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Juristische Rundschau

Ed. by Olzen, Dirk / Schäfer, Gerhard

Online
ISSN
1612-7064
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Volume 2007, Issue 1

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Die nachträgliche Sicherungsverwahrung und die Schweigepflicht des Therapeuten im Strafvollzug

Stefan Harrendorf
Published Online: 2007-03-01 | DOI: https://doi.org/10.1515/JURU.2007.004

Abstract

I. Mit Gesetz vom 23. Juli 2004 wurde die nachträgliche Sicherungsverwahrung als (vorerst) letztes Element in das Sicherungsverwahrungsrecht der §§ 66 ff. StGB eingefügt. Wie Kinzig zutreffend bemerkte, ist spätestens damit der Schritt zu einem eigenen Rechtsgebiet der Sicherungsverwahrung vollzogen. Dort, wo sich bis 2002 nur die Regelung des § 66 StGB zur »einfachen« Sicherungsverwahrung fand, gibt es nun neben dieser die Instrumente der vorbehaltenen (§ 66 a StGB) und der nachträglichen Sicherungsverwahrung (§ 66 b StGB). Der Gesetzgeber hat es jedoch versäumt, auch die verfahrensrechtliche Dimension der Anordnung der nachträglichen Sicherungsverwahrung angemessen zu regeln. Die nur rudimentäre Verfahrensregelung im § 275 a StPO lässt viele Fragen offen.

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Published Online: 2007-03-01

Published in Print: 2007-01-29


Citation Information: Juristische Rundschau, Volume 2007, Issue 1, Pages 18–20, ISSN (Online) 1612-7064, ISSN (Print) 0022-6920, DOI: https://doi.org/10.1515/JURU.2007.004.

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