haben. Schon wenig später wurde sie von der griechischen Kirche als Heilige verehrt. Sie wurde in der Apostelkirche beigesetzt, fand ihre endgültige Ruhe aber erst später, als ihr Leichnam in der Kirche des hl. Konstantinos in dem von ihr selbst gegründeten Nonnenkloster bestattet wurde. Dieses Kloster existierte noch im 14. Jh. (10). Etwa 901/02 soll Leon VI. in ihrem Namen eine Kirche erbaut haben. Angeblich wurden hierzu – und zu dem Bau weiterer Kirchen – die Matrosen der Flotte eingesetzt, die daher nicht gegen die Araber ausfahren konnte, was diese zur Eroberung von Taormina auf Sizilien nutzten (11). Die Verehrung T.s als einer Heiligen stieß später in Byzanz durchaus auf Kritik, wie man etwa den Scholia zu Lukian eines anonymen Verfassers entnehmen kann, der tadelt, wie man mit “weiblicher Hysterie” T. zur Heiligen stilisiert habe: τοῦτο καὶ ἐφ᾿ ἡμῶν γέγονε καὶ τὴν βασιλέως Θεοφανὼ ἐξεμάνη πᾶς γυναικείᾳ μανίᾳ ἁγιοποιῶν. Ebenso wird der Magistros Slokakas (# 27135) getadelt, der Leon VI. mit seinen Lügen über Träume und Wunder Theophanos “verrückt gemacht” habe: ὡς ὁ μάγιστρος Σλοκάκας Λέοντα τὸν βασιλέα ἐξεβάκχευε περὶ Θεοφανοῦς πολλὰ καὶ τερατώδη διεξιὼν ἐνύπνια ἅτε καὶ ἄκη, ἵνα μόνον εὐδοκιμοίη, ψευδόμενος (12). Einer anderen Quelle zufolge soll die von Leon VI. erbaute Kirche nicht fertiggestellt worden sein. Dies könnte eine gewissen Bestätigung in den Patria Konstantinupoleos finden, wo der Bau der Kirche Konstantinos VII. zugeschrieben wird (13).

Anmerkungen: — (1) Symeon log. (Leon gr. 259,20 – 260,1; Theod. mel. 181,22-24; Symeon sl. 113,29-31); Symeon log. (Wahlgren) 132,134-136; Georg. mon. cont. (Bonn) 846,7-9; Georg. mon. cont. (Muralt) 1084C; Ps.-Symeon 694,14-16 (nur hier auch mit Namen erwähnt); Zonaras XVI 10, p. 437,4f.; Men. Basilii (16. Dezember) 209B-C. — (2) Vita Theophanus (BHG 1794) cap. 8–10, p. 5,1 – 6,24; abhängig von der Vita und stark verkürzt: Sermo in Theophano (BHG 1795) cap. 13, p. 34,11-28; noch kürzer: Synax. Cpl. (16. Dezember) 314,34-39. Die Vita datiert die Brautschau in die frühen Jahre Basileios’ I., was jedoch unwahrscheinlich ist, da sowohl Leon als auch T. erst ca. 866 geboren worden sind. Außerdem wird gesagt, daß Leon der älteste Sohn des Basileios gewesen sei, was unrichtig ist, da in Konstantinos (# 23742) ein älterer (Halb-)bruder vorhanden war, der bis zu seinem Tod 879 Mitkaiser und präsumtiver Nachfolger des Basileios war. Daher wäre die Brautschau, wenn sie denn historisch wäre, wohl später zu datieren. Allerdings ist ihre Historizität stark umstritten. Sie erscheint eher als literarische Fiktion, die sich zumindest teilweise an den früheren Vorbildern orientiert; cf. Ludwig, Sonderformen 138–140. — (3) Vita Theophanus (BHG 1794) cap. 11, p. 7,1-10. — (4) Zu dieser Episode cf. unter Leon VI. und Theodoros Santabarenos. Sehr ausführlich mit Einschüben in direkter Rede u. ä. ist die Vita Theophanus (BHG 1794) cap. 13–19, p. 8,8 – 14,2, die erklärt, daß T. und ihre Tochter die Gefangenschaft Leons geteilt hätten; leicht verkürzt, aber dafür mit Zusätzen, die aus den chronikalen Quellen stammen, ist der Sermo in Theophano (BHG 1795) cap. 15–16, p. 35,10 – 36,14. Hier wird behauptet, daß T. Leon im Gefängnis besucht und ermuntert habe. In diesem Fall hätte sie die Gefangenschaft also nicht geteilt. Theodoros Skutariotes, Synopsis 145,25f., spricht von einer gemeinsamen Verbannung nach Thessalonike. — (5) Vita Euthymii (BHG 651) VII, p. 41,17-19. — (6) Theoph. cont. VI 11, p. 360,20f.; 12, p. 361,13-17; Skylitzes, Leon 3, p. 172,90-93; 16, p. 179,66; Symeon log. (Leon gr. 269,19-21; 270,14-18; Theod. mel. 188,17f.; 189,36; Symeon sl. 117,23f.; 117,34-37); Symeon log. (Wahlgren) 133,143f.; 133,156-160; Georg. mon. cont. (Bonn) 855,22 – 856,1; 856,14-18; Georg. mon. cont. (Muralt) 1100A. C; Georg. mon. cont. (Istrin) 28,33f.; 29,11-14; Ps.-Symeon 702,18-21; Zonaras XVI 11, p. 441,7f.; die Vita Euthymii (BHG 651) III, p. 21,12-22; VII, p. 45,14-35 (Karlin-Hayter), äußert sich nicht expressis verbis über ein Verhältnis Leons VI. mit Zoe, obwohl der Autor hierüber, wie aus den Ähnlichkeiten in Text und Inhalt mit den chronikalen Quellen hervorgeht, Bescheid gewußt haben muß. Sein Schwerpunkt liegt in erster Stelle aber auf dem erfolgreichen Versuch T.s, den hl. Euthymios (# 21913) nach Konstantinopel zurückzuholen, und dann auf dem Tod T.s, von dem er immerhin mitteilt, daß es ein Gerücht gegeben habe, daß Zoe Zautzina am Tod der Kaiserin und ihres eigenen Ehemannes schuldig gewesen sei (ὡς δὲ λόγος παραίτιον εἶναι ταύτην τοῦ τῆς αὐγούστης θανάτου καὶ τοῦ οἰκείου συνεύνου). — (7) Vita Euthymii (BHG 651) VII, p. 41,1-8 (Karlin-Hayter). — (8) Vita Euthymii (BHG 651) VI, p. 37,27 – 39,13; VIII, p. 45,14-31 (Karlin-Hayter). — (9) Vita Theophanus (BHG 1794) cap. 13–19, p. 7,11 – 20,2. Das Schweigen der Vita über das Verhältnis zwischen Leon und Zoe Zautzina ist so auffällig, daß es eigentlich nur dadurch erklärt werden kann, daß die Vita vor dem Sturz der Zautzesfamilie (899/900) geschrieben worden ist. Hierfür spricht auch die extrem positive Charakterisierung des Stylianos Zautzes, von dem gesagt wird, daß er sich bei dem Kaiser mit Nachdruck für die Freilassung Leons eingesetzt habe (cap. 16–18, p. 11,15 – 13,3). In jedem Fall müßte die Vita vor dem Tod Leons VI. (912) verfaßt worden sein; eine variierte Fassung bietet der Sermo in Theophano (BHG 1795), cap. 17–19, p. 36,15 – 39,30, der z. B. die Rolle des Stylianos Zautzes ausläßt, aber dafür von einer dreijährigen Haftdauer spricht. Allerdings rühmt auch der Sermo (cap. 20, p. 39,33 – 40,9) die gegenseitige Liebe und Zuneigung beider. Die Verbindung mit der (nicht namentlich genannten) Zoe Zautzina wird mit ausschließlich dynastischen Notwendigkeiten begründet, da T. nach ihrer Tochter Eudokia keine weiteren Kinder mehr habe bekommen können: cap. 23, p. 41,33 – 42,27. — (10) Ausführlich: Sermo in Theophano (BHG 1795) cap. 24, p. 42,28 – 43,16; zu Kirche und Kloster cf. Kurtz, Theophano VI sowie ausführlich p. 63–65 (Anm. 53); Downey, in: DOP 9–10 (1955–56) 301–305; Majeska, in: Bsl 38 (1977) 14–21; ihr Grab in der Apostelkirche wird mehrfach im Zeremonienbuch erwähnt: Konst. Porph., De cerim. II 6, p. 533,8-14; 7; 535,13 – 538,1. Da in den genannten Fällen von mehreren Kaisern gesprochen wird, die das Grab im Rahmen einer Prozession besuchten, und da beim ersten Mal die – offenbar beieinander liegenden – Gräber Leons VI., T.s und Basileios’ I. erwähnt werden, kann man annehmen, daß die beiden Protokolle sich auf entsprechende Vorgänge entweder in der Zeit Romanos’ I. Lakapenos oder – wahrscheinlicher – während der Regierungszeit Konstantinos’ VII. beziehen. Die Umbettung T.s kann also erst nach dieser Zeit vollzogen worden sein; laut den Begräbnislisten war T. in der Apostelkirche in einem Sarkophag aus grünem thessalischen Marmor beigesetzt worden, zusammen mit ihrer Tochter Eudokia, s. Konst. Porph., De cerim. II 42, p. 643,9-12 (Reiske); Anonymus, Lists 37,9; 40,9 (Downey). — (11) Theoph. cont. VI 18, p. 364,20 – 365,7; Skylitzes, Leon 20, p. 180,14-16; 21, p. 181,19-21; Symeon log. (Leon gr. 274,9-20; Theod. mel. 191,25 – 192,6; Symeon sl. 119,15-23); Symeon log. (Wahlgren) 133,231-242; Georg. mon. cont. (Bonn) 860,12-21; Georg. mon. cont. (Muralt) 1105B; Georg. mon. cont. (Istrin) 30,35 – 31,5; Zonaras XVI 13, p. 446,11 – 447,2. Das genaue Todesjahr ist umstritten: zwischen 895 und 897; cf. am ausführlichsten hierzu Karlin-Hayter, in: BZ 62 (1969) 13–18, die für 896 oder 895 eintritt. Der Zusammenhang des Falls von Taormina mit dem Bau der Kirche – sowie eines Klosters – erregt zumindest insoweit ein gewisses Mißtrauen, als genau derselbe Vorwurf gegen Basileios I. erhoben worden ist, der die Matrosen der Flotte bei Bau der Nea-Kirche verwendet haben soll, weswegen die Araber 878 Syrakus hätten einnehmen können. Die von Leon VI. erbaute Kirche war zunächst T. geweiht, später wurde dies dann “wegen des Neides einiger Bischöfe” in “Alle Heiligen” geändert, s. Sermo in Theophano (BHG 1795) cap. 24, p. 43,7-10. — (12) Scholia in Lucianum, ed. H. Rabe, Leipzig 1906, 15, p. 26,29f.; 27,3-6. — (13) Flusin, Fragment 30, p. 131,18f.: (Leon) ἀπέθανεν ..., ἓν μὲν ἄξιον μνήμης ἔργον ἀφείς, τὴν τοῦ ἁγίου Λαζάρου μονήν, ἀπρόσδεκτον δὲ τὸν τῆς Θεοφανοῦς ναὸν, διὸ καὶ ἀτελῆ κατέλιπεν αὐτό. Patria III 212, p. 282,1-3; cf. Berger, Patria 499.

Q: — (Hist.): Theoph. cont.; Skylitzes; Symeon log. (Leon gr.; Theod. mel.; Symeon sl.); Symeon log. (Wahlgren); Georg. mon. cont. (Bonn); Georg. mon. cont. (Muralt); Ps.-Symeon; Theodoros Skutariotes, Synopsis 145,25f. — (Hag.): Vita Euthymii (BHG 651); De templo B. M. V. τῆς Πηγῆς et miraculis (BHG 1072) cap. 20, p. 884D; Vita Theophanus (BHG 1794); Sermo in Theophano (BHG 1795); Synax. Cpl. 314,11 – 316,33 (16. Dezember); Men. Basilii 209B-C (16. Dezember). — (Fs.): Konst. Porph., De cerim.; Anonymus, Lists (Downey); Nikephoros, Chron. synt. 106,2; Scholia in Lucianum, ed. H. Rabe, Leipzig 1906, 15,17, p. 26,29 – 27,6; Patria III 98, p. 249,16f.; 209, p. 281,4-6 (Ms E); 212, p. 282,1-3; Jenkins–Mango, Synodicon 226. — (syr.): Michael syr. III 117; Bar Hebraeus 149 (ohne Namen).

L: ODB III 2064.; II 1262f. s. v. “Macedonian Dynasty”. — Kurtz, Theophano passim; Grumel, in: EO 35 (1936) 5ff.; Ostrogorsky, Geschichte 215; Karlin-Hayter, in: BZ 62 (1969) 13–19; Mango, in: ZRVI 14/15 (1973) 17–27; Cesaretti, Some Remarks on the Vita of the Empress Theophano (BHG 1794), in: Svenska kommittén för bysantinska studier, Bulletin 6 (1988) 23–27; Berger, Patria 499; Alexakis, in: BF 21 (1995) 45–56; DO Hagiography Database Nr. 24; Kresten, Heirat 172 mit Anm. 7; 209 (Nr. g). — Zu der Familie der Martinakioi s. unter Konstantinos Martinakios (# 3992) und Martinakes (# 4843); Tobias, Basil 473f.; cf. auch die Diskussion bei Mango, in: ZRVI 14/15 (1973) 17–27.

P: Michael syr. hält T. nicht für die Frau, sondern für die Mutter Leons VI. und Frau seines Vaters Basileios. Ansonsten sind seine Angaben zu ihr im wesentlichen korrekt, wenn auch ungenau.

Geographische Orte

  • Magnaura (Kaiserpalast) (Kpl.) = mbulg. Magnavra
  • Akubiten 19 (Kaiserpalast) (Kpl.
  • Kpl.: Kaiserpalast: Akubiten
  • Kpl.: Kaiserpalast: Magnaura
  • Neunzehn Akubiten
  • Taormina Sizilien
  • Kpl.: Theophano-Kirche
  • Magnaura (Kpl.) = mbulg. Magnavra
  • Kpl.: Magnaura
  • Kpl.: Magnaura: Gymnasion
  • Gamnysion (Magnaura, Kpl.)
  • Kpl.: Apostelkirche
  • Apostelkirche (Kpl.)
  • H.-Konstantinos-Kirche (Kpl.) (Kirche der Nonnenkloster-Gründung der Theophano)
  • Konstantinos-Kirche (Kpl.)
  • Kpl.: Konstantinos-Kirche
  • Kpl.: H.-Konstantinos-Kirche
  • Theotokos-Kirche von Blachernai (Kpl.) = Blachernenkirche
  • Kpl.: Theotokos-Kirche von Blachernai = Blachernenkirche
  • Blachernenviertel (Kpl.)
  • Kpl.: Blachernenviertel
  • Kpl.: Theophanokirche
  • Blachernenkirche = Theotokos-Kirche von Blachernai (Kpl.)
  • Kpl.: Blachernenkirche = Theotokos-Kirche von Blachernai
  • Taormina (Sizilien) = mbulg. Tavromenia
  • Sizilien = mbulg Sikelia
  • Thessalonike

Quellen

  • Konst. Porph., De cerim.
  • Leon gr.
  • Theod. mel.
  • Georg. mon. cont. (Muralt)
  • Georg. mon. cont. (Bonn)
  • Ps.-Symeon
  • Theoph. cont. 6
  • Skylitzes
  • Georg. mon. cont. (Istrin)
  • Zonaras
  • Vita Euthymii (BHG 651)
  • Vita Theophanus (BHG 1794)
  • Sermo in Theophano (BHG 1795)
  • Synax. Cpl.
  • Men. Basilii
  • Scholia in Lucianum (anonym)
  • Anonymus, Lists (Downey)
  • Patria
  • Michael syr.
  • Bar Hebraeus
  • Symeon sl.
  • Symeon log. (Wahlgren)
  • Theodoros Skutariotes, Synopsis
  • Jenkins–Mango, Synodicon
  • Symeon log.
  • Nikephoros, Chron. synt.
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