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Information - Wissenschaft & Praxis

Ed. by Reibel-Felten, Margarita


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1619-4292
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Nachrichten

Published Online: 2017-05-06 | DOI: https://doi.org/10.1515/iwp-2017-0039

DFG-Antrag für FID Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaften erfolgreich

Der gemeinsame Antrag der UB Leipzig und der HAB Wolfenbüttel an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Errichtung eines Fachinformationsdienstes (FID) Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaften war im zweiten Anlauf erfolgreich. Die „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ als Folgemodell der ‚Sondersammelgebiete‘ sollen als ein flexibles und zukunftsfähiges System der Informationsversorgung der Wissenschaft aufgebaut werden. Dieser Themenschwerpunkt ist für die bibliotheks- und informationswissenschaftliche Lehre und Forschung sowie für die Berufspraxis von besonderer Bedeutung.

De Gruyter bündelt Open Access-Aktivitäten

De Gruyter gibt seinem Open Access-Geschäft eine neue Richtung. Neben der stärkeren Einbindung des redaktionellen Teils des Open Access-Geschäfts in das bestehende Lektorat, wird ein gesonderter Unternehmensbereich aufgebaut. Dieser soll von Jacek Ciesielski (Gründer des Open Access-Verlags Versita) als Vice President Publishing Services geleitet werden und Open Access-Publishing-Services für Universitäten, Institutionen und wissenschaftlichen Gesellschaften anbieten. Dr. Anke Beck, für das Programm zuständige Geschäftsführerin, wird die zusätzliche Verantwortung für das Open Access-Team übernehmen. Das Portfolio umfasst 17 Megajournals und 40 Journals sowie eine große Anzahl Open Access-Bücher. Mit mehr als 800 auf www.degruyter.com verfügbaren Open Access-Titeln ist De Gruyter der weltweit größte unabhängige Verleger von Open Access-Inhalten in Buchform.

RADAR − neues Forschungsdaten-Repositorium von FIZ Karlsruhe

Das Forschungsdaten-Repositorium RADAR (Research Data Repository) von FIZ Karlsruhe soll der Wissenschaft helfen, Forschungsdaten zuverlässig digital archivieren und publizieren zu können, sie auffindbar und zitierfähig zu machen. Es bietet ein disziplinübergreifendes und kosteneffektives Angebot zur langfristigen Sicherung und Verfügbarkeit. Möglich ist die reine Archivierung mit wählbaren Haltefristen oder die Datenpublikation, bei der FIZ Karlsruhe den Zugriff auf die Daten für mindestens 25 Jahre garantiert. Das hochgeladene Datenpaket wird in diesem Fall mit einem Digital Object Identifier (DOI) versehen und ist dadurch auf Dauer auffindbar und zitierfähig. Das Angebot richtet sich vornehmlich an öffentlich geförderte Einrichtungen, wie z. B. Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, und ist ab sofort unter https://www.radar-service.eu zu erreichen. RADAR erlaubt aber auch die Einbindung des Dienstes über eine Programmierschnittstelle (API) in eigene Angebote der Institutionen. RADAR wurde im Rahmen eines DFG-Projektes zusammen mit den Projektpartnern Technische Informationsbibliothek (TIB), Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie und dem Steinbuch Centre for Computing (SCC) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) entwickelt. Als Anbieter und Vertragspartner agiert FIZ Karlsruhe. Die Speicherung der Daten erfolgt in drei Kopien an verschiedenen Standorten in den Rechenzentren des Steinbuch Centre for Computing (SCC) sowie im Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) der TU Dresden und unterliegt den rechtlichen Bestimmungen der Bundesrepublik Deutschland. Auch über das Projektende hinaus bleibt die TIB ein wichtiger Partner, der gemeinsam mit FIZ Karlsruhe Beratung und Marketing von RADAR wahrnimmt und als DOI-Registrierungsstelle und deutsches DataCite-Mitglied die Vergabe der DOIs verantwortet. Unter www.radar-service.eu sind umfassende Informationen zu Preisen und Vertragskonditionen sowie Tutorials zu finden. Informationen: info@radar-service.eu.

CfP: „Desktop oder App: Smarte Zugänge zu hypermedialen Sprachauskunftssystemen“

Der Workshop „Desktop oder App: Smarte Zugänge zu hypermedialen Sprachauskunftssystemen“ findet am Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim vom 28. bis 29. September 2017 statt. Aufgerufen sind Beiträge von Forschern und Praktikern, die hypermediale Sprachauskunftssysteme konzipieren oder einsetzen. Dabei sollen aus der Nutzer- oder Entwicklerperspektive unter anderem folgende Fragen thematisiert werden: innovative „smarte“ Zugänge zu linguistischen Inhalten, Formen der Informations-Visualisierung, Unterscheidung von typischen Anwendungssituationen und Inhaltstypen, Verknüpfung intuitiver Einstiege (z. B. einfache Suchfelder) mit den komplexen, dahinter liegenden Ressourcen, Gestaltung nutzerfreundlicher sprachwissenschaftlicher Apps und Browserangebote und das bisherige Nutzungsverhalten bzw. die Wünsche von Anwendern. Der Einsendeschluss für Themenvorschläge ist der 30. Juni 2017. Einreichung per E-Mail an: schneider@ids-mannheim.de. Informationen unter: http://hypermedia.ids-mannheim.de/gscl-ak/html/activities.html

Explora – Storytelling-Plattform der ETH-Bibliothek

Die im Rahmen eines Projekts entwickelte Plattform Explora der ETH-Bibliothek verknüpft verschiedene Bestände der Sammlungen und Archive in Form von Geschichten. Dabei werden Themen mit der aktuellen Forschung verbunden und für die breite Öffentlichkeit aufbereitet. Im Vordergrund steht die mobile Nutzung. Die Stories werden durch Fotos, Illustrationen, Animationen, Video-Interviews mit Forschern und informativen Texten erzählt. Alle Abbildungen können heruntergeladen werden und sollen zum Stöbern auf anderen Plattformen der ETH-Bibliothek einladen. Die multimedialen Geschichten reichen von den Beständen und Dienstleistungen der ETH-Bibliothek bis zur aktuellen Forschung. Beispiele sind die Stories „Malve, Iris, Orchidee“ zur Entwicklung der wissenschaftlichen Pflanzenillustration und „Surfen im Datenmeer“. Letztere erzählt, wie Daten einer Forschungsgruppe an der ETH Zürich entstehen und während der Jahrzehnte transformiert wurden, sowie mit welchen modernen Dienstleistungen die ETH-Bibliothek Forschende beim Erhalt ihrer Daten unterstützt. Dazu gibt es Tipps, die verraten, wie Daten sicher aufbewahrt werden können. Es werden laufend neue Geschichten publiziert. Informationen unter: https://www.explora.ethz.ch/

PwC-Studie zeigt zunehmende Zweifeln an unternehmerischer Digitalkompetenz

Im Zuge der digitalen Revolution fürchten immer mehr Unternehmen, den Anschluss an etablierte Konkurrenten und technologieaffine Newcomer zu verlieren. Eine weltweite Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter mehr als 2000 Topmanagern zeigt, dass nur noch 52 Prozent die Digitalkompetenz ihres Unternehmens als hoch einschätzen, deutlich weniger als bei den letzten Umfragen 2014 und 2015. Diese hatten noch eine Rate von 67 bzw. 66 Prozent erbracht. Die wichtigsten Kritikpunkte waren der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern (63 %), die schlechte technologische Ausstattung (61 %), die schwierige Integration neuer digitaler Anwendungen in bestehende IT-Systeme (59 %), die mangelhafte Umsetzung aktueller Digitalprojekte (53 %) und die langsamen oder unflexiblen Prozesse in Unternehmen (42 %). Erstaunlicherweise hat sich aber in den letzten zehn Jahren das Digitalisierungsbudget (17,9 % gegen 16,8 %) der befragten Unternehmen im Schnitt kaum erhöht. Dies liegt allerdings wohl weniger an einer fehlenden generellen Bereitschaft zu investieren, als an der Unsicherheit, welche der immer mehr werdenden innovativen Technologien tatsächlich zukunftsfähig sind. Besonders erfolgreich sind nach der PwC-Studie vor allem jene Konzerne, die den Digitalbegriff besonders weit definieren. So meinten unter den Top-Performern gerade einmal 16 Prozent, die Begriffe „IT“ und „Digital“ würden in ihrem Unternehmen noch immer synonym verwendet; dagegen waren es unter den schwächeren Unternehmen rund 30 Prozent. Vor diesem Hintergrund erscheint das geringe Interesse des Topmanagements an neuen, zum Unternehmen passenden Technologien beunruhigend, denn nur 68 Prozent der Befragten gaben an, dass der CEO ihres Unternehmens entschieden für die digitale Transformation des Geschäftsmodells eintrete. Der „Global Digital IQ Survey“ von PwC wird seit 2007 durchgeführt. Diesmal beteiligten sich 2216 Manager aus 53 Ländern. 62 Prozent der befragten Entscheidungsträger arbeiten in Unternehmen, die mehr als eine Milliarde Dollar jährlich erlösen, die übrigen in Unternehmen zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Dollar Umsatz. Den vollständigen 2017 Digital IQ Report gibt es zum kostenlosen Download unter: pwc.com/digitaliq

Soziale Netzwerke immer wichtiger bei Jobsuche

Eine Studie der Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim und der Adecco Personaldienstleistungen GmbH zur Rolle sozialer Netzwerke bei der Jobsuche brachte zu Tage, dass 76 Prozent der Bewerber bei der Jobsuche die sozialen Medien nutzen. Für Unternehmen suchen 59 Prozent der Personaler geeignete Kandidaten in den sozialen Netzwerken. Dies ist ein deutlicher Anstieg sowohl bei der Suche der Personalverantwortlichen (2014 waren es 42 %) wie auch noch deutlicher bei den Bewerbern, von denen 2014 nur 42 Prozent soziale Netzwerke nutzten. Dies beudetet einen Zuwachs von 33 Punkten innerhalb von nur zwei Jahren. Die Studie zeigt, dass Xing bei der Personal- bzw. Jobsuche das beliebteste soziale Netzwerk ist. Personalverantwortliche nutzen Xing (75 Prozent), Facebook (71 Prozent) sowie LinkedIn (32 Prozent), um das Unternehmen in diesen Netzwerken zu präsentieren. Auch auf der Bewerberseite führt Xing die Nutzungshäufigkeit mit 62 Prozent an. Danach folgen Facebook (45 Prozent) und erneut LinkedIn (42 Prozent). Die Gründe nicht über soziale Netzwerke zu suchen, reichen von der Bevorzugung herkömmlicher Bewerbungsprozesse über Datenschutz bis zu fehlendem Know-how. Die Jobsuche in den sozialen Netzwerken ist auch eine Frage des Alters. Von den 18 bis 44-Jährigen nutzen rund 77 Prozent soziale Medien, um nach Arbeitsstellen zu suchen. Bei Bewerbern zwischen 45 und 54 Jahren sinkt der Anteil auf 70 Prozent. In der Altersklasse zwischen 55 und 64 Jahren suchen nur noch 33 Prozent den neuen Job in sozialen Medien. Ein umfassender Bericht der Studie mit den detaillierten Ergebnissen findet sich unter: http://www.adecco.de/ratgeber/social-recruiting-study

ZB MED – neuer wissenschaftlicher Beirat berufen

Der ZB MED-Stiftungsrat hat für die Dauer von vier Jahren einen neuen elfköpfigen Wissenschaftlichen Beirat berufen. Dieses wichtige strategische Gremium soll die ZB MED in wissenschaftlichen und programmatischen Fragen beraten und den Weg zurück in die Leibniz-Gemeinschaft kritisch begleiten. Er setzt sich aus Leitungen national und international renommierter wissenschaftlicher Einrichtungen und Bibliotheken zusammen, die zugleich fachlich die Bandbreite in den Lebens- und Informationswissenschaften abdecken. Dazu gehören: Prof. Dr. Gabriele Beger – Leitende Direktorin Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Prof. Dr. Andreas Bertram – Präsident Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Heribert Hofer – Direktor Leibniz-Institut für Zoo-und Wildtierforschung Berlin, Dr. Dietrich Kaiser – Direktor DIMDI Köln, Dr. Antje Kellersohn – Direktorin Universitätsbibliothek Freiburg, Dr. Anne Lipp – Leitung Gruppe Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme, DFG Bonn, Dr. Elisabeth Niggemann – Generaldirektorin Deutsche Nationalbibliothek Leipzig und Frankfurt a. M., Prof. Dr. Dietrich Rebholz-Schuhmann – Gruppenleiter Forschungsgruppe „Semantic Web“, Insight Centre for Data Analytics Galway, Prof. Dr. Christoph Reiners – Ehem. Ärztlicher Direktor Universitätsklinikum Würzburg, Prof. Dr. Ulrich Sax – Institutsdirektor Universitätsmedizin Georg-August-Universität Göttingen und Prof. Dr. Julia Stingl – Vizepräsidentin BfArM.

About the article

Published Online: 2017-05-06

Published in Print: 2017-05-04


Citation Information: Information - Wissenschaft & Praxis, Volume 68, Issue 2-3, Pages 208–210, ISSN (Online) 1619-4292, ISSN (Print) 1434-4653, DOI: https://doi.org/10.1515/iwp-2017-0039.

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