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Bibliothek Forschung und Praxis

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1865-7648
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Volume 27, Issue 1-2

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Im Herzen der Universität - der Bibliotheksneubau der Bauhaus-Universität Weimar

Frank Simon-Ritz
Published Online: 2008-03-13 | DOI: https://doi.org/10.1515/BFUP.2003.122

Die Bauhaus-Universität Weimar mit ihren vier Fakultäten und insgesamt ca. 5 000 Studierenden ist eine kleine Universität, die auf eine vergleichsweise kurze, aber ereignisreiche Geschichte zurückblicken kann. Die älteste Vorgängereinrichtung ist die 1860 gegründete Großherzogliche Kunstschule, die 1910 in den Rang einer Kunsthochschule erhoben wurde. 1902 erfolgte die Berufung Henry van de Veldes nach Weimar, der ein kunstgewerbliches Seminar gründete, dem 1907 die Großherzogliche Kunstgewerbeschule folgte. Im April 1919 wurde von Walter Gropius das Staatliche Bauhaus gegründet, das die Kunsthochschule und die Kunstgewerbeschule mit einem neuartigen Programm zusammenführte. Aus politischen Gründen wurde das Bauhaus 1925 aus Weimar vertrieben und setzte seine Arbeit zunächst in Dessau fort. 1946 wurde die Weimarer Hochschule als „Hochschule für Baukunst und bildende Künste“ wiedergegründet. Nur fünf Jahre später wurde die Abteilung bildende Künste aufgelöst. Zunächst als „Hochschule für Architektur“ (seit 1951) und dann als „Hochschule für Architektur und Bauwesen“ (seit 1954) entwickelte sich die Weimarer Bildungseinrichtung zu einer der bedeutendsten Bauhochschulen der DDR. Mit der politischen Wende der Jahre 1989/90 setzte ein neuer Veränderungs- und Umbauprozess ein, in dessen Folge zum Wintersemester 1993/94 die Fakultät Gestaltung und zum Wintersemester 1996/97 die Fakultät Medien gegründet wurden. Selbstbewusst nennt sich die Einrichtung seit 1996 wieder nach ihrer prominentesten Vorgängerinstitution Bauhaus-Universität Weimar.

About the article

Published Online: 2008-03-13

Published in Print: 2003-03-01


Citation Information: BIBLIOTHEK Forschung und Praxis, Volume 27, Issue 1-2, Pages 122–124, ISSN (Print) 0341-4183, DOI: https://doi.org/10.1515/BFUP.2003.122.

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