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Neuroforum

Organ der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft

Editor-in-Chief: Wahle, Petra


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ISSN
2363-7013
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Volume 12, Issue 2

Issues

Stimulationsverfahren zur Behandlung von Depressionen

Prof. Dr. Isabella Heuser
  • Corresponding author
  • Klinik und Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie Charité – Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Eschenallee 3 14050 Berlin, Germany
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/ Prof. Dr. Malek Bajbouj / Alexander Luborzewski
Published Online: 2017-02-25 | DOI: https://doi.org/10.1515/nf-2006-0203

Zusammenfassung

Unipolare Depressionen und bipolare Störungen sind schwere affektive Erkrankungen, an denen jährlich mehrere Millionen Patienten erkranken. Klassische psychopharmakologische und psychotherapeutische Therapiemöglichkeiten sind in der Regel wirksam, allerdings spricht eine relevante Anzahl von Patienten auf diese beiden Therapiegruppen nicht adäquat an. Insbesondere für diese Patienten sind die so genannten antidepressiven Stimulationsverfahren eine interessante Alternative. In der vorliegenden kurzen Übersicht sollen bereits etablierte Stimulationsverfahren wie die Elektrokonvulsionstherapie sowie neuere (transkranielle Magnetstimulation, Vagusnervstimulation) und experimentelle Behandlungsverfahren (Magnetokonvulsionstherapie, tiefe Hirnstimulation) vorgestellt werden.

About the article

Prof. Dr. Isabella Heuser

Ist Direktorin der Klinik und Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin. Prof. Heuser studierte Psychologie und Humanmedizin in Mainz. Nach ihrer Facharztausbildung und Dissertation an der psychiatrischen Universitätsklinik in Mainz war sie Fogarty-Stipendiatin an der Experimental Therapeutics Branch des Neurologischen Instituts der National Institutes of Health in den USA. Danach war sie als Oberärztin an der Psychiatrischen Universitätsklinik Freiburg, dem Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München und dem Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mainz tätig. Seit 2001 ist Frau Prof. Heuser Lehrstuhlinhaberin und geschäftsführende Direktorin der Klinik und Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin. Sie ist Mitglied der Editorial Boards renommierter psychiatrischer Zeitschriften und zudem in zahlreichen nationalen und internationalen Arbeitsgemeinschaften und Gesellschaften tätig. Sie wurde 2001 in den Beirat zum Modellprogramm „Altenhilfestrukturen der Zukunft“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend berufen. 2005 wurde sie zum President-elect der Society of Psychoneuroendocrinology (ISPNE) gewählt.

Prof. Dr. Malek Bajbouj

Ist Oberarzt an der Klinik und Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin. Prof. Bajbouj studierte Humanmedizin in Mainz, Frankfurt und Zürich. Seine Dissertation erfolgte an der Neurologischen Universitätsklinik Mainz (Prof. H.C. Hopf) über kortikale Reorganisationsphänomene bei Patienten nach Schlaganfall. Seine Facharztausbildung erfolgte zunächst an der Neurologischen Klinik der Universität Witten/Herdecke und seit 1999 an der Klinik für Psychiatrie an der Charité am Campus Benjamin Franklin. Nach einem Forschungsaufenthalt an der Columbia University in New York erfolgte im Januar 2004 ein Ruf auf eine Juniorprofessur für Stimulationsverfahren und Neurophysiologie. Entsprechende Forschungsschwerpunkte sind die Entwicklung und Optimierung antidepressiver Stimulationsverfahren sowie die Untersuchung zugrunde liegender Mechanismen mit neurophysiologischen und neuroradiologischen Methoden.

Alexander Luborzewski

Ist Assistenzarzt an der Klinik und Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin. Er studierte Humanmedizin in Lübeck, während des Studiums Auslandsaufenthalte in England sowie während des praktischen Jahres in Australien, Neuseeland und der Schweiz. Tätigkeit als Doktorand in der Arbeitsgruppe Neurochemie der neurologischen Klinik bei Prof. Andreas Moser. Arbeitsschwerpunkt war der Einfluss endogener Neurotoxine auf die Katecholamin-Synthese bei der Parkinson- Krankheit. Nach Abschluss des Studiums Beginn der Arbeit als Assistenzarzt an der Klinik und Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin. Schwerpunkte der wissenschaftlichen Tätigkeit dort sind die Untersuchung antidepressiver Stimulationsverfahren und die möglichen biologischen Mechanismen antidepressiver Therapie-Response.


Published Online: 2017-02-25

Published in Print: 2006-06-01


Citation Information: e-Neuroforum, Volume 12, Issue 2, Pages 184–189, ISSN (Online) 1868-856X, DOI: https://doi.org/10.1515/nf-2006-0203.

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