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Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur

Ed. by Haustein, Jens / Köbele, Susanne / Nübling, Damaris / Szczepaniak, Renata


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1865-9373
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Volume 127, Issue 3

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›Erec‹ und ›Iwein‹ in Bild und Schrift. Entwurf einer medienanthropologischen Überlieferungs- und Textgeschichte ausgehend von den frühesten Zeugnissen der Artusepen Hartmanns von Aue

Stephan Müller
Published Online: 2008-01-15 | DOI: https://doi.org/10.1515/BGSL.2005.414

Es ist ein bekannter Sachverhalt, dass die Stoffe der germanischen Heldensage zuerst in Form von Bildern und danach erst in Schriftform überliefert sind. Ich erinnere hier nur an die prominentesten Beispiele: Als die frühesten Zeugnisse der Wielandsage begegnen uns um 700 die Bilder auf ›Franks Casket‹ und später im 8. Jahrhundert auf den Gedenksteinen von ›Klingt Hunninge I‹ und ›Ardre VIII‹. Auch die Nibelungensage ist neben den letztgenannten Gedenksteinen in den Felsritzungen von Ramsund und Goek, beide aus dem 11. Jahrhundert, zuerst bildförmig überliefert. Diese Bildzeugnisse stellen dabei keine punktuellen Hinweise auf einzelne Figuren oder Szenen dar, sondern verweisen auf eine mündliche Erzähltradition, die selbst erst sehr spät Eingang in Codices finden wird.

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Published Online: 2008-01-15

Published in Print: 2006-03-14


Citation Information: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur, Volume 127, Issue 3, Pages 414–435, ISSN (Print) 0005-8076, DOI: https://doi.org/10.1515/BGSL.2005.414.

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