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Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft

Ed. by Lasch, Alexander / Dürscheid, Christa / Elmentaler, Michael / Simon, Horst J. / Ziegler, Arne

2 Issues per year

CC-BY-NC-ND 3.0

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ISSN
1867-1705
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Volker Harm. 2015. Einführung in die Lexikologie

Michael Mann
Published Online: 2016-09-12 | DOI: https://doi.org/10.1515/zrs-2016-0004

Reviewed publication

HarmVolker 2015 Einführung in die Lexikologie (Einführung Germanistik) Darmstadt WBG 164 S.

Die Einführung in die Lexikologie, die Volker Harm, Leiter der Arbeitsstelle Göttingen des Deutschen Wörterbuchs von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, vorgelegt hat, umfasst acht Themenkapitel und insgesamt 164 Seiten. Die Kapitel präsentieren sich in lesefreundlichem Layout mit einem großzügig bemessenen äußeren Rand, auf dem zu vielen Textabsätzen jeweils das zentral behandelte Thema stichwortartig genannt wird. Am Ende jedes Kapitels (mit Ausnahme des ersten) gibt es kurze, kommentierte Lektürehinweise sowie Übungsaufgaben.

Kapitel 1, „Zur Einführung: Lexikologie als sprachwissenschaftliche Disziplin“, gibt eine sehr knappe Abgrenzung der Lexikologie von Semantik, Wortbildung und Lexikographie, und es wird – unter Berufung auf Thea Schippan (2002) – ihr Gegenstand bestimmt. Damit werden auch die Themen der Folgekapitel festgelegt. Außerdem wird der Adressatenkreis des Buchs benannt: Es sei vor allem für Bachelor-Studierende der germanistischen Sprachwissenschaft „als erste Einführung in das Thema konzipiert“ (S. 11).

Kapitel 2, „Das Wort als Gegenstand der Lexikologie“, beginnt mit der Diskussion der Frage „Was ist ein Wort?“. Unterschiedliche Definitions- oder Charakterisierungsansätze werden angesprochen und deren Vorteile und Nachteile erläutert; am Schluss steht die Erkenntnis, dass ‚Wort‘ ein „Konzept mit unscharfen Rändern“ ist (S. 16). Dies wird noch eingehender erläutert, wobei immer wieder Konzepte und Termini genannt werden, die erst später im Buch genauer eingeführt werden. Im leicht missverständlich betitelten Unterkapitel „Wörter, Namen und Unika“ – sind Namen und Unika etwa keine Wörter? – werden auf knappem Raum von weniger als einer Buchseite die beiden letztgenannten Wortklassen thematisiert und von „ganz normale[n]“ Appellativa (S. 18) unterschieden. Namen und Unika spielen in den weiteren Kapiteln kaum mehr eine Rolle. Ebenfalls missverständlich betitelt ist das Unterkapitel „Einfache Wörter, Wortbildungen, Idiome“, in dem eigentlich der Unterschied zwischen idiomatisierten Wörtern/Ausdrücken und Okkasionalismen im Mittelpunkt steht. Den Abschluss des Kapitels bildet eine gut verständliche Einführung des Konzepts und Terminus Lexem.

Kapitel 3, „Die Wortbildung“, ist mit sieben Seiten sehr kurz – auch wenn man berücksichtigt, dass dies im Rahmen der Gegenstandsbestimmung in Kapitel 1 angekündigt und dabei auf die umfangreiche (Einführungs-)Literatur zur Wortbildung verwiesen wird.11 Vorgestellt werden die Grundtypen der Wortbildung: Komposition, explizite und implizite Derivation, Wortkreuzung und Kürzung (sowie einige Unterarten dazu). Dabei fallen einige im Folgenden aufgeführte Inkonsistenzen in der Strukturierung auf: Eine einleitende Überblicksabbildung (S. 25) zeigt die Einteilung: Wortbildung = (a) „Erweiterung“ (weiter untergliedert in Komposition und explizite Derivation), (b) „Transposition/implizite Derivation“, (c) „Mischung“, (d) „Kürzung“. Das anschließende Unterkapitel 3.2 ist mit „Ausdruckserweiterung und -transposition“ betitelt und hat auf dritter Ebene die Unterkapitel „Die Komposition“ und „Die Ableitung“; im letztgenannten werden die explizite und die implizite Ableitung behandelt. Die Trennlinie zwischen expliziter Ableitung (als Wortbildungstyp der „Erweiterung“) und impliziter Ableitung, die in der Abbildung gezogen wird, ist im Text demnach nicht gleichermaßen deutlich umgesetzt. Die implizite Ableitung, in der Abbildung als gemeinsamer Typ mit der Transposition genannt (siehe oben (b)), wird im Text nun als ein übergeordnetes Konzept präsentiert, das „Ablautbildungen“, „Konversionen“ und „Transpositionen“ umfasse (S. 27); die Transposition wird an dieser Stelle der impliziten Ableitung untergeordnet. – Der Ausdruck „Mischung“ aus der Abbildung wird im Folgenden gar nicht mehr aufgegriffen, das entsprechende Unterkapitel lautet „Kreuzungsbildungen“. Die Typologie der Abbildung spiegelt sich somit an mehreren Stellen nicht in der Struktur des Kapitels wider; eine Diskussion oder Erläuterung dieser Abweichungen findet aber nicht statt. Es kann nur vermutet werden, dass dies deshalb unterlassen wurde, weil dazu eine vorherige, etwas eingehendere Einführung in die Morphologie, insbesondere hinsichtlich unterschiedlicher Morphem-Arten und der Allomorphie, notwendig gewesen wäre. Derartige Verwirrung stiftende Inkonsistenzen sind gerade in einem Einführungsbuch bedauerlich. – Im abschließenden Unterkapitel zu den „Kürzungsbildungen“, denen auch die Rückbildungen zugeordnet werden, kam es bei den Beispielen zudem zu einer fehlerhaften Darstellung: Die korrekte Ableitungsrichtung lautet gerade nicht, wie auf S. 29 angegeben, „sanftmütig < Sanftmut, unnatürlich < Unnatur“, sondern korrekt Sanftmut < sanftmütig und Unnatur < unnatürlich (vgl. auch Elsen 2011: 112f.).

Kapitel 4, „Die Inhaltsseite des Wortes“, ist mit 34 Seiten das längste Kapitel des Buches. Zunächst wird das semiotische Dreieck vorgestellt. Der Terminus Zeichen wird dabei nur kurz erwähnt, das Konzept des semiotischen Dreiecks wird dagegen auf sehr kleinem Raum ebenso verständlich eingeführt wie die folgenden, z. T. damit zusammenhängenden Konzepte und Termini Intension/Extension sowie – in je eigenen Unterkapiteln – Denotation/Konnotation und Onomasiologie/Semasiologie. Die Unterscheidung zwischen sprachlichem und enzyklopädischem Wissen leitet sinnvoll über zu einer Vorstellung zentraler Modelle der Beschreibung von Wortbedeutungen. Eingeführt werden: die Merkmalsemantik, die Komponentialsemantik und die Prototypensemantik, jeweils anhand klassischer Beispiele (die Abgrenzung der Bedeutung von Stuhl von anderen Sitzmöbeln durch semantische Merkmale; Zentrum und Peripherie der Kategorie ‚Vogel‘ in der Prototypensemantik), was den Einstieg in die Originalliteratur erleichtern kann. Die Darstellung der Merkmalsemantik ist gut und verständlich, eine kritische Erläuterung der damit verbundenen Probleme rundet den Abschnitt ab. Die Darstellung der Komponentialsemantik fällt dagegen deutlich kürzer aus. Die Prototypensemantik, die ausführlich dargestellt wird, schließt die Erörterung von Experten- und Laienkategorien und Stereotypen (nach Hilary Putnam) ebenso ein wie eine kritische Reflexion der Frage, welchen Beitrag die Prototypentheorie für die Sprachwissenschaft und die Lexikologie liefern kann. Das letzte und längste Unterkapitel beschäftigt sich mit der Mehrdeutigkeit von Wörtern. Bei der Frage der Unterscheidung zwischen Homonymie und Polysemie vertritt Harm den Standpunkt, dass die Etymologie kein geeignetes Kriterium darstelle; die Probleme eines gegenwartssprachlich-synchronen Ansatzes werden aber ebenfalls angesprochen (S. 49ff.). Eigenschaften und Abgrenzungsschwierigkeiten der einzelnen Stufen einer Skala Monosemie<referenzielle Variation<kontextuelle Variation<Facetten<Polysemie<Homonymie (S. 63) werden verständlich erläutert; in diesen Rahmen sind eine Kurzvorstellung der Zwei-Ebenen-Semantik nach Manfred Bierwisch sowie eines Modells von Polysemie als Netzwerk integriert.

Kapitel 5, „Sinnrelationen – Wörter und ihre Beziehungen“, beginnt mit einer Erläuterung des Konzepts paradigmatischer und syntagmatischer Relationen, dem sich eine Übersicht über unterschiedliche paradigmatische und syntagmatische Relationen anschließt. Besprochen werden Similaritätsrelationen, insbesondere wird das Konzept von Synonymie kritisch und verständlich diskutiert, aber beispielsweise auch die Plesionymie – eine Relation der „Fast-Synonymie“ (S. 69), die für Wortpaare wie laufen/rennen oder klein/winzig angenommen wird. Harm sieht bei diesen Beispielen zu recht unterschiedliche Ausprägungen eines Eigenschaftskonzepts vorliegen, weshalb anstelle von Plesionymie „besser schlicht von ‚skalaren Relationen‘ die Rede sein“ solle (S. 70). Die Plesionymie wird also letztendlich abgelehnt – womit sich aber die Frage stellt, warum dieses in einführender Literatur bislang nicht sehr verbreitete Konzept überhaupt vorgestellt wurde. Besprochen werden des Weiteren Kontiguitätsrelationen (Meronymie, Holonymie); der Überblick über unterschiedliche Kontrastrelationen ist knapp, aber gut verständlich und der Aspekt eines Übergangsbereichs wird unter „Skalare Relationen“ erneut und ausführlicher angesprochen. Im Rahmen der syntagmatischen Relationen werden unter anderem die Kollokationen (nach Franz Josef Hausmann) und die statistischen Kookkurrenzen gegenübergestellt.

Kapitel 6, „Der Wortschatz und seine Architektur“, ist nur unwesentlich kürzer als Kapitel 4. Terminologisch wird zunächst die Unterscheidung von (individuellem) mentalem Lexikon und (gesamtsprachlicher) Lexik vorgenommen und Letztere wiederum in Beziehung zur Grammatik gesetzt. Dabei wird insbesondere die Vorstellung vom Lexikon als listenartige Speicherkomponente und der Grammatik als Regelkomponente im Sprachsystem diskutiert und unter dem Stichwort „rule/list fallacy“ problematisiert (S. 87). Daran schließen sich einige – an dieser Stelle etwas unmotivierte – Bemerkungen zu quantitativen Aspekten des (individuellen und gesamtsprachlichen) Wortschatzes an, wobei unter anderem die Lemmazahlen von Wörterbüchern und – sehr kurz – Korpusuntersuchungen angesprochen werden. Es folgen Unterkapitel zu Wortfeldern (das Konzept wird kritisch-positiv diskutiert) sowie zu morphologisch konstituierten Wortfamilien; sodann rücken varietätenspezifische Wortschätze (diatopisch, diastratisch, diaphasisch) jeweils relativ kurz in den Fokus. Damit wird auch übergeleitet zum nächsten Unterkapitel „Wortschatzstrukturen im Vergleich“, in dem mit der sprach- und kulturenübergreifenden Diskussion von Farbbezeichnungen22 und dem ebenso klassischen Beispiel der Inuit-‚Wörter‘ für Schnee33 ein kurzer Blick über die germanischen und indogermanischen Sprachen hinaus geworfen wird. Das abschließende Unterkapitel dieses insgesamt heterogenen Kapitels behandelt das mentale Lexikon und zeigt, dass es auch neurologisch determinierte Zusammenhänge zwischen Wörtern und Wortfeldern gibt. Eine vertiefende Diskussion, wie und ob diese neueren und neuesten medizinisch-psycholinguistischen Erkenntnisse mit den klassischen Theorien der Lexikologie in Einklang zu bringen sind bzw. welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind, findet jedoch nicht statt.

Kapitel 7, „Lexikalischer Wandel“, behandelt zunächst die Etablierung neuer Wörter (Neologismen) einerseits und das Verschwinden von Wörtern (Archaismen) andererseits. Dem schließt sich eine Darstellung des Bedeutungswandels an, in deren Rahmen v. a. die verschiedenen Typen des Bedeutungswandels, veranschaulicht durch zahlreiche Beispiele, größeren Raum einnehmen, ebenso außer- und innersprachliche Erklärungsansätze für das Wandelphänomen. Dem lexikalischen Wandel bei komplexen Wörtern ist ein kurzes Unterkapitel gewidmet. Schließlich wird im Kapitel „Wortschatzerweiterung durch Entlehnung“ auf knapp zwei Seiten der Themenkomplex Fremdwörter/Lehnwörter angerissen.

Kapitel 8, „Wörterbücher“, beginnt mit der Frage nach dem Verhältnis von Lexikologie und Lexikographie. Diese werden als „unmittelbar angrenzende Nachbardisziplin[en]“ charakterisiert, wobei die Frage nach dem Status der Lexikographie als Praxis, Wissenschaft „oder vielleicht beides zugleich“ nicht beantwortet werden könne (S. 134). Wörterbücher als Produkte lexikographischer Arbeit seien aufgrund ihrer Datenfülle von großer Bedeutung für die Lexikologie. Nach kurzen, einführenden Bemerkungen zur Wörterbuchtypologie werden der Typ des präskriptiven und der des deskriptiven Wörterbuchs einander gegenübergestellt und es wird die Problematik des deskriptiven lexikographischen Anspruchs bei gleichzeitiger Erwartung der Benutzer, im Wörterbuch das ‚richtige‘ Deutsch vorzufinden, erörtert. Mit der Makro-, Mikro- und Mediostruktur wird der Aufbau von Wörterbüchern umrissen, wobei die Betrachtung der Mikrostruktur auch eine Erläuterung von Ansprüchen an und unterschiedlichen Typen von Bedeutungsangaben bzw. Definitionen einschließt. Ausführungen zu digitalen Wörterbüchern sowie zu digitalen Textkorpora, deren Bezug zur Lexikologie jedoch sehr vage bleibt, beschließen das Kapitel.

Auf das Wörterbuch-Kapitel folgen Lösungen zu den Übungsaufgaben, das Literaturverzeichnis, ein Verzeichnis der Tabellen sowie ein Verzeichnis der Abbildungen und an letzter Stelle auf vier zweispaltig bedruckten Seiten ein alphabetisches Register.

Dass ein einführendes Buch von etwa 160 Seiten den Themenkomplex Lexikologie nicht in allen Aspekten umfassend behandeln kann und dies auch nicht muss, liegt auf der Hand; relativ müßig ist es daher, aufzählen zu wollen, was noch hätte angeführt werden können. Beispielsweise gibt es zu den Wortarten (Großkapitel XVII in Cruse et al. (Hg. 2002)) nur sporadische Ausführungen; Wortbildung und Phraseologie werden – wie in Kapitel 1 angekündigt – nicht intensiv behandelt; bei den Ausführungen zum mentalen Lexikon hätte sich auch ein genauerer Blick auf Erkenntnisse der Spracherwerbsforschung sowie etwa auf die Konzepte der Frames und Scripts angeboten. Im Wörterbuch-Kapitel wäre mit Blick auf die Architektur des Wortschatzes beispielsweise eine Gegenüberstellung verschiedener Gliederungssystematiken von Thesauri/onomasiologischen Wörterbüchern (auch aus unterschiedlichen Zeitepochen) interessant gewesen; auch zur Relevanz von Wörterbüchern für die Lexikologie hätte man gerade vom Arbeitsstellenleiter des größten deutschen Wörterbuchs mit ausgeprägter historischer Komponente gerne anschauliche Beispiele gelesen. Insgesamt erfolgt der Blick auf den Gegenstand überwiegend aus einer synchron-gegenwartssprachlichen Perspektive; ergänzende, gewinnbringende diachrone Ausführungen, die Harm aufgrund seiner Forschungsbiographie möglich gewesen wären, erfolgen selten.

Die behandelten Themen ihrerseits werden insgesamt in kompakter und dabei überwiegend doch vielseitiger Weise betrachtet, womit eine hohe Effizienz der Textgestaltung gelungen ist (gelegentliche Ausrutscher, insbesondere im Wortbildungskapitel, ausgenommen). Beispiele werden regelmäßig gegeben; gelegentlich könnten es noch mehr sein. Unterschiedliche Blickwinkel werden berücksichtigt: Vor- und Nachteile verschiedener Herangehensweisen werden kritisch hinterfragt. Ein neutraler Blick bleibt dabei gewahrt: Das Buch ist offensichtlich keiner linguistischen Schule verpflichtet. Die Erläuterungen sind gut verständlich, auch wenn der Autor bisweilen in einen akademischen Sprachstil verfällt.

Fazit: Diese Einführung lässt sich, auch dank der Übungsaufgaben und Lösungen (die auch als Diskussionsgrundlagen dienen können), mit Gewinn als seminarbegleitende Lektüre insbesondere im Rahmen des Bachelor-Studiums einsetzen; sie vermittelt zuverlässig die Grundlagen der zentralen Bereiche lexikologischer Forschung und sie macht neugierig, sich weiterhin und vertiefend mit dem Thema zu beschäftigen.

Literatur

  • Berlin, Brent & Paul Kay. 1969. Basic Color Terms. Their Universality and Evolution. Berkeley, Los Angeles: University of California Press. Google Scholar

  • Cruse, D. Alan, Franz Hundsnurscher, Michael Job & Peter Rolf Lutzeier (Hg.). 2002. Lexikologie. Lexicology. Ein internationales Handbuch zur Natur und Struktur von Wörtern und Wortschätzen. 1. Halbband (Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft 21.1). Berlin, New York: De Gruyter. Google Scholar

  • Elsen, Hilke. 2011. Grundzüge der Morphologie des Deutschen. Berlin, Boston: De Gruyter. Google Scholar

  • Römer, Christine & Brigitte Matzke. 2005. Lexikologie des Deutschen. Eine Einführung. 2., aktualisierte und ergänzte Auflage. Tübingen: Gunter Narr. Google Scholar

  • Schippan, Thea. 2002. Der Gang der lexikologischen Forschung II: Das Erwachen der Disziplin. In: Cruse et al. (Hg.): Lexikologie. Ein internationales Handbuch zur Natur und Struktur von Wörtern und Wortschätzen. Berlin, New York: De Gruyter 68–77. Google Scholar

  • Werlen, Iwar. 2002. Das Worten der Welt. In: Cruse et al. (Hg.): Lexikologie. Ein internationales Handbuch zur Natur und Struktur von Wörtern und Wortschätzen. Berlin, New York: De Gruyter, 380–391. Google Scholar

Footnotes

  • 1

    Zum Vergleich: Bei Römer & Matzke (2005), ebenfalls einer Lexikologie-Einführung, umfasst das Kapitel zur Wortbildung etwa 50 Seiten. 

  • 2

    Die textuelle Abbildung 22 zur „Implikationshierarchie der Grundfarben“ ist verfälscht: orange muss rechts bei lila, rosa und grau stehen, nicht links bei weiß und schwarz (vgl. Berlin & Kay 1969). Im Fließtext ist an der entsprechenden Stelle einmal „rosa“ durch „grau“ zu ersetzen (S. 108). 

  • 3

    Dabei ist auf S. 107 nach Beispiel (11) im Fließtext die Bedeutung vertauscht: aput ist, wie im Beispiel korrekt wiedergegeben, die Wurzel für ‚Schnee, der auf dem Boden liegt‘, qana diejenige für ‚fallenden Schnee‘ (vgl. auch Werlen 2002: 385). 

About the article

Published Online: 2016-09-12

Published in Print: 2016-12-01


Citation Information: Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft, ISSN (Online) 1867-1705, ISSN (Print) 1867-1691, DOI: https://doi.org/10.1515/zrs-2016-0004.

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© 2016, Michael Mann, published by de Gruyter. This work is licensed under the Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 3.0 License. BY-NC-ND 3.0

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