Stephanie Robben, Justus Gottfried Rabener, Nützliche Lehrgedichte. Untersuchungen und Edition. 2 Bde. 1998

Ursula Kocher 1
  • 1 Freie Universität Berlin, Institut für Deutsche und Niederländische Philologie, Habelschwerdter Allee 45, D-14195 Berlin. kocher@zedat.fu-berlin.de

Stephanie Robbens zweibändiges Werk zu Justus Gottfried Rabeners Fabelsammlung Nützliche Lehrgedichte von 1691 will dazu beitragen, eine Lücke zu füllen – die der Fabelgeschichte zwischen Mittelalter und Aufklärung. Dieses Vorhaben ist ebenso notwendig wie begrüßenswert, da gattungsgeschichtliche Forschungen zu kleineren Erzählformen nach wie vor oft die Frühe Neuzeit ausblenden. Wer sich nun aber von Robben eine Edition mit grundlegenden Überlegungen zur Textsorte ‚Fabel‘ und ihrer Stellung im 17. Jahrhundert erwartet, wird enttäuscht. Dazu klammert sich die Verfasserin zu sehr an ihren Autor, dessen Gedanken und Intentionen sie offensichtlich bestens kennt, wie bereits der erste Satz (und viele andere folgende) zeigt: „Als Justus Gottfried Rabener am Ende des 17. Jahrhunderts seine Nützlichen Lehrgedichte verfaßte, verband er damit keine literarische Absicht“ (Bd. I, S. 5).

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