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Bibliotheksdienst

Editor-in-Chief: Michalke, Karin / Ihrig, Hartmuth

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ISSN
2194-9646
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Volume 47, Issue 3-4

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Das 10. Symposium „Handschriften und Alte Drucke“ in Blaubeuren

Tagungsbericht

Kathrin Paasch
Published Online: 2013-03-22 | DOI: https://doi.org/10.1515/bd-2013-0026

Zusammenfassung:

Auf dem 10. Symposium „Handschriften und Alte Drucke“ das vom 22. bis 24. Oktober 2012 von der Arbeitsgemeinschaft Handschriften und Alte Drucke beim DBV in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Tübingen und dem Verein deutscher Bibliothekare veranstaltet wurde, diskutierten 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über neueste Entwicklungen bei der Erhaltung, Erwerbung, Erschließung historischer Handschriften- und Buchbestände und über den Umgang mit historischen Sammlungen. Der Beitrag berichtet über die Schwerpunkte dieser Veranstaltung.

Abstract:

The 10th Blaubeuren Symposium on Manuscripts and Rare Prints took place from October 22nd to the 24th in 2012. It was held by the DBV Manuscripts and Rare Prints Consortium in collaboration with the University of Tübingen and the Association of German Librarians. 44 participants from Germany, Austria and Switzerland discussed the latest developments in conservation, acquisition and cataloguing. The meeting also dealt with the administration of rare books collections in general. This article presents a synopsis of the contributions.

Schlüsselwörter:: Tagungsbericht; historische Handschriften- und Buchbestände; historische Sammlungen

Keywords:: conference proceedings; manuscripts; rare prints; rare book collections

Vom 22. bis 24. Oktober 2012 veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft Handschriften und Alte Drucke des Deutschen Bibliotheksverbands zum 10. Mal das Symposium „Handschriften und Alte Drucke“ in Blaubeuren. Auf dem Symposium, das in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Tübingen und dem Verein deutscher Bibliothekare durchgeführt wird, diskutierten 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über Entwicklungen der Erhaltung, antiquarischen Ergänzung und Erschließung historischer Handschriften- und Buchbestände sowie über den Umgang mit historischen Sammlungen.

Den Auftakt der Veranstaltung bildete wie in den Jahren zuvor die Sektion 1 zur Bestandserhaltung, die ein vielfältiges Spektrum auf allen Gebieten des preservation and conservation bot. Die Einführung von Reinhard Feldmann (ULB Münster), der die Sektion auch wieder moderierte, behandelte unter dem Titel „Bestandserhaltung heute: Konzeptionen – Visionen – Realitäten“ historische Sammlungen und ihren Wert als Ensembles, ihre Verzeichnungsintensität als Gradmesser der Wertschätzung sowie vor allem die derzeitigen Bestandserhaltungskonzeptionen in Deutschland in ihrer Vielfalt und Ausdifferenzierung. Dabei ging Feldmann neben Prävention und Prophylaxe vor allem auf die Originalerhaltung („Code of Ethics“, grundsätzliche Anforderungen an Restaurierung, Originalität und Authentizität) ein und widmete sich der Notfallplanung und dem Katastrophenschutz.

Das derzeitige „state of the art“ der Massenentsäuerung trug Jörg Räuber (DNB Leipzig) vor. Die Massenentsäuerung kommt bekanntlich für Bücher und Nachlässe auf schlechtem, säurehaltigem Papier aus der Zeit von etwa 1850 bis 1970 zum Einsatz. Die Ursachen für saure Papiere sind bekannt und führen zu einer starken Einschränkung ihrer Benutzungsfähigkeit. Räuber plädierte für eine gute Prophylaxe, die einer aufwendigen Restaurierung vorzuziehen sei, und forderte die noch stärkere Verwendung von säurefreien und alterungsbeständigen Papieren in Behörden und bei der Herstellung von Publikationen. Die Blaubeurener Empfehlungen (publiziert 1992), die Empfehlung des Deutschen Städtetags zur Erhaltung der vom Papierzerfall bedrohten Archivbestände (Saarbrücken 1996), die vorausgegangenen Frankfurter Forderungen zur Verwendung alterungsbeständiger Papiere für die Buchherstellung (Leipzig 1990) sowie die jüngst publizierten „Frankfurter Thesen zur Massenentsäuerung“ (2010) sprechen eine deutliche Sprache. Die weitere Entwicklung der Verfahren zur Massenentsäuerung wird entscheidend davon abhängig sein, welche und wie viele Mittel den Bibliotheken mit Archivierungsauftrag, also den Staats- und Landesbibliotheken sowie ausgewählten Universitäts- und Spezialbibliotheken für die Massenentsäuerung als Teil der Originalerhaltung zur Verfügung stehen. Von technischer Seite, so Räuber, steht dem Erhalt des Kulturgutes jedenfalls nichts mehr entgegen.

Vom Papiererhalt war es dann ein großer Sprung zur Erhaltung audiovisueller Datenträger. Andreas Weisser, Restaurator und ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet, stellte zunächst die historische Entwicklung dieser Datenträger und ihre Aufnahme in Sammlungen, Archive, Bibliotheken und Museen dar. Weisser erläuterte das sich von papierenen Dokumenten, Fotografien und Büchern unterscheidende Alterungsverhalten von Audio- und Videobändern, Filmen und optischen Datenträgern, deren Lebenserwartung nur wenige Jahre oder Jahrzehnte beträgt. Deshalb plädierte er für eine adäquate Lagerung bei kontrolliertem Klima. Doch nicht allein die Datenträger sind von Alterungsreaktionen betroffen. Auch die Abspielgeräte altern und verschleißen. Hier wird es insbesondere bei „exotischen“ Formaten immer aufwendiger, Ersatzteile und Service-Techniker zu finden. Zudem können Software-Inkompatibilitäten den Zugriff auf die gespeicherten Inhalte erschweren. Eine rechtzeitige Digitalisierung oder Migration kann daher, so Weisser, sinnvoll sein, um Inhalte vor der Unlesbarkeit zu bewahren.

Die Brücke vom handgeschriebenen und gedruckten Buch ins digitale Zeitalter schlug dann Almuth Corbach (HAB Wolfenbüttel) mit ihrem Beitrag „Bestandsschutz bei der Digitalisierung“. Die Anwendung unterschiedlichster Reproduktionsverfahren für ältere, wertvolle und schützenswerte Bestände zieht in vielen Bibliotheken, Archiven und Museen häufig völlig unbemerkt fatale „Nebenwirkungen“ nach sich: Durch allzuweites Öffnen gebrochene Einbandmaterialien und Gelenke bis hin zu abgetrennten Deckeln oder gar im Rücken gänzlich zerteilten Buchblöcken sind nicht selten. So entsteht, so Corbach, die paradoxe Situation, dass eine bestandserhaltende Maßnahme wie die Erstellung von Sekundärformen zur Schonung der Originale sich letztlich als bestandszerstörend erweist. Die Analyse solcher Schäden hat dazu geführt, dass Aspekte der Bestandserhaltung im Zusammenhang mit der Digitalisierung von Alten Drucken und Handschriften heute eine immer bedeutendere Rolle spielen. Dies gilt für die so genannten „Boutique Digitalisierungen“ ebenso wie für drittmittelgeförderte Massendigitalisierungsprojekte. Das Spektrum der Möglichkeiten zur Realisierung von Bestandsschutz bei der Digitalisierung ist vielfältig. Es beginnt bei der Projektplanung und reicht über die Auswahl geeigneter Systeme (Scanner, Kamera, Beleuchtung, Buchauflage), eine konservatorische Beurteilung der Originale bis hin zur Schulung und Sensibilisierung aller beteiligten Bearbeiter und Bearbeiterinnen in einer sachgerechten Handhabung während des gesamten Workflows.

Die Sektion 2 widmete sich, moderiert von Petra Feuerstein-Herz (HAB Wolfenbüttel), erstmalig in der zehnjährigen Geschichte des Blaubeurener Symposiums der antiquarischen Bestandsergänzung. Im ersten Teil referierten zwei Vertreter des Antiquariatshandels: Christian Hesse, Vorstandsvorsitzender des Verbands Deutscher Antiquare und Auktionator in Hamburg, zeigte in seinem Vortrag unter dem Titel „Zu teuer gekauft oder Schnäppchen gemacht? Bibliotheken als Kunden auf Auktionen und in Antiquariaten“ wichtige Aspekte in der Zusammenarbeit von Bibliotheken und Auktionshandel auf. In der anschließenden regen Diskussion standen besonders die Frage der Behandlung von Besitzstempeln in alten Drucken, die auf Bibliotheksbesitz hinweisen, sowie NS-Raubgut im Mittelpunkt. Die vielfältigen beiderseitigen Wünsche zur Verbesserung des Miteinanders von Bibliotheken und Antiquariatshandel sollen u. a. in einer Aktualisierung der „Empfehlung zum Geschäftsverkehr zwischen wissenschaftlichen Bibliotheken und dem Antiquariatsbuchhandel“ (Bibliotheksdienst (4) 1996) münden.

Anschließend stellte Jennifer Wüstefeld als Mitarbeiterin von ZVAB/Abebooks (Düsseldorf) die Angebotsprofile und Suchfunktionen dieser Internetplattformen vor und regte damit zur Diskussion über die auf einzelne Sammelprofile abgestimmten Suchstrategien für die Bibliotheken mit historischen Beständen an.

Dann bilanzierte Petra Feuerstein-Herz unter dem Titel „Original oder digitale Kopie? Antiquarische Bestandsergänzung und universaler Sammelauftrag“ die Arbeit der 1989 gegründeten Arbeitsgemeinschaft Sammlung Deutscher Drucke und erläuterte deren Erwerbungsprofil. Für den Aufbau der retrospektiven deutschen Nationalbibliothek konnten für den Zeitraum bis 1913 annähernd 120 000 Originaldrucke erworben werden. Feuerstein-Herz widmete sich besonders der Frage des Erwerbs von Antiquaria vor dem Hintergrund der umfangreichen Digitalisierungsmaßnahmen und betonte, dass die Arbeitsgemeinschaft nach wie vor den Erwerb von Originalen zum Bestandsausbau für notwendig und sinnvoll erachtet. Dabei rücken zunehmend auch materielle Aspekte alter Drucke, wie etwa Provenienzen, in den Fokus der Erwerbung.

Abschließend berichtete Armin Schlechter (LBZ Rheinland-Pfalz) über die antiquarische Bestandsergänzung im Rahmen regionaler Sammelaufträge. An Fallbeispielen aus der Rheinischen und der Pfälzischen Landesbibliothek stellte er Grundsätze der antiquarischen Erwerbung vor dem Hintergrund der spezifischen historischen Gegebenheiten der einzelnen Regionen vor. Schlechter ging dabei ausführlich auf die Bezugsquellen und finanziellen Möglichkeiten sowie die Finanzierung über Stiftungen ein.

Die regen Diskussionen zu allen Beiträgen dieser Sektion zeigten, dass trotz – oder vielleicht gerade wegen – zunehmend schwindender Etats für antiquarische Ankäufe die Möglichkeiten des retrospektiven Bestandsausbaus nach wie vor von Bedeutung für Bibliotheken mit historischen Buchbeständen sind. Gerade vor dem Hintergrund des Webangebots sind Kontakte und Diskussionen mit Vertretern des Antiquariatshandels von Nutzen für die Bibliotheken.

Die von Frank Aurich (SLUB Dresden) geleitete Sektion 3 zur Erschließung eröffnete mit der Frage nach den sich aus der Digitalisierung ergebenden Möglichkeiten für die Erschließung und Edition von Handschriften. Als Erster stellte Thomas Burch (Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier) am Beispiel des DFG-geförderten Projekts „Digitalisierung und elektronische Edition der Korrespondenz August Wilhelm Schlegels“ eine virtuelle Forschungs- und Arbeitsumgebung vor, die für sämtliche Schritte des Editionsprozesses passende Werkzeuge zur Verfügung stellt. Das Kooperationsprojekt mit der SLUB Dresden und der Universität Marburg zeigte in überzeugender Weise die Vorzüge digitaler Editionen gegenüber dem traditionellen Buchmedium, die unter anderem in Multiperspektivität, Vollfaksimilierung, Abbildung der dynamischen Schreibprozesse oder Verlinkung mit elektronisch verfügbaren Ressourcen und Normdaten bestehen.

Anschließend berichtete Gerhard Müller (SB PK Berlin) über den aktuellen Stand des Verbundkatalogs für Nachlässe und Autographen Kalliope, in dem heute etwa 1,7 Millionen Nachweise enthalten sind und 78 Institutionen online mitarbeiten. Von großem Interesse waren auch für die nicht mit Kalliope arbeitenden Institutionen die Informationen über die heute möglichen Austauschformate von Kalliope sowohl für den Import als auch für den Export von Daten und die für 2013 geplante Entwicklung eines neuen, auf Suchmaschinentechnologie basierenden Online-Katalogs.

Am Ende der Sektion führte Christoph Rauch (SB PK Berlin) die Zuhörer in die faszinierende Welt orientalischer Handschriften. Deren Verzeichnung erfolgt in gedruckten Katalogen, zunehmend aber auch online in verschiedenen Digitalisierungs- und Erschließungsprojekten und verlangt Besonderheiten bei der Beschreibung. Die angestrebte Konversion bereits gedruckter Kataloge in elektronische Form ist angesichts des großen Katalogisierungsbedarfs bei orientalischen Handschriften ein pragmatischer Weg zur Information für die Wissenschaft.

Die Sektion 4, die von Michael Herkenhoff (ULB Bonn) geleitet wurde, stand unter dem Motto „Umgang mit historischen Sammlungen“. Zunächst stellte Christiane Hoffrath (USB Köln) das Gesamtkonzept ihrer Bibliothek für Nachlässe und Sammlungen vor, das sowohl die standardisierte Erschließung der einzelnen Objekte im Online-Katalog als auch ein individualisiertes Sammlungsportal bis hin zur Vernetzung mit weiteren Informationsressourcen beinhaltet. Die Website der USB Köln, auf der die Informationen in der Rubrik „Sammlungen“ gebündelt werden, bietet eine bebilderte alphabetische und systematische Gliederung und ein virtuelles Bilderkarussell und präsentiert jede individuelle Sammlung mit URL und einem Logo.

Anschließend stellte Michaela Scheibe (SB PK Berlin) unter dem Titel „Provenienzen in die Verbünde – Stand und Perspektiven“ den aktuellen Stand der Provenienzerschließung in den verschiedenen Verbundsystemen, insbesondere vor dem Hintergrund der GND-Einführung, vor. Empfehlungen zur Provenienzerfassung liegen inzwischen vom GBV, vom HeBIS und vom SWB vor. Darüber hinaus hat die Unterarbeitsgruppe Provenienzen der das Blaubeurener Symposium veranstaltenden DBV-Arbeitsgemeinschaft Handschriften und Alte Drucke Empfehlungen zur Provenienzenverzeichnung erarbeitet, die in Kürze verabschiedet werden sollen.

Im letzten Vortrag der Sektion berichtete Helmut Rohlfing (SUB Göttingen) über die Ende 2011 abgeschlossene Generalrevision seiner Bibliothek anlässlich eines Ende 2009 aufgedeckten Diebstahls. Die mit großem logistischen Aufwand und viel Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführte Revision beschränkte sich nicht nur auf die Identifizierung von Verlusten. Sie verfolgte zugleich das Ziel, jeden Band mit korrekter Signatur und Standortangabe im Online-Katalog zu dokumentieren. Im Zuge der Revision wurde neben den frühesten und wertvollsten Beständen (Handschriften, Rara, Inkunabeln) der gesamte historische Buchbestand von ca. 510 000 Bänden überprüft.

Das 10. Jubiläum des Symposiums „Handschriften und Alte Drucke“ bot für die ausrichtende DBV-Arbeitsgemeinschaft Anlass, Bilanz zu ziehen. Unter der Moderation von Reinhard Feldmann und Helmut Rohlfing diskutierten die Teilnehmer über das Thema „Das Alte Buch in der Digitalen Welt“. Der in Blaubeuren anwesende Initiator und jahrelange Moderator des Symposiums Gerd Brinkhus (Tübingen) sollte mit der Podiumsdiskussion zugleich für seine Verdienste um die Organisation der Fortbildungsveranstaltung die ihm gebührende Anerkennung erhalten. Außerdem diskutierten die Teilnehmer die Rolle und das berufliche Selbstverständnis der Bibliothekarinnen und Bibliothekare, die für die Erwerbung, Erschließung und Bestandserhaltung von Handschriften und Alten Drucken zuständig sind, angesichts der zunehmenden Digitalisierung von Sonderbeständen.

Das 10. Symposium „Handschriften und Alte Drucke“, das auch 2012 im Heinrich-Fabri-Institut Blaubeuren der Universität Tübingen tagen durfte, war, wie in den Jahren zuvor, gut besucht und zeigte anhand der vielen neuen Gesichter, dass die Arbeit mit historischen Handschriften- und Buchbeständen auch und gerade im digitalen Zeitalter lange diskutierte Fragestellungen in neuem Licht erscheinen lässt und neue Aspekte aufwirft, die im Sinne der Forschung ebenso wie im Sinne einer breiten, an der kulturellen Überlieferung in Bibliotheken teilhabenden Öffentlichkeit beantwortet werden wollen und müssen. Die Arbeitsgemeinschaft „Handschriften und Alte Drucke“ beim DBV will deshalb den intensiven Austausch über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus, den das Blaubeurener Symposium ermöglicht, fortsetzen.

About the article

Kathrin Paasch

Dr. Kathrin Paasch (in Zusammenarbeit mit Frank Aurich, Reinhard

Feldmann, Dr. Petra Feuerstein-Herz, Dr. Michael Herkenhoff,

Dr. Helmut Rohlfing)

Sprecherin der AG Handschriften und Alte Drucke beim DBV

Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/ Gotha

Forschungsbibliothek Gotha

99867 Gotha

Tel.: 0361/737 5530


Published Online: 2013-03-22

Published in Print: 2013-04-03


Citation Information: Bibliotheksdienst, Volume 47, Issue 3-4, Pages 239–245, ISSN (Online) 2194-9646, ISSN (Print) 0006-1972, DOI: https://doi.org/10.1515/bd-2013-0026.

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