18. Sprache im Gesetzgebungsverfahren und der Normgenese

in Handbuch Sprache im Recht

Abstract

Sprache spielt im modernen „Rechtsstaat als Textstruktur“ (Friedrich Müller) eine konstitutive Rolle für die Genese rechtlicher Normen. In der rechtslinguistischen Forschung wird dies jedoch bislang überwiegend vernachlässigt. Hintergrund ist in erster Linie ein Mangel an empirischen Fallstudien, die die Komplexität text- und konzeptseitiger Entwicklungen erfassen -, von der ersten Gesetzesinitiative über die legislatorischen Vertextungsverfahren bis hin zur Konkretisierung des später in Geltung gesetzten Normtextes zur fallspezifischen Rechtsnorm vor Gericht. Der Artikel trägt in diesem Sinne die bisherigen Eckpunkte einer erst noch zu entwickelnden rechtslinguistischen Gesetzgebungslehre zusammen.

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