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Bibliothek Forschung und Praxis

Ed. by Bonte, Achim / Degkwitz, Andreas / Horstmann, Wolfram / Kaegbein, Paul / Keller, Alice / Kellersohn, Antje / Lux, Claudia / Mittler, Elmar / Rachinger, Johanna / Seadle, Michael / Umlauf, Konrad / Vodosek, Peter / Vogt, Hannelore / Vonhof, Cornelia

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ISSN
1865-7648
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Volume 38, Issue 1

Issues

Zwischen Community Building und Open Access – Disziplinäre Forschungsinformationssysteme im Serviceportfolio Virtueller Fachbibliotheken

Between Community-Building and Open-Access – Disciplinary Current Research Information Systems in the Service Portfolio of Virtual Subject Libraries

Dr. Christian Mathieu
  • Corresponding author
  • Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz Wissenschaftliche Dienste Potsdamer Straße 33 D-10785 Berlin
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Published Online: 2014-03-21 | DOI: https://doi.org/10.1515/bfp-2014-0003

Zusammenfassung

Die zunehmende Projektförmigkeit von Forschung hat – in Verbindung mit den technischen Möglichkeiten des Social Web – dem Wettbewerb um akademische Visibilität und Vernetzung innerhalb der Wissenschaftsgemeinde eine neue Qualität gegeben. Zugleich eröffnet der Strukturwandel des Wissenschaftsprozesses unter den Leitbildern von Partizipation und Kooperation für Virtuelle Fachbibliotheken die Chance, sich stärker als Informationsforum ihrer jeweiligen Disziplin zu etablieren. Zu diesem Zweck möchte der folgende Beitrag für die Erweiterung von Fachrepositorien um Funktionalitäten von Forschungsinformationssystemen werben.

Abstract

Science increasingly takes on the shape of projects. In combination with the technical opportunities offered by the social web, this has brought a new level of quality to the competition for academic visibility and networking within the scientific community. At the same time structural changes of the scientific process guided by the principles of participation and cooperation open up the way for virtual subject libraries to establish themselves more forcefully as information forum in their unique scientific discipline. According to this, the following essay wants to put forward the idea of enhancing disciplinary repositories with functionalities of current research information systems.

Schlüsselwörter: Forschungsinformationssystem; Disziplinäres Repositorium; Virtuelle Fachbibliothek

Keywords: Current research information system; disciplinary repository; virtual subject library

1 Die Projektförmigkeit der Forschung – Einleitung

„Forschung zu betreiben“ – konstatierte 2006 der Wissenschaftssoziologe Marc Torka –, „heißt heute vor allem, Projekte zu konzipieren, zu lancieren und gegebenenfalls auch durchzuführen“.1 Gestützt wird seine These, die Projektform sei mittlerweile und über nahezu alle Disziplinen hinweg als kaum mehr in Frage gestelltes Normalmodell von Wissenschaft etabliert,2 durch eine unlängst veröffentlichte Lageeinschätzung des Wissenschaftsrats zur Hochschulfinanzierung in Deutschland: Entfielen in den universitären Forschungsbudgets im Jahr 1995 auf einen Euro Drittmittel durchschnittlich zwei Euro Grundmittel, waren es 2008 nur noch 85 Cent.3 Nach Berechnungen des einflussreichsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremiums in Deutschland haben sich innerhalb von nur dreizehn Jahren die relativen Drittmittelausgaben der Universitäten mithin mehr als verdoppelt – eine Entwicklung, die durch die im November 2006 von Bund und Ländern gestartete Exzellenzinitiative zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen nochmals signifikant beschleunigt werden sollte.4 Aber auch die Binnenstruktur der Programmportfolios der großen Forschungsfördereinrichtungen – allen voran die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) – befindet sich im Wandel: Reichte die DFG vor einem Jahrzehnt mit 35,1 Prozent noch ein gutes Drittel ihres Projekthaushalts für die Finanzierung von Einzelanträgen im Normalverfahren aus, sank dieser Wert bis 2010 bereits auf 28,7 Prozent. Zeitgleich stiegen die Ausgaben für die so genannten „koordinierten Programme“ – darunter die für die strategische Profilierung von Universitäten eminent bedeutsamen Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs und Forschungszentren5 – auf 41,4 Prozent der von der DFG verwalteten Fördermittel.6 Hinzu kommen schließlich die von der DFG geleisteten Aufwendungen für die drei Programmlinien der Exzellenzinitiative – Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung –, die nochmals mit einem Volumen von 17,3 Prozent der in den Jahren 2008 bis 2010 verausgabten Gesamtbewilligungssumme zu Buche schlagen.7

Forschung zu betreiben – so ließe sich Marc Torkas Befund demnach weiter zuspitzen –, heißt inzwischen also immer häufiger, in großformatigen und nicht selten dislozierten Projektverbünden über die Grenzen von Disziplinen und Institutionen hinweg zusammenzuarbeiten. Unter den Bedingungen des Internet und insbesondere des Social Web aber hat der förderstrategische Imperativ, Forschung verstärkt in Kooperation zu betreiben, eine Wucht erhalten, die den sich gegenwärtig unter den Paradigmen von Enhanced Science und Open Access vollziehenden Strukturwandel der Wissenschaftskommunikation8 zusätzlich befeuert sowie dem Wettbewerb um das karrierewirksame und für die Anbahnung kollaborativer Projektvorhaben erforderliche soziale Kapital akademischer Visibilität eine neuartige Qualität gibt. Vor diesem Hintergrund und nicht zuletzt auch mit Blick auf die zwischen 2002 und 2011 um 37 Prozent angestiegene Zahl des an deutschen Universitäten beschäftigten akademischen Personals9 dürfte insofern eine der vordringlichsten Zukunftsaufgaben von Wissenschaftlichen Bibliotheken darin bestehen, die Forschenden bei Aufbau und Stabilisierung von Projektkooperationen und wissenschaftlichen Netzwerkbeziehungen zu unterstützen.10

2 Forschungsdokumentation und Open Access – Zwischen Sozialen Wissenschaftsnetzwerken und Forschungsinformationssystemen

Wie die jüngste „Renaissance der Hochschulbibliographie“ insbesondere an den in der dritten Projektlinie der Exzellenzinitiative konkurrierenden Universitäten – u. a. in Bochum, Heidelberg und Tübingen11 – dokumentiert, hat die Expansion des hoch kompetitiven Felds drittmittelfinanzierter Forschung nicht nur den auf den wissenschaftlich Beschäftigten lastenden Druck erhöht, die eigenen Forschungsleistungen international sichtbar zu machen.12 Auch in den universitären Rektoraten und Präsidien hat die Sensibilität für die Notwendigkeit einer transparenten Forschungsdokumentation erkennbar zugenommen, sehen sich doch die Hochschulen mit immer umfangreicheren externen Berichtspflichten gegenüber ihren Forschungsfinanciers und staatlichen Unterhaltsträgern konfrontiert, während sie nicht selten zugleich eigene Systeme der leistungsbezogenen Mittelzuweisung unterhalten.13 Ausweislich des unlängst auf Initiative des Wissenschaftsrats definierten Kerndatensatzes Forschung bleiben die in diesem Zusammenhang adressierten Forschungsprodukte dabei keineswegs auf das Spektrum qualitätsgesicherter Publikationen beschränkt.14 Vielmehr seien als Forschungsleistungen neben der Höhe der eingeworbenen Drittmittel vor allem auch die Zahl der betreuten Promotionen und Habilitationen, der erhaltenen Preise und erteilten Patente sowie schließlich alle reputationswirksamen Aktivitäten in wissenschaftlichen Gremien bzw. im Bereich von Unternehmensgründung und Technologietransfer zu berücksichtigen – ein Katalog, den die National Science Foundation, eine der wichtigsten Forschungsfördereinrichtungen der USA, im Übrigen unter Einbeziehung von Softwarecode und Forschungsdaten erheblich weiter fasst.15 Gerade aber die nur grob skizzierten Herausforderungen im Wettbewerb um akademische Sichtbarkeit haben im Zusammenspiel mit dem sich unter den Leitbildern von Partizipation und Kollaboration vollziehenden Strukturwandel der Wissenschaftskommunikation die Entstehung einer Vielzahl von technischen Lösungsansätzen zur Dokumentation, Kontextualisierung und effektiven Außendarstellung von Forschungsleistungen befördert16, die in Hinblick auf ihre strategische Ausrichtung und Zielgruppenorientierung nach folgender Typologie differenziert werden können und namentlich in:

  • Soziale Wissenschaftsnetzwerke wie Academia.edu17, Mendeley18 und ResearchGate19, die – abgesehen etwa von den Kooperationsplänen zwischen der Max-Planck-Gesellschaft und dem zuletzt genannten Berliner Startup-Unternehmen – vorrangig die Forschenden individuell adressieren.

  • Institutionelle Forschungsinformationssysteme, die exklusiv den wissenschaftlichen Angehörigen der betreffenden Universität oder Forschungseinrichtung meist nur für die Dauer ihrer dortigen Dienstzeit (Current-Potential-Prinzip) offen stehen und insofern auf die Abbildung der lokal erbrachten Forschungsleistungen zielen. Werden Mendeley und ResearchGate immer wieder als „Facebook für die Wissenschaft“ bezeichnet, können institutionelle Forschungsinformationssysteme in Analogie als „Facebook des wissenschaftlichen Personals einer Forschungseinrichtung“ gelten. Konkret handelt es sich dabei in der Regel um einen integrierten, aus internen (z. B. Personalinformationssystem) wie externen Quellen (meist PubMed, Scopus und Web of Knowledge) gespeisten Datenpool, aus dem die individuellen Profilseiten der Forschenden im Rahmen des Webauftritts der mit ihnen affiliierten Institution automatisch aktualisiert werden. Leitendes Prinzip derartiger Systemarchitekturen ist die Zuordnung sowohl der betreffenden Person zu verschiedenen administrativen Funktionszusammenhängen (etwa Professur, Institut, Projektleitung) als auch der von ihr erbrachten Forschungsleistungen zum jeweiligen Förder- bzw. Projektkontext. Allerdings lässt sich das Spektrum der am Markt konkurrierenden Softwareangebote nochmals einer Binnengliederung unterziehen: Neben den speziell für Zwecke des strategischen Forschungsreportings entwickelten kommerziellen Produkten Converis20, Elements21, Pure22 und SURplus23 reicht die Spanne über entsprechende Erweiterungen von integrierten Campusmanagementsystemen – etwa HISinOne24 oder CampusNet25 – und Werkzeugen für die leistungsorientierte Mittelzuweisung wie FACTScience26 bis hin zu Eigenentwicklungen, von denen insbesondere die diesbezüglichen Dienste der Universitäten Bielefeld (PUB)27, Konstanz (SciKon)28 und Regensburg (epub)29 zu nennen sind.

  • Aggregierte Forschungsinformationssysteme, mit denen die in regionalen, nationalen oder thematischen Kontexten erbrachten Forschungsleistungen institutionsübergreifend kartiert werden. Neben den entsprechenden Angeboten aus Rheinland-Pfalz30, den Niederlanden31, Norwegen32, Brasilien33 sowie von DFG34 und European Science Foundation35 ist hier – abgesehen von dem primär auf das Community Building innerhalb von Forschungseinrichtungen zielende Sakai Open Academic Environment36 – vor allem das quelloffene Softwareprojekt VIVO37 anzuführen. Ziel dieses 2003 von der Cornell University initiierten Vorhabens ist es, eine stetig wachsende Zahl von institutionellen VIVO-Installationen an amerikanischen Universitäten zu einem US-weiten, potenziell aber globalen semantischen Netzwerk zu verknüpfen.38 Bedingt durch deren Modellierung und Freistellung als Linked Open Data sind dabei nicht nur flexible Aggregationsstufen und disziplinspezifische Sichten der im VIVO-Verbund hinterlegten Forschungsinformationen möglich, wie sie etwa in Gestalt von AgriVIVO bereits für Agrarwissenschaften und Veterinärmedizin realisiert sind.39 Den Prinzipien des Semantic Web gemäß steht das VIVO-Netzwerk darüber hinaus auch allen Alternativangeboten offen, die ihre Datenbestände als maschinenlesbare RDF-Tripel darstellen können – darunter etwa der von der Westfälischen Wilhelms-Universität auf Basis ihres institutionellen Forschungsinformationssystems aufgebaute Dienst Linked Open Data University of Münster (LODUM) oder auch die unten ausführlicher vorgestellte Webapplikation BibApp.40 Zur Gruppe der aggregierten Lösungen wird letztlich auch das Repositorium OpenAIRE zu zählen sein, das die Funktion eines Forschungsinformationssystems der im 7. Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission geförderten Vorhaben und insbesondere jener Pilotprojekte übernimmt41, die im Vorgriff auf die Regularien des Nachfolgeprogramms Horizon 2020 bereits einem Open-Access-Mandat unterworfen sind.42

Allen erwähnten Ansätzen gemeinsam ist das programmatische, dem Open-Access-Paradigma verpflichtete Ziel, den bibliographischen Nachweis von Forschungsaktivitäten mit dem direkten Zugang zum konkreten Forschungsprodukt – seien es Text- oder Datenpublikationen – zu verbinden.43 Freilich ist dieser Befund keineswegs nur mit Blick auf die wie Mendeley aus Literaturverwaltungsprogrammen erwachsenen Sozialen Wissenschaftsnetzwerke sowie die universitären Eigenentwicklungen auf Basis institutioneller Repositorien formuliert. Auch die kommerziellen, genuin als Forschungsinformationssysteme konzipierten Angebote verfügen entweder bereits standardmäßig über verschiedene Konnektoren zur Anbindung von Publikationsservern oder werden gegenwärtig sogar zu eigenständigen Repositorien ausgebaut, wie das entsprechende Gemeinschaftsprojekt des Karlsruher Instituts für Technologie und der AVEDAS AG sowie die strategische Kooperation zwischen VIVO und der auf quelloffene Archivierungstechnologie spezialisierten Entwicklungsplattform DuraSpace dokumentieren.44 Diesem Trend liegt die Erwartung vor allem der Repositorien-Verantwortlichen zugrunde, von der direkten Information der Forschenden sowohl über ihre publikationsspezifischen Zweitveröffentlichungsrechte als auch über ihre projektabhängigen Open Access-Pflichten – meist durch Einbindung der Programmierschnittstellen von SHERPA/RoMEO und SHERPA/JULIET – für die Content-Akquise profitieren zu können.45

Schließlich und nicht zuletzt wird die Fusion von Forschungsinformationssystemen und Open Access-Repositorien aber auch international von wissenschaftspolitischer Seite befördert. So betonte erst unlängst ein Repräsentant der DFG mit Blick auf die „künftige Ausrichtung einer wissenschaftsadäquaten Informationsinfrastruktur“46 die Notwendigkeit, „dass Repositorien sich nahtlos in andere Teile der entstehenden Informationsinfrastruktur wie Virtuelle Forschungsumgebungen, GRIDs oder Forschungsinformationssysteme integrieren lassen.“47 Und analog wird die Popularität von derartigen integrierten Softwarelösungen im Vereinigten Königreich ebenfalls mit wissenschaftspolitischen Einflussfaktoren und vorrangig mit dem für das britische Wissenschaftssystem charakteristische Zusammenspiel von ambitionierten Open-Access-Mandaten der nationalen Fördermittelgeber und systematischer Forschungsevaluation im Rahmen des Research Excellence Framework zu erklären sein.48 Auf gesamteuropäischer Ebene steht für diesen Impuls dagegen besonders prominent die Rome Declaration on Current Research Information Systems (CRIS) and Open Access Repositories (OAR), die 2011 auf Initiative von EuroCRIS verabschiedet wurde – mithin jener Organisation hinter dem inzwischen EU-weit als Standarddatenmodell für Forschungsdokumentation etablierten Common European Research Information Format (CERIF).49 Konkret präsentiert sich die nachstehend zitierte römische Erklärung als Bekenntnis zu den Prinzipien von Offenheit, Nachnutzbarkeit und Interoperabilität in der forschungsbezogenen Datenhaltung, denen sich daneben auch das CRIS/OAR Interoperability Project des Knowledge-Exchange-Verbunds europäischer Forschungsförder- und Informationsinfrastruktureinrichtungen – darunter DFG, niederländisches SURF-Foundation und britisches Joint Information Systems Committee (JISC) – verschrieben hat.50

„We, representing the communities concerned with CRIS and OAR, hereby declare: That high quality research information is critically important to research institutions, research funders, policymakers and society at large; that information on publicly-funded research should be available, shareable and integrated seamlessly. Therefore we commit: To develop, support and promote an architecture (including data model and services) suitable to pursue these principles; jointly to adopt, develop and promote applicable open standards; to advocate these principles among all stakeholders.“51

Gerade aber unter den Bedingungen eines offenen und vollständig semantisch vernetzten Forschungsinformationskontinuums – ein Szenario, das in Gestalt des VIVO-Netzwerks bereits erste Konturen anzunehmen beginnt – wären zudem auch einige Begrenzungen der angesprochenen Strategien im Wettbewerb um akademische Visibilität obsolet.52 Denn während die Wirkung von Sozialen Wissenschaftsnetzwerken durch die Konkurrenz von mehreren international etablierten Anbietern limitiert wird – der Verdrängungswettbewerb zwischen den Marktteilnehmern ist bislang noch nicht entschieden –, unterliegen die institutionellen wie nationalen Forschungsinformationssysteme schlicht der basalen Zugangsrestriktion der Zugehörigkeit zu einer über derartige Serviceangebote verfügenden Personengruppe.

3 Disziplinäre Repositorien und Forschungsinformationssysteme – Ein neues Serviceangebot im Kontext der Transformation des Sondersammelgebietssystems

Zwar wurde erst kürzlich der fortschreitende Bedeutungsverlust der – zumindest im nationalen Kontext – mehrheitlich von Sondersammelgebieten verantworteten disziplinären Repositorien zu Gunsten von institutionellen Angeboten konstatiert.53 Nichtsdestotrotz aber haben auch und vielleicht sogar gerade Virtuelle Fachbibliotheken die Chance, von der gegenwärtigen Dynamik des Felds der projektbezogenen Forschungsinformation zu profitieren, weshalb vorliegender Beitrag nachdrücklich dafür werben möchte, disziplinäre Repositorien um Funktionalitäten von Forschungsinformationssystemen zu erweitern. Denn auf diese Weise würden die Angehörigen der einzelnen Fachcommunities eine zentrale Plattform erhalten, um die eigenen Forschungsportfolios, Projekterfolge und Publikationen im Volltext bzw. als Datensatz gegenüber ihren Peers zu exponieren. Den Fachrepositorien dagegen wäre ein weiterer Kanal zur Content-Akquise eröffnet, während zugleich die immer wieder beschworene, bislang jedoch nur selten erreichte Akzeptanz Virtueller Fachbibliotheken als fachspezifischer Informationshub bzw. als Forum der disziplinären Selbstvergewisserung und des Community Building gestärkt würde – ein Szenario, in dem insbesondere die über Fakultätsgrenzen hinweg institutionalisierten Brückenfächer wie Rechts- oder Wirtschaftsgeschichte profitieren dürften.54

Und schließlich könnten mit diesem Serviceangebot auch strukturierte lokale Forschungskontexte – etwa Exzellenzcluster, Sonderforschungsbereiche und Graduiertenkollegs – und mehr noch dislozierte Forschungsverbünde wie die von der DFG geförderten Schwerpunktprogramme und Transregios adressiert werden, um so einen Beitrag zu deren Integration bzw. zur Steigerung von deren Außenwirkung zu leisten. Umgekehrt ist es die gebündelte Darstellung der aktuellen Forschungsaktivitäten einer Fachcommunity im Spiegel des eigenen disziplinären Forschungsinformationssystems, die Bibliotheken ein innovatives Instrument zur nahtlosen Anpassung ihrer Informationsangebote an die sich wandelnde wissenschaftliche Nachfrage in die Hand gibt55 – und dies gerade auch mit Blick auf die gegenwärtig von der DFG betriebene Transformation des 1949 begründeten Sondersammelgebietssystems der überregionalen Literaturversorgung.56 Denn der Kernimpuls dieses fundamentalen Umstrukturierungsprozesses zielt darauf, die Serviceportfolios der neu zu schaffenden Fachinformationsdienste für die Wissenschaft strikt an den variierenden Interessen der jeweils betreuten Community zu orientieren und möglichst nahtlos in deren Forschungsprozesse einzubinden. Im Zuge dieser Anpassungsleistung sind von den Fachinformationsdiensten strategische Profilierungsbereiche zu identifizieren, wobei als Leitbild namentlich die Serviceprojekte zu Informationsmanagement und Informationsinfrastruktur in Sonderforschungsbereichen genannt werden, von denen sich die DFG eine effektivere Versorgung des jeweiligen Projektkontexts mit vorhabensspezifischen Publikationsdiensten, Datenrepositorien oder virtuellen Forschungsumgebungen verspricht.57 „Bei der Auswahl und Ausgestaltung ihrer Profilierungsbereiche“ – so die einschlägige DFG-Programmrichtlinie – „verfolgen die Fachinformationsdienste eine sowohl nachfrage- als auch angebotsorientierte Strategie, indem sie größere Veränderungen der aktuellen Forschungsinteressen verfolgen und für die Entwicklung passender Dienstleistungsangebote aufgreifen. Hierfür bietet sich ein enger Austausch mit bedeutenden Forschungsverbünden im betreffenden Fachgebiet an (Sonderforschungsbereiche, Forschergruppen, Exzellenzcluster, Graduiertenkollegs). Eine solche aktive Beteiligung an der laufenden Entwicklung der Forschung bietet die Chance, durch eine höhere Sichtbarkeit und Akzeptanz der angebotenen Leistungen die Effektivität der Fachinformationsdienste langfristig zu steigern.“58

Dabei steht zu erwarten, dass die erhofften Effekte für die engere Bindung von wissenschaftlichen Gemeinschaften an bibliothekarische Portalangebote keineswegs nur für die Dauer der oben angesprochenen Übergangsphase, sondern auch unter den Bedingungen des Semantic Web eintreten werden. In beiden Fällen könnten Virtuelle Fachbibliotheken nämlich insbesondere denjenigen Mitgliedern ihrer Community Zugang zu mit Fachrepositorien verbundenen Forschungsinformationssystemen eröffnen, die nicht in Sozialen Wissenschaftsnetzwerken aktiv sind und deren affiliierte Institution keinen entsprechenden Service anbietet – ein Betriebsmodell, das etwa die Bibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit dem Open-Access-Publikationsdienst Research Papers in Economics (RePEc) erfolgreich anwendet.59 Mit Blick auf diejenigen Personen aber, die bereits über eigene Profile in Sozialen Wissenschaftsnetzwerken oder institutionellen Forschungsinformationssystemen verfügen, dürfte die Attraktivität eines disziplinären Alternativangebots mit dessen Grad an Interoperabilität – z. B. über persistente Personenidentifikatoren wie ORCID60 – korrelieren, erscheint doch die Neigung von Forschenden als nur schwach ausgeprägt, mehrere abgeschlossene Datensilos separat zu befüllen.

Absicht dieses Plädoyers für die Erweiterung von disziplinären Repositorien um Funktionalitäten von Forschungsinformationssystemen ist es demnach also keineswegs, den Aufbau einer zentralen, redaktionell betreuten Expertendatenbank nach dem Vorbild des Wissenschaftsportals b2i zu favorisieren.61 Vielmehr zielt der Impetus dieses Beitrags auf die strategische Weiterentwicklung nicht nur der bereits in mehreren Virtuellen Fachbibliotheken erprobten, individuell gepflegten ForscherWikis (cibera), Forschendenverzeichnisse (ViFa Ost, Clio-Online) und Nachwuchsdatenbanken (ilissAfrica)62, sondern auch jener fachlichen Aggregationsstufen institutioneller Repositorien, für die etwa das von der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften mitgetragene Netzwerk Economists Online steht.63

4 Die Open Source-Software BibApp – Zur Integration von (disziplinären) Repositorien und Forschungsinformationssystemen

Jenseits der erwähnten kommerziellen Produkte und mit Blick auf die Potenziale des Semantic Web insbesondere für die kollaborative Forschung dürfte der Betrieb einer eigenen VIVO-Instanz – wie ihn in Deutschland gegenwärtig die Technische Informationsbibliothek Hannover vorbereitet – als die visionärste Strategie zur Integration von Forschungsinformationssystemen und disziplinären Repositorien gelten. Eine unter konzeptionellem Aspekt freilich weniger ambitionierte Alternative zur Einlösung dieses Desiderats stellt die an den Universitäten von Illinois und Wisconsin entwickelte quelloffene Software BibApp dar, die bislang als Frontend für Open-Access-Publikationsserver auf der Basis von DSpace, EPrints oder Fedora verfügbar ist.64 Wie z. B. die am Institute of Science and Technology Austria betriebene BibApp-Instanz dokumentiert65, ermöglicht es diese Web-Applikation aber, mit vergleichsweise geringem Ressourcenaufwand ein aus persönlichen Profilseiten aggregiertes Nachweisportal aller Forschungsaktivitäten an einer Institution und insbesondere der dort entstandenen Publikationen zu errichten. Im Resultat steht gewissermaßen eine Hochschulbibliographie im modernen Gewand, deren Inhalte mit Suchmaschinentechnologie (Solr) erschlossen und in den Formaten HTML, XML, JSON und RDF darstellbar sind.66 Insofern erfolgt die Kontextualisierung einzelner Veröffentlichungen in der Regel auch nur innerhalb des Bezugssystems der betreffenden Wissenschaftseinrichtung. Während einzelne Publikationen von institutionellen BibApp-Instanzen demnach also mit verschiedenen Arbeitsgruppen, Professuren und Fakultäten relatiert werden, könnten disziplinäre BibApp-Installationen eher auf jene Fachgesellschaften oder Nachwuchsnetzwerke referenzieren, denen die betroffenen Forschenden angehören. Drittmittelbezogene, idealerweise CERIF-konform strukturierte Informationen über die eventuellen förder- bzw. projektspezifischen Hintergründe einer Publikation werden dagegen bislang von BibApp nicht ausgewiesen – ein Defizit, das perspektivisch aber durch die Wirkung von FundRef abgemildert werden wird, intendiert doch dieser noch junge Service, die entsprechenden Entstehungszusammenhänge vermittels der von CrossRef vergebenen persistenten Digital Object Identifier transparent zu machen.67

Ungeachtet aller Einschränkungen bezüglich der Eignung von BibApp als vollwertiges Forschungsinformationssystem überzeugt diese Software jedoch in Hinblick auf die unterstützten Strategien sowohl zur Akquise von Open-Access-Inhalten als auch zur Community-Bindung. Konkret ist damit zum einen die standardmäßige Nutzung der SHERPA/RoMEO Programmierschnittstelle angesprochen, über die Forschende bei Ergänzung ihrer Publikationsverzeichnisse unmittelbar Informationen darüber erhalten, welche Zweitveröffentlichungsrechte Ihnen von Verlagsseite für die betreffende Publikation gewährt werden – jenseits der allgemeinen Bestimmungen in § 38 Urheberrechtsgesetz sowie der Regularien der Open-Access-Komponente der DFG-geförderten National- und Allianzlizenzen.68 Zum anderen aber zielt auch die Implementierung des Simple Webservice Offering Repository Deposit (SWORD) darauf, die Bereitschaft der Forschenden zum Upload der Volltexte eigener Veröffentlichungen zu stimulieren.69 Konkret ermöglicht SWORD den komfortablen Datentransfer nicht nur zwischen institutionellen und fachlichen Repositorien, sondern auch den direkten Import von Volltexten aus genuinen Open-Access-Zeitschriften, verlagsseitigen Redaktionssystemen und darüber hinaus sogar aus konventionellen Textverarbeitungsprogrammen. Gleiches gilt zudem für die Kommunikation mit den gängigsten Literaturverwaltungssystemen, indem BibApp den bidirektionalen Austausch von bibliographischen Metadaten – darstellbar nach allen Zitierstilen des Zotero Style Repository70 – in den Standardformaten RefWorks-XML, RIS und BibTeX unterstützt.

Dessen ungeachtet kann der Hinweis auf die erwähnten Funktionalitäten allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass Akzeptanz und Erfolg von disziplinären Forschungsinformationssystemen auf Basis von Fachrepositorien – so zumindest die diesem Beitrag zugrunde liegende Überzeugung – von der Vervielfältigung von Angeboten zur Verknüpfung und Nachnutzung der darin enthaltenen Datenbestände abhängen werden. Denn bedingt durch die sich aus der Projektförmigkeit von Forschung ergebenden und durch die technischen Möglichkeiten des Social Web zusätzlich verstärkten Anreize zur wissenschaftlichen Kooperation hat der Wettbewerb um akademische Visibilität und Vernetzung innerhalb der Wissenschaftsgemeinde inzwischen eine Dynamik neuer Qualität erhalten, die Forschende vor erhebliche Herausforderungen stellt.71 Zugleich dürfte diese Entwicklung den künftigen Fachinformationsdiensten die Chance eröffnen, sich – und dies in Übereinstimmung mit den von der DFG im Dialog mit der Forschung benannten Zielen der Transformation des Sondersammelgebietssystems71 – als Agora und virtueller Treffpunkt ihrer jeweiligen Disziplin zu etablieren und auf diese Weise zum Community Building und unter Umständen sogar zur Stabilisierung emergenter Forschungsfelder beizutragen. Sollte es den Wissenschaftlichen Bibliotheken jedoch nicht gelingen, angemessen auf den wachsenden Bedarf der Forschenden an Serviceangeboten zur Verbesserung der Sichtbarkeit der von ihnen erbrachten Forschungsleistungen zu reagieren, so könnte Michael Hohlfelds zuspitzende Frage womöglich schon sehr bald beantwortet sein: „(K)eine Zukunft für ViFas im Kontext der neuen Fachinformationsdienste?“72

Footnotes

  • 1

    Torka, Marc: Die Projektförmigkeit der Forschung. In: Die Hochschule 15 (2006) S. 63–83; S. 63. 

  • 2

    Siehe dazu ausführlich Torka, Marc: Die Projektförmigkeit der Forschung. Baden-Baden 2009. 

  • 3

    Vgl. Wissenschaftsrat: Neuere Entwicklungen der Hochschulfinanzierung in Deutschland. Berlin 2011, S. 2. 

  • 4

    Siehe dazu kritisch Münch, Richard: Die akademische Elite: Zur sozialen Konstruktion wissenschaftlicher Exzellenz. Frankfurt a. M. 2007; sowie Gaehtgens, Peter: Die Exzellenzinitiative im Kontext Bund-Länder finanzierter Forschungsförderprogramme. Berlin 2012. 

  • 5

    Vgl. Deutsche Forschungsgemeinschaft: Monitoring des Förderprogramms Sonderforschungsbereiche: Bericht 2010. Bonn 2010, vor allem S. 61–66. 

  • 6

    Vgl. Wissenschaftsrat: Stellungnahme zur Denkschrift der Deutschen Forschungsgemeinschaft: Perspektiven der Forschung und ihrer Förderung XII (2007–2011). Rostock 2008, S. 29 sowie Deutsche Forschungsgemeinschaft: Förderatlas 2012 – Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland. Weinheim 2012, S. 37. 

  • 7

    So Deutsche Forschungsgemeinschaft (Anm. 6) S. 37. 

  • 8

    Vgl. Fecher, Benedikt/Friesike, Sascha: Open Science: One Term, Five Schools of Thought. Berlin 2013 und Nentwich, Michael/König, René: Cyberscience 2.0: Research in the Age of Digital Social Networks. Frankfurt a. M. 2012. 

  • 9

    Statistisches Bundesamt: Bildung und Kultur: Personal an Hochschulen 2011. Fachserie 11, Reihe 4.4, 2011. Wiesbaden 2012, Übersicht 2, S. 20. 

  • 10

    Ähnlich Lohmeier, Felix: Fachreferat 3.0 – mit Campus Communities den Forschungsdiskurs auf digitaler Augenhöhe unterstützen. Vortrag auf dem 102. Deutschen Bibliothekartag in Leipzig, 2013. http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte//2013/1408 und Heller, Lambert: Drei Thesen für die Open Access Tage 2012 und drei Wetten auf die Open Access Tage 2014. http://biblionik.de/2012/09/25. 

  • 11

    Siehe dazu etwa Josenhans, Veronika: Hochschulbibliographie interoperabel – Konzeption und Entwicklung eines Dienstes für Wissenschaft, Forschung und Hochschulverwaltung am Beispiel der Ruhr-Universität Bochum. Berlin 2011 und allgemein Voß, Jakob/Scherer, Franziska: Hochschulbibliografien an deutschen Hochschulen: Eine vergleichende Bestandsaufnahme. In: Bibliotheksdienst 43 (2009) S. 266–273. 

  • 12

    So bereits Hornbostel, Stefan: Information als Exzellenzmerkmal. In: BIBLIOTHEK – Forschung und Praxis 31 (2008) S. 32–36. 

  • 13

    Vgl. Wissenschaftsrat: Empfehlungen zur Bewertung und Steuerung von Forschungsleistung. Halle 2011 und Fondermann, Philipp/Köppen, Dominique: Zahlen, Daten, Fakten – ein Forschungsinformationssystem als Grundlage des Qualitätsmanagements für die Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). In: BIBLIOTHEK – Forschung und Praxis 37 (2013) S. 172–181. 

  • 14

    Vgl. Wissenschaftsrat: Empfehlungen zu einem Kerndatensatz Forschung. Berlin 2013. 

  • 15

    http://www.nsf.gov/pubs/policydocs/pappguide/nsf13001/gpg_sigchanges.jsp. 

  • 16

    Vgl. Bittner, Sven/Hornbostel, Stefan/Scholze, Frank (Hg.): Forschungsinformation in Deutschland: Anforderungen, Stand und Nutzen existierender Forschungsinformationssysteme. Berlin 2012. 

  • 17

    http://academia.edu. 

  • 18

    http://www.mendeley.com. 

  • 19

    http://www.researchgate.net. 

  • 20

    http://www.avedas.com/de/converis.html. 

  • 21

    http://www.symplectic.co.uk/Research-Information-Management-System.html. 

  • 22

    http://www.atira.dk/en/pure. 

  • 23

    http://www.cineca.it/it/content/surplus. 

  • 24

    http://www.hisinone.de. 

  • 25

    http://www.datenlotsen.de/index.php/de/produkte. 

  • 26

    http://www.qleo.de/index.html. 

  • 27

    http://pub.uni-bielefeld.de. 

  • 28

    https://scikon.uni-konstanz.de/home. 

  • 29

    http://epub.uni-regensburg.de/20002. 

  • 30

    http://www.rlp-forschung.de. 

  • 31

    http://www.narcis.nl. 

  • 32

    http://www.cristin.no. 

  • 33

    http://lattes.cnpq.br. 

  • 34

    http://gepris.dfg.de. 

  • 35

    http://portal.meril.eu. 

  • 36

    http://www.sakaiproject.org/welcome-sakai-oae. 

  • 37

    http://vivoweb.org. 

  • 38

    Siehe Börner, Katy u. a. (Hg.): VIVO: A Semantic Approach to Scholarly Networking and Discovery. San Rafael 2012; sowie Corson-Rikert, Jonathan/Krafft, Dean B./Lowe, Brian J.: VIVO: A Semantic Network of Researchers and Research Information as Linked Open Data. In: Bittner/Hornbostel/Scholze (Anm. 16) S. 139–154. 

  • 39

    http://www.agrivivo.net. 

  • 40

    http://lodum.de. 

  • 41

    https://www.openaire.eu. 

  • 42

    http://ec.europa.eu/research/science-society/index.cfm?fuseaction=public.topic&id=1300. 

  • 43

    Siehe dazu Scholze, Frank/Summann, Friedrich: Forschungsinformationen und Open Access Repository-Systeme. In: Wissenschaftsmanagement 15 (2009) S. 41–42 und Asserson, Anne/Jeffery, Keith: CRIS and Institutional Repositories. In: Data Science Journal 9 (2010) S. 14–23. 

  • 44

    Vgl. Scholze, Frank/Maier, Jan: Establishing a Research Information System as Part of an Integrated Approach to Information Management: Best Practice at the Karlsruhe Institute of Technology (KIT). In: LIBER Quarterly 21 (2012) S. 201–212. 

  • 45

    So Confederation of Open Access Repositories: Incentives, Integration, and Mediation: Sustainable Practices for Populating Repositories. Göttingen 2013, S. 13–15. 

  • 46

    Siehe Wissenschaftsrat: Empfehlungen zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Informationsinfrastrukturen in Deutschland bis 2020. Berlin 2012 und dazu Deutsche Forschungsgemeinschaft: Stellungnahme zu den Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur „Weiterentwicklung der Informationsinfrastrukturen in Deutschland bis 2020“. Bonn 2012. 

  • 47

    Fournier, Johannes: Zugang, Nachnutzung und Reproduzierbarkeit. Anmerkungen zur künftigen Ausrichtung einer wissenschaftsadäquaten Informationsinfrastruktur. In: BIBLIOTHEK – Forschung und Praxis 36 (2012) S. 180–188; hier S. 184. 

  • 48

    Vgl. stellvertretend http://www.hefce.ac.uk/whatwedo/rsrch/rinfrastruct/openaccess. 

  • 49

    Siehe Jörg, Brigitte: Übersicht Systeme in Europa. In: Bittner/Hornbostel/Scholze (Anm. 16) S. 103–114. 

  • 50

    http://www.knowledge-exchange.info/Default.aspx?ID=340. 

  • 51

    http://www.eurocris.org/Documents/RomeDeclaration.pdf. 

  • 52

    Ähnlich auch Tochtermann, Klaus: Ein Netzwerk aus Forschenden, Leserschaft und Computern. In: Wissenschaftsmanagement 2 (2013) S. 20–23. 

  • 53

    So Björk, Bo-Christer: Open Access Subject Repositories – an Overview. In: Journal of the American Society for Information Science and Technology 64 (2013), doi:10.1002/asi.23021. 

  • 54

    Zur Akzeptanz von Virtuellen Fachbibliotheken siehe Astor, Michael u. a.: Evaluierung des DFG-geförderten Systems der Sondersammelgebiete. Bonn 2011, vor allem S. 107–121. 

  • 55

    Ähnlich auch Depping, Ralf: „Zukunft und (Neu)Definition der Virtuellen Fachbibliotheken: Fachspezifischer One-Stop-Shop oder ...?“ – DFG-Workshop am 26. und 27. November 2012 in der TIB Hannover. In: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie 60 (2013) S. 82–85; hier S. 84. 

  • 56

    Vgl. Kümmel, Christoph: Nach den Sondersammelgebieten: Fachinformationen als forschungsnaher Service. In: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie 60 (2013) S. 5–15 sowie Deutsche Forschungsgemeinschaft: Die digitale Transformation weiter gestalten – Der Beitrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft zu einer innovativen Informationsinfrastruktur für die Forschung. Bonn 2012. 

  • 57

    DFG-Vordruck 50.06–6/12: Merkblatt Sonderforschungsbereiche, S. 8–10. 

  • 58

    DFG-Vordruck 12.102–03/13: Fachinformationsdienste für die Wissenschaft – Richtlinien, S. 9. 

  • 59

    http://mpra.ub.uni-muenchen.de. 

  • 60

    http://orcid.org. 

  • 61

    http://www.b2i.de/nc/experten. 

  • 62

    Siehe Trapp, Markus: cibera-ForscherWiki: Forscherdatenbank als ViFa-Modul. http://blogs.sub.uni-hamburg.de/webis/2012/02/08 und Ders.: cibera ForscherWiki: Deutschsprachige Forschung zu Lateinamerika, Spanien und Portugal. http://blog.cibera.de/2009/07/13. 

  • 63

    http://www.economistsonline.org. 

  • 64

    http://bibapp.org. Weiterführend vgl. Horstmann, Wolfram/Jahn, Najko: Persönliche Publikationslisten als hochschulweiter Dienst – Eine Bestandsaufnahme. In: BIBLIOTHEK – Forschung und Praxis 34 (2010) S. 185–193 sowie Fenner, Martin: BibApp: Mashups for Universities. http://blogs.plos.org/mfenner/2010/05/03. 

  • 65

    http://publist.ist.ac.at. 

  • 66

    Vgl. Danowski, Patrick: BibApp: Open Source Publication Database. http://de.slideshare.net/Patrick-D/bibapp-lightening-talk-elag. 

  • 67

    http://www.crossref.org/fundref. 

  • 68

    Vgl. Hillenkötter, Kristine: Die Open-Access-Komponente in den DFG-geförderten Allianz-Lizenzen. In: BIBLIOTHEK – Forschung und Praxis 36 (2012) S. 300–304. 

  • 69

    Siehe dazu Lewis, Stuart/De Castro, Pablo/Jones, Richard: SWORD: Facilitating Deposit Scenarios. In: D-Lib Magazine 18 (2012) doi:10.1045/january2012-lewis. 

  • 70

    http://www.zotero.org/styles. 

  • 71

    So auch Titus Schleyer u.a.: Conceptualizing and Advancing Research Networking Systems. In: ACM Transactions on Computer-Human Interaction 19 (2012), doi:10.1145/2147783.2147785. 

  • 71

    Siehe Deutsche Forschungsgemeinschaft: Empfehlungen der Expertenkommission SSG-Evaluation auf Grundlage der Ergebnisse der Evaluierungsuntersuchung der Prognos AG. Frankfurt a. M. 2011. 

  • 72

    Vgl. Hohlfeld, Michael: Erste (persönliche) Nachlese zum ViFa-Workshop Ende November 2012. http://blogs.sub.uni-hamburg.de/webis/2012/12/13. 

About the article

Published Online: 2014-03-21

Published in Print: 2014-04-30


Citation Information: Bibliothek Forschung und Praxis, Volume 38, Issue 1, Pages 39–46, ISSN (Online) 1865-7648, ISSN (Print) 0341-4183, DOI: https://doi.org/10.1515/bfp-2014-0003.

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© 2014 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston. This work is licensed under the Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 3.0 License. BY-NC-ND 3.0

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