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Information - Wissenschaft & Praxis

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1619-4292
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Performance und Inszenierungen als „Objekte“ in Portalen

Ein Beispiel für Best Practice im Bereich Theaterdokumentation

Performances and stagings as “objects“ in portals

Représentations et mises en scène comme objets dans des portails

Margret Schild
  • Corresponding author
  • Stadtverwaltung Düsseldorf, Theatermuseum / Bibliothek, Jägerhofstraße 1, 40479 DüsseldorfGermany
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Published Online: 2017-05-06 | DOI: https://doi.org/10.1515/iwp-2017-0032

Zusammenfassung

Das Theatermuseum Düsseldorf sammelt, erschließt und präsentiert deutsche Theatergeschichte am Beispiel der Stadt Düsseldorf und der Region (NRW). Die Dokumentation dieses immateriellen Kulturgutes erfolgt gemeinsam mit den anderen Düsseldorfer Kulturinstituten im Verbund d:kult (Digitales Kunst- und Kulturarchiv Düsseldorf). Inszenierungen stehen im Mittelpunkt der Erschließung in Verbindung mit damit verknüpften vielfältigen physischen Objekten. Die Inszenierungen werden in der Datenbank als virtuelle Objekte erfasst und so an die lokalen, nationalen und internationalen Portale (d:kult online, Deutsche Digitale Bibliothek, Europeana) weiter gegeben. Bei der Weitergabe an Portale werden die vielfältigen Beziehungen auf zwei Varianten reduziert (verbundene und assoziierte Objekte). Fachspezifische Aspekte lassen sich im Exportformat LIDO noch nicht ausreichend spiegeln, obwohl es sich um ein ereignisorientiertes Format handelt. Hilfreich wäre hier eine verstärkte und normierte Präsentation von Beständen anderer theaterbezogener Sammlungen.

Abstract

The Theatermuseum Düsseldorf collects, catalogues and presents German theatre history by the example of the City of Düsseldorf and the region (North-Rhine Westphalia). The documentation of this intangible cultural heritage is realised together with other cultural institutions at Düsseldorf within d:kult (Digital Archive of Art and Culture of Düsseldorf). The productions are in the focus of the approach to document theatre history, linked with lots of different kinds of physical objects. The productions are defined as virtual objects and forwarded as such to the local, national, and international portals (d:kult online, German Digital Library, Europeana). For the data export the complex structures between the objects are reduced to two kinds of relations, i.e. linked and associated objects. The subject specific needs are not implemented completely in LIDO, the export format for collection management within museums – even it is event oriented. In this context an enforced and standardized presentation of other theatrical collections in the portals would be helpful and support a more adequate presentation.

Résumé

Le musée du théâtre (Theatermuseum) de Düsseldorf collecte, numérise et présente l’histoire du théâtre en Allemagne à l’exemple de la ville de Düsseldorf et de la région (Rhénanie-du-Nord-Westphalie). La documentation de ce patrimoine culturel et immatériel est réalisée conjointement avec d'autres institutions culturelles de Düsseldorf au sein de l’association d:kult (Archive Numérique de l’Art et de la Culture de Düsseldorf). Les productions se trouvent au centre de cette manière de documenter l’histoire du théâtre, liées à plusieurs types d'objets physiques. Les productions sont définies comme des objets virtuels et exportées dans les portails au niveau local, national et international (d:kult online, Deutsche Digitale Bibliothek, Europeana). Pour cette raison, les structures complexes entre les objets sont réduites à deux relations, les objets liés et associés. Les besoins spécifiques du point de vue du sujet (théâtre) ne sont pas mis en œuvres complètement dans LIDO, le format pour l’export des données des musées, bien qu’il s’agisse d’un format conçu pour les événements. Une plus grande normalisation pour la numérisation des collections serait d'un grand secours pour d'autres collections théâtrales présentées sur les portails.

Deskriptoren: Theater; Vorgangsdokumentation; Objektdokumentation; Datenmodell; Datenaustausch; Portal; Theatermuseum Düsseldorf; LIDO

Descriptors: Theatre; Documentation of events; Object documentation; Data model; Data exchange; Portal; Theatermuseum Düsseldorf; LIDO

Descripteurs: Théâtre; Documentation d’événements; Documentation des objets; Modèle des données; Echange des données; Portail; Theatermuseum Düsseldorf; LIDO

Eine Übereinkunft in Hinblick auf immaterielles Kulturerbe wurde seitens der UNESCO im Oktober 2003 verabschiedet und trat 2006 in Kraft, nachdem diese von 30 Staaten ratifiziert wurde. Zum immateriellen Kulturerbe zählen laut dem Übereinkommen „Bräuche, Darstellungen, Ausdrucksformen, Wissen und Fertigkeiten – sowie die dazu gehörigen Instrumente, Objekte, Artefakte und kulturellen Räume – (...), die Gemeinschaften, Gruppen und gegebenenfalls Einzelpersonen als Bestandteil ihres Kulturerbes ansehen“.1 Das Bundeskabinett hat im Dezember 2012 den Beitritt beschlossen, im Juli 2013 wurde er rechtswirksam. Den Informationen der Deutschen UNESCO ist zu entnehmen, dass es neben regionalen Listen (u. a. in Nordrhein-Westfalen) eine bundesweite Liste mit insgesamt 68 Kulturformen gibt. Dabei handelt es sich um eine Bestandsaufnahme von kulturellen Traditionen, die laufend ergänzt werden soll – sie stehen exemplarisch für die Kreativität und den Erfindergeist. Lässt man sich die Kulturformen unter dem Schlagwort Darstellende Künste anzeigen, so finden sich der Moderne Tanz – Stilformen und Vermittlungsformen der Rhythmus- und Ausdruckstanzbewegung sowie die Deutsche Theater- und Orchesterlandschaft (beide bereits seit 2014) darunter.2

Anfänge der Theaterdokumentation

Die Theaterschaffenden selbst beschäftigen sich schon wesentlich länger mit der Frage der Dokumentation und Überlieferung ihrer Geschichte sowie der Frage, wie sie dabei die jeweils neuesten Medien einsetzen können. Neben der Überlieferung für die Nachwelt wird darüber nachgedacht, diese Zeugnisse für die Ausbildung in Wissenschaft und Praxis einzusetzen, um damit auch deren Qualität zu sichern und Traditionen zu überliefern.3 Das Deutsche Theatermuseum wurde bereits 1910 in München im Haus der königlich bayerischen Hofschauspielerin Clara Ziegler gegründet.4 Auch in Berlin wurde ein Theatermuseum eingerichtet, das zwischen 1929 und 1944 Sammlungen und Bestände zur Berliner Theatergeschichte beherbergte. Es umfasste unter anderem Objekte aus dem damaligen Preußischen Staatstheater und einen Teilnachlass von August Wilhelm Iffland.5 Nach der Auslagerung der Bestände 1944 gelangten große Teile davon nach dem 2. Weltkrieg in das Archiv der Akademie der Künste, während der Teilnachlass von Iffland bis 2013 von dem Berliner Theaterwissenschaftler Hugo Fetting (Jahrgang 1923) verwaltet wurde.6 Nachlässe oder Schenkungen sind häu

Theatermuseum Düsseldorf, Standort Jägerhofstraße (Ausstellungen, Veranstaltungen, Museumscafé und Bibliothek) (Foto: Theatermuseum Düsseldorf).
Abbildung 1

Theatermuseum Düsseldorf, Standort Jägerhofstraße (Ausstellungen, Veranstaltungen, Museumscafé und Bibliothek) (Foto: Theatermuseum Düsseldorf).

fig der Ausgangspunkt zur Gründung einer theaterbezogenen Sammlung oder eines solchen Museums, genauso wie die Zusammenstellung einer Schausammlung für die theaterwissenschaftliche Ausbildung.7

Der Kern der Sammlung des Düsseldorfer Theatermuseums geht auf das Archiv des zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründeten Schauspielhaus Düsseldorf Dumont-Lindemann – einem privaten Theater – zurück, das bis Anfang der 1930er-Jahre gemeinsam von Louise Dumont (1862–1932) und Gustav Lindemann (1872–1960) geführt wurde. Das Theatergebäude wurde bis zu seiner Zerstörung im 2. Weltkrieg als Spielstätte der Städtischen Bühnen genutzt und danach nicht mehr aufgebaut. Gustav Lindemann kehrte nach Kriegsende nach Düsseldorf zurück und schenkte der Stadt 1947 das Archiv über „sein“ Theater, das er nach dem Tod seiner Frau zusammengetragen hatte. Er widmete sich der Aufgabe, das Andenken an seine Frau zu bewahren und wach zu halten.8 Im Lauf der Zeit wurde das Sammlungsprofil ausgeweitet auf die Theatergeschichte der Stadt und der Region (Nordrhein-Westfalen), die Aktivitäten vor allem in Hinblick auf Ausstellungen (seit Ende der 1980er-Jahre) und theaterpädagogische Angebote (seit Beginn des 21. Jahrhunderts). Die Sammlung wurde erheblich erweitert – vor allem im Bereich Szenografie und Fotografie durch zahlreiche Vor- und Nachlässe sowie Sammlungen von Theaterschaffenden und ihren Erben. Dies führte dazu, dass es seit 2005 einen zweiten Standort gibt, an dem der größte Teil des Sammlungsbestandes untergebracht ist.9 Ergänzt wird die Sammlung durch eine wissenschaftliche Spezialbibliothek – eine Museumsbibliothek mit einem Bestand von 22.100 Bänden, wobei in den bisher noch nicht bearbeiteten Sammlungen noch ungezählte Medien auf eine Sichtung und Bearbeitung warten.10 Ausgewähltes Bibliotheksgut zur Szenografie – so aus dem Nachlass des Bühnenbildners Erwin W. Zimmer (1931–1998) und des Kölner Theaterwissenschaftlers Helmut Grosse mit ca. 1.200 Titeln – konnten bereits erfasst und damit zugänglich gemacht werden.

Screenshot Webseite des Theatermuseums über Inhalt und Umfang der Sammlungen.
Abbildung 2

Screenshot Webseite des Theatermuseums über Inhalt und Umfang der Sammlungen.

Sammlungsmanagement im Verbund

Das Theatermuseum gehörte von Beginn an (seit 2005) zum d:kult-Verbund (Digitales Kunst- und Kulturarchiv Düsseldorf), in dem die Düsseldorfer Kulturinstitute ihre Sammlungsbestände gemeinsam nachweisen. Das d:kult-Team, das beim Kulturamt angesiedelt ist, koordiniert diesen Verbund, der mit einer gemeinsamen Datenbank (TMS – The Museums System) nach einheitlichen Regeln arbeitet. Dieser Verbund unterstützt die Arbeitsabläufe in den verschiedenen Museen, stellt sammlungs- und objektbezogene Informationen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene über verschiedene Portale (d:kult online, Deutsche Digitale Bibliothek, Europeana) zur Verfügung. Die Verantwortung für die Einhaltung der nutzungsrechtlichen Bestimmungen sowie die Freigabe liegt beim jeweiligen Kulturinstitut und wurde in einem Rahmenvertrag mit dem Kulturamt vereinbart.11

Das Theatermuseum bringt mit seinen vielfältigen Sammlungen die Anforderungen einer Institution ein, die immaterielles Kulturgut dokumentiert und versucht, dieses für die Nachwelt zu bewahren und zu vermitteln. Wie in anderen theaterbezogenen Einrichtungen auch, liegt der Fokus auf der lokalen und regionalen Theatergeschichte.

Das Datenmodell

In unserem Ansatz ist die Inszenierung oder Theaterproduktion der zentrale Bezugspunkt, mit dem alle inszenierungsbezogenen Objekte verknüpft werden. Selbstverständlich können auch Objekte erfasst werden, die keinen Bezug zu einer Inszenierung haben, sondern in einem anderen Kontext stehen, z. B. in Hinblick auf eine Person oder Institution. Hinzu kam, dass bei der Aufnahme der Arbeit im Verbund zunächst die aktuellen Neuzugänge (Presse, Programmhefte, Medien zu aktuellen Inszenierungen) erfasst wurden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den beiden großen Theatern vor Ort: dem Düsseldorfer Schauspielhaus und der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg. All dies spiegeln wir in dem Datenmodell innerhalb von TMS. Dabei speichern wir Datensätze zu den Inszenierungen / Produktionen in einer separaten Abteilung als virtuelle Objekte innerhalb der Datenbank ab.

Datenmodell innerhalb von TMS – The Museums System.
Abbildung 3

Datenmodell innerhalb von TMS – The Museums System.

Diese Vorgehensweise hat große Vorteile in Hinblick auf die Administration (Rechteverwaltung) und erlaubt es zudem, die einzelnen Aufführungen – wenn notwendig – zusätzlich als Ereignis zu erfassen. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Anwender im Objektmodul benutzerspezifische Masken definieren können – mit einer individuellen Auswahl und Anordnung der benötigten Felder. Dabei wird nur die Sicht auf die Datenbank, aber nicht die grundlegenden Strukturen verändert. Unabhängig davon gibt es eine Standardeingabe-Maske mit allen vorhandenen Feldern. Die Arbeit im Modul zur Erfassung von Ereignissen ist längst nicht so flexibel und variabel in der Anpassung.

Die Sammlung des Theatermuseums in TMS – zum Stand der Arbeit.
Abbildung 4

Die Sammlung des Theatermuseums in TMS – zum Stand der Arbeit.

Später kamen Altdaten hinzu. Diese stammen aus bereits abgeschlossenen Projekten (die Erschließung der Nachlässe Schauspielhaus Düsseldorf Dumont-Lindemann und Karlheinz Stroux sowie des Teilnachlasses Gründgens), aus weiteren Erschließungsmaßnahmen (z. B. das Produktionsarchiv des Kom(m)ödchens) oder ergaben sich in Zusammenhang mit Ausstellungsprojekten (z. B. zur Aufführungsgeschichte des Stückes Hamlet von William Shakespeare in Düsseldorf und auf deutschsprachigen Bühnen).12 Wir sehen in der Datenbank und dem Verbund wichtige Instrumente, die erfassten Bestände sichtbar zu machen sowie vorhandenes Wissen und Kontexte nachhaltig zu sichern. Sie werden als Ausgangspunkt für eine noch stärkere Vernetzung, für die Initiierung von weiteren Projekten und die Weitergabe unsere Erfahrungen gerne genutzt.13

Wie gehen wir mit komplexen Strukturen um?

Das Ziel bei der Erfassung von Produktionen ist, so nahe wie möglich an der Vorlage zu bleiben:14 so bestehen beispielsweise die Tanztheaterabende von Martin Schläpfer, dem aktuellen künstlerischen Direktor des Balletts am Rhein, in der Regel aus mehreren Teilen, die jeweils auch einzeln – beispielsweise im Rahmen von Gastspielen – gezeigt werden. In diesem Fall erstellen wir mehrteilige Datensätze: einen für den gesamten Abend, der die Informationen enthält, die sich auf diesen beziehen, einen weiteren für das einzelne Stück sowie eine entsprechende hierarchische Verknüpfung (Parent – Child: Theater-/Ballett-/Tanztheater-Abend – Theater-/Ballett-/Tanztheaterstück). Hier handelt es sich in beiden Fällen um virtuelle Objekte, die miteinander verknüpft werden. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass die einzelnen Choreografien zusätzlich mit anderen Produktionen verbunden werden können, wenn beispielsweise im Rahmen eines Gastspiels Choreografien aus verschiedenen Abenden kombiniert werden. Hier wird dann eine Siehe-auch-Verknüpfung verwendet. Ferner haben wir die Möglichkeit, die physischen Objekte auch entsprechend differenziert zu verknüpfen: Presse und Programmheft mit dem Datensatz zu dem Abend, Fotos und Videos ggf. mit den einzelnen Stücken. Übernahmen zwischen Düsseldorf und Duisburg werden auf der Ebene der Produktion erfasst. Hier ist es möglich, mehrere Premierendaten oder auch mehrere Spielstätten in einem Datensatz mit einem entsprechenden Attribut versehen, zu dokumentieren.

Im Fall der Erschließung des Produktionsarchivs des Kom(m)ödchens15 wurden die einzelnen Programme als Inszenierung erfasst. In diesem Fall bestand das Problem darin, dass die Programme immer wieder den jeweils aktuellen politischen Ereignissen angepasst, die Texte in der Reihenfolge und ihrem Inhalt gerändert wurden. In diesem Fall wurden die einzelnen Programmnummern als Texteinträge erfasst, einschließlich der Änderungen.

Für die Erfassung von Inszenierungen haben wir eine eigene Maske definiert. Diese enthält die benötigten Felder, die in der Regel erfasst werden. Zum Kernset gehören an der Produktion beteiligte Personen und Institutionen (Autor / Komposition / Choreografie, Regie, Bühnenbild, Kostümbild, Theater / Theatergruppe), der Stücktitel, das Premierendatum, die Spielstätte, eine Klassifikation sowie eine Inhaltsangabe. Hinzu kommt die Anzeige der Verknüpfungen und der verbundenen Medien sowie Angaben zu Status, Internet-Freigabe (lokal, national / international). Bei den beteiligten Personen und Institutionen werden nach Möglichkeit die Identifikationsnummern aus Normdateien zur eindeutigen Identifikation im zugehörigen Modul ergänzt und an einzelnen Stellen mit im System vorhandenen Thesauri (so z. B. dem Thesaurus of Geographical Names für Orte)16 oder hinterlegten Begriffslisten (Klassifikation, Funktionsbezeichnungen) verknüpft. In anderen Feldern (z. B. Datum, Maße) gibt es sowohl die Möglichkeit, Daten in einem Textfeld unstrukturiert als auch in strukturierter Form und damit maschinenauswertbar einzugeben. In ähnlicher Weise wurden benutzerdefinierte Masken für die anderen Objekttypen definiert.

Beispiel für eine komplexe Struktur: Gastspiel mit Stücken aus verschiedenen Tanztheater-Abenden.
Abbildung 5

Beispiel für eine komplexe Struktur: Gastspiel mit Stücken aus verschiedenen Tanztheater-Abenden.

Wie werden diese Strukturen in den Portalen dargestellt?

Die Freigabe der Objektdatensätze liegt – unter Beachtung der Nutzungs- und Persönlichkeitsrechte – in der Verantwortung des einzelnen Kulturinstituts. Über das Ankreuzen der Checkbox „Freigabe Internet“ werden die Datensätze für das (lokale) Portal d:kult online freigegeben. Zu jedem Datensatz gehört ein Digitalisat (soweit vorhanden) oder ein Stellvertreterbild für den jeweiligen Objekttyp (z. B. bei Archivalien oder Pressekonvoluten) bzw. die Information, dass die Abbildung wegen fehlender Nutzungsrechte nicht angezeigt werden darf.

Sucheinstieg Inszenierungen über das Portal d:kult online.
Abbildung 6

Sucheinstieg Inszenierungen über das Portal d:kult online.

Auf der Eingangseite zum Verbund findet man neben Informationen zu d:kult auch eigens aufbereitete Suchangebote, zum einen übergreifend in Hinblick auf Neueingaben oder besondere Highlights, zum anderen nach teilnehmenden Institutionen aufgeteilt, wodurch jeweils eine Suche in der Datenbank ausgelöst wird, ohne dass der Benutzer die dahinter liegenden Suchmechanismen kennen muss. Im Fall des Theatermuseums können so die Inszenierungen separat gefunden werden. Wird ein Objektdatensatz angezeigt, so gibt es zum einen Links zu den beteiligten Personen und Institutionen, zum anderen werden freigegebene verbundene digitalen Medien (Bilder, Dokumente, Videos) angezeigt. Unterhalb des Datensatzes findet man verbundene Objekte, d. h. die verbundenen (und freigegebenen) Einträge.

Datensatz Inszenierung mit verbundenen Objekten.
Abbildung 7

Datensatz Inszenierung mit verbundenen Objekten.

Die Freigabe für die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) und Europeana erfolgt über das Ankreuzen einer weiteren Checkbox „Freigabe DDB/Europeana“. Hier gilt die grundsätzliche Absprache, dass nur Datensätze an diese beiden Portale exportiert werden, zu denen ein Digitalisat des Objektes vorliegt und freigegeben ist. Von daher handelt es sich um eine Teilmenge der in d:kult online veröffentlichten Datensätze. Der Export erfolgt über das Austauschformat LIDO, das für den Museumsbereich entwickelt wurde. Hier haben wir den Vorteil, dass das d:kult-Team die Kommunikation mit den zuständigen Fachstellen bzw. Ansprechpartnern für uns übernimmt und den Datenexport realisiert. Gleichwohl ist die Diskussion um eine angemessene Umsetzung in das Austauschformat noch nicht beendet. Aus der fachlichen Perspektive notwendige Differenzierungen – wie z. B. die Unterscheidung von Inszenierung und einzelner Aufführung, von virtuellen und physischen Objekten sowie Ereignissen – sind sehr speziell und lassen sich nicht ohne weiteres in ein solch allgemeines Austauschformat adäquat umsetzen, auch wenn es für Museumsdaten entwickelt wurde. Hier kommt die Problematik des immateriellen Kulturgutes zum Tragen, dessen Dokumentation längst nicht so erprobt ist wie die von physischen Objekten. Auch Skripte, mit deren Hilfe der Export generiert wird, müssen immer wieder an Veränderungen im Format bzw. der Präsentation im Portal angepasst werden.17

Innerhalb der Deutschen Digitalen Bibliothek kann von den registrierten Kultureinrichtungen auf der Basis der gelieferten Daten eine Favoritenliste erstellt werden – z. B. als zusätzliche Werbung oder als Hinweis auf spezielle Aktivitäten. Hier werden in unserem Fall nur Datensätze zu Inszenierungen angezeigt, zu denen ein digitales Medium (Digitalisat des Umschlags eines Programmheftes, Video, freigegebene Bilder) vorliegt. Das bedeutet beispielsweise im Fall der mehrteiligen Ballettabende, dass der Datensatz zum gesamten Abend angezeigt wird, zu den einzelnen Stücken allerdings nicht, weil hier normalerweise nur ein Stellvertreterbild eingestellt wurde. Innerhalb des Datensatzes findet man in einem Abschnitt mit „verwandten Objekten“, was der Anzeige von verbundenen Objekten in d:kult online entspricht. Zusätzlich werden Links zu verwandten Objekten angeboten.

Beispiel für eine Favoritenliste, die Datensätze zu Trailern zu Produktionen des Düsseldorfer Schauspielhauses enthält.
Abbildung 8

Beispiel für eine Favoritenliste, die Datensätze zu Trailern zu Produktionen des Düsseldorfer Schauspielhauses enthält.

Die gleiche Teilmenge der Daten wird an das Europeana-Portal exportiert. Allerdings umfasst das Datenset nur eine eingeschränkte Zahl von Feldern, weil diese mit CC0 lizensiert werden müssen. Bei der Darstellung der Objektdatensätze über Europeana soll der Punkt „Ähnliche Objekte“ zum weiteren Navigieren anregen. Leider werden hier die Bilder von der Größe her nicht angepasst, teilweise auch gar nicht angezeigt. An einigen Stellen findet man sehr irritierende Informationen (z. B. Aktualisierungsdatum) und Links führen ins Leere.

Datensatz in Europeana mit Links zu verwandten Objekten.
Abbildung 9

Datensatz in Europeana mit Links zu verwandten Objekten.

Last but not least haben wir Datensätze aus unserer Datenbank für den Fachinformationsdienst Darstellende Kunst (FID) zur Verfügung gestellt. Hier geht es darum, inhaltlich verwandte Informationen aus themenverwandten Facheinrichtungen (Archive, Bibliotheken, Museen) in einem Portal zu präsentieren. Der Fachinformationsdienst ist ein von der DFG gefördertes Projekt der UB Frankfurt am Main. Ziel ist die bessere Informationsversorgung von Fachwissenschaftlern und Studierenden, eine verstärkte Einbindung von digitalen Quellen. 18 Bisher werden keine Bilder eingebunden. Das ist zwar möglich, wurde aber bisher nicht realisiert. Die Qualität und Strukturierung der gelieferten Daten ist sehr unterschiedlich, weil es bisher keine allgemeinen Normen zur Erschließung von theaterbezogenen Materialien gibt. Bei der Anzeige wird deutlich, dass in einem so visuell orientierten Thema die zugehörigen Bilder wirklich fehlen. Auch hier soll der Punkt „Ähnliche Einträge“ zum Weiternavigieren anregen. Eine Lieferung der Daten zum Bibliotheksbestand wäre ebenfalls wünschenswert, konnte aufgrund fehlender Ressourcen in den Stadtbüchereien Düsseldorf, bei der die fachliche und technische Betreuung des Gesamtkatalogs der Düsseldorfer Kulturinstitute liegt, bisher nicht realisiert werden.

Datensatz zu Foto innerhalb des FI Darstellende Kunst.
Abbildung 10

Datensatz zu Foto innerhalb des FI Darstellende Kunst.

Resümee und Ausblick

In der Datenbank lassen sich komplexe Strukturen abbilden. Dabei wird mit Blick auf die Präsentation in den Portalen in Kauf genommen, dass an bestimmten Stellen eine Mehrfacherfassung von Informationen vorgenommen wird, so bei den Bildunterschriften im Medienmodul, oder Medien mehrfach verknüpft werden, so mit dem Objekt und mit der Inszenierung. Neu freigegebene Daten werden regelmäßig und automatisiert für das lokale Portal d:kult online in Form eines wöchentlichen Updates ausgelesen und publiziert.

Die Weitergabe von Daten an die anderen Portale Deutsche Digitale Bibliothek, Europeana und den Fachinformationsdienst Darstellende Kunst erfolgt jeweils über einen LIDO-Export. Bisher erfolgt der Export noch nicht automatisiert, die Daten werden vorher händisch vom d:kult-Team geprüft. Ein großer Vorteil, neben der größeren Auffindbarkeit, besteht darin, dass die gelieferten Daten (insbesondere zu Personen-/Institutionen) in den Portalen angereichert werden – durch die Nutzung von Normdaten und der Integration von entsprechenden Services im Bereich Linked Open Data. Die komplexen Strukturen, wie sie in TMS vorgehalten werden, werden bei der Weitergabe an die Portale auf zwei Varianten reduziert: verbundene (verwandte) Objekte sowie ähnliche (assoziierte) Objekte. Es gibt bisher noch keine Routinen für die Überprüfung der Datenexporte und für die Ergänzung / Korrektur nach der Einspielung in die Portale.

Ein Datenharvesting anstelle des Datenexportes wäre wünschenswert − insbesondere, wenn die Informationen noch weiter gestreut werden sollen. Der FI Darstellende Kunst bietet zusätzlich die Chance für eine Standardisierung im Bereich der Erschließung von theaterbezogenen Sammlungen, wenn er längerfristig etabliert und seine Nachhaltigkeit gesichert ist. Ebenfalls wünschenswert wäre die Möglichkeit einer aktiven Beteiligung an der Erarbeitung von Normdateien, so im Bereich Personen / Institutionen, wie sie bereits im Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) geleistet wird, wo die Koordination des Sammlungsmanagements im Verbund MUSIS an der gleichen Institution angesiedelt ist wie eine bibliothekarische Redaktion der GND.19

In Hinblick auf die Präsentation von Inszenierungen bzw. Produktionen als Objekte über Portale ist zu wünschen, dass weitere theaterbezogene Einrichtungen ihre Bestände digitalisieren und zugänglich machen. Das setzt zum einen eine fachwissenschaftliche Diskussion zur Erarbeitung von Standards voraus und zum anderen eine intensivere Mitarbeit in den Gremien, in denen die „technische“ Seite besprochen wird, so z. B. in der Arbeitsgruppe Datenaustausch der Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbundes in Hinblick auf LIDO. Neben dem FI Darstellende Kunst sind hier Aktivitäten von fachbezogenen Vereinigungen zur Theaterdokumentation (national und international) sowie weitere Archivierungs- und Digitalisierungsprojekte notwendig, in denen diese Vorgehensweisen erprobt werden können. „The Show must go on“ – wie man in der Unterhaltungsbranche so gern sagt – könnte man in diesem Kontext umformulieren in „The Presentation must go on“, denn nur das Sichtbarmachen der vielfältigen theaterbezogenen Sammlungen ermöglicht es, diese im kulturellen Gedächtnis zu verankern, zu bewahren und weiter zu geben.

Footnotes

  • 1

    Ausführliche Informationen zu diesem Thema findet man auf den Seiten der Deutschen Unesco-Kommission: http://www.unesco.de/kultur/immaterielles-kulturerbe/konvention.html [22.2.2017]. 

  • 2

    Die aktuelle Liste findet man unter: http:// www.unesco.de/kultur/immaterielles-kulturerbe/bundesweites-verzeichnis.html [22.2.2017]. 

  • 3

    Bereits 1898 wurde dieses Thema auf einer internationalen Tagung von Theaterleuten diskutiert. Siehe: Petzold, Bruno: Der Erste Internationale Theater-Kongress. In: Bühne und Welt 3 (1900/1901), Bd. 1, S. 169–171. Die SIBMAS, die Internationale Vereinigung der Bibliotheken und Museen für darstellende Künste, wurde 1954 in Paris gegründet und beschäftigt sich ebenfalls mit diesen Fragen (http://www.sibmas.org [22.2.2017]). Im deutschsprachigen Bereich hat sich der entsprechende Bundesverband Ende 2015 nach mehr als zehn Jahren wieder neu konstituiert. (s. http://www.theaterforschung.de/mitteilung.php4?ID=845 [2.3.2017]). 

  • 4

    Seit 1932 wurden die Odysseesäle der Münchner Residenz als Ausstellungsfläche genutzt, 1979 erhielt es den Status eines staatlichen Museums. Siehe: Deutsches Theatermuseum. Entdecken, was dahinter steckt! München, 2010. – ISBN 978-3-86916-073-3 sowie https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Theatermuseum [4.1.2017]. 

  • 5

    Zum Berliner Theatermuseum s. Freydank, Ruth: Der Fall Berliner Theatermuseum. Berlin, 2011 sowie https://de.wikipedia.org/wiki/Theatermuseum_Berlin [11.1.2016]. 

  • 6

    Zur Person Hugo Fetting s. https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Fetting [10.2.2017]. Zur Diskussion um die Rechte und Eigentumsverhältnisse in Hinblick auf den Iffland-Nachlass s. https://web.archive.org/web/20140408123100/http://www.rarebooksandautographs.com/content/english/ueber_uns/pressestimmen_details.php?kateg_id=17#eintrag_287 [22.2.2017] und die weiterführenden Links zum biographischen Artikel über Hugo Fetting. 

  • 7

    Beispiele hierfür sind die theaterwissenschaftliche Sammlung der Universität Köln (gegründet in den 1920er-Jahren von Carl Niessen) und zeitlich parallel an der Universität Berlin (heute Freie Universität) mit der theaterhistorischen Sammlung Walter Unruh. Einen aktuellen Überblick zu Einrichtungen im deutschsprachigen Raum findet man im in der Rubrik „Theaterwissenschaftliche Institute, Archive, Sammlungen, Museen“ im Deutschen Bühnenjahrbuch 125 (2017), S. 710–719. 

  • 8

    Zur Geschichte des Schauspielhauses Düsseldorf zwischen 1905 und 1932, siehe: Ein Jahrhundert des Schauspiels. Vom Schauspielhaus Düsseldorf zum Düsseldorfer Schauspielhaus / herausgegeben von Winrich Meiszies. Düsseldorf, 2006. S. 12–65. 

  • 9

    Weitere Informationen s. auf der Website des Theatermuseums: https://www.duesseldorf.de/theatermuseum/ [22.2.2017]. 

  • 10

    Die Bibliothek weist ihre Bestände im Gesamtkatalog der Düsseldorfer Kulturinstitute (GDK) nach (http://www.duesseldorf.de/stadtbuechereien/standpunkte/gdk.html [22.2.2017]). Dieser digitale Verbundkatalog besteht bereits seit Ende der 1980er-Jahre und ist darüber hinaus über eine gemeinsame Suchoberfläche mit anderen Bibliotheken (Stadtbüchereien, Universitäts- und Landesbibliothek, Bibliothek der Hochschule) recherchierbar (s. http://www.duesselbib.de [22.2.2017]). 

  • 11

    Das Konzept wurde von der Autorin auf der Tagung der AG Sammlungsmanagement im April 2015 in Hann. Münden vorgestellt: Rechtemanagement innerhalb von TMS. Die Folien der Präsentation siehe: http://www.ag-sammlungsmanagement.de/index.php/tagungen/tagung-2015 [22.2.2017]. 

  • 12

    Zu Umfang und Inhalt der Dokumentationsaktivitäten s. Margret Schild: Der Digitale Düsseldorfer Spielplan: der Versuch vergängliche Theaterkunst multimedial zu dokumentieren. In: AMKB-news 21 (2015), H. 2, S. 10–17. Hier werden auch Herausforderungen und Strategien zum Umgang mit audiovisuellen Medien in diesem Kontext erörtert. 

  • 13

    Ein Beispiel hierfür ist die Beteiligung an der Machbarkeitsstudie für den Aufbau eines Archivs für Freie Theater, die u. a. vom Institut für Kulturpolitik an der Universität Hildesheim und dem Internationalen Theaterinstitut Berlin erarbeitet wurde: http://www.theaterarchiv.org/ [22.2.2017]. Das Theatermuseum stellte seine Vorgehensweise bei einem Arbeitstreffen in Düsseldorf im Juni 2016 vor und nahm an der Konzeptionskonferenz im Oktober 2016 in München teil. 2015 hatten wir die Gelegenheit, im Rahmen von Workshops, die vom Institut für Theaterwissenschaft Berlin im Zuge des Projektes zur Digitalisierung des Nachlasses von Traugott Müller organisiert wurden, unsere Arbeit vorzustellen und zu diskutieren. Zum Projekt s. http://wikis.fu-berlin.de/display/nachlasstmueller [2.3.2017]. 

  • 14

    Überlegungen zum Werkbegriff aus der Perspektive der Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereines s. Detlef Brandenburg: Was also ist des Pudels Kern? Überlegungen zum Werkbegriff. In: Wer spielte was? 2014/15 – Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins 68 (2016), S. 6–9. 

  • 15

    Das Kom(m)ödchen wurde 1947 von Kay und Lore Lorentz als literarisch-politisches Kabarett in Düsseldorf gegründet, zeitlich parallel zu anderen Gründungen nach dem 2. Weltkrieg in Berlin oder München. Zur Geschichte s. Cepl-Kaufmann, Gertrud / Johanning, Antje / Meiszies Winrich: Wenn es dem Kom(m)ödchen nicht gefällt: ein Kabarett in Deutschland. Düsseldorf, 2000. ISBN 978-3-7700-1111-7. 

  • 16

    Zur Datenbank (TMS 2010) gehören der Art and Architecture Thesaurus (AAT) in englischer Sprache und der Thesaurus of Geographical Names (TGN) des Getty Research Institutes in Los Angeles, Kalifornien. Mit Hilfe eines eigenen Tools für die Thesaurus-Verwaltung können zusätzlich eigene hierarchische Thesauri angelegt, übernommen und gepflegt werden. Auch hier besteht die Möglichkeit, Identifikationsnummern aus Normdateien (z. B. von Schlagworten aus der GND) zu vermerken. 

  • 17

    In Hinblick auf die vorhandenen zahlreichen Archivalien – insbesondere Handschriften und Nachlässe – ist geplant, einen Datenexport in Format EAD (Encoded Archival Description) zu generieren und diese dann über das deutsche Archivportal (Archiv-D – https://www.archivportal-d.de/ [2.3.2017]) zugänglich zu machen. Das hat den Vorteil, dass die archivarischen Bedürfnisse (Provenienzprinzip) besser berücksichtigt und hier auch die Datensätze auffindbar gemacht werden können, bei denen bisher nur ein Stellvertreterbild für Archivalien eingestellt wurde. Die bisher erschlossenen Nachlässe des Theatermuseums sind über Kalliope, dem bundesweiten Portal für Autographen und Nachlässe, auffindbar. Der Export der Daten erfolgte jeweils nach dem Abschluss der Erschließungsprojekte im damals geforderten bibliothekarischen Format MAB (Maschinelles Austauschformat für Bibliotheken). Inzwischen ist EAD das geforderte Format für die Übergabe von Daten. 

  • 18

    Der Fachinformationsdienst beschränkt sich auf das Thema Darstellende Kunst, im Gegensatz zur bisherigen Virtuellen Fachbibliothek Medien – Bühne – Film, und präsentiert heterogene Daten auch aus Einrichtungen, die bisher wenig oder keine Daten an ein Portal liefern, (http://www.performing-arts.eu [28.2.2017]). Zum Fachinformationsdienst Darstellende Kunst s. Voß, Franziska: Der Fachinformationsdienst Darstellende Kunst. In: AKMB-news 22 (2016), H. 2, S. 52–55. Zum neuen Angebot für die Medien-, Kommunikations- und Filmwissenschaft s. Stoppe, Sebastian: adlr.link: Ressourcen für die Medien-, Kommunikations- und Filmwissenschaft. In: AKMB-news 22 (2016), H. 2, S. 56–58. 

  • 19

    Es gibt ein Webformular, das von der Deutschen Nationalbibliothek für die Korrektur und Neueingabe von Personennamen entwickelt wurde, und die Möglichkeit, einen Zugang zur entsprechenden Datenbank frei schalten zu lassen. Im Anschluss ist eine redaktionelle Bearbeitung dieser Eingaben nach bibliothekarischen Vorgaben innerhalb der Verbunddatenbank notwendig. Das BSZ hat hierzu Schulungsunterlagen erstellt, die frei zugänglich sind (s. https://wiki.bsz-bw.de/lib/exe/fetch.php?media=mare-team:museums-archivsysteme:musis:schulungen:musis-handreichung-14_2016_10.pdf [31.10. 2016]. 

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Published Online: 2017-05-06

Published in Print: 2017-05-04


Citation Information: Information - Wissenschaft & Praxis, Volume 68, Issue 2-3, Pages 123–132, ISSN (Online) 1619-4292, ISSN (Print) 1434-4653, DOI: https://doi.org/10.1515/iwp-2017-0032.

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