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Arbeit

Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik

Ed. by Gerhard, Bosch / Bullinger-Hoffmann, Angelika C. / Evans, Michaela / Feuerstein, Patrick / Gärtner, Stefan / Hansen, Katrin / Heise, Arne / Hilf, Ellen / Jacobsen, Heike / Kädtler, Jürgen / Kämpf, Tobias / Kratzer, Nick / Minssen, Heiner / Rastetter, Daniela

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ISSN
2365-984X
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Volume 11, Issue 4

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Beeinflusst der Zentralisationsgrad einer Organisation teambezogene Einstellungen und die Qualität der Teamarbeit?

Die Formulierung einer Hypothese am Beispiel von Pflegeteams

Alexander Stoll
  • Technische Universität Dresden Institut für Arbeits-, Organisationsund Sozialpsychologie Zellescher Weg 17 (Neubau A 208) D-01069 Dresden
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/ Prof. Dr. Peter G. Richter
  • Technische Universität Dresden Institut für Arbeits-, Organisationsund Sozialpsychologie Zellescher Weg 17 (Neubau A 208) D-01069 Dresden
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Published Online: 2016-05-31 | DOI: https://doi.org/10.1515/arbeit-2002-0405

Abstract

Am Beispiel einer Stichprobe von 22 Pflegeteams aus fünf Organisationen in der Langzeitpsychiatrie bzw. Altenpflege wird der Frage nachgegangen, ob subjektiv repräsentierte Organisationsstrukturen team- bzw. kooperationsbezogene Einstellungsmuster beeinflussen und ob das in der Folge Auswirkungen auf die Qualität der Teamarbeit sowie die subjektive Gesundheit hat. Die subjektiv wahrgenommenen Organisationsstrukturen werden anhand der Organisationsdimensionen Differenzierung, Entscheidungszentralisation und Programmierung operationalisiert. Mit den eingesetzten Skalen lassen sich in einer explorati ven Faktorenanalyse die drei Organisationsdimensionen nicht replizieren. In die weitere Analyse geht die neu formulierte Dimension Zentralisation ein. Die Messung teambezogener Einstellungen und der Qualität der Teamarbeit erfolgt über vorhandene und validierte Messinstrumente, ebenso die Erfassung der Outcome-Variable subjektive Gesundheit. In einer hypothesengenerienden Pfadanalyse kann ein Modell gebildet werden, welches die begründete Annahme zulässt, dass wahrgenommene organisationale Merkmale kooperationsförderliche Einstellungsmuster begünstigen. Diese beeinflussen ihrerseits die Qualität der Teamarbeit positiv. Die subjektive Gesundheit als Indikator für Folgen kann zu einem Teil auch durch die Qualität der Teamarbeit erklärt werden. Für die weitere Erhärtung dieses Befundes ist der Einbezug objektiver Daten zur Kennzeichnung der organisationalen Rahmenbedingungen vorgesehen.

Schlagwörter: Arbeitsorganisation/Gruppenarbeit/Organisationsentwicklung; Belastung/Beanspruchung; Psychologie

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Published Online: 2016-05-31

Published in Print: 2002-12-01


Citation Information: Arbeit, Volume 11, Issue 4, Pages 309–328, ISSN (Online) 2365-984X, ISSN (Print) 0941-5025, DOI: https://doi.org/10.1515/arbeit-2002-0405.

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© 2002 by Lucius & Lucius, Stuttgart.

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[1]
Sonja Becker, Mirjam Körner, Christian Müller, Corinna Lippenberger, Manfred Rundel, and Linda Zimmermann
BMC Medical Education, 2017, Volume 17, Number 1

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