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Juristische Rundschau

Hrsg. v. Olzen, Dirk / Schäfer, Gerhard

Online
ISSN
1612-7064
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Band 2007, Heft 3

Hefte

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BGH v. 30. 11. 2005 – IV ZR 154/04, Rechtsfolge des Fehlens einer fristgerechten ärztlichen Feststellung zu unfallbedingter Invalidität

Prof. Dr. Dirk Looschelders / Rechtsreferendarin Christina Bruns
Online erschienen: 22.03.2007 | DOI: https://doi.org/10.1515/JURU.2007.032

Abstract

§ 242 BGH; 88 § 7 I (1) S. 3 AUB; § 20 I Nr. 1 S. 3 AKB

1. Der Versicherer kann sich auch dann ohne Rechtsmissbrauch auf das Fehlen einer fristgerechten ärztlichen Feststellung unfallbedingter Invalidität berufen, wenn er den Versicherungsnehmer nicht rechtzeitig vor Ablauf der Frist für die ärztliche Invaliditätsfeststellung auf deren Fehlen hingewiesen hat, weil dem Versicherer bis zu diesem Zeitpunkt keine greifbaren Anhaltspunkte dafür vorgelegen haben, dass ein unfallbedingter Dauerschaden nahe liege.

2. Eine im Einzelfall gebotene Belehrung entfällt nicht deshalb, weil der Versicherungsnehmer anwaltlich beraten ist.

Urt. des BGH v. 30. 11. 2005 – IV ZR 154/04.

Artikelinformationen

Online erschienen: 22.03.2007

Erschienen im Druck: 27.03.2007


Quellenangabe: Juristische Rundschau, Band 2007, Heft 3, Seiten 106–108, ISSN (Online) 1612-7064, ISSN (Print) 0022-6920, DOI: https://doi.org/10.1515/JURU.2007.032.

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