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Soziale Systeme

Zeitschrift für soziologische Theorie

Ed. by Åkerstrøm Andersen, Niels / Baecker, Dirk / Bohn, Cornelia / Kron, Thomas / Mascareno, Aldo / Rasch, William / Schmidt, Johannes F.K. / Stäheli, Urs / Stichweh, Rudolf / Tang, Chih-Chieh

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Online
ISSN
2366-0473
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Das Ende der guten Gesellschaft

Dr. André Kieserling
Published Online: 2016-05-26 | DOI: https://doi.org/10.1515/sosys-2001-0113

Zusammenfassung

Der Text unterscheidet zwei Möglichkeiten, die gute Gesellschaft von der bloßen Gesellschaft zu unterscheiden: Repräsentation und Gegenrepräsentation. Von Repräsentation kann man sprechen, wenn die gute Gesellschaft in Übereinstimmung mit der Differenzierungsform des Gesellschaftssystems identifiziert wird. In genau diesem Sinne hatte man, solange die Gesellschaft noch primär in Schichten differenziert war, die Interaktion in den oberen Schichten als die eigentliche und gute Gesellschaft bezeichnen können. Der Wechsel der Differenzierungsform im Übergang zur modernen Gesellschaft läßt diese Möglichkeit zerfallen. Die Gesellschaft ist nun primär in Funktionssysteme differenziert, von denen keines mehr die Gesellschaft in der Gesellschaft und für andere Funktionssysteme repräsentieren kann. Statt dessen wird die gute Gesellschaft nun in der Distanz zu den Funktionssystemen, wenn nicht im Protest gegen diese vermutet. Der Text verfolgt die Schwierigkeiten dieses Wechsels von Repräsentation zu Gegenrepräsentation zunächst an einigen frühmodernen Modellen für Interaktion unter Anwesenden und sodann an den heutigen Protestbewegungen.

About the article

Published Online: 2016-05-26

Published in Print: 2001-05-01


Citation Information: Soziale Systeme, ISSN (Online) 2366-0473, ISSN (Print) 0948-423X, DOI: https://doi.org/10.1515/sosys-2001-0113.

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© 2001 by Lucius & Lucius, Stuttgart.

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[1]
Elke Wagner
Berliner Journal für Soziologie, 2005, Volume 15, Number 1, Page 37

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