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Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft

Ed. by Lasch, Alexander / Dürscheid, Christa / Elmentaler, Michael / Freywald, Ulrike / Spieß, Constanze

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1867-1705
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Charles Taylor. 2017. Das sprachbegabte Tier. Grundzüge des menschlichen Sprachvermögens. Berlin: Suhrkamp. 656 S. (Original: The language animal. The full shape of human linguistic capacity. Cambridge, Mass.: Harvard University Press, 2016.)

Utz Maas
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  • Institut für Sprachwissenschaft, Karl-Franzens-Universität Graz, Merangasse 70, A-8010 GrazKarl-Franzens-Universität GrazInstitut für SprachwissenschaftMerangasse 70A-8010 GrazAustria
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Published Online: 2018-09-17 | DOI: https://doi.org/10.1515/zrs-2018-0037

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Charles Taylor. 2017. Das sprachbegabte Tier. Grundzüge des menschlichen Sprachvermögens. Berlin: Suhrkamp. 656 S. (Original: The language animal. The full shape of human linguistic capacity. Cambridge, Mass.: Harvard University Press, 2016.)

Mit diesem Buch zielt Taylor darauf, die „konstitutive Rolle“ der Sprache „im menschlichen Leben“ (S. 495) herauszuarbeiten. Damit liegt es quer zu den enger gesteckten disziplinären Grenzen der Sprachwissenschaft, bietet aber eine hervorragende Grundlage dafür, sich dieser zu vergewissern. Aufgebaut ist das Buch mit zwei argumentativen Ebenen:

  • Taylor leistet eine ideengeschichtlich ausgerichtete Vergewisserung der intellektuellen Matrizen, in denen die Sprachreflexion ihre Formen gefunden hat. Dabei identifiziert er die beiden Pole eines deskriptiven gegenüber einem konstitutiven Gegenstandsverständnis: deskriptiv verstanden als Operieren unter der Prämisse, dass das Bezeichnete sprachunabhängig definiert ist, konstitutiv als Annahme, dass der Gegenstand erst durch seine sprachliche Artikulation definiert wird (Kap. 1–4).

  • Die Explikation der konstitutiven Leistung von Sprache erfolgt in Hinblick auf ihre „figurativen“ Formen, durch die sie grundsätzlich offen für die Artikulation von Neuem ist und damit das Leben in der Welt bewältigen kann (statt nur in einer festen Umwelt zu funktionieren, Kap. 5–6). Dadurch ist Sprache in gewisser Weise mit sozialer Praxis gleichzusetzen, die sich im Diskurs ihre eigenen Bedingungen schaffen kann (Kap. 7), wobei die Erweiterung über die grammatische Eingrenzung auf die Satzförmigkeit von Äußerungen insbesondere narrative Formen in den Blick nimmt (Kap. 8).

Erweitert wird die Argumentation in Kap. 9 in Hinblick auf die vordergründig dem Konstitutions-Ansatz entsprechende „Weltbild“-Diskussion (die bereits in Kap. 5 in einer kritischen Auseinandersetzung mit „kognitiven“ Ansätzen wie bei G. Lakoff u. a. angegangen wird),1 schließlich in Kap. 10 mit dem Ausblick auf den geplanten Fortsetzungsband, der insbesondere „postromantische“ literarische Formationen im 19. Jhd. zum Gegenstand haben soll.

Taylor etikettiert die beiden von ihm herausgestellten intellektuellen Matrizen als HLC gegenüber HHH, akronymisch aufzulösen als ‚Hobbes-Locke-Condillac‘ vs. ‚Hamann-Herder-Humboldt‘ als jeweils ihre Repräsentanten.2 Diese akronymische Auflösung sollte man allerdings nicht allzu ernst nehmen. Condillac wurde zwar schon von Herder als Gegenpol ausgemacht; war aber derjenige, der mit der Herausstellung der Analogie als konstitutiv für Sprache gerade auch die analytische Grundfigur für Taylors konstitutive Matrix entwickelt hat. Und Wilhelm von Humboldt hat in seinen Pariser Jahren entscheidende Grundlagen für sein sprachanalytisches Werk in der Auseinandersetzung mit der dort damals selbstverständlichen Ausrichtung an Condillac erfahren (was sich später in seiner durchgehenden Argumentation mit der Analogie spiegelt). Gerade an Humboldt wird deutlich, wo eine solche ideengeschichtliche Sortierung ihre Grenzen hat: Humboldts ungeheures deskriptives Werk, das jetzt erst über die Veröffentlichung des Nachlasses richtig gewürdigt werden kann, repräsentiert eben doch auch HLC at its best.

Ohnehin läuft Taylor gelegentlich mit einer polemischen Argumentation Gefahr, das Kind mit dem Bad auszuschütten. Man kann den von ihm herausgestellten Protagonisten von HLC (passim den Vertretern des Wiener Kreises, auch Chomsky u. a.) kaum vorwerfen, dass ihnen nicht klar sei, dass ihre Modellierungen nicht deckungsgleich mit der von ihm in den Blick genommenen umfassenden Sprachpraxis seien, ob nun trivial alltagspraktisch oder auch in der Dichtung. Carnap z. B. strebte eine Normierung des professionellen philosophischen Argumentierens an – aber keine auch für ihn unsinnige Normierung der Alltagssprache. Gerade auch bei seiner später dann für die moderne Grammatiktheorie grundlegenden Logische[n] Syntax der Sprache stellte er heraus, dass die „Wortsprache“ (in seinen frühen Arbeiten noch nicht mystifizierend „natürliche Sprache“ genannt) zwangsläufig die letzte Metasprache für jede kalkülisierte Theoriesprache bleibt.

Aber solche polemischen Passagen kann (und sollte!) man im Buch überlesen, denn sie sind das, was Juristen obiter dicta nennen: Nebenbemerkungen („im Übrigen gesagt“), die zwar bei der Urteilsfindung eine Rolle gespielt haben können, aber für die Urteilsbegründung unerheblich sind. Der Kern von Taylors Buch ist die sorgfältige Rekonstruktion dessen, was Sprachpraxis als conditio humana ausmacht, also ein anthropologischer Entwurf, der als Gegengewicht gegen die endemische Neigung zu einer biologistischen Regression in der Sprachreflexion mehr als nur willkommen ist.3

Die argumentative Grundfigur ist bei Taylor die „menschliche Bedeutung“, die er einer quasi naturwissenschaftlich modellierbaren Konzeption von Bezeichnungsrelationen gegenüberstellt. Menschlich zielt darauf, dass die symbolische Praxis als gelebte verankert ist, indem sie auf einer elementaren Ebene verkörpert wird (wobei er Bourdieus Habitus-Konzept zur Explikation heranzieht). Mit einem Stufenmodell entfaltet er von hier aus die Architektur dessen, was er eine „bedeutungsvolle“ Artikulation nennt:4 über die Symbolisierung gelebter Bedeutungen hinaus deren Verknüpfung in einem Netz solcher Symbolisierungen, die die Einsicht in Zusammenhänge erschließt und Begründungen möglich macht. Das genuin Menschliche bleibt bei einer solchen Modellierung aber nur gewahrt, wenn dieser Zusammenhang nicht gekappt wird, wie es bei allen Formen einer Modellierung der Fall ist, die sie formal abstrahieren, ggf. kausale Verknüpfungen aufzeigen – so sinnvoll (und ggf. auch notwendig) dergleichen für praktische Zielsetzungen auch ist. Insofern stehen nicht naturwissenschaftliche Modellierungen infrage, sondern nur ihre Rückprojektion auf ein damit reduziertes Sprachverständnis. Das ist der Kern der von Taylor herausgestellten figürlichen Basis dessen, was er die „empirische Sprache“ nennt. Ein Verständnis metaphorischer Relationen als „uneigentliche“ Bezeichnungen, die durch ihre Übersetzung in vorgeblich „eigentliche“ Bezeichnungen normalisiert werden sollen, verstellt den Blick auf das, was die Einheit im Handeln, im Umgang mit Heterogenität herzustellen erlaubt (so ausführlich in Kap. 5). Was für technisch eingeschränkte Aufgabenfelder nötig sein mag, verstellt auf der theoretischen Ebene den Blick auf die zu suchenden Erklärungen. In dieser Hinsicht reklamiert Taylor ein hermeneutisches Vorgehen, das nicht aus dem zu Analysierenden herausspringt.

Seine Differenzierung von Bedeutungsebenen macht auch die Schranken der wortsprachlichen Artikulation greifbar, die daher nicht mit Sprache in dem umfassenden Sinne gleichgesetzt werden kann, in dem Taylor den Begriff verwendet.5 Er verfolgt diese Argumentation in den „verkörperten“ Ausdrucksformen von Bedeutung und dann vor allem auch in Artikulationsformen, die den Schranken einer rationalen Explizierung nicht unterworfen sind: Formen der Dichtung, vor allem auch der Musik und anderen „ästhetischen“ Praktiken (Kap. 6).

Das ist zweifellos eine Perspektive, die in den gängigen Darstellungen (nicht nur in Einführungen) zumeist nicht aufgemacht wird. Nur in einem solchen Horizont können die in diesem emphatischen Sinne bedeutungsvollen sprachlichen Akte in den Blick genommen werden, mit denen die Verhältnisse nicht nur reproduziert, sondern auch infrage gestellt und verändert werden. Für Taylor ist dies das genuine Potential von Sprache, das so mit den großen Weltreligionen artikuliert wurde und wird, aber vor allem auch mit der Verpflichtung auf die Menschenrechte (Kap. 10). Eine solche Ausrichtung der Sprachreflexion darf allerdings nicht gegen die Analyse der „trivialen“ Aspekte von Sprache ausgespielt werden, wenn damit nicht die geläufigen Vorbehalte gegen die Mühsal formaler sprachwissenschaftlicher Analyse bestätigt werden sollen.

Diese Gefahr ist in Taylors Argumentation allerdings angelegt (bes. in Kap. 1). Trotz gelegentlicher Hinweise darauf bleibt bei ihm die konstitutive mediale Leistung der Sprache ausgeblendet (medial in dem Sinne, wie es die Luft für das Leben ist oder das Wasser für Fische). Bedeutungsvoll wird ein Medium erst da, wo es fehlt. Das gilt auch für die strukturellen sprachlichen Ressourcen. Luhmann (den Taylor allerdings nicht erwähnt) hat diesen Aspekt recht prägnant auf den Punkt gebracht: Sprache ist medial, weil sie in der Sprachpraxis nicht verbraucht wird – im Gegensatz zu den von Taylor thematisierten „bedeutungsvollen“ sprachlichen Akten (s. z. B. Luhmann 2002). In diesem Sinne argumentiert Taylor mit Humboldts Konzeption des Sprachausbaus (explizit z. B. S. 336 und 429), führt das aber nicht bis zu den strukturellen Bauformen durch. In dieser Hinsicht sind gerade auch frühere anthropologische Arbeiten schon weiter gegangen, z. B. hatte Gehlen (1940) schon ein solches Stufenmodell mit differenzierten Ausbauformen entwickelt. Insofern stellt Taylor letztlich auch die Frage nach den Ressourcen für eine Verknüpfung der Artikulationsformen (seine höchste Stufe) nicht wirklich. Hier hätte er an die Argumentation mit Feldstrukturen anknüpfen können und müssen, vor allem an Bühlers Konzept des Symbolfelds, mit dem dieser schon sehr detailliert die grammatischen Ressourcen der Syntax entwickelte.6

Man kann Taylor jedoch nicht für etwas kritisieren, das gar nicht sein Ziel war. Taylor ist ein prominenter Vertreter der Politischen Philosophie, in der er den Diskurs um Anerkennungsfragen geprägt hat. Die entsprechenden Positionen hat er in Kanada auch in der praktischen Politik beim Schutz von Minderheiten umgesetzt (von daher waren Sprachfragen in seinem umfangreichen Werk immer schon zentral). Als Grundlage für sein neues Buch nimmt er immerhin eine eindrucksvolle Musterung grundlegender sprachanalytischer Ansätze vor. So verweist er z. B. auf Tomasello für onto- und phylogenetische Fragen, Goffman für die soziale Dimension sprachlichen Handelns, Silverstein für „metapragmatische“ Formen, Agha für soziolinguistische Markierungen und die Registerdifferenzierung, Bachtin für die „Mehrstimmigkeit“ diskursiver Artikulation, Benveniste für den Bau von Sprachsystemen und andere. Das erlaubt es ihm, tatsächlich einen auch in Einzelheiten aufschlussreichen großen Entwurf vorzulegen, der die Abklärung sprachwissenschaftlicher Konstitutionsfragen erlaubt – grammatikanalytisch heruntergebrochene Analysen sind dagegen hier nicht zu erwarten.7

Der Zugang zu dem Buch ist nicht gerade leicht. Lakonisch liest man auf Seite 78 in einer Fußnote, „dass sich die Leser, für die ich hier schreibe, in Sachen Phänomenologie auskennen“ – und so ist der Text gespickt mit Anspielungen auf Derrida, Heidegger, Merleau-Ponty u. a. Der Verlag wäre gut beraten gewesen, der deutschen Übersetzung eine entsprechende Einführung beizugeben. Hinzu kommt, dass in Taylors Argumentation ein reichlich elitäres Wir eingeschrieben ist, das sich durchgehend mit literarischen, musikalischen und anderen hochkulturellen Anspielungen schmückt.8 Dergleichen macht die Lektüre zwar unnötig schwierig, aber der mit ihr zu gewinnende Blick auf sonst verstellte Zusammenhänge lohnt die Mühe.

Literatur

  • Brandom, Robert B. 1994. Making it explicit. Reasoning, representing, and discursive commitment. Cambridge, Mass.: Harvard University Press. Google Scholar

  • Bühler, Karl. 1934. Sprachtheorie. Jena: Fischer.Google Scholar

  • Gehlen, Arnold. 1940. Der Mensch. Seine Natur und seine Stellung in der Welt. Berlin: Junker & Dünnhaupt. (Zu den späteren Ausgaben (und Bearbeitungen), s. die Werkausgabe Band 3. 1993. (herausgegeben von Karl-Siegbert Rehberg). Frankfurt: Klostermann...) Google Scholar

  • Lakoff, George & Mark Johnson. 1980. Metaphors we live by. Chicago: Chicago University Press. Google Scholar

  • Luhmann, Niklas. 2002. Einführung in die Systemtheorie (hg. von D. Baecker). Heidelberg: Carl-Auer.  Google Scholar

  • Pleßner, Helmuth. 1941. Lachen und Weinen. Eine Untersuchung nach den Grenzen menschlichen Verhaltens. Arnhem: von Loghum Slaterus. Google Scholar

  • Taylor, Charles. 1985. Human agency and language. Philosophical papers I. Cambridge: Cambridge University Press. Google Scholar

  • Trabant, Jürgen. 1998. Artikulationen. Historische Anthropologie der Sprache. Frankfurt: Suhrkamp. Google Scholar

  • Weisgerber, Leo. 1962. Die sprachliche Gestaltung der Welt. (Von den Kräften der deutschen Sprache. Band 2). Düsseldorf: Schwann. Google Scholar

  • Weisgerber, Leo. 1973. Zweimal Sprache. Deutsche Linguistik 1973 – Energetische Sprachwissenschaft. Düsseldorf: Schwann. Google Scholar

Footnotes

  • 1

    Vgl. z. B. Lakoff & Johnson (1980). 

  • 2

    Diese Argumentation (und auch diese Etikettierung) findet sich schon in seinen früheren Arbeiten, s. Taylor (1985). Mit diesem neuen Buch führt er sie systematischer aus. 

  • 3

    Explizite Hinweise auf die anthropologische Theorie-Diskussion finden sich allerdings nur marginal, etwa auf H. Pleßner (S. 644 –645), und nur in einer Fußnote S. 645 zu Gehlen. 

  • 4

    Wie auch bei Humboldt ist Artikulation bei Taylor ein analytischer Grundbegriff (s. dazu z. B. Trabant 1998). 

  • 5

    Das war im Übrigen auch schon früh Gegenstand der philosophisch ausgerichteten Anthropologie, s. z. B. Pleßner (1941) – im niederländischen Exil geschrieben. 

  • 6

    Auf einer anderen, sprachphilosophischen Ebene gilt das für die explizite diskursive Modellierung semantischer Grundstrukturen bei Brandom (1994), die Taylor mit ihrer Subsumption unter die HLC-Matrix etwas zu einfach abtut. 

  • 7

    Aus fachsystematischer Sicht der Germanistik wäre es einer eigenen Untersuchung wert, Taylors systematisch durchdachten Ansatz mit der „inhaltbezogenen Grammatik“ zu kontrastieren, die bis zur struktural ausgerichteten Wende in den 1960er Jahren im Fach dominant war, gebunden vor allem an die Person Leo Weisgerbers, s. z. B. Weisgerber (1962). Dieser hatte sich in den 1920er Jahren ausdrücklich auch als „Neu-Humboldtianer“ in Szene gesetzt; in den späteren Rückzugsgefechten machte er gegen eine „formbezogene“ Sprachanalyse Front (s. z. B. Weisgerber 1973). Die methodischen Schwächen der „inhaltbezogenen Grammatik“ haben den Ansatz schließlich in der Versenkung verschwinden lassen – die damit gestellten Forschungsfragen haben sich damit aber nicht erledigt. Die Auseinandersetzung mit Taylor könnte hier produktiv werden. 

  • 8

    Eine systematische Kommentierung solcher Passagen würde den Text sicherlich überfrachten; sie ist letztlich auch dank Google nicht nötig. Anders ist es bei eingestreuten fremdsprachlichen Passagen, die ohne Erläuterung nicht aufzuschlüsseln sind. So wenn es z. B. heißt: „Das Mitgefühl als neutestamentliches splagnizesthai ist keine Regung des reinen Willens im Sinne Kants, sondern eine Bauchreaktion“ (S. 444) – hier hilft Google nicht weiter, sondern nur ein griechisches Wörterbuch, in dem aber unter σπλαγνίζομαι nachgeschlagen werden müsste („sich erbarmen“); die daran angeschlossenen Bemerkungen werden nur bei einer transparent gemachten Wortbildung zu σπλάγνον „(edle) Innereien eines Opfertieres“ verständlich. 

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Published Online: 2018-09-17


Citation Information: Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft, ISSN (Online) 1867-1705, ISSN (Print) 1867-1691, DOI: https://doi.org/10.1515/zrs-2018-0037.

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