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Neuroforum

Organ der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft

Editor-in-Chief: Wahle, Petra


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ISSN
0947-0875
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Volume 13, Issue 1

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Was sind und was können olfaktorische Hüllzellen tatsächlich?

Prof. Dr. Konstantin Wewetzer
  • Corresponding author
  • Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover / Institut für Pathologie Bünteweg 17 30559 Hannover, Germany
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/ Gudrun Brandes
Published Online: 2017-02-25 | DOI: https://doi.org/10.1515/nf-2007-0104

Zusammenfassung

Olfaktorische Hüllzellen (olfactory ensheathing cells, OECs) sind Schwann-Zell-ähnliche Gliazellen des olfaktorischen Systems mit regenerationsfördernden Eigenschaften. Von Cajal (1928) beschrieben und zunächst als olfaktorische Schwann-Zellen eingeordnet, werden OECs heute als ein intermediärer Zelltyp angesehen, der Eigenschaften von zentraler und peripherer Glia in sich vereint. Da OECs vorwiegend bezüglich ihrer regenerativen Effekte nach Transplantation untersucht wurden, sind viele Fragen zu ihrer Biologie unbeantwortet geblieben. Anders als zur Schwann-Zelle, deren Phänotyp während Entwicklung und Regeneration detailliert beschrieben wurde, liegen zu OECs nur vereinzelte Berichte vor. Es ist nach wie vor ungeklärt, inwiefern sich OECs von Schwann-Zellen molekular unterscheiden, und ob beide Zelltypen tatsächlich differenzielle Effekte nach Transplantation vermitteln. Der vorliegende Artikel formuliert aus der aktuellen Literatur drei Hypothesen zur Identität und regenerativen Kapazität von OECs. Die Diskussion dieser Hypothesen kann die Frage, was genau OECs „sind“ und was sie tatsächlich „können“ nicht abschließend klären, soll jedoch helfen, die zurzeit noch offenen Punkte zu präzisieren.

About the article

Prof. Dr. Konstantin Wewetzer

Geboren 1962; studierte Humanbiologie in Marburg. Promotion 1992 am Institut für Anatomie und Zellbiologie. 1992-1994 Postdoc bei der F. Hoffmann-La Roche AG (Basel). 1995-98 Anatomisches Institut Freiburg. Seit 1998 Medizinische Hochschule Hannover. 2004 Forschungskooperation mit der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover. 2006 außerplanmäßige Professur für Anatomie.

Gudrun Brandes

Geboren 1958, studierte Humanmedizin in Hannover. Promotion 1996 am Institut für Zellbiologie und Elektronenmikroskopie. Seit 1996 Forschungstätigkeit im Institut Zellbiologie des Zentrums Anatomie (Medizinische Hochschule Hannover).


Published Online: 2017-02-25

Published in Print: 2007-02-01


Citation Information: e-Neuroforum, Volume 13, Issue 1, Pages 22–26, ISSN (Online) 1868-856X, DOI: https://doi.org/10.1515/nf-2007-0104.

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