Das vorliegende Themenheft beschäftigt sich mit bibliothekarischen Fachportalen insbesondere in der Ausprägung als „Virtuelle Fachbibliotheken“ (ViFa). Die hier vereinigten Beiträge ziehen – zumeist am konkreten Beispiel einer ViFa – eine kritische Bilanz des bisher Erreichten und zeigen interessante Perspektiven für die Zukunft auf. Der Zeitpunkt für eine solche kritische Bilanz ist günstig: Die „Geburtsstunde“ der ViFa liegt inzwischen 15 Jahre zurück, und das Jahr 2013 stellt aus förderpolitischer Sicht eine wichtige Zäsur dar. In Ergänzung zu den zahlreichen inhaltlichen Aspekten der in diesem Heft gesammelten Beiträge sollen in diesem Editorial insbesondere Überlegungen zur Förderpolitik im Vordergrund stehen.
Die Initialzündung für die Einrichtung solcher ViFa stellte 1998 das DFG-Memorandum „Weiterentwicklung der überregionalen Literaturversorgung“1 dar. Dieses Memorandum formulierte „Erweiterte Anforderungen an das System der überregionalen Literaturversorgung“2 zur Integration moderner und neuartiger Informations- und Medientechnik. In den ViFa sollten die Sondersammelgebiete (SSG) eigene und fremde fachliche Informationsressourcen zu einem integrierten fachlichen Informationsangebot bündeln. Gefordert wurde der Einbezug elektronischer Medien in einen erweiterten Sammel- und Beschaffungsauftrag durch „Bereitstellung anforderungsgerechter Zugänge zur Beschaffung und Vermittlung elektronischer Publikationen“ sowie „Bereitstellung konkret notwendiger Zugriffsmöglichkeiten zur Vermittlung elektronischer Dokumente, die auf externen Informationsservern vorgehalten werden.“3 Auch der Name Virtuelle Fachbibliothek wird in diesem Kontext eingeführt.
Die SSG-Richtlinien der DFG erläutern, warum die Virtuellen Fachbibliotheken trotz der massiven Dominanz der Internet-Suchmaschinen einen Mehrwert bieten:
Gegenüber den allgemeinen Internet-Suchmaschinen entwickeln die Virtuellen Fachbibliotheken Alleinstellungsmerkmale durch
– die Integration digitaler und konventioneller Informationsressourcen,
– die qualitative Erschließung und Auswahl von Internetressourcen entsprechend den bibliothekarischen Anforderungen an Qualität, Stabilität, Authentizität und langfristiger Verfügbarkeit der Information,
– die umfassende Einbeziehung des „hidden webs“ in das Informationsangebot,
– die nahtlose Verbindung von Nachweis und Zugang zur Information über die verschiedenen entgeltfreien – oder entgeltpflichtigen Zugriffskanäle.4
Aktuell sind mehr als 40 ViFa in Betrieb, viele ViFa decken jeweils das Fächerspektrum mehrerer SSG ab. Die Landschaft dieser Portale ist sehr heterogen, doch neben den unterschiedlichen Angeboten haben alle ViFa einen gemeinsamen Kanon an grundlegenden Funktionalitäten:
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einen integrierten Nachweis der Informationsressourcen über Metasuch- oder Suchmaschinentechnologie,
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einen Fachinformationsführer der Internetquellen,
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eine Verfügbarkeitsrecherche für die Quellen, die nicht als freie Internetquelle per Link frei verfügbar sind, mit der für die nachgewiesenen Informationsressourcen in Abhängigkeit vom Standort des jeweiligen Nutzers mögliche Zugangswege aufgezeigt werden.
ViFa wurden von der DFG grundsätzlich nur in Form einer Anschubfinanzierung bzw. projektartigen Weiterentwicklung gefördert. Darüber hinaus bestand die Erwartung, dass ViFa nach dem Auslaufen der Förderphase dieser Projekte ausschließlich aus Eigenmitteln der SSG-Bibliotheken weiter geführt werden müssen. Diese Regelung hat in den letzten Jahren an vielen Standorten dazu geführt, dass die ViFa mit minimalem Pflegeaufwand auf einem einmal erreichten Status quo gehalten, aber nicht oder kaum erweitert oder an neue technische Anforderungen angepasst wurden.
Mit dem bereits erwähnten DFG-Memorandum im Jahr 1998 war es den SSG möglich, Anträge zum Aufbau von ViFa zu stellen. Die DFG hatte dafür eine Förderlinie eingerichtet, aber darauf verzichtet, ViFa-Anträge in Form von speziellen Ausschreibungen einzufordern. Diese formale Entscheidung hatte durchaus eine gewisse Tragweite, da es zwischen Antragsverfahren für Anträge im Rahmen einer Ausschreibung und für sonstige Anträge durchaus nicht unerhebliche Unterschiede gibt: Ein Antrag, der außerhalb eines Ausschreibungsverfahrens in der DFG eingereicht wird, wird einem individuellen Bearbeitungsverfahren unterzogen, das nur formal standardisiert ist. Individuell ist jedoch der Begutachtungs- und Entscheidungsprozess, der Antrag steht für sich, die Beurteilungskriterien können je nach den jeweils beteiligten Personen durchaus abweichen. Im Gegensatz dazu besteht bei einem Begutachtungsverfahren im Kontext einer Ausschreibung eine deutlich größere Chance der Steuerung und Vereinheitlichung.5 In der Ausschreibung wird konkreter festgelegt, welche Erwartungen mit der Ausschreibung verbunden sind und was konkret im Rahmen der Ausschreibung gefördert werden soll – damit sind auch die Rahmen, in denen sich die individuellen Gutachter bewegen, näher bestimmt. Die eingehenden Anträge werden von einer Gruppe gemeinsam vergleichend nach gemeinsamen Kriterien gewichtet.
Da sich also ViFa-Anträge außerhalb von konkreten Ausschreibungen bewegt haben, gab es hier für die beteiligten SSG einen sehr hohen Entscheidungsspielraum. Dies betrifft zum einen den fachlichen Zuschnitt der jeweiligen ViFa. Die SSG-Struktur ist teilweise sehr kleinteilig, in einigen Fällen sind SSG geschaffen worden, die inhaltlich sehr enge Verbindungen haben. Im Kontext einer überregionalen „konventionellen“ Literaturversorgung ist dies relativ unproblematisch, da die Instrumente der Fernleihe in jedem Falle dafür Sorge tragen, dass die Spezialliteratur den Weg zum Kunden findet. Im Bereich der Fachportale ist jedoch davon auszugehen, dass die Kunden an einer Stelle ein umfassendes Angebot vorfinden wollen – hier ist der parallele Aufbau von ViFa mit sehr verwandtem inhaltlichem Profil eher hinderlich. (Einer der Aufsätze dieses Heftes beschäftigt sich ja auch mit der Fusion zweier ehemals selbständiger ViFa.)
Der hohe Entscheidungsspielraum bestand ebenfalls in Bezug auf die inhaltliche Ausgestaltung des Angebotes einer ViFa. In dieser Hinsicht macht eine fachspezifische Ausrichtung ja durchaus viel Sinn, da sich sowohl die Anforderungen der jeweiligen Kundenkreise als auch die existierenden „Konkurrenzangebote“ fachspezifisch unterscheiden können. Und schließlich bestand aber auch viel Entscheidungsspielraum hinsichtlich der technisch-organisatorischen Realisierung der jeweiligen ViFa. Die Frage, ob bestimmte Module und Angebote selbst entwickelt werden oder existierende Tools (wie z. B. die gemeinsame Infrastruktur zur Erschließung von Internetquellen Academic Linkshare6) nachgenutzt wurden, konnte jede ViFa letztlich für sich entscheiden. Im gesamten Kanon der entwickelten ViFa sind somit auch häufiger technische Doppelentwicklungen vorgekommen, die mit Hilfe einer stärkeren Koordinierung und Steuerung vermeidbar gewesen wären. Auch in konzeptionell-organisatorischer Hinsicht waren viele ViFa auf sich allein gestellt; viele Fragestellungen und Probleme, die sich für alle ViFa gleichermaßen oder doch ähnlich stellten, wurden individuell vor Ort gelöst, wobei sich die mit dieser Aufgabenstellung betrauten Kolleginnen und Kollegen vielfach erst in die für sie unvertraute Materie einarbeiten mussten.
Im Ergebnis stellt sich die ViFa-Landschaft recht heterogen dar. Dies ist einerseits durchaus zu begrüßen, hat die DFG-Förderpolitik doch die Möglichkeit geboten, ein Angebot individuell mit Blick auf die jeweiligen fachlichen Bedürfnisse und sonstigen fachlichen Gegebenheiten zu gestalten. Andererseits ist aber auch unstrittig, dass diese Vorgehensweise mit Blick auf den damit verbundene Ressourceneinsatz keine optimalen Resultate erzielt hat und mit den gleichen Ressourcen in einer koordinierten und normierten Vorgehensweise bessere Ergebnisse zu erzielen gewesen wären.
Das gemeinsam von der DFG und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Projekt vascoda,7 das u. a. auch in dieser Hinsicht Abhilfe schaffen sollte, hatte leider nur eine Lebensdauer von 10 Jahren (2002 bis 2011). vascoda wollte ein Angebot schaffen, wie es heute von den kommerziellen Discovery Services sehr erfolgreich vermarktet wird. Ohne an dieser Stelle die Geschichte von vascoda umfassend aufarbeiten zu wollen, gibt es doch einige Gründe dafür, warum die aktuellen kommerziellen Angebote in dieser Hinsicht erfolgreicher sind, als dies vascoda zuvor gewesen ist:
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vascoda war ein Projekt, das im Vergleich zu vielen anderen Projekten durchaus mit großem Ressourceneinsatz über einen langen Zeitraum gefördert wurde. In Relation zu dem sehr ehrgeizigen und visionären Ziel und auch im Vergleich zu dem Ressourcenaufwand, der nunmehr von kommerziellen Anbietern zum Aufbau von Discovery Services betrieben wird, waren die zur Verfügung stehenden Mittel dennoch weder ausreichend noch langfristig genug angelegt.
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vascoda ist es – im Gegensatz zu den kommerziellen Discovery Services – nicht im nennenswerten Umfang gelungen, von Anbietern kostenpflichtiger Ressourcen den Content zum Zwecke der Indexierung zu erhalten.
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Die Mitglieder von vascoda e.V. waren in erster Linie Anbieter von ViFa oder vergleichbaren Fachportalen. Aus nachvollziehbaren Motiven lag diesen Mitgliedern Erfolg und Wohlergehen des eigenen Portals mehr am Herzen als vascoda. vascoda sollte in erster Linie dazu dienen, dem eigenen Fachportal neue Kunden zuzuführen, die – in Unkenntnis der fachspezifischen Angebote – das interdisziplinäre Portal für den Einstieg nutzen, um dann aber dauerhaft beim passenden Fachportal zu landen. D. h. selbst die Mitglieder von vascoda hatten nur bedingt ein Interesse daran, die Kunden dauerhaft an vascoda zu binden.
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Die Discovery Services sind ein Angebot, das von den Bibliotheken extern eingekauft wird, um dann in die eigene Webpräsenz integriert zu werden und gegenüber den Bibliothekskunden als Teil des eigenen Angebots-Portfolios präsentiert zu werden. vascoda hat dagegen stark auf den Aufbau eines eigenen Portals gesetzt, zu dem die Bibliotheken dann verlinken konnten. Es hat lediglich ein Pilotprojekt mit der USB Köln gegeben, bei dem der Content von vascoda in das Suchangebot der USB integriert wurde – in allen anderen Fällen empfanden die Bibliotheken vascoda oftmals eher als Konkurrenz zu den eigenen Angeboten, so dass auf eine allzu prominente Verlinkung verzichtet wurde.
Andererseits wäre es nicht gerechtfertigt, von einem kompletten Scheitern des Projektes vascoda zu sprechen. Gerade der Bereich der Koordination und des Wissenstransfers zwischen den ViFa war ein Arbeitsfeld, von dem die einzelnen ViFa viel mehr profitiert haben und in dem vascoda auch nach dem Abschalten des zentralen Portals noch Wirkung entfaltet hat. Neben der allgemeinen Möglichkeit, sich über die Gremien von vascoda miteinander fachlich auszutauschen8, sind dabei insbesondere die folgenden Aspekte erwähnenswert:
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die Festlegung von Standards insbesondere im Bereich der Metadaten-Schemata
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die Qualitätskontrolle und Evaluierung der ViFa
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die Entwicklung eines „Musterportals“ (die Ergebnisse dieses Teilprojektes lagen allerdings leider erst 2008 und somit zu einem Zeitpunkt vor, zu dem die meisten ViFa bereits online waren)
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die verteilte Authentifizierung, Autorisierung und Rechteverwaltung für den vereinfachten Zugriff auf lizenzpflichtige elektronische Ressourcen. (Obwohl diese Anwendung wohl in technischer Hinsicht weitgehend praxistauglich wäre, hat sie bisher noch kein breiter Anwendungskreis implementiert.)
Parallel zum Aufbau der ViFa hat es ab 1999 eine weitere Förderlinie gegeben, die vom Bundesministerium für Forschung und Technologie sowie dem Bundesministerium für Gesundheit ins Leben gerufen wurde und ebenfalls den Aufbau fachlicher Portale zum Ziel hat. Die sogenannten Informationsverbünde sollten die spezifischen Ressourcen und Kompetenzen der Fachinformationszentren und der Sondersammelgebiete zu einem gemeinsamen Angebote verschmelzen. Die bibliographischen Daten aus den Fachinformationszentren sollten mit einem kostenpflichtigen Zugriff auf die Volltexte verknüpft werden, der von den SSG-Bibliotheken – in der Regel als Pay-per-Use-Angebot – mit den Providern verhandelt wurde. Das Nebeneinander von Informationsverbünden und ViFa war als temporäres Phänomen lediglich dem Umstand unterschiedlicher fördernder Einrichtungen zuzuschreiben, letztlich sind die Angebote inzwischen in der einen oder anderen Form miteinander verschmolzen. Aus diesem Grunde soll dieser Förderlinie an dieser Stelle keine weitere Aufmerksamkeit gewidmet werden.
15 Jahre nach dem oben erwähnten DFG-Memorandum stehen die SSG vor einer grundlegenden Reform. Aus den SSG werden in den Jahren 2014 bis 2016 stufenweise „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ (FID). Die im März 2013 erschienenen Richtlinien zur neuen Förderlinie sind in Bezug auf die ViFa eher ambivalent:
Für die Entwicklung von Informationsdienstleistungen bedeutet dies, dass der umfängliche Aufbau eigener Angebote nur dann sinnvoll ist, wenn die Fachcommunity nicht bereits qualitativ vergleichbare Dienstleistungen von anderer Seite intensiv in Anspruch nimmt. So stehen die Bibliotheken beispielsweise nicht in der Pflicht, eigenständige Informationsportale zu entwickeln und zu pflegen, wenn eine Informationsversorgung über andere Hilfsmittel und Dienste den Nutzungsgewohnheiten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eher entspricht. Fehlen dagegen insbesondere umfassende Nachweisinstrumente zu den Veröffentlichungen eines Faches, sollte sich ein Fachinformationsdienst auf diesem Gebiet durch ein eigenes Angebot mit qualitativ hochwertigen Erschließungsdaten profilieren.9
ViFa sind also einerseits zukünftig keine Pflichtleistung der FID mehr, dies kann schon als eine Schwächung der ViFa verstanden werden. Andererseits ist es aber möglich, im Rahmen der regulären FID-Anträge Mittel für den laufenden Betrieb der ViFa zu beantragen. Die Notwendigkeit bzw. Möglichkeit, die ViFa über separate Projektanträge zu finanzieren, entfällt. Dies wiederum verbessert die Chancen der ViFa, nach Auslaufen einer Startfinanzierung die notwendigen Ressourcen zu haben, um das Angebot dauerhaft up-to-date zu halten.
Die neuen FID-Richtlinien haben die existierenden Spielräume für die ViFa also eher noch erweitert. Es ist also fest damit zu rechnen, dass die derzeitige Heterogenität auch weiterhin die ViFa-Landschaft prägen wird. Die Frage, ob eine solche Heterogenität angesichts heterogener Nutzerbedürfnisse wünschenswert ist, oder aber nicht vielleicht doch die ViFa von einem festen gemeinsamen Kernangebot profitieren würden, wird durchaus kontrovers diskutiert.
Die aktuellen FID-Richtlinien sind sicherlich ein Indiz für eine gewisse Ernüchterung, da die existierenden ViFa vielfach die hohen Anforderungen, die an sie gestellt wurden, nur bedingt erfüllen konnten. Bereits im Jahr 2007 veröffentlichten Heinhold, Spiller & Partner die „ViFa-SYS“-Studie10, in der eine kritische Bilanz der ViFa gezogen wurde. Die Evaluation der existierenden ViFa kam dabei jedoch zu einem eher ernüchternden Resultat: „Der Vergleich mit den DFG-Anforderungen zeigt, dass die Zielsetzungen, über alle Fachportale betrachtet, noch nicht wünschenswert umgesetzt worden sind. Die Vielfalt der Fachportallandschaft gibt den Nutzern insgesamt keine Sicherheit über die Qualität.“11 Ähnlich kritisch äußert sich auch im Jahr 2010 die Expertenkommission zur Evaluierung des SSG-Systems:
Dennoch ist festzuhalten, dass es gegenwärtig nicht möglich ist, digitale Ressourcen [...] zufriedenstellend in das SSG-System einzubinden und überregional zur Verfügung zu stellen [...]. Die an Printmedien entwickelten Grundsätze der SSG-Förderung stoßen an deutliche Grenzen, wenn es darum geht, digitale Medien in das System zu integrieren. [...]. Insbesondere die Grundsätze der Vollständigkeit und der überregionalen Verfügbarkeit aber auch die teilweise kleingliedrige Fachstruktur der einzelnen Sondersammelgebiete erweisen sich als problematisch, bezieht man sie auf digitale Medien.12
Vor diesem Hintergrund ist eine Diskussion um die Zukunft der ViFa in Gang gekommen, so z. B. in einem entsprechenden DFG-Workshop13. Das nunmehr vorliegende Themenheft knüpft an diese Diskussion an, der Artikel von Jürgen Christof und Jens Wonke-Stehle bietet dazu einen guten Einstieg, die anderen Beiträge dieses Themenheftes vertiefen einzelne Aspekte oder stellen Neuentwicklungen und Zukunftsperspektiven einzelner ViFa dar.

Footnotes
1
Deutsche Forschungsgemeinschaft: Weiterentwicklung der überregionalen Literaturversorgung. Memorandum, in: ZFBB 45 (1998), S. 135–161. Vgl. auch http://www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/reden_stellungnahmen/download/memo.pdf.
2
DFG (Anm. 1), S. 146.
3
DFG (Anm. 1), S. 148.
4
Deutsche Forschungsgemeinschaft: Richtlinien zur überregionalen Literaturversorgung der Sondersammelgebiete und Virtuellen Fachbibliotheken. Bonn: 2006, S. 7. http://www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/reden_stellungnahmen/download/memo.pdf.
5
So ist z. B. im Kontext der neuen Fachinformationsdienste eine Ausschreibung „Aufbau von Kompetenzzentren für die Lizenzierung elektronischer Ressourcen“ erfolgt, vgl. http://www.dfg.de/download/pdf/foerderung/programme/lis/ausschreibung_kompetenzzentren_lizenzierung.pdf.
6
Vgl. http://www.academic-linkshare.de/.
7
Vgl. z. B. Hohlfeld, Michael: Das Ende bibliothekarischer Reiseträume: Die Auflösung des vascoda e.V. In: B.I.T.online 15 (2012), Nr. 1, S. 30–31.
8
Den fachlichen Austausch für die ViFa organisiert inzwischen die AG der SSG-Bibliotheken in der Sektion IV des Deutschen Bibliotheksverbands.
9
Deutsche Forschungsgemeinschaft: Fachinformationsdienste für die Wissenschaft. Richtlinien. DFG-Vordruck 12.102–3/13 http://www.dfg.de/formulare/12_102/12_102_de.pdf, S. 7–8.
10
Virtuelle Fachbibliotheken im System der überregionalen Literatur- und Informationsversorgung: Studie zu Angebot und Nutzen der Virtuellen Fachbibliotheken. Hamburg: Heinold, Spiller & Partner 2007. http://www.zbw.eu/ueber_uns/projekte/vifasys/gutachten_vifasys_2007_3_5.pdf.
11
Virtuelle Fachbibliotheken (Anm. 19), S. 9.
12
Deutsche Forschungsgemeinschaft: Evaluierung des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Systems der Sondersammelgebiete. Eckpunkte der Evaluierung. Hervorgegangen aus der Sitzung der Expertenkommission SSG-Evaluation am 10. März 2010 in der Deutschen Nationalbibliotheken in Frankfurt Bonn 1.Juni 2010, S.7.
13
Vgl. Depping, Ralf: Zukunft und (Neu)Definition der virtuellen Fachbibliotheken: Fachspezifischer One-Stop-Shop oder ....? DFG Workshop am 26. und 27. November 2012 in der TIB Hannover In: ZfBB 2 (2013), S. 82–85.
About the article
Published Online: 2014-03-21
Published in Print: 2014-04-30
Citation Information: Bibliothek Forschung und Praxis, Volume 38, Issue 1, Pages 9–13, ISSN (Online) 1865-7648, ISSN (Print) 0341-4183, DOI: https://doi.org/10.1515/bfp-2014-0010.
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