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Information - Wissenschaft & Praxis

Ed. by Reibel-Felten, Margarita


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1619-4292
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Personalien

Published Online: 2017-05-06 | DOI: https://doi.org/10.1515/iwp-2017-0040

Wolf Rauch 65 Jahre

Am 7. März 2017 feierte Prof. Dr. Wolf Rauch seinen 65. Geburtstag. Er studierte Mathematik, Statistik sowie Betriebs- und Wirtschaftsinformatik an der Universität Wien und der Technischen Universität Wien. 1976 wurde er an der Universität Wien zum Thema „Automatisches Exzerpieren“ promoviert. Von 1975 bis 1977 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, von 1976 bis 1978 wissenschaftlicher Mitarbeiter am International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA), einem internationalen Forschungsinstitut bei Wien. In der Zeit von 1977 bis 1982 war er als Universitätsassistent am Institut für Statistik und Informatik der Universität Wien beschäftigt. Parallel dazu hatte er von 1978 bis 1980 die Leitung des Forschungsprojekts „Computergestütztes Büro-Informations-System (COBIS)“ an der Universität Regensburg und von 1979 bis 1980 jene des Vorbereitungsprojekts zur Gründung des Fachinformationszentrums Geisteswissenschaften (FIZ 14) an der Universität des Saarlandes inne. 1982 habilitierte sich Wolf Rauch zum Thema „Sozialwissenschaftliche Aspekte der Büroautomatisierung durch Informationssysteme“ an der Universität Wien. Für seine Habilitationsschrift erhielt er den Forschungspreis „Technische Kommunikation“ der SEL-Stiftung (Standard-Elektrik-Lorenz) (siehe dazu auch den Beitrag in den Nachrichten für Dokumentation, Band 34, Heft 1, S. 66).

Von 1982 bis 1984 leitete Wolf Rauch die Sektion für Kommunikation der Gesellschaft für Information und Dokumentation (GID) in Frankfurt am Main. 1984 wurde er zum Ordentlichen Universitätsprofessor für betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme an der Universität Klagenfurt berufen, wo er die Studiengänge „Angewandte Betriebswirtschaft“ und „Angewandte Informatik“ aufbaute. 1987 erhielt er den Ruf zum Ordentlichen Universitätsprofessor für betriebswirtschaftliche Datenverarbeitung und Informationswissenschaft an der Universität Graz und begründete damit die „akademische“ Informationswissenschaft in Österreich. Eine Berufung zum Professor (C 4) für Bibliothekswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin im Jahr 1994 lehnte Wolf Rauch ab. Im selben Jahr wurde das Internationale Symposium für Informationswissenschaft (ISI 1994) in Graz unter seiner Federführung organisiert.

Nach einer Phase der wissenschaftlichen Aktivität tat sich Wolf Rauch durch sein Wirken im Universitätsmanagement hervor. Zwischen den Jahren 1995 und 1997 war er Dekan der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen (SOWI) Fakultät der Universität Graz. Dass die Institute dieser SOWI-Fakultät heute nicht mehr über das gesamte Stadtgebiet von Graz verstreut sind, ist nach Einschätzung der Autoren ein wesentliches Verdienst von Wolf Rauch, der mit viel Fingerspitzengefühl die entscheidenden Weichen für die Errichtung eines zentralen Fakultätsgebäudes am Campus der Universität Graz stellte. Von Oktober 1997 bis Dezember 1999 war er Rektor der Universität Graz, 1999 in seiner Funktion als Präsident der Österreichischen Rektorenkonferenz eine der Schlüsselfiguren in der österreichischen Wissenschaftspolitik. „Entwicklungshilfe“ leistete Wolf Rauch für den damals noch im Aufbau befindlichen Fachhochschulsektor in Österreich, wo er neben seiner universitären Beschäftigung im Jahr 2000 als Präsident des (österreichischen) Fachhochschulrates – das ist jene Behörde, die für die externe Qualitätssicherung (Akkreditierung und Evaluierung) im österreichischen FH-Sektor zuständig ist – tätig war.

Auch zur Politik im engeren Sinn hatte Wolf Rauch keine „Berührungsängste“. Von 2000 bis 2005 war er Abgeordneter im Steirischen Landtag und Wissenschaftssprecher einer politischen Gruppierung. Seit 2005 ist er Vorsitzender des Aufsichtsrats der Joanneum Research Forschungsges.m.b.H., einer der größten außeruniversitären Forschungsgesellschaften in Österreich. Von 2007 bis 2013 war er wieder Dekan der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz. In dieser Funktion gestaltete er die forschungsmäßige Neuausrichtung dieser Fakultät maßgeblich mit. In den Jahren 2014 und 2015 war er schließlich Vorstandsvorsitzender des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultätentages (WISOFT), der Interessenvertretung der wirtschafts- und sozialwisseschaftlichen Mitgliedsfakultäten von Universitäten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Wer nun meint, dass bei so vielen Funktionen kaum noch Zeit zum Publizieren bleibt, der irrt. In seiner wissenschaftlichen Schaffensperiode hat es Wolf Rauch bislang auf über 200 Publikationen gebracht, darunter insgesamt sieben Monografien. Bei den vier selbst-/mitverfassten Monografien handelt es sich um folgende Titel: „Automatisches Referieren und Exzerpieren“, „WTI-Delphi: Untersuchungen über den gegenwärtigen Stand und zukünftige Entwicklung des wissenschaftlich-technischen Informations- und Dokumentationswesens in Österreich“, „Büro-Informations-Systeme: sozialwissenschaftliche Aspekte der Büro-Automatisierung durch Informations-Systeme“ und „Einführung in die betriebliche Datenverarbeitung“. Unter seinen Zeitschriftenpublikationen befinden sich auch vier NfD-/IWP-Beiträge. Am meisten Zitierungen erhielt sein Aufsatz „Decision Delphi“ in der Zeitschrift „Technological Forecasting and Social Change“.

Eine solche Fülle an Aktivitäten wird natürlich auch mit Auszeichnungen gewürdigt: 1999 erhielt Wolf Rauch das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark und 2012 das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

Wir gratulieren dem Jubilar auf diesem Wege recht herzlich zu seinem 65. Geburtstag und freuen uns auf viele weitere anregende und befruchtende Diskussionen mit ihm. Eine erste Gelegenheit dazu bot sich bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen des 15. Internationalen Symposiums für Informationswissenschaft (ISI 2017) in Berlin. Bei dieser diskutierten Wolf Rauch und einige seiner Weggefährten – Rainer Kuhlen (online aus Los Angeles zugeschaltet), Wolfgang G. Stock, Christian Wolff und Christa Womser-Hacker – zum Thema „Significance and relevance of information science in German-language countries”.1

Ausgangspunkt für die Themenwahl waren nicht nur die jüngsten Ereignisse im Bereich der deutschsprachigen Informationswissenschaft (z. B. bevorstehende Schließung der Abteilung Informationswissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), sondern auch die Antrittsvorlesung von Wolf Rauch anlässlich seiner Berufung zum Universitätsprofessor an der Universität Graz (Rauch 1988). Große Teile davon beschäftigten sich mit der Bedeutung der Informationswissenschaft und deren Forschungsthemen. Grund genug also, um nach 30 Jahren erneut eine Standortbestimmung vorzunehmen.

Daher wurden folgende Fragen diskutiert:

  • 1.

    Welche Bedeutung hat die Informationswissenschaft in den deutschsprachigen Ländern aktuell?

  • 2.

    Worauf könnte die geänderte Rolle der Informationswissenschaft zurückzuführen sein. Gibt es überhaupt noch Themen, über welche die Informationswissenschaft ein „Forschungsmonopol“ hat?

  • 3.

    Wie kann die Informationswissenschaft in den deutschsprachigen Ländern in Zukunft ihre Bedeutung erhöhen?

Im Kern waren sich die Teilnehmer an der Podiumsdiskussion einig, dass informationswissenschaftliche Themenstellungen eine Bedeutung wie nie zuvor haben. Diese werden aber primär von Unternehmen wie Google, Apple oder Amazon vermarktet. Als wissenschaftliche Disziplin hat die Informationswissenschaft in den deutschsprachigen Ländern eine eher geringe Bedeutung.

Auch wenn viele traditionelle Themen der Informationswissenschaft mittlerweile auch von der Informatik behandelt werden (z. B. Information Retrieval, Mensch-Computer-Interaktion), gibt es durchaus noch Nischen, die primär in den „Wirkungsbereich“ der Informationswissenschaft fallen: Informationsverhalten, Informationskompetenz, Informetrie sowie Themen, die sich mit dem sozio-ökonomischen Umfeld und den Auswirkungen der Informationsgesellschaft bzw. den gesellschaftlichen Folgen der Informations- und Kommunikationstechnologien befassen (z. B.: Informationsethik, informationelle Städte, Verlässlichkeit/Glaubwürdigkeit von Information insbesondere in sozialen Medien, ...). War es vor einigen Jahrzehnten der Sputnik-Schock, welcher der Informationswissenschaft zu einer ersten Blüte verhalf, so könnte nun der „Trump-Schock“ zu einem neuen Aufschwung führen. Das Grundproblem der Informationswissenschaft ist aber die fehlende kritische Masse. Dazu kommt noch, dass es kein einheitliches informationswissenschaftliches Lehr- und Forschungsprogramm gibt. So ist es nicht verwunderlich, wenn die Informationswissenschaft nicht nur von der Forschungspolitik, sondern auch von der Öffentlichkeit nicht als wissenschaftliche Disziplin wahrgenommen wird.

Rauch Wolf (1988). Was ist Informationswissenschaft? Akademische Antrittsvorlesung (Grazer Universitätsreden; 32). Kienreich, Graz.

Rauch Wolf, Kuhlen Rainer, Stock Wolfgang G., Wolff Christian, Womser-Hacker Christa & Schlögl Christian (2017): Significance and relevance of information science in German-language countries. A panel discussion devoted to the 65th birthday of Wolf Rauch. In: Gäde Maria, Trkulja Violeta, Petras Vivien (Eds.): Everything Changes, Everything Stays the Same? Understanding Information Spaces. Proceedings of the 15th International Symposium on Information Science (ISI 2017). URL: http://isi2017.ib.hu-berlin.de/ISI_17_ONLINE_FINAL.pdf (22.3.2017). Verlag Werner Hülsbusch, Glückstadt, S. 252–263.

Graz, im Februar 2017

Christian Schlögl, Gerhard Reichmann, Otto Petrovic

Ingetraut Dahlberg 90 Jahre

Am 20. Februar 2017 konnte Dr. Ingetraut Dahlberg ihren 90 Geburtstag feiern.

Nach ihrem Studium der Anglistik, Katholischen Theologie und Biologie in Frankfurt am Main und Würzburg trat sie eine Stelle bei der Deutschen Gesellschaft für Dokumentation (DGD) an. Zu ihren Aufgaben gehörte die Erfassung der bibliothekarischen Bestände sowie der Dokumentation der Literatur zum Thema Dokumentation. 1964/65 wurde sie beurlaubt, um auf Einladung von Raymond Pepinsky für ein Jahr in den USA zu arbeiten, erst am Groth Institute for Crystallographic Data Documentation an der Florida Atlantic University in Boca Raton, später an deren Universitätsbibliothek, die erste Bibliothek in den USA, die zur Verwaltung ihrer Schriften einen Computer einsetzte. Zusammen mit Jean Perreault arbeitete sie dort an Problemen der Kategorien und Relationen in der Klassifikation.

Sie leitete von 1965 bis 1970 die Bibliothek und Dokumentationsstelle der DGD. Ferner richtete sie das Komitee Thesaurusforschung und Klassifikation ein. Dessen Vorsitz übernahm Martin Scheele, während sie selbst das Sekretariat des Komitees führte. In dieser Zeit entwickelte sie ein Deskriptorensystem für die Informationswissenschaften.

1971 bis 1973 arbeitete sie an dem von ihrem Doktorvater Alwin Diemer gestellten Dissertationsthema Das Universale Klassifikationssystem des Wissens, seine ontologischen wissenschaftstheoretischen und informationstheoretischen Grundlagen und wurde 1973 in Philosophie mit den Nebenfächern Sprachwissenschaft und Wissenschaftsgeschichte promoviert.

Im Normenausschuss Terminologie arbeitete sie an der DIN 2330 „Begriffe und Benennungen; Allgemeine Grundsätze“ und 2331 „Begriffssysteme und ihre Darstellung“ mit, später auch bei der ISO an der ISO/TC 37 „Terminology and other language and content resources“ sowie ISO/TC 46 „Information and Documentation“.

Ingetraut Dahlberg hat sich ganz dem Gebiet, rund um Klassifizierung, Thesauri und Wissensorganisation verschrieben. Zu diesen Themengebieten hat sie weit über 300 Veröffentlichungen verfasst. Neben eigenen wissenschaftlichen Arbeiten beförderte sie die Fortentwicklung dieser Themenbereiche auch durch Gründung der Zeitschrift International Classification im Jahre 1974 (1992 umbenannt in Knowledge Organization), deren Schriftleiterin sie 1974 bis 1996 war. Sie war Gründerin und Vorsitzende der Gesellschaft für Klassifikation (1977 bis 1986) sowie Präsidentin der Internationalen Gesellschaft für Wissensorganisation (ISKO) (1989 bis 1996) und hatte Lehraufträge an den Universitäten Mainz und Saarbrücken sowie den Fachhochschulen Hannover und Darmstadt inne.

Aus gesundheitlichen Gründen gab Ingetraut Dahlberg 1997 im Alter von 70 Jahren ihre offiziellen Ämter auf und zog 1998 von Frankfurt am Main nach Bad König in den Odenwald. Von dort verfolgt sie weiterhin die Entwicklung und besucht gelegentlich Mitgliederversammlungen der DGI oder Vortragsveranstaltungen des Darmstädter Ontologenkreises. Die Redaktion der IWP gratuliert ganz herzlich und wünscht der Jubilarin viele weitere glückliche und erfüllte Jahre.

Marlies Ockenfeld 40 Jahre für die NfD/IWP

Marlies Ockenfeld ist mit eigener Entscheidung jetzt nicht mehr Chefredakteurin dieser Zeitschrift, die einmal NfD (Nachrichten für Dokumentation) hieß und seit vielen Jahren IWP ist (Information – Wissenschaft & Praxis). Keine Angst, das ist kein Abschied, auch keiner von der IWP. Frau Ockenfeld wird weiter mit Rat und Tat in der Redaktion tätig sein. Aber es ist doch ein Einschnitt und ist Anlass einerseits für eine Würdigung eines professionellen, auf Wissenschaft und Bildung ausgerichteten Lebens, das in seiner Vielfalt, Intensität, Kontinuität und Qualität beeindruckt, und andererseits für eine Anerkennung eines mehr als vierzigjährigen ehrenamtlichen Engagements für diese Zeitschrift und für die DGD/DGI, das seinesgleichen sucht. Ich weiß nicht, welche formale Ehrung besonders für diese letztere Leistung angebracht ist, aber die DGI sollte sich darum kümmern. Hier nur mein Beitrag dazu.

Ich kann diese Würdigung schreiben, weil wir beide in den letzten 45 Jahren immer wieder fachlich im Austausch waren. Marlies Ockenfeld hatte allerdings 1972, das Jahr, in dem ich zum ersten Mal durch die nachuniversitäre Ausbildung zum Informationswissenschaftler in der damaligen ZMD (Zentralstelle für maschinelle Dokumentation) mit Retrieval (das ich zuerst auf der dritten Silbe betonte) und anderen informationswissenschaftlichen Besonderheiten in Kontakt kam, schon sechs Jahre Vorsprung in Sachen Informationswissenschaft.

Sie war seit 1966 (!) Studentin und Schülerin von Prof. Dr. Erich Pietsch (zweifellos einer der nur noch wenig bekannten Pioniere der Informationswissenschaft) und schloss das Studium der Chemie mit Nebenfach Informationswissenschaft in Frankfurt am Main mit einem Diplom ab. Ihre Diplomarbeit „Das Informationsverhalten von Chemikern und Chemiestudenten an der Universität Frankfurt“ wurde mit dem Titel „Das Informationsverhalten von Chemikern: eine Pilot-Studie“ 1975 im Münchener Verlag Dokumentation veröffentlicht. „Informationsverhalten“ ist das Thema, das kontinuierlich bis heute im Zentrum von Frau Ockenfelds wissenschaftlicher und berufspraktischer Tätigkeit steht und, erneut, auch im Zentrum gegenwärtig aktiver Informationswissenschaftler – heute allerdings weniger mit fachinformationswissenschaftlicher Ausrichtung wie sie damals dominierend war.

Mitte der 1970er Jahre war Aufbruchsstimmung in Sachen Information und Dokumentation. Von 1974 bis 1977 lief das vom damaligen Bundesministerium für wissenschaftliche Forschung (zuständiger Fachreferent Dr. Lechmann) auf den Weg gebrachte Informations- und Dokumentationsprogramm (IuD-Programm). In dessen Fokus stand die Einrichtung sogenannter Fachinformationszentren (FIZ). Ziel war unter anderem die zerklüftete und nach Ansicht des Bundesrechnungshofs unproduktive Dokumentationslandschaft in Deutschland zu professionalisieren und zu zentrieren.

Frau Ockenfeld trat im Herbst 1973 in die Studiengruppe für Systemforschung in Heidelberg (Prof Kunz) ein und wurde schnell, aufgrund einer Einladung von Dr. Rehfeld, in die Kernplanungsgruppe zur Planung dieser Fachinformationssysteme/-zentren im Rahmen des IuD-Programms delegiert. Dort war sie bis 1977 zuständig für die drei FIS Chemie, Wirtschaft und Geisteswissenschaften (welche Palette!) sowie für den Bereich Benutzerforschung in sämtlichen Fachinformationsbereichen.

Damals war allgemein (auch in der Politik) die Hochzeit der Planungseuphorie – und Frau Ockenfeld war mitten drin in einer Arbeitsgruppe voller Hochspannung und Kollaborationsbereitschaft, die sich mit innovativen Methoden ans Werk machte. Ob der gewisse Zentrierungsoptimismus aus heutiger Sicht angebracht oder gar gewinnbringend war – darüber kann man streiten. Aber es war die Vorgabe, und die Kernplanungsgruppe hat geliefert. Bis heute sind die umfänglichen (bunten) Fachplanungsbände eine unverzichtbare Quelle für jede Forschung zur Entwicklung von Informationswissenschaft und -praxis in Deutschland.

Die Arbeit in dieser bundesweit bekannt gewordenen Stelle für Fachplanung eröffnete Frau Ockenfeld die Chance, in zahlreichen europäischen und internationalen Vorhaben mitzuwirken, z. B. bei der Planung von Euronet – dort auch schon, weit ihrer Zeit voraus, zu Themen der Sicherheit. Sie war gefragte Gutachterin für viele Projektanträge. Derart qualifiziert, war es kein Wunder, dass sie 1977 das Angebot bekam, als Assistentin in die Geschäftsführung der ebenfalls als Folge des IuD-Programms gegründeten GID (Gesellschaft für Information und Dokumentation) zu wechseln. Sie nahm an und leitete dort auch mehrere BMFT-geförderte Projekte. Nebenbei kümmerte sie sich intensiv um die Verankerung von Informationsmethodik in die Chemie-Curricula.

All das, natürlich auch die langjährige Lehrtätigkeit in der AG Informationswissenschaft der Universität Frankfurt und ihr Engagement beim Lehrinstitut für Dokumentation (LID), qualifizierte sie derart, dass sie einen Ruf als Professorin im FB Bibliothek, Information und Dokumentation der FH Hannover erhielt. Sie lehnte diesen allerdings ab. Ob sie das später je bereut hat, weiß sie vermutlich selber nicht. Der Lebenslauf wäre ein anderer geworden. An den Lehrverpflichtungen kann es nicht gelegen haben; denn die Liste ihrer Dozentinnen-Tätigkeiten und Lehraufträge bis zur Beendigung ihrer offiziellen Berufstätigkeit Anfang 2011 ist lang. Sie war eine nachgefragte und beliebte Lehrende – inhaltlich und organisatorisch, bis hin zum DGI-Zertifikatslehrgang Informationsassistent/in.

Offenbar war aber zu der Zeit des Rufes nach Hannover die Beförderung zur Leitung des GID Zentralbereichs Ergebnistransfer attraktiver. Dass die GID dann wenig später wegen nachlassender politischer Unterstützung aus Bonn (Schmidt-Regierung), befördert durch ein kritisches Gutachten des Wissenschaftsrates, aufgelöst bzw. teilweise in die GMD überführt wurde, konnte sie nicht voraussehen.

In der GMD, die später gegen den Willen der Mitarbeiter mit der Fraunhofer-Gesellschaft fusionierte, und vor allem im IPSI-Institut (Integrated Publication and Information Systems Institute) war sie u. a. für die Öffentlichkeitsarbeit und für das Berichtswesen zuständig sowie bei vielen nationalen und internationalen Projekten (u. a. auch zu Hypertext/Hypermedia) aktiv beteiligt. Lange Jahre war sie Mitglied des Wissenschaftlich-Technischen Rates der GMD und, kennzeichnend für sie, noch viel länger dort Betriebsrätin.

Viele Vorträge hat sie in dieser Zeit gehalten, die sie bis nach Kairo und Philadelphia führten. Die Liste der Publikationen und Editionsvorhaben ist ebenfalls eindrucksvoll, von der redaktionellen Betreuung des erfolgreichen Taschenbuchs Information & Dokumentation bis hin zu Handbuch-, Tagungs- und Zeitschriftenartikeln und vielen Besprechungen der Arbeiten anderer – übrigens auch einiger Nachrufe. Dass die DGI ihr in den letzten Jahren nicht zuletzt auch die Organisation des DGI-Forums Wittenberg (2013, 2015 und 2017) verdankt, rundet den Bogen ab.

Aber all das ist gewissermaßen nur Vorleistung für die unvorstellbar große Wirkung, die sie durch ihre Tätigkeit für die NfD bzw. bis heute für die IWP erzielt hat. Schalten wir dazu zeitlich zurück.

Am ersten Januar 1974 wurde Frau Ockenfeld Mitglied der damals so genannten DGD. In der erwähnten Planungsgruppe für die Fachinformationszentren wirkte auch Hansjoachim Samulowitz mit, langjährig zuständig für die Redaktion der NfD. Seine Frage Ende 1976, ob sie sich vorstellen könne, in der Redaktion der NfD mitzuarbeiten, beantwortete sie spontan positiv, ohne zu ahnen, dass diese Entscheidung sie für die nächsten vierzig Jahre weitgehend in Beschlag (immer ehrenamtlich) nehmen würde. In der Tat, 1977 stand ihr Name dann zum ersten Mal im Impressum der NfD – bis heute in der IWP. Bis 1989 war noch Hansjoachim Samulowitz Chefredakteur, dann ab 1990 Wolfram Neubauer, ihm folgt 1997 Marlies Ockenfeld.

Die NfD, später die IWP, hat mehrmals den Verlag gewechselt, eine Weile erschien sie sogar im DGD-Eigenverlag. Das Profil der Zeitschrift hat sich ebenfalls gewandelt. Der Weg von der stark berufspraktisch bezogenen NfD mit Fachmagazincharakter bis zu der heutigen, durch theoretische und praktische Inhalte gleichermaßen bestimmten Zeitschrift ist klar durch Frau Ockenfelds Handschrift geprägt, die sich immer in erster Linie zu Recht als Wissenschaftlerin definierte. Der ab 2012 erfolgte Wechsel zu DeGruyter als ausgewiesenem Wissenschaftsverlag und starkem Engagement in der Bibliotheks- und Informationswissenschaft ist eindeutig als Votum für eine Zeitschrift mit eher wissenschaftlichem Schwerpunkt zu verstehen. Das hatte der damalige Vorstand einstimmig mitgetragen.

Wenn man keine Verlagserfahrung hat, ist es schwer nachzuvollziehen, welcher Aufwand nötig ist, um eine Zeitschrift mit so gut wie keinen MitarbeiterInnen zu betreiben: Akquisition und Redaktion von Autorenbeiträgen und Rezensionen, Zusammenstellen von Nachrichten, Informationen, Personalien, eigene Berichterstattung über Veranstaltungen der DGD/DGI und von Partnervereinigungen, redaktionelle Aufbereitung bis hin zur Drucklegung der Artikel. Wegen des finanziell bedingten Personalabbaus der DGD/DGI kümmerte sich Frau Ockenfeld auch um die anderen von der DGI herausgegebenen Veröffentlichungen und redaktionellen Aufgaben der DGI. Nicht zuletzt stammten viele Redebeiträge und Editorials für die IWP von Mitgliedern des Vorstands aus Frau Ockenfelds Feder.

Der Umfang der Hauptaufgabe: In den meisten Jahren gab es sechs Ausgaben der IWP, von 1998 bis 2004 acht, dann bis 2012 mit einem Doppelheft sieben. Also sind es dann wohl mehr als 1000 Artikel, die alle von der Chefredakteurin gelesen und bearbeitet wurden, vermutlich noch dazu viele andere, die es nicht bis in die IWP geschafft haben. Dazu hat sie zwischen 1997 bis 2012 vierzehn Tagungsbände redigiert und herausgegeben, 60 Ausgaben des DGI-Newsletter zwischen 2007 und 2016 zuerst alleine und dann mit anderen fertiggestellt und seit 2003 neun Bände in der Reihe Informationswissenschaft der DGI herausgegeben. Ebenso baute sie die Website der DGI auf und betreute sie im Folgenden. Dazu sagt sie heute, dass es ihr kaum mehr vorstellbar sei, wie so etwas alles zu schaffen gewesen war – natürlich nur mit unerschöpflicher Energie, mit Fachwissen, Fleiß und Talent.

Dadurch, dass sie (notgedrungen) alle Artikel in sämtlichen Ausgaben der NfD/IWP seit 1977 bis heute von der ersten bis zur letzten Seite gelesen und redigiert hat, dazu alle Tagungsbeiträge und alle Veröffentlichungen der Reihe Informationswissenschaft der DGI, hat sie so quasi nebenbei einen enormen Wissensschatz über den Informations- und Dokumentationsbereich und seine Akteure erworben, wusste immer, wer woran arbeitet und woran interessiert sein könnte. Frau Ockenfeld kannte und kennt bis heute sicherlich besser als jeder andere die Situation der im weiteren Sinne inhaltlich und wissenschaftlich arbeitenden Personen und Institutionen in Deutschland (und sicher auch in anderen Ländern).

Das ist das Pfund, mit dem jede Zeitschrift arbeiten muss, wenn sie erfolgreich sein will. Und das muss weitergegeben werden. Und es wird auch. Mit diesem Beitrag nimmt die Fachöffentlichkeit nicht Abschied von Frau Ockenfeld – natürlich nicht, es ist ja kein Nachruf. Frau Ockenfeld bleibt weiter in der Redaktion tätig, weiter mehr denn je ehrenamtlich und wird Frau Margarita Reibel-Felten unterstützen – durch aktive Mitarbeit, aber vor allem auch durch Transfer ihres Wissensschatzes.

Allein – um die 70 herum hat man nicht die Pflicht, aber doch das Recht, etwas kürzer zu treten, um sich auch um andere Dinge, nicht zuletzt um die Familie (Sohn in fremden Ländern) zu kümmern. Aber bei Frau Ockenfeld wird es kein Abbruch aus ihrem professionellen Leben sein.

Für das, was sie bis heute auf unglaubliche Weise geleistet hat, gebührt ihr der große Dank der weiteren Fachöffentlichkeit unseres Gebiets. Sie war wie kaum eine andere die Frau der Fachinformation und bis heute die Frau für Information und Dokumentation im weiten gesellschaftlichen Umfeld.

Ich will aber nicht ohne eine persönliche Anmerkung schließen: Ich habe in den Jahren seit 1974, weitgehend zeitgleich mit Frau Ockenfeld, viele Personen in vielen Situationen unseres Faches kennengelernt. Frau Ockenfeld war in besonderer Weise bemerkenswert: Die Sache ist ihr wichtig, nicht die dokumentierte Anerkennung durch Dritte. Sie hat sich in ihrer Person immer zurückgenommen. Den jeweils anderen in DGD, DGI, GID, GMD, ... ist sie entgegengekommen, hat sie unterstützt, obgleich sie diesen meisten moralisch und intellektuell überlegen war. Alles, was sie betreibt, macht sie sich zu eigen und verfolgt es mit höchstem Engagement, mit Aufmerksamkeit und Sorgfalt. Nie habe ich Marlies Ockenfeld aggressiv erlebt, nie ist sie laut geworden. Sie ist immer auf die Argumente der Anderen eingegangen, ist kooperativ, verzeihend, wenn etwas mal bei den Zusagen nicht klappte –immer mit einem zurückhaltenden Lächeln dabei. Sie war einfach immer schon da, gehörte dazu, und so wird es auch bleiben. Vielen Dank, liebe Marlies!

Dr. Rainer Kuhlen

Eugen Garfield gestorben

Eugene Garfield, Preisverleihung des Richard J. Bolte Sr. Preises, 9. Mai 2007, Chemical Heritage Foundation (CHF). Bild: Chemical Heritage Foundation (CHF).

Eugene Garfield, Preisverleihung des Richard J. Bolte Sr. Preises, 9. Mai 2007, Chemical Heritage Foundation (CHF). Bild: Chemical Heritage Foundation (CHF).

Am 26. Februar 2017 starb Eugene Garfield, von seinen Freunden auch Gene genannt, im Alter von 91 Jahren. Als Eugene Eli Garfinkle 1925 in New York geboren, blieb er stets als Vater des Science Citation Index (SCI), der Current Contets, der Journal Citation Reports, des Institute for Scientific Information (ISI) oder auch der Zeitschrift The Scientist präsent. Ohne ihn wäre die Szientometrie der letzten Jahrzehnte nicht denkbar gewesen. Dabei war er immer als erfolgreicher Verleger weltweit tätig, leistete aber auch als Wissenschaftler fundamentale Beiträge. Es war äußerst schwierig seinen Erkenntnissen zu widersprechen, da er Zugriff auf ein Datenmaterial hatte, wie es sich Szientometriker der damaligen Zeit nur wünschen konnten.

Schon die Eingabe der drei Worte Eugene Garfield Obituary in eine Suchmaschine macht deutlich, wie viele Nachrufe der Tod dieses Informationswissenschaftlers in nur wenigen Tagen hervorbrachte. Wöchentlich schrieb er über viele Jahre hinweg einen Essay für seine Current Contents, so dass spekuliert wurde, Garfield wolle den Rekord an Publikationen eines einzelnen Autors brechen. Dieser liegt bei dem ungarischen Mathematiker Paul Erdös bei rund 1500 Papers. Auch wenn ihm das nicht gelang, ist seine Publikationsliste von 1952 bis 2012 (http://garfield.library.upenn.edu/reversepub.html) höchst beeindruckend.

Garfield hat mit dem SCI ein Instrument geschaffen, mit dem man erstmals die Genetik geistiger Vererbung in großem Umfang studieren und analysieren konnte. Er war wirklich genial, und das wusste er auch, ohne deswegen ein eingebildetes Auftreten an den Tag zu legen.

Als ich ihn vor rund vierzig Jahren in Martinsried traf und fragte ich ihn, warum er nicht mehr deutsche Zeitschriften im SCI erfasst. Seine entwaffnende Antwort war, gibt es die? Damals gehörten die Nachrichten für Dokumentation der DGD (später DGI) noch zu den wenigen. Offensichtlich dachte er als Unternehmer an seine Kosten zur Produktion des SCI und seine internationale Kundschaft. Es war die Zeit, in der Deutsch als Wissenschaftssprache an Bedeutung verlor und die ersten Bibliothekare die gedruckte Version des SCI abbestellten, weil die Online-Version immer interessanter wurde.

Auch verstand er es stets, andere Initiativen, aus denen eine Konkurrenz hätte erwachsen können, im Keim zu ersticken. Zwar hatte Garfield die Idee eines Zitationsindexes bereits von Shepard's Citations übernommen, seine große Leistung lag aber darin, gezielt diejenigen Zeitschriften aufzunehmen, die die wichtigsten und meisten Referenzen enthielten, und diese mit der damaligen Rechnerleistung zu erfassen.

Ein zweites Mal traf ich ihn persönlich auf einer Tagung der Gesellschaft für Wissenschaftsforschung 2001, als er mit fünfundsiebzig Jahren zu uns nach Berlin kam. Damals befasste er sich vornehmlich damit, sein literarisches Erbe zu verwalten, für das wir nur dankbar sein können.

Im Gegensatz zu dem, was viele Laien glauben, wenn sie vom Journal Impact Factor hören, dass nämlich Garfield dazu beigetragen hat, Messgrößen für die Qualität wissenschaftlicher Publikationen zu schaffen, lag die eigentliche Bedeutung des SCI, und später die des Web of Science (WoS), vielmehr darin, dass man zum einen seitdem von früheren Quellen auf spätere (thematisch dazugehörige) zugreifen kann und zum zweiten besonders stark diskutierte Arbeiten (sogenannte search fronts) auch dann rasch aufspüren kann, wenn man in das jeweilige Fachgebiet neu einsteigt.

Eugene Garfield hat mit dem SCI ohne Zweifel die wissenschaftliche Vormachtstellung der USA massiv gestärkt und ausgebaut. Er hat dazu beigetragen das wissenschaftliche Amerika groß zu machen.

Walther Umstätter

Bernd Jörs Professor des Jahres 2016

Prof. Dr. Bernd Jörs vom Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt (h_da) ist in der Kategorie „Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften“ zum Professor des Jahres 2016 gewählt worden. In vier Kategorien zeichnet der jährliche Wettbewerb der Zeitschrift „Unicum Beruf“ Professorinnen und Professoren aus, die ihre Studentinnen und Studenten praxisnah auf das Arbeitsleben vorbereiten und ihnen einen reibungslosen Übergang in den Job ebnen.

Für den Wettbewerb nominieren Studentinnen und Studenten sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen und Hochschulen bundesweit gut 1.250 Kandidatinnen und Kandidaten. In den vier Wettbewerbskategorien Wirtschaftswissenschaften/Jura, Ingenieurwissenschaften/Informatik, Medizin/Naturwissenschaften und Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften entscheidet dann eine Fachjury auf Basis von Fragebögen, Referenzen und eigener Recherche über Sieger und Platzierte.

Laut Jury wird Prof. Dr. Bernd Jörs der Preis für sein langjähriges Engagement in der praxisnahen Ausbildung im Studiengang Informationswissenschaft am Mediencampus der Hochschule Darmstadt in Dieburg verliehen. „Als Beauftragter für die ‚Berufspraktische Phase’ organisiert er Praktikumsplätze und Anstellungen für die Studierenden. Seine Lehrtätigkeit wird getragen von der Einsicht in die Notwendigkeit enger Beziehungen des wissenschaftlichen Studiums zur beruflichen Praxis, für die er seine vielen Beziehungen zu Firmen nutzt. Durch sein Engagement in Beiräten von Firmen- und Interessenverbänden schafft er zugleich vielfältige Möglichkeiten zu Kontakten in die Wirtschaft, die seinen Studierenden zu Gute kommen. In seiner Lehre spielen Praxisprojekte ein wichtige Rolle, sie leisten die Verbindung zwischen den beiden Bereichen.“

Prof. Dr. Bernd Jörs hatte bereits 2011 Rang 2 in der Kategorie „Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften“ erreicht. 2006 war ihm der Sprung unter die besten Zehn gelungen. „Als Lehrende haben wir eine hohe Verantwortung für die kommende Generation, deswegen ist es wichtig, durch Kontakte mit Unternehmen Türen zu öffnen, was uns auch dabei hilft, wissenschaftlich am Ball zu bleiben“, sagt Prof. Dr. Bernd Jörs. „Ich freue mich, dass wir in der Informationswissenschaft der Hochschule Darmstadt eine sehr hohe Job-Erfolgsquote für unsere Absolventinnen und Absolventen haben.“

Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerien für Bildung und Forschung sowie Wirtschaft und Energie.

Footnotes

  • 1

    Die Beiträge der Teilnehmer an der Podiumsdiskussion können im Tagungsband des Internationalen Symposiums für Informationswissenschaft – in digitaler Form frei zugänglich – nachgelesen werden (siehe Rauch, Kuhlen, Stock, Wolff, Womser-Hacker & Schlögl 2017). 

About the article

Published Online: 2017-05-06

Published in Print: 2017-05-04


Citation Information: Information - Wissenschaft & Praxis, Volume 68, Issue 2-3, Pages 201–207, ISSN (Online) 1619-4292, ISSN (Print) 1434-4653, DOI: https://doi.org/10.1515/iwp-2017-0040.

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