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Bibliotheksdienst

Editor-in-Chief: Michalke, Karin / Ihrig, Hartmuth

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2194-9646
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Volume 51, Issue 2

Issues

Ausgewählte Bachelor- und Masterarbeiten des Studiengangs Bibliotheks- und Informationsmanagement an der Hochschule der Medien Stuttgart 2015–2016

Published Online: 2017-01-16 | DOI: https://doi.org/10.1515/bd-2017-0023

Vanessa Brall

Concepts and services for asylum seekers in public libraries using the example of Germany and Norway

Bachelorarbeit, Abgabedatum: 07.05.2016

Erstprüfer: Prof. Dr. Martin Götz

Das Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit besteht darin, in die Arbeit mit Asylsuchenden in öffentlichen Bibliotheken einzuführen. Exemplarisch werden öffentliche Bibliotheken in Deutschland und Norwegen beleuchtet. Es werden die generelle Situation von Asylsuchenden, die Lebensbedingungen und die Voraussetzungen, die Asylsuchende mitbringen, erläutert sowie die monetären, personellen und räumlichen Voraussetzungen in öffentlichen Bibliotheken ausgeführt. Wichtige internationale Repräsentanten des Bibliothekssektors sowie lokale Akteure werden vorgestellt und die Bedeutung von Zusammenarbeit zwischen Bibliotheken und anderen Organisationen wird besprochen. Im Hauptteil werden praktische Methoden, Dienstleistungen, Angebote und Wege, wie Bibliotheken Asylsuchenden helfen können, vorgestellt. Zusätzlich wird gezeigt, wie Asylsuchende aktiv in die Bibliotheksarbeit miteinbezogen werden können. Herausforderungen und Probleme, die entstehen können, werden ermittelt und beleuchtet. Als Best-Practice-Beispiele werden die Stadtbibliotheken in Bergen in Norwegen und Duisburg in Deutschland vorgestellt.

Volltext:

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:900-opus4-59777

Lena Christiansen

Neue Orte für Bibliotheken – eine Analyse ausgewählter Öffentlicher Bibliotheken an unkonventionellen Standorten

Bachelorarbeit, Abgabedatum: 16.01.2015

Erstprüfer: Prof. Dr. Richard Stang

Für Öffentliche Bibliotheken wird es immer wichtiger, unkonventionelle Wege zu gehen, um die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zu ziehen. An ungewöhnlichen, viel frequentierten Orten (z. B. in Einkaufszentren, U-Bahnhöfen oder Parks) präsent zu sein, kann ein Schritt sein, diese Institutionen und ihre Angebote stärker im Alltag der Bevölkerung zu verankern und innovative Impulse zu setzen. Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über unkonventionelle Standorte und Formen, in denen Bibliotheken dort auftreten – die Bandbreite reicht dabei von mobilen Einrichtungen über Ausleihautomaten bis hin zu Filialen und Hauptstellen. Anhand zweier Beispiele – einer Bibliotheksfiliale in einer Stockholmer U-Bahnstation und der Mannheimer Fahrradbibliothek – werden Beweggründe für das Aufsuchen solcher Orte sowie Ziele, Chancen und Risiken dieser Angebote näher untersucht; ferner geht es auch um die Frage, welche Funktionen Öffentliche Bibliotheken im Informationszeitalter übernehmen können und wie sich die beiden Beispiele in diesem Zusammenhang einordnen lassen.

Volltext:

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:900-opus-43725

Vanessa Filipa de Sousa Bento

Analyse, Verbesserung und Vermarktung der App „Marbacher Literaturmuseen“

Bachelorarbeit, Abgabedatum: 30.06.2016

Erstprüfer: Prof. Dr. Martin Götz

Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist die App der Literaturmuseen Marbach. Diese heißt „Marbacher Literaturmuseen“ und ist eine Content App. Die App wurde evaluiert, es werden Verbesserungsvorschläge gemacht und es wird eine Vermarktungsstrategie erarbeitet. Dafür wurden zwei Umfragen durchgeführt sowie andere Museumsapps recherchiert und verglichen. Zudem wurden verschiedene Werbekanäle vorgestellt (sowohl aus der klassischen Werbung und aus dem Online-Marketing). Abschließend wird eine Marketingkonzeption vorgestellt, die an die App angepasst ist.

Volltext:

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:900-opus4-59552

Nicola Dewosch

Partizipation in Bibliotheken – Ein Blick auf Projekte im In- und Ausland

Bachelorarbeit, Abgabedatum: 16.08.2016

Erstprüferin: Prof. Cornelia Vonhof

Partizipation bietet die Möglichkeit, interessierte Bürger in politische Prozesse einzubinden. Ziel ist es, den bestmöglichen Konsens zwischen zwei oder mehreren Parteien zu erzielen, um am Ende des Prozesses die Akzeptanz aller Bürger zu erhalten. Partizipation wird in Form von Bürgerbeteiligungsprozessen schon seit mehreren Jahrzehnten vor allem zur Stadtentwicklung in der kommunalen Politik eingesetzt. Auch Bibliotheken setzen vermehrt auf die aktive Beteiligung ihrer Benutzer an Entwicklungs- und Entscheidungsprozessen. Sie erfragen Bedürfnisse und Wünsche im Zusammenhang mit der Bibliothek und lassen diese in die tägliche Bibliotheksarbeit einfließen. Die vorliegende Arbeit gibt einen Einblick in partizipative Projekte, die sowohl in Bibliotheken wie auch in Kommunen durchgeführt wurden. Sie stellt Methoden vor, die in diesen Projekten eingesetzt wurden und ordnet sie verschiedenen Graden der Beteiligung zu. Daraus ergibt sich ein Bild, wie Bürger in partizipative Prozesse einbezogen werden können.

Volltext:

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:900-opus4-58622

Jutta Drygall

Werke der bildenden Kunst und Architektur in FRBR und RDA – eine kritische Analyse

Bachelorarbeit, Abgabedatum: 22.01.2016

Erstprüferin: Prof. Heidrun Wiesenmüller

Das neu entwickelte Regelwerk RDA zur Erschließung von Beständen richtet sich hauptsächlich an Bibliotheken. Aber auch Bestände aus Archiven und Museen sollen mit RDA erschlossen werden können. Das RDA zugrunde liegende FRBR-Modell soll ebenfalls nicht nur auf gedruckte Publikationen anwendbar sein, sondern auch auf andere Materialien, Medien und Formate. Die vorliegende Arbeit untersucht die dabei verwendeten Ansätze und deren Umsetzung in der bisherigen Erschließungspraxis von Werken aus den Bereichen bildende Kunst und Architektur. Diese werden in einem Vergleich den jeweiligen Definitionen des Werk-Begriffs beider Disziplinen gegenübergestellt. Ausgehend davon werden Probleme und Schwierigkeiten erläutert, die sich bei der Einordnung von Werken der Architektur und der bildenden Kunst in FRBR und RDA ergeben.

Volltext:

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:900-opus4-50547

Kristina Fischer

Sacherschließung in Wissenschaftlichen Bibliotheken – eine Analyse der Aufgabenverteilung zwischen den Personalgruppen

Bachelorarbeit, Abgabedatum: 19.01.2016

Erstprüferin: Prof. Heidrun Wiesenmüller

Die Sacherschließung gilt in Deutschland als klar getrennter Bereich von der Formalerschließung, welche auch von jeweils verschiedenen Personalgruppen innerhalb einer Bibliothek erledigt werden. Dennoch ist es so, dass einige Rückmeldungen aus der Praxis dies nicht bestätigen. Diese Rückmeldungen erzeugten nämlich das Bild, dass ebenso oftmals auch der gehobene Dienst in die Sacherschließung eingebunden wird. Diese Bachelorarbeit befasst sich mit dem Thema, wie die Sacherschließung in der Praxis durchgeführt wird und welche Personalgruppen dabei zum Einsatz kommen. Ebenso stellt die Arbeit fest, wie die einzelnen persönlichen Meinungen zur Einbindung des gehobenen Dienstes in der Sacherschließung sind. Hierzu wurden zwei verschiedene Online-Fragebögen erstellt, die bundesweit an Wissenschaftliche Bibliotheken versendet wurden.

Volltext:

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:900-opus4-48307

Vgl. auch:

Kristina Fischer und Heidrun Wiesenmüller: Der Einsatz der Personalgruppen in der Sacherschließung an wissenschaftlichen Bibliotheken – Ergebnisse einer Umfrage. In: o-bib 3 (2016), H. 2, S. 56-77, http://dx.doi.org/10.5282/o-bib/2016H2S56-77

Leonie Flachsmann

Schritt für Schritt zum Bibliothekskonzept – Entwicklung einer Toolbox

Bachelorarbeit, Abgabedatum: 21.07.2015

Erstprüferin: Prof. Cornelia Vonhof

Für eine Zertifizierung nach dem Qualitätsmodell „Ausgezeichnete Bibliothek“ ist von den teilnehmenden Bibliotheken ein Bibliothekskonzept bzw. eine Strategie zu erarbeiten. Gerade für kleine Bibliotheken stellt dies im Rahmen eines QM-Projekts – aber auch unabhängig davon – eine Herausforderung dar. Daher lautet die zentrale Frage der vorliegenden Arbeit: Wie kann der Erstellungsprozess eines Bibliothekskonzeptes für kleine Bibliotheken unterstützt und vereinfacht werden? Durch die detaillierte Analyse verschiedener Konzeptentwicklungsmodelle aus dem Bibliothekssektor, aber auch aus dem Bereich von KMUs sowie durch die Befragung ausgewählter Bibliotheken zu ihren Konzeptionsentstehungsprozessen, konnten Instrumente und Methoden identifiziert und in einer „Toolbox“ zusammengeführt werden, die den Konzeptentwickler durch den Prozess leitet sowie Orientierung und Hilfestellungen bietet.

Volltext:

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:900-opus4-36311

Veröffentlichung:

Flachsmann, Leonie: Schritt für Schritt zum Bibliothekskonzept: Entwicklung einer Toolbox. Wiesbaden: Dinges & Frick, 2016, ISBN 978-3-934997-78-3

Die Arbeit wurde mit dem b.i.t. online Innovationspreis 2016 ausgezeichnet.

Martina Haller

Adaptive Case Management in Bibliotheken – Implementierung in der Bibliothek der DHBW Heidenheim

Masterarbeit, Abgabedatum: 31.08.2015

Erstprüferin: Prof. Cornelia Vonhof

Adaptive Case Management (ACM) ist eine noch sehr junge Disziplin des Prozessmanagements, die für sogenannte schwach strukturierte oder wissensintensive Prozesse eingesetzt wird. Das Merkmal von schwacher Strukturiertheit trifft z. B. auf Management- und Innovationsprozesse zu. Hier greift das klassische Prozessmanagement, das auf Standardisierung und Effizienz ausgerichtet ist, nicht. In wissensintensiven und schwach strukturierten Prozessen stehen die „Wissensarbeiter“ im Vordergrund. Diese werden bei der Bearbeitung ihrer „Cases“ durch ACM-Tools unterstützt, behalten aber die notwendige Flexibilität, um fallspezifisch reagieren zu können. Die Arbeit dokumentiert die Implementierung von Adaptive Case Management in Bibliotheken am Beispiel der Bibliothek der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Heidenheim. Sie skizziert die Problemfelder, auf die mit der Einführung reagiert werden sollte und stellt die theoretischen Grundlagen sowie die für das Verständnis von ACM sowie seine Umsetzung notwendigen Aspekte wie Prozessmanagement, Wissensmanagement, Management mit Zielen und Complex Adaptive Leadership dar. Die mit einem Methodenmix durchgeführte Evaluation der Implementierung beschließt die Arbeit.

Veröffentlichung:

Haller, Martina: Adaptive Case Management in Bibliotheken: Implementierung in der Bibliothek der DHBW Heidenheim. Wiesbaden: Verlag Dinges & Frick, 2016, ISBN 978-3-934997-79-0.

Die Arbeit wurde mit dem b.i.t. online Innovationspreis 2016 ausgezeichnet.

Melanie Jasmin Kohlhaw

RDA aus Nutzersicht – wie werden Neuerungen in den Erschließungsdaten interpretiertund bewertet?

Bachelorarbeit, Abgabedatum: 27.02.2015

Erstprüferin: Prof. Heidrun Wiesenmüller

Mit dem Regelwerkumstieg von RAK auf RDA wird es im deutschen Bibliothekswesen große Änderungen geben. Auch die Bibliotheksnutzer werden einige Veränderungen bemerken, wenn sie die Online-Kataloge nutzen. In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, wie eine ausgewählte Zielgruppe (Studierende der Universität Stuttgart) auf bestimmte Veränderungen reagiert. In den Interviews wird die Zielgruppe zu ausgewählten Screenshots aus Katalogen befragt. Die Teilnehmer sollten ihre Meinung zu verschiedenen Veränderungen äußern, die durch den Umstieg von RAK auf RDA entstehen werden. Anhand von Beispielen wird geprüft, wie verständlich bestimmte Aspekte von RDA für die Nutzer sind.

Volltext:

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:900-opus-43163

Katja Löbel

Bibliotheken als lernende Organisationen – Ermittlung des Reifelevels anhand eines Selbstbewertungstools auf Grundlage des Maturity Models

Masterarbeit, Abgabedatum: 30.04.2015

Erstprüferin: Prof. Cornelia Vonhof

Die Masterarbeit thematisiert die Entwicklung von Bibliotheken zu lernenden Organisationen und die damit verbundenen Change-Management-Prozesse. Ziel ist die Entwicklung eines Selbstbewertungstools, das den Entwicklungsstand einer Bibliothek auf dem Weg zur lernenden Organisation zeigt. Dabei gilt es darzulegen, dass dieses Tool praxistauglich und in Bibliotheken aller Größen und Typen einsetzbar ist. Das Selbstbewertungstool basiert auf dem „Maturity Model“, das in Australien explizit für Bibliotheken entwickelt wurde und das in dieser Masterarbeit weiterentwickelt wird. In einem Pretest wird es auf Praxistauglichkeit sowie universelle Einsetzbarkeit getestet. Die Arbeit schließt mit Empfehlungen, wie die Entwicklung einer Bibliothek zu einer lernenden Organisation eingeleitet werden kann und mit Hinweisen zum Einsatz des Selbstbewertungstools in der Praxis.

Volltext:

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:900-opus4-43762

Vgl. auch:

Katja Löbel (im Druck): Bibliotheken auf dem Weg zu lernenden Organisationen – Entwicklung eines Selbstbewertungstools. In: Bibliothek Forschung und Praxis.

Philipp Merth

Bibliotheksräume für Lernende – eine Analyse von Rahmenbedingungen und Konzeptoptionen anhand ausgewählter Beispiele

Bachelorarbeit, Abgabedatum: 15.12.2015

Erstprüfer: Prof. Dr. Richard Stang

Die Einrichtung von Lernräumen spielt in Öffentlichen Bibliotheken eine zentrale Rolle. Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung von Konzeptoptionen zur Gestaltung der Lernstudios in den ausgewählten Stuttgarter Stadtteilbibliotheken Zuffenhausen und Neugereut. Als theoretische Grundlagen werden die unterschiedlichen Lerntypen und -umgebungen sowie die „sieben Hochgefühle“ zur Raumgestaltung mit einem konkreten Beispiel erläutert. Erste Hinweise zur Um- bzw. Neugestaltung der Lernstudios ergeben sich durch die analytische Betrachtung ihres sozialen Umfelds und ihrer gegenwärtigen Lernortsituation. Durch die Auswertung der Experteninterviews und der Ergebnisse der Besucherbefragung lassen sich konkrete Empfehlungen für die Um- bzw. Neugestaltung ableiten. Im Ergebnisvergleich resultieren neben den situationsabhängigen individuellen Bedarfen übereinstimmende Kriterien, die für die zukünftige Lernraumgestaltung in Bibliotheken Allgemeingültigkeit haben können.

Volltext:

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:900-opus4-49118

Melanie Padilla Segara

Let’s go green! Entwicklung eines Zertifikats für „Grüne Bibliotheken“ am Praxisbeispiel der Stadtbibliothek Stuttgart

Masterarbeit, Abgabedatum: 12.03.2015

Erstprüferin: Prof. Cornelia Vonhof

Öffentliche Bibliotheken positionieren sich in vielen Ländern bereits als umweltfreundliche Einrichtungen und übernehmen Verantwortung für ihre Umweltauswirkungen. Seit Beginn der 1990er Jahre wird ihr Selbstverständnis als Vorbild und Informationsvermittler für „grüne“ Themen unter dem Begriff „Grüne Bibliothek“ bzw. „Green library“ zusammengefasst. In dieser Arbeit soll zum ersten Mal ein branchenspezifisches Zertifikat entwickelt werden, mit dem es Bibliotheken ermöglicht wird, ihre „grüne“ Ausrichtung öffentlichkeitswirksam zu belegen. Dabei spielen nicht nur bauliche Aspekte eine Rolle, sondern vor allem die Angebote und Arbeitsabläufe einer Bibliothek sowie das Managementsystem. Das erarbeitete Zertifikat wird durch eine Befragung auf Praxistauglichkeit getestet und bei unterschiedlichen Einrichtungen der Stadtbibliothek Stuttgart als Projektpartnerin zum ersten Mal eingesetzt.

Vgl. dazu:

Melanie Padilla Segarra: Let’s go green. In: Büchereiperspektiven 2015, H. 2, S. 6–7, https://www.bvoe.at/epaper/2_15/

Melanie Padilla Segarra und Petra Hauke: Die Grüne Bibliothek – ökologische Nachhaltigkeit bei Bibliotheksbau und -ausstattung. In: Praxishandbuch Bibliotheksbau/herausgegeben von Petra Hauke und Klaus Ulrich Werner. Berlin, Boston: De Gruyter Saur, 2016, S. 30–41.

Cornelia Vonhof und Melanie Padilla Segarra: Grüne Qualität – Integration von Nachhaltigkeit in das Qualitätsmanagement von Bibliotheken. In: Strategien für die Bibliothek als Ort: Festschrift für Petra Hauke/herausgegeben von Konrad Umlauf, Klaus Ulrich Werner und Andrea Kaufmann. Berlin, Bosten; De Gruyter Saur, 2016, S. 138–150.

Dorothee Pogadl

Fachliche Beratung für Schulbibliotheken – eine Analyse bestehender Strukturen und Angebote

Bachelorarbeit, Abgabedatum: 17.12.2015

Erstprüfer: Prof. Bernhard Hütter

Im Vergleich zu anderen Ländern ist das Schulbibliothekssystem in Deutschland nicht gut etabliert. Grund hierfür sind die fehlenden gesetzlichen Regelungen. Die meisten Schulbibliotheken werden infolgedessen von ungelerntem Personal betrieben, das oft Probleme mit alltäglichen (bibliothekarischen und pädagogischen) Aufgaben sowie mit Fragen in Bezug auf das Management und die Organisation einer Schulbibliothek hat. In diesen Fällen ist es wichtig, dass Beratungsstellen existieren, an die die Schulbibliotheken sich wenden können. Die vorliegende Arbeit gibt daher den Schulbibliotheken einen Überblick über mögliche und vorhandene Arten von Beratungsstellen. Außerdem werden deren Angebote und Strukturen analysiert sowie Mängel aufgezeigt.

Volltext:

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:900-opus4-55619

Jael Ramsden

Konzeption eines Lernzentrums in der Stadtbibliothek Herrenberg

Bachelorarbeit, Abgabedatum: 15.07.2015

Erstprüfer: Prof. Martin Götz

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich zunächst mit der pädagogischen Methode des außerschulischen Lernens und deren Potentiale und Grenzen. Der Schwerpunkt liegt darauf, wie sich Bibliotheken als ebensolche Orte des Lernens positionieren können und auf ihren, sich stetig wandelnden Kernaufgaben angesichts der veränderten Lernbedürfnisse und Entwicklungen der modernen Technik. Untersucht werden außerdem die Möglichkeiten und Anforderungen an Öffentliche Bibliotheken zur Erreichung dieses Ziels. Der zweite Teil der Arbeit befasst sich mit der Konzeption eines neuen Lernzentrums in der Stadtbibliothek Herrenberg. Mit Hilfe von Nutzerinformationen, die aus einer zuvor durchgeführten Umfrage unter Bibliothekskunden gewonnen werden konnten, soll ein abgetrennter Bereich des Hauses in eine attraktive Lernumgebung umgewandelt werden. Wichtige Elemente wie das Raumkonzept, die Möblierung und technische Ausstattung sind der Mittelpunkt des Konzepts und werden anschließend zur besseren Visualisierung in einem virtuellen 3D-Modell dargestellt. Ein kurzes Fazit zur Zukunft der Lernzentren in Bibliotheken schließt die Arbeit ab.

Volltext:

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:900-opus4-59507

Carolin Franziska Schneider

Einflussfaktoren beim Schutz vor Wissensverlust durch leaving experts – eine Untersuchung zum Wissenstransfer in Unternehmen

Bachelorarbeit, Abgabedatum: 07.01.2015

Erstprüferin: Prof. Cornelia Vonhof

Gegenstand der Arbeit ist der unternehmensinterne Wissenstransfer und seine Einflussfaktoren. Mit Blick auf den bereits einsetzenden demografischen Wandel in Deutschland, gewinnt die Suche nach Wegen zur Wissensbewahrung und Wissensweitergabe in vielen Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Abhängig von der Art des Wissens, ob es sich beispielsweise um explizites oder implizites Wissen handelt, existieren für dieses Teilgebiet des Wissensmanagements unterschiedliche Ansätze, die in Unternehmen bereits zum Einsatz kommen und in dieser Arbeit vorgestellt werden. Dazu zählen beispielsweise Senior-Expert-Programme oder auch der Einsatz von Web 2.0-Techniken. Neben der Darstellung der Grundlagen von Wissensmanagement und Wissenstransfer, liegt der Fokus der Arbeit vor allem auf den Einflussfaktoren, die einen Wissenstransfer begünstigen. Eine empirische Untersuchung zeigt, dass obwohl Unterschiede zwischen Unternehmen als „Wissenstransfer-Initiatoren“ und Arbeitnehmern als „Wissenstransfer-Anwendern“ festzustellen sind, als Ergebnis der Untersuchung festzuhalten ist, dass für beide Akteure soziale Aspekte beim Wissenstransfer mehr Einfluss auf dessen Erfolg haben, als technische und ressourcenbezogene Faktoren.

Volltext:

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:900-opus-41653

Stefan Volkmann

Stakeholder interactions in learning city projects. An investigation into good-case project practice and stakeholder interaction of institutional learning space development and urban planning for educationcentered urban development

Bachelorarbeit, Abgabedatum: 02.02.2016

Erstprüfer: Prof. Dr. Richard Stang

Innovative architecture and networks for learner-centred, local education and life-long-learning are receiving growing attention. Yet, practitioners still require practical guidance, given the challenge of involving and interacting with new and diverse stake-holder groups, such as architects and politicians, or the community at large. With the goal of advancing scientific and practical frameworks, this thesis approaches how stakeholders in ‘education-centred urban development’ (ECUD) can be helped to accomplish mutual understanding and more effective communication and interaction during planning. Assuming the organizational theory of ‘networked governance’ (NG), a literature review is conducted across ‘institutional learning space development’ (ILSD) and the ‘learning city/region’ discourse (LCR), in order to discuss stakeholder involvement in planning. Six key themes are summarized and tested against a case study of ‘Hume Global Learning Village’ (HGLV), Australia, using a document analysis and expert online interviews. The review finds the following themes: First, the concepts of ILSD and ECUD can be very abstract to comprehend, and stakeholders’ varied understandings of ‘learning’ demands an open, continuous dialogue. Next, individual leadership needs to initiate a vision, and multiply buy-in and followers. Securing sustainable funding sources is a precondition to foster participation and commitment. Long-standing organizational ‘silo-thinking’ has to be opened up towards cultures of sharing, collaboration, and innovation. Facilitation capacities are crucial to provide an inclusive planning process where consent and commitment is fostered. Lastly, change and positive learning effects may take a long time to show – this expectation has to be internalized by all stakeholders. Despite few optimal interview sources, the case study confirms the themes, and illustrates that excess leadership can ensure the other conditions. This suggests that the six themes can serve as a framework for practitioners to conduct successful stake-holder involvement in planning. However, they are not unique among good-case literature. Moreover, the review shows a literature gap in how a suitable degree of stakeholder involvement can be selected. It is recommended to consolidate the various, alternative planning processes and models, and further triangulate local experiences, in order to close this gap and derive more comprehensive and universal tools for practitioners.

Volltext:

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:900-opus4-48164

Tanja Zitzmann

Vom Nutzer zum Gast – Kundenbindungsstrategien der Hotellerie als Chance für öffentliche Bibliotheken

Bachelorarbeit, Abgabedatum: 24.02.2016

Erstprüferin: Prof. Cornelia Vonhof

Öffentliche Bibliotheken haben sich längst von reinen Bücherspeichern zu Orten der Begegnung und des Austausches gewandelt. Kundenbindung und kundenorientierte Services werden wichtiger, um den Anforderungen der Bibliotheksbesucher gerecht zu werden. Als Vorbild dient in dieser Arbeit die Hotellerie mit ihrem kundenorientierten Dienstleistungsangebot und allen Maßnahmen, die Kundenbindung fördern. Kundenbindungsinstrumente, die in Hotels vermehrt zum Einsatz kommen, werden analysiert, bewertet und für öffentliche Bibliotheken angepasst, um somit Verbesserungsoptionen für sie aufzuzeigen. Anhand von Best Practices aus den verschiedenen Hotelsparten werden die theoretischen Ausführungen untermauert und gelungene Praxisbeispiele aus der Bibliothekswelt aufgezeigt.

Volltext:

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:900-opus4-49878

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Published Online: 2017-01-16

Published in Print: 2017-02-01


Citation Information: Bibliotheksdienst, Volume 51, Issue 2, Pages 236–247, ISSN (Online) 2194-9646, ISSN (Print) 0006-1972, DOI: https://doi.org/10.1515/bd-2017-0023.

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