Abstract
Ausgehend von der Annahme einer fortschreitenden Herausbildung eines globalen Arbeitsmarktes ist das Ziel des Beitrags, Determinanten für Migrationsbereitschaft im Europäischen Ländervergleich zu bestimmen (N=7.220; Deutschland, Frankreich, Spanien, Schweiz und Polen). Dabei werden neben den klassischen soziodemografischen Merkmalen die individuellen Lebensumstände, Ressourcen sowie Einstellungen der Befragten berücksichtigt, um einen Beitrag zur Charakterisierung des Phänomens berufsbedingter, grenzüberschreitender Umzugsmobilität zu leisten. In unseren Analysen kommen wir zu dem Ergebnis, dass die Mobilitätsbereitschaft nicht als reines Nutzenkalkül verstanden werden kann, sondern ebenso davon abhängt, inwieweit eine Person räumlich, emotional und sozial in ihre Heimat eingebettet ist.


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