Zeitungsdigitalisierung: eine neue Herausforderung für die ULB Halle

Werkstattbericht aus der Pilotphase des DFG-Projekts „Digitalisierung historischer Zeitungen“

  • 1 Amtierende Direktorin, Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, August-Bebel-Straße 13, 06098 Halle (Saale)
  • 2 Geschäftsführer, semantics Kommunikationsmanagement GmbH, Viktoriaallee 45, 52066 Aachen
  • 3 Abteilungsleiterin Digitale Dienste, Universitäts- und Landesbibliothek, Sachsen-Anhalt, August-Bebel-Straße 13, 06098 Halle (Saale)
  • 4 Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen, Presse (MFA) e. V., Max-von-der Grün-Platz, 44122 Dortmund

Zusammenfassung

Die Digitalisierung von Zeitungen und ihre adäquate Präsentation im Internet ist immer noch eine Herausforderung in dem klassischen Zeitungsland Deutschland, wo die Herstellung und Verbreitung des Mediums auf eine lange und besondere Tradition verweisen kann. In dem Artikel werden die aktuellen Ergebnisse eines Zeitungsdigitalisierungsprojekts vorgestellt, das an der Universitäts- und Landesbibliothek Halle durchgeführt wird. Das Projekt ist Teil der Pilotphase zur Zeitungsdigitalisierung, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt wird und in deren Rahmen verschiedene Bibliotheken mit unterschiedlichen Aufgaben und technischen Verfahren kooperieren. Das Projekt in Halle befasst sich mit der Digitalisierung der Zeitung „Hallisches Tageblatt“, die Ende des 18. Jahrhunderts gegründet und bis zum Jahr 1892 veröffentlicht wurde. In dem Artikel werden die Methoden und Ergebnisse eines OCR-Texts für Frakturschrift und die strukturelle Erschließung der Zeitung dargelegt, aber auch der Stand der Untersuchungen, um ein Verfahren zur persistenten Adressierung von periodischen Schriften und ihren Fragmenten zu etablieren, das eine zuverlässige und nachhaltige Basis für die Zitierfähigkeit von digitalen Quellen für die Forschung bietet. Dieser Teil des Projekts wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Nationalbibliothek. Das Verfahren beruht auf dem Einsatz von Uniform Resource Names (URNs), die als Persistent Identifier (PI) dienen. Die Anwendung der URNs für periodische Werke ist eine Erweiterung des Harvesting Verfahrens von URN Granular, das mittlerweile erfolgreich für monographische Werke implementiert wurde und angewendet wird.

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