Inge Münz-Koenen / Wolfgang Schäffner (Hgg.), Masse und Medium. Verschiebungen der Ordnung des Wissens und der Ort der Literatur 1800/2000. 2002 – Wolfgang Klein / Ernst Müller (Hgg.), Genuß und Egoismus. Zur Kritik ihrer geschichtlichen Verknüpfung. 2002

Eric Achermann 1
  • 1 Universität Bern, Institut für Germanistik, Unitobler / Länggaßstraße 49, CH-3009 Bern. eric.achermann@bluewin.ch

Ganz zu Recht hält Eberhard Lämmert im „Geleitwort“ zu Masse und Medium fest, daß der Titel des Bandes „zwei Begriffe mit einem jeweils weiten Spektrum von Bedeutung“ (S. IX) verbinde, um anschließend gleich selbst die Weite dieses Spektrums mit einigen Definitionsversuchen und Aperçus zu durchmessen. Dabei formuliert er einen kritischen Gedanken, der aufhorchen läßt, daß nämlich „selbst angesichts solcher Überlegungen Literaturwissenschaftler immer noch allen Grund zur Reserve [hätten], ein ganzes Colloquium einem Zweiergespann von Begriffen zu überantworten, in dem Literatur überhaupt nicht mehr ausdrücklich vorkommt“ (S. X). Das „allen Grund zur Reserve“ scheint mehr als nur eine bloße Konzession an die Bedenken skrupulöser Literaturwissenschafter anzuzeigen, nämlich geradezu die vollkommene Berechtigung dieser Bedenken.

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