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Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft

Ed. by Lasch, Alexander / Dürscheid, Christa / Elmentaler, Michael / Freywald, Ulrike / Spieß, Constanze

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1867-1705
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Robert Peters. 2017. Atlas spätmittelalterlicher Schreibsprachen des niederdeutschen Altlandes und angrenzender Gebiete (ASnA). In Zusammenarbeit mit Christian Fischer und Norbert Nagel. 3 Teilbände. Band 1: Einleitung und Karten. Band 2: Verzeichnis der Belegtypen. Band 3: Verzeichnis der Schreibformen und der Textzeugen (Ortspunktdokumentation). Berlin, Boston: De Gruyter Reference. xxvi, 1651 S.

Nadine Wallmeier
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  • Universität Paderborn, Fakultät für Kulturwissenschaften, Warburger Straße 100, D-33098 PaderbornUniversität PaderbornFakultät für KulturwissenschaftenWarburger Straße 100D-33098 PaderbornGermany
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Published Online: 2018-11-15 | DOI: https://doi.org/10.1515/zrs-2018-0041

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Robert Peters. 2017. Atlas spätmittelalterlicher Schreibsprachen des niederdeutschen Altlandes und angrenzender Gebiete (ASnA). In Zusammenarbeit mit Christian Fischer und Norbert Nagel. 3 Teilbände. Band 1: Einleitung und Karten. Band 2: Verzeichnis der Belegtypen. Band 3: Verzeichnis der Schreibformen und der Textzeugen (Ortspunktdokumentation). Berlin, Boston: De Gruyter Reference. xxvi, 1651 S.

Nach langer Wartezeit ist er nun endlich erschienen – der Atlas spätmittelalterlicher Schreibsprachen des niederdeutschen Altlandes und angrenzender Gebiete, kurz: ASnA. Die Zielgruppen des ASnA sollen über den Kreis der Sprachwissenschaftler hinaus vor allem Historiker und Mediävisten sein, für die der Sprachatlas Hilfestellungen bei der Datierung und Lokalisierung von mittelniederdeutschen Textzeugnissen bieten kann (Band 1: S. 1).

Ein Ausgangspunkt zu diesem Projekt dürfte die bis in die 1980er Jahre verbreitete These gewesen sein, dass sich ab 1370 im gesamten mittelniederdeutschen Sprachraum ausgehend von der Lübecker Stadtkanzlei die sogenannte ‚Lübische Norm‘ herausgebildet habe (Band 1: S. 6). Dass diese These zumindest für die städtische Verwaltungssprache des westfälischen Raumes so nicht haltbar ist, zeigen Einzeluntersuchungen, die seit 1980 für die Schreibsprachen einzelner westfälischer Städte entstanden sind (Band 1: S. 7). Aus diesen Beobachtungen schließt Peters, dass

„um der Frage nach dem Entstehen und dem Wirken einer vermeintlichen oder tatsächlichen Norm nachgehen und um die bestehende Heterogenität angemessen beschreiben zu können [...], mit den Methoden der Variablenlinguistik einzelne städtische Schreibsprachen vergleichend zu untersuchen [seien]. Die adäquate Darstellungsform solcher Untersuchungen ist ein Atlas der mittelniederdeutschen Schreibsprachen.“ (Band 1: S. 7)

Seit Sommer 1990 gab es daher konkrete Vorüberlegungen für ein Atlasprojekt,1 das zunächst als Kooperationsprojekt der Universitäten Münster und Rostock den ganzen mittelniederdeutschen Sprachraum abdecken sollte. Ein bei der DFG gestellter Projektantrag war erfolgreich und führte zu einer Förderung des Projekts, das anfangs noch den Namen Atlas frühmittelniederdeutscher Schreibsprachen trug, von 1994 bis 2004. In der ersten Projektphase wurde das Textkorpus aufgebaut, in der zweiten Phase wurden die Texte auf Grundlage des Variablenkatalogs, den Peters sukzessive seit den späten 1980er Jahren veröffentlicht hatte (Peters 1987, 1988, 1990, 1995), auf relevante Formen hin durchgesehen und annotiert.

Aufgrund verschiedener Bearbeitungsstände der Textkorpora an den einzelnen Standorten wurde im Sommer 2002 die Entscheidung getroffen, mit der Kartierung zunächst nur in der Arbeitsstelle Münster zu beginnen und eine getrennte Veröffentlichung der Ergebnisse anzustreben. Diese Fokussierung auf das niederdeutsche Altland führte zu einigen Umstrukturierungen im Projekt und der Namensänderung in Atlas spätmittelalterlicher Schreibsprachen des niederdeutschen Altlandes und angrenzender Gebiete. Dem ASnA liegen nach den Modifizierungen nun 44 lokale Korpora zugrunde, von denen 37 zum niederdeutschen Altland gehören und sieben in den angrenzenden Gebieten zu verorten sind (mittelniederdeutsch: Lübeck2; mittelniederländisch: Utrecht, geldrisch-kleverländisch: Arnheim, Duisburg, Kleve, Wesel; ripuarisch: Köln). Von den 37 Ortspunkten des Altlandes sind sechs den unter dem Begriff 'Nedersaksisch' gefassten Dialekten in den nordöstlichen Niederlanden zuzuordnen (Groningen, Deventer, Kampen, Oldenzaal/Ootmarsum, Zutphen, Zwolle). Um das Korpus, anhand dessen die diatopische und diachrone Variation des Mittelniederdeutschen untersucht werden sollte, möglichst einheitlich zu halten, wurden Texte aus dem städtischen Rechts- und Verwaltungsschrifttum herangezogen. Diese haben den Vorteil, dass sie eindeutig lokalisierbar und datierbar sind und im Regelfall auch in ausreichender Zahl über den gesamten Untersuchungszeitraum hinweg vorkommen. Der zeitliche Schwerpunkt wurde auf Texte des 14. Jahrhunderts gelegt. Aus dem 15. Jahrhundert wurden zu Vergleichszwecken zwei Zeitabschnitte gewählt (1446 bis 1455, 1491 bis 1500). Texte aus dem 13. Jahrhundert, die zu Beginn des Schreibsprachenwechsels vom Lateinischen zum Mittelniederdeutschen entstanden sind, wurden, soweit vorhanden, ebenfalls berücksichtigt.

Die nun vorliegende Veröffentlichung der Projektergebnisse besteht aus drei Teilbänden. Der erste Band enthält eine Einleitung und den Kartenteil, der zweite Band ein Verzeichnis der Belegtypen und der dritte Band ein Verzeichnis der Schreibformen und der Textzeugen (Ortspunktdokumentation).

Die Einleitung bietet dem Leser zunächst eine knappe Einführung zum Mittelniederdeutschen (Überblick über Sprachstufen, Zeitraum und Sprachraum, Band 1: S. 1–4) sowie eine Beschreibung des Untersuchungsareals mit Nennung der 44 Ortspunkte (Band 1: S. 4f.) und der Zuordnung der Ortspunkte zu den einzelnen Schreiblandschaften des niederdeutschen Altlandes (Nordniedersächsisch, Westfälisch, Ostfälisch, Elbostfälisch) bzw. zu den angrenzenden Gebieten. Es folgen Ausführungen zur Korpusstruktur und Projektgeschichte des ASnA (Band 1: S. 6f.) sowie Erläuterungen zu den Karten und den tabellarischen Übersichten. Ergänzt wird der Einleitungsteil u. a. durch Literaturangaben der Projektpublikationen, linguistische Beschreibungen zu den ASnA-Ortspunkten und Bestandsverzeichnisse.

Der Kartenband enthält insgesamt 164 Karten. Die Karten sind thematisch sortiert und durchgehend nummeriert, hierbei werden zunächst lautliche und orthographische Variablen dargestellt (Kurzvokalismus: Karten 1–13; Tonlängen: Karten 14–18; Langvokalismus: Karten 19–40; Konsonantismus: Karten 41–44), dann folgen morphologische Phänomene (Verbflexion: Karten 45–64; Substantivflexion: Karte 65; Adjektivflexion: Karte 66; Wortbildung: Karten 67–69), die knapp hundert folgenden Karten dokumentieren die graphematische Variation bei ausgewählten Lexemen (Verben: Karte 70; Substantive: Karten 71–90; Adjektive: Karten 91–96; Zahlwörter: Karten 97–106; Pronomina: Karten 107–132; Adverbien: Karten 133–144; Präpositionen: Karten 143–151; Konjunktionen: Karten 152–164).

Die Grundkarte des ASnA hat den Maßstab 1:1 400 000. In der rechten unteren Hälfte der jeweiligen Karten ist die Angabe des jeweiligen Kartenthemas zu finden, also der dargestellten Variable (z. B. Karte 10: Senkung von ü vor r + Konsonant) und des normalisierten Lemmas, an dem dieses Phänomen belegt wird (Karte 103: Bürger im Sg. und Pl.). Die Belegbasis wird als absoluter Wert angegeben (Karte 10: 4 020 Belege). In der linken oberen Ecke der Karten findet sich jeweils eine Legende mit Angabe der vorhandenen Varianten (Belegtypen) der dargestellten Variable. Bei den Belegtypen handelt es sich um „Abstraktionen von variierenden Schreibungen“ (Band 1: S. 8); Schreibvarianten werden auf den Karten also nicht erfasst, lassen sich aber im dritten Band im Verzeichnis der Schreibformen aufschlüsseln. So hat Karte 10 (Bürger) beispielsweise bezogen auf die relevante Variable nur die zwei Belegtypen borger~ und burger~; Schreibvarianten wie borgher oder burgher wurden jeweils hier abhängig von der Vokalvariante einem Belegtyp zugeordnet. In Klammern hinter den Belegtypen findet sich jeweils die Angabe der absoluten Beleghäufigkeit auf das gesamte Gebiet bezogen. Diese Zahlen lassen sich wiederum durch einen Blick in das Verzeichnis der Belegtypen (Band 2) für die einzelnen Ortspunkte aufschlüsseln. Jeder Variante einer Variable wird für die Darstellung in den Symbolen der Karten eine Farbe zugewiesen. Bei Karten mit vielen Belegtypen (z. B. Karte 156: oder) können dies bis zu 12 Farben sein.4

Als Darstellungstyp wurden Punktsymbolkarten mit komplexen Symbolen verwendet. Jedem der 44 Ortspunkte ist als komplexes Symbol ein Säulendiagramm zugeordnet. Diese Säulendiagramme bestehen in der Regel aus 15 Säulen, von denen 13 Belege anzeigen können; zwei weiße Säulen trennen die Zeitschnitte des 15. Jahrhunderts voneinander ab. Die erste Säule bezieht sich auf das 13. Jahrhundert und ist optional; sie tritt nur dann in Erscheinung, wenn für den Ortspunkt entsprechende Texte vorliegen. Zehn Säulen bilden jeweils in Zehnjahressegmenten die Belege des 14. Jahrhunderts ab, zwei Säulen sind für die beiden Zeitfenster des 15. Jahrhunderts (1446–1455, 1491–1500) reserviert. Die Belegsäulen werden je nach Vorkommen des Belegtyps farblich gefüllt; liegen für einen Zeitabschnitt keine Belege vor, wird die Säule grau eingefärbt. Die Varianten einer Variable werden für jedes Zeitsegment (also innerhalb einer Säule) zahlenmäßig zueinander ins Verhältnis gesetzt, liegt für ein Jahrzehnt an dem jeweiligen Ortspunkt nur eine Variante vor, ist die Säule einfarbig.

Ein Schwachpunkt dieser Darstellungsform ist, wie in der Einleitung eingeräumt wird, dass bei den dargestellten Relationen innerhalb des Säulendiagramms nicht berücksichtigt werden kann, „ob es sich bei einer Relation von z. B. 80 % zu 20 % um große (z. B. 200:50) oder kleine (z. B. 4:1) Belegzahlen handelt.“ (Band 1: S. 8) Dass die absoluten Belegzahlen bei der Interpretation der Karten jedoch von großer Relevanz sein können, ist dem Autor und seinen Mitarbeitern durchaus bewusst. Aus diesem Grund handelt es sich auch um eine dreibändige Veröffentlichung, die dem Nutzer des ASnA eben diese Informationen zur Interpretation der Karten an die Hand liefert. Das umfangreiche Verzeichnis im zweiten Band bietet für jede Karte eine Übersicht über die Häufigkeit der Belegtypen innerhalb eines Zeitsegmentes an einem Ortspunkt. Im dritten Band ermöglicht die Zuordnung bestimmter Belegwörter zu den Belegtypen Rückschlüsse auf die lokal zu einem bestimmten Zeitpunkt vorkommenden Schreibformen. Abgeschlossen wird der dritte Band durch ein umfangreiches Verzeichnis der Textzeugen in Form einer Ortspunktdokumentation.

Mit dem ASnA liegt eine den wissenschaftlichen Diskurs bereichernde Veröffentlichung vor, die auch zur weiteren Klärung der sprachlichen Verhältnisse und Sprachgrenzen im mittelniederdeutschen Gebiet beitragen dürfte. Mit etwas Einarbeitung in die Karten und die ergänzenden Verzeichnisse ist der Atlas ein wertvolles Werkzeug für die Lokalisierung und Datierung mittelniederdeutscher Textzeugnisse – zumindest des Altlandes und angrenzender Gebiete (vgl. z. B. Seelbach 2013). Darüber hinaus könnte der ASnA mit seinen umfassenden Verzeichnissen der Belegtypen und Schreibformen der ausgewählten Ortspunkte beispielsweise auch für computergestützte Analysen mittelniederdeutscher Korpora hilfreich sein, da er einen Überblick über die zu erwartenden Varianten bestimmter Variablen gibt.

Es bleibt zu hoffen, dass der ursprünglich geplante Kommentarband den ASnA in den nächsten Jahren ergänzen wird und dass eines Tages aus den begonnenen Vorarbeiten am Standort Rostock noch ein Atlas für den ostmittelniederdeutschen Sprachraum entsteht.

Literatur

  • Fischer, Christian & Robert Peters. 2004. Vom „Atlas frühmittelniederdeutscher Schreibsprachen“ zum „Atlas spätmittelalterlicher Schreibsprachen des niederdeutschen Altlandes und angrenzender Gebiete“ (ASnA). Entstehungsgeschichte, Bearbeitungsstand, erste Ergebnisse und Perspektiven. In: Franz Patocka & Peter Wiesinger (Hg.). Morphologie und Syntax deutscher Dialekte und Historische Dialektologie des Deutschen. Beiträge zum 1. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen, Marburg/Lahn, 5.–8. März 2003. Wien: Edition Praesens, 406–428.Google Scholar

  • Fischer, Christian & Robert Peters. 2006. Der „Atlas spätmittelalterlicher Schreibsprachen des niederdeutschen Altlandes und angrenzender Gebiete“ (ASnA). Die Vorzüge kommentierter Punkt-Symbol-Karten mit differenzierten komplexen Symbolen. In: Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung 113/2, 32–35.Google Scholar

  • Peters, Robert. 1987, 1988, 1990. Katalog sprachlicher Merkmale zur variablenlinguistischen Erforschung des Mittelniederdeutschen. Teil I. In: Niederdeutsches Wort 27, 61–93; Teil II. In: Niederdeutsches Wort 28, 75–106; Teil III. In: Niederdeutsches Wort 30, 1–17. Google Scholar

  • Peters, Robert. 1994. Ein Atlas mittelniederdeutscher Schreibsprachen. In: Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung 101, 42–48. Google Scholar

  • Peters, Robert. 1995. Von der Verhochdeutschung des Niederdeutschen. Zu den „Kleinwörtern“ in mittelniederdeutschen und plattdeutschen Texten aus dem Münsterland. In: Niederdeutsches Wort 35, 133–169.Google Scholar

  • Peters, Robert & Christian Fischer. 2007. Der „Atlas spätmittelalterlicher Schreibsprachen des niederdeutschen Altlandes und angrenzender Gebiete“ (ASnA). In: Luise Czajkowski, Corinna Hoffmann & Hans Ulrich Schmid (Hg.). Ostmitteldeutsche Schreibsprachen im Spätmittelalter. Berlin, New York: De Gruyter, 23–33. Google Scholar

  • Seelbach, Ulrich. 2013. Die Lokalisierung mittelalterlicher Handschriften mit historischen Sprachatlanten. In: Rudolf Bentzinger, Ulrich-Dieter Oppitz & Jürgen Wolf (Hg.). Grundlagen: Forschungen, Editionen und Materialien zur deutschen Sprache des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Stuttgart: S. Hirzel, 535–550. Google Scholar

Footnotes

  • 1

    Zur Projektgeschichte des ASnA siehe auch ausführlich die Veröffentlichungen von Peters (1994) und Peters & Fischer (2004, 2006, 2007), auf die hier zum Teil Bezug genommen wird, ohne dass sie jeweils im Einzelnen nachgewiesen werden. 

  • 2

    Der Ortspunkt Lübeck, der im mittelniederdeutschen Neuland liegt, wurde aufgrund oben genannter Ausgangsbeobachtungen (‚Lübische Norm‘) vom Standort Münster nacherhoben und dankenswerterweise in den ASnA einbezogen. 

  • 3

    Im Weiteren wird diese Karte zur Beschreibung herangezogen. Es sei – in der Hoffnung, bei einer Neuauflage eine Korrektur vornehmen zu können – kurz angemerkt, dass im dritten Band im Verzeichnis der Schreibformen die Nummerierung der Karte nicht stimmig ist (Band 3: S. 52; hier bezeichnet als Karte 00: Bürger). 

  • 4

    Nach welchen Kriterien die Auswahl der Farbgebung für die einzelnen Belegtypen erfolgte, erschließt sich nicht vollständig. Auf den meisten Karten sind die farblichen Unterschiede auf den ersten Blick klar erfassbar, bei einigen wenigen Karten (z. B. Karte 155: aber – sondern; Karte 156: oder) erfordert es bei der visuellen Erfassung der Abstufung verschiedener Gelbtöne einen sehr sorgfältigen Blick. 

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Published Online: 2018-11-15


Citation Information: Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft, ISSN (Online) 1867-1705, ISSN (Print) 1867-1691, DOI: https://doi.org/10.1515/zrs-2018-0041.

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