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Bibliotheksdienst

Editor-in-Chief: Michalke, Karin / Ihrig, Hartmuth

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2194-9646
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Volume 49, Issue 10-11

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20 Jahre Neubau – 50 Jahre unter eigenem Dach – 400 Jahre Geschichte

2015 feiert sich die Landschaftsbibliothek selber

Paul Weßels
Published Online: 2015-10-09 | DOI: https://doi.org/10.1515/bd-2015-0125

Zusammenfassung:

Die Landschaftsbibliothek in Aurich ist eine der kleinsten geisteswissenschaftlichen Bibliotheken Niedersachsens mit einer 400-jährigen Tradition. Entstanden ist sie um 1600 als Handbibliothek des Administratorenkollegiums der ostfriesischen Landstände. Nach dem Verlust der ostfriesischen Fürstenbibliothek 1746 verkörpert sie heute die Tradition staatlichen Buchbesitzes im äußersten deutschen Nordwesten. Mit dem langsamen Wandel der Ostfriesischen Landschaft zu einem höheren Kommunalverband für Kultur, Wissenschaft und Bildung wurde seit dem 19. Jahrhundert aus der vorwiegend juristisch orientierten Handbibliothek eine allgemeine geisteswissenschaftliche Bibliothek mit dem Schwerpunkt auf dem Fach Geschichte. Erst 1965 – also vor 50 Jahren – konnte die Bibliothek der Ostfriesischen Landschaft ein eigenes Gebäude beziehen, 1995, – also vor 20 Jahren – wurde ein zeitlos moderner, mehrfach prämierter An- und Neubau bezogen. Im Juni 2015 wurde der architektonische Wert dieses Gebäudes erneut unterstrichen, als die Landschaftsbibliothek bei einer Abstimmung der Architektenkammer Niedersachsen unter den 20 bisher prämierten Objekten die meiste Zustimmung erhielt. Der Bestand der Landschaftsbibliothek wird durch das Land Niedersachsen sichergestellt, sie ist Mitglied im GBV und bietet alle Möglichkeiten einer modernen Bibliothek.

Abstract:

The Landschaftsbibliothek in Aurich is one of the smallest scientific libraries in Lower Saxony, looking back on four hundred years of tradition. It originated in about 1600 as the East Frisian estates Administrators‘ reference library. After the loss of the East Frisian Prince’s library in the year 1746, it keeps up the tradition of public book ownership in the far north west of Germany to this day. Since the 19th century and along with the gradual integration of the East Frisian Landschaft into a government association for culture, science and education, the primarily law oriented reference library changed into a common scientific library focusing mainly on history. Only in 1965 – 50 years ago – the library of the East Frisian Landschaft moved into a building of its own, in 1995, – 20 years ago – it moved into a timelessly modern new building connected with the old one which was awarded several prizes. In June 2015, the Chamber of Architects of Lower Saxony emphasized the architectonic value of the building again in a vote when the Landschaftsbibliothek received the greatest consent among twenty award-winning objects. The continuation of the Landschaftsbibliothek is guaranteed by the State of Lower Saxony, it is a GBV (Common Library Network) member and offers all the facilities of a modern library.

Schlüsselwörter: : Ostfriesische Landschaft; Landschaftsbibliothek Aurich; Bibliotheksbau; Geschichte

Keywords: : East Frisian Landschaft; Landschaftsbibliothek Aurich; library building; history

Die Landschaftsbibliothek ist eine der kleinsten geisteswissenschaftlichen Bibliotheken im Land Niedersachsen. Im äußersten Nordwesten der Republik gelegen – in einer Region, die in preußischer Zeit einmal als Kultursteppe galt – erfüllt sie wichtige Aufgaben als wissenschaftliche Regionalbibliothek. Im Februar 1998 unterzeichnete das Land Niedersachsen mit der Ostfriesischen Landschaft als höherem Kommunalverband und Trägerin der Landschaftsbibliothek einen Vertrag, in dem das Land die Unterhaltung der Landschaftsbibliothek als besonders schützenswerte „überkommene Einrichtung“ garantiert und ihren Bestand somit auf Dauer sichert. Aufgabe der Landschaftsbibliothek ist es, die landeseigenen Bibliotheken in den Bereichen der ostfriesischen und friesischen landeskundlichen Literatur zu ergänzen.

Die Landschaftsbibliothek ist in ihrer Entstehung und Tradition einzigartig, und das ist nur mit der besonderen Geschichte Ostfrieslands zu erklären. Hier teilte sich seit dem 16. Jahrhundert die Grafenfamilie die Macht mit den ostfriesischen Ständen. Das Ständekollegium, das ab etwa 1600 die Geschäfte der Landschaft führte, benötigte dafür auch eine eigene Bibliothek. Im Ursprung ist die Landschaftsbibliothek also eigentlich eine Parlamentsbibliothek. Die fürstliche Bibliothek, die zum Kern einer ostfriesischen Landesbibliothek hätte werden können, ist dagegen 1746 – zwei Jahre nach dem Aussterben des Fürstenhauses und der Übernahme Ostfrieslands durch Preußen – öffentlich versteigert worden. In alle Winde zerstreut sind heute in der Landschaftsbibliothek nur noch über den Umweg anderer Sammlungen einige hundert Bände nachgewiesen, dokumentiert und erschlossen.

So blieb mit den Landständen bzw. der späteren Ostfriesischen Landschaft nur die Landschaftsbibliothek als zentrale historische Bibliothek in der Tradition des zweiten Pfeilers der Macht erhalten. Tatsächlich wird der Beginn der Bibliothek mit der Einsetzung des Kollegiums der ostfriesischen Landstände um 1600 angesetzt. Die ältesten Bände aus diesem Bestand in den Räumen des Kollegiums im Emder Rathaus enthalten aber schon Drucke aus den 1590er-Jahren. Eine erste Erwähnung findet die landständische Bibliothek erst 1696, und erste umfassende Bestandserfassungen sind erst im Zusammenhang mit dem Tod des Fürsten Carl Edzard 1744 und mit dem Umzug des Landschaftskollegiums von Emden nach Aurich 1749 bekannt. 1764 war der Buchbestand vermutlich in den Räumen des landschaftlichen Archivs im alten Auricher Schloss untergebracht. Ein als solcher zu bezeichnender Katalog wurde 1791 erstellt. Die Sammlung bestand damals aus 307 Bänden und befand sich in diesen Jahren der auch in Ostfriesland wirksamen Aufklärung auf dem Weg von einer reinen Arbeitsbibliothek zu einer „Bildungsbibliothek“. Dennoch gab es nur geringe Ausleihzahlen und wenige Benutzer. Unter holländischer Verwaltung musste die Bibliothek 1810 mit dem übrigen Inventar der landständischen Verwaltung an die Besatzungsmacht abgeliefert werden. 1821 fand die Rückgabe der Bücher durch die hannoversche Landdrostei und die Unterbringung in einem eigenen Raum im neu errichteten Landschaftsgebäude am Auricher Hafen statt.

Im 19. Jahrhundert ist eine weitere Umorientierung in der Erwerbung festzustellen: Nachdem man 1828 Teile der Bibliothek des Landsyndikus und Historikers Tilemann Dothias Wiarda erworben hatte, wuchs das Bestreben, alle Ostfriesland betreffende Literatur zu sammeln. Das ist bis zum heutigen Tag eine der herausragenden Aufgaben der Landschaftsbibliothek geblieben. Seit 1840 verfügte die Bibliothek über einen eigenen Etat innerhalb der Landschaftsverwaltung. Zur Erleichterung der Benutzung wurde 1825 ein handschriftlicher Katalog auf der Basis der Nummerierung von 1793 erstellt, der immerhin bis 1949 fortgeführt wurde. 1853 erschien ein erster gedruckter Katalog, 1901, fast 50 Jahre später, ein zweiter. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts führte die Bibliothek ein eher kümmerliches Dasein: Sie wanderte mit ihrem Standort innerhalb des Landschaftsgebäudes, hatte eine geringe öffentliche Bedeutung und zeigte wenig Aktivitäten. Von 1901 bis 1935 wurden nur 472 Neuerwerbungen verzeichnet, darunter viele Schenkungen. Der vorhandene geringe Etat wurde häufig nicht einmal zur Hälfte ausgeschöpft. Nationalsozialistische Pläne, die Bibliothek in eine „Ostfriesische Landesvolksbücherei“ einzubringen, konnten 1936 aber ebenso abgewendet werden wie andere Versuche der Gleichschaltung.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wendete sich das Blatt: 1948 begann der erste Versuch der Erarbeitung eines systematischen Standortkatalogs, 1956 stellte man mit Heinz Ramm den ersten wissenschaftlichen Mitarbeiter der ostfriesischen Landschaft ein, dem zugleich auch die Leitung der Bibliothek oblag. 1956 erfolgte auch die Übersiedlung in ein nahe dem Landschaftsgebäude gelegenes Wohnhaus an der Hafenstraße. Die Bedeutung der Landschaftsbibliothek als zentrale geisteswissenschaftliche Einrichtung für Ostfriesland wuchs in diesen Wirtschaftswunderjahren erheblich. Der Bestand verdoppelte sich in zwölf Jahren von ca. 15.000 auf 30.000 Bände. Im Raum Ostfriesland war die Landschaftsbibliothek die einzige öffentlich zugängliche Institution mit grundlegender Literatur und Druckschriften zur ostfriesischen Landeskunde, mit regionalen und überregionalen Periodica und einer Anbindung an die Fernleihe.

Die Unterbringung in einem Wohnhaus eignete sich aber nicht für die Zwecke der Bibliothek. Seit 1962 wurde über den Plan des Neubaus einer zentralen geisteswissenschaftlichen Bibliothek als „geistiges Zentrum des Ostfriesentums“ nachgedacht – im Garten des Gebäudes der Ostfriesischen Landschaft. Realistisch wurden diese Pläne durch die Zusage zur Unterstützung des Projekts durch das Kuratorium der Stiftung Volkswagenwerk. Die Gesamtkosten des schließlich 1965 eingeweihten Baus betrugen 630.000 DM – einschließlich 30.000 DM für den Erwerb pädagogischer Literatur. Denn um dem Bedarf der Lehrerschaft, die unbedingt in Ostfriesland gehalten werden sollte, gerecht zu werden, wurde mit Landesunterstützung eine pädagogische Abteilung als weiterer Schwerpunkt eingerichtet.

Der Zugewinn an Magazinraum ermöglichte jetzt und im Laufe der weiteren Jahre auch die schon lange vorgesehenen Übernahmen von historischen Buchbeständen als Deposita: die bedeutende Bibliothek des früheren Auricher Regierungspräsidenten Christoph Friedrich von Derschau (1714–1799), die Bibliothek der Bezirksregierung Aurich (1764–1978), später die historische Bibliothek des Ulricianums in Aurich, die Bibliothek des Landwirtschaftlichen Hauptvereins Ostfriesland und erst kürzlich die historische Lehrerbibliothek des Ubbo-Emmius-Gymnasiums in Leer.

 Bücher aus der historischen Bibliothek des Depositums von Derschau im Magazin der Landschaftsbibliothek, aufgenommen 2014 (Foto: Karlheinz Kremer).
Abb. 1:

Bücher aus der historischen Bibliothek des Depositums von Derschau im Magazin der Landschaftsbibliothek, aufgenommen 2014 (Foto: Karlheinz Kremer).

 Die 1965 mit Mitteln der VW-Stiftung neu erbaute Magazinbibliothek der Ostfriesischen Landschaft in Aurich (Foto: Hans Weißer).
Abb. 2:

Die 1965 mit Mitteln der VW-Stiftung neu erbaute Magazinbibliothek der Ostfriesischen Landschaft in Aurich (Foto: Hans Weißer).

Die 1965 eingeweihte reine Magazinbibliothek mit kleinem Lesesaal erwies sich mit ihrer Kapazität von 100.000 Bänden schon Ende der 1970er-Jahre wieder als zu klein und vom Konzept her als überholt. Seit 1988 gab es Überlegungen für einen Neubau, und schließlich sagte das Land Niedersachsen 1991 die volle Finanzierung eines großen Bibliotheksanbaus mit Freihandbereich in Höhe von fünf Millionen DM zu. Nach einem Wettbewerb wurde 1992 die Architektengemeinschaft Arnke, Göken, Häntsch mit der Realisierung ihres Entwurfs beauftragt, und im Sommer 1995 erfolgte schließlich die Eröffnung der neuen Bibliothek am Carolinengang im Stadtzentrum von Aurich unter Einbeziehung des alten Gebäudes, aber in dem zeitlos schönen Kleid der klassischen Moderne. Das aktuelle Gebäude der Landschaftsbibliothek zeichnet sich aus durch die Klarheit der Formen, seine Transparenz und die Auflösung der Grenzen von Innen und Außen. Damit gehört diese Bibliothek bis heute zu den schönsten öffentlichen Räumen in Ostfriesland. Ihre Architektur wurde deshalb 1996 und 1997 mehrfach ausgezeichnet: mit dem Balthasar-Neumann-Preis, durch die Architektenkammer Niedersachsen sowie mit dem Weser-Ems-Preis für Architektur und Ingenieurbau durch die OLB-Stiftung. 2015 veranstaltete die Architektenkammer Niedersachsen eine Online-Abstimmung über die 20 bisher von ihr prämierten Gebäude. Die Landschaftsbibliothek überzeugte dabei auch noch 20 Jahre nach ihrer Fertigstellung und erhielt mit großem Abstand die meisten Stimmen.

 Eingangsbereich der 1995 erbauten Landschaftsbibliothek mit Magazinturm im Frühjahr 2015 (Foto: Reinhard Former).
Abb. 3:

Eingangsbereich der 1995 erbauten Landschaftsbibliothek mit Magazinturm im Frühjahr 2015 (Foto: Reinhard Former).

Die Landschaftsbibliothek verfügt heute über einen Online-Katalog, eine öffentlich zugängliche digitale Bibliothek und W-LAN sowie selbstverständlich auch über Kopier- und Mikrofiche-Lesegeräte, Readerprinter und Buchscanner. Nach einer professionellen Aufbereitung der Kataloge ist die Bibliothek seit 1987 dem Bibliotheksrechenzentrum Niedersachsen in Göttingen angeschlossen. 1992 wurde mit der EDV-Konversion des alphabetischen Katalogs begonnen, 1993 im Verbund mit anderen wissenschaftlichen Bibliotheken des Landes Niedersachsen die Umstellung auf PICA vorgenommen. Am 12. Mai 1997 vereinbarte man vertraglich die Schaffung eines ostfriesischen lokalen Bibliothekssystems. Beteiligt waren neben dem Land Niedersachsen und der Landschaftsbibliothek auch die Fachhochschule Ostfriesland und die Johannes a Lasco Bibliothek in Emden. Im April 1998 konnte die Landschaftsbibliothek mit ihrem OPAC online gehen und bis 2002 die Konversion des Zettelkatalogs abgeschlossen werden. 2007 wurde unter dem Titel „Die Ostfriesische Bibliothek“ der gemeinsame Online-Katalog der Johannes a Lasco Bibliothek und der Landschaftsbibliothek Aurich freigeschaltet. 2009 wurde schließlich auch die elektronische Ausleihe eingeführt, 2014 erfolgte der erste Schritt der Umstellung auf das LBS4.

Akzession, Katalogisierung, Orts- und Fernleihe werden heute also elektronisch im Verbund des GBV erledigt. Mit den benachbarten wissenschaftlichen Bibliotheken im Nordwesten bestehen enge Beziehungen und Kooperationen im LBS Nordwest (heute neben der Johannes a Lasco Bibliothek Emden und der Bibliothek der Hochschule Emden/Leer auch die Bibliothek der Jade Hochschule Wilhelmshaven und die Bibliothek der Jade Hochschule Elsfleth).

 Blick in den Lesesaal nach Nordwesten, 2014 (Foto: Karlheinz Kremer).
Abb. 4:

Blick in den Lesesaal nach Nordwesten, 2014 (Foto: Karlheinz Kremer).

 Blick in den Lesesaal nach Südosten mit der Büchergalerie, 2014 (Foto: Karlheinz Kremer.
Abb. 5:

Blick in den Lesesaal nach Südosten mit der Büchergalerie, 2014 (Foto: Karlheinz Kremer.

Mit dem neuen Magazinturm bietet das Gebäude heute Platz für insgesamt 265.000 Medieneinheiten, im Freihandbereich ist Platz für bis zu 50.000 wissenschaftliche und pädagogisch-didaktische Bände. Insgesamt verfügt die Landschaftsbibliothek heute über knapp 200.000 Medieneinheiten. Es werden 500 laufende Zeitschriften geführt. Außerdem ist die Landschaftsbibliothek das Zeitungsarchiv für Ostfriesland, und sie verwaltet das bedeutende landschaftliche Bildarchiv. Die Landschaftsbibliothek verfügt aber bei ständig wachsenden Aufgaben seit den 1980er-Jahren durchgehend über nur fünf volle Personalstellen. 2014 betrug die Zahl der Buch-Neuerwerbungen mehr als 4.600 bibliographische Einheiten, davon etwa zwei Drittel als Schenkung oder aus Nachlässen. Für den Neuerwerb von wissenschaftlicher Literatur können ca. 60.000 € verwendet werden. Die Zahl der aktiven Leser liegt relativ konstant bei 1.800, die Zahl der Benutzer bei 22.000, die Ausleihe bei 21.000 Einheiten. Neu ist in den letzten Jahren die gestiegene Aufenthaltsdauer der Besucher in der Landschaftsbibliothek. Das ist ein positives Ergebnis der aktiven Bemühungen um eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität.

Die Landschaftsbibliothek ist eine randständige Bibliothek in einem kleinstädtischen und ländlichen Umfeld. Gerade deshalb nimmt sie für die Region Ostfriesland die wichtige Aufgabe der Versorgung mit geisteswissenschaftlicher Literatur wahr. Mit einer umfangreichen pädagogischen und didaktischen Abteilung spricht sie die ostfriesische Lehrerschaft an. Zugleich ist sie eine wichtige Einrichtung für die Erforschung der Landesgeschichte. Der Bibliothek sind zwei Arbeitskreise zur Lokalgeschichte und zur Flurnamendeutung angeschlossen, gemeinsam mit dem Auricher Staatsarchiv veranstaltet sie einen „Tag der ostfriesischen Geschichte“, eine wissenschaftliche Vortragsreihe, und sie organisiert regelmäßig einen „Schülerpreis für ostfriesische Kultur und Geschichte“. In diesen Zusammenhang gehören auch die gezielte Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen Ostfrieslands, das Angebot der Schülerberatung und Schülerführungen. Im Rahmen der Bibliothek erfolgt auch eine enge Kooperation mit der Upstalsboom Gesellschaft für historische Personenforschung und Bevölkerungsgeschichte in Ostfriesland e. V. mit der Präsentation eines gemeinsamen thematischen Freihandbereichs. Jährlich richten sich elf Publikationen zum „Buch des Monats“ und damit verbundene kleinere Ausstellungen im Lesesaal an die interessierte Öffentlichkeit.

 Eingangsbereich der Landschaftsbibliothek am „Tag der offenen Tür“ am 28. Juni 2015 – mit einer Landart-Installation der Künstlerin Monika Kühling (Foto: Reinhard Former).
Abb. 6:

Eingangsbereich der Landschaftsbibliothek am „Tag der offenen Tür“ am 28. Juni 2015 – mit einer Landart-Installation der Künstlerin Monika Kühling (Foto: Reinhard Former).

Vor dem Hintergrund beschränkter Mittel und Arbeitskapazitäten steht die Landschaftsbibliothek in Aurich heute vor der Aufgabe, den Anschluss an die Digitalisierung der Bibliothekswelt nicht zu verpassen und zugleich zur Entlastung der mittlerweile schon wieder übervollen Regale für die Schaffung neuen Magazinraums Sorge zu tragen.

Paul Weßels:

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Paul Weßels

Dr. Paul Weßels

(Foto: Reinhard Former)



Published Online: 2015-10-09

Published in Print: 2015-10-31


Citation Information: Bibliotheksdienst, Volume 49, Issue 10-11, Pages 1064–1073, ISSN (Online) 2194-9646, ISSN (Print) 0006-1972, DOI: https://doi.org/10.1515/bd-2015-0125.

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