Zusammenfassung
Gegenstand dieses Beitrages sind die Auswirkungen der Globalisierung auf die rechtlich-institutionellen Grundlagen von Märkten und Staaten. Die Hauptthese ist, dass die Globalisierung dazu zwingt, zwei Funktionen des Staates strikter voneinander zu trennen als dies bisher der Fall war. Dies ist einerseits die Rolle des Staates als Gemeinschaftsunternehmen der Bürger, durch das diese sich mit öffentlichen Leistungen versorgen. Und es ist andererseits die Rolle des Staates als Standortunternehmen, das die rechtlich-institutionellen Rahmenbedingungen definiert, unter denen Standortnutzer, ob Bürger oder Nichtbürger, in der Jurisdiktion tätig werden können. Es werden insbesondere die Konsequenzen erörtert, die aus der Separierung dieser beiden Funktionen für die Bereiche der Besteuerung und der Regulierung folgen.


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