Claudia Albert, Tönende Bilderschrift. „Musik“ in der deutschen und französischen Erzählprosa des 18. und des 19. Jahrhunderts. 2002

Élisabeth Décultot 1
  • 1 Ecole Normale Supérieure de Paris, Centre national de la recherche scientifique, UMR 8547 – Pays Germaniques, 45, rue d'Ulm, F-75005 Paris. elisabeth.decultot@ens.fr

Ziel von Claudia Alberts Buch Tönende Bilderschrift ist es, wie der Untertitel der Untersuchung anzeigt, die literarische Inszenierung von Musik und Musikern in der deutschen und französischen Erzählprosa des 18. und des 19. Jahrhunderts zu beleuchten. Statt einer ausführlichen, synthetischen und von einem einheitlichen methodologischen Prinzip geleiteten Analyse liefert dieses Buch eine Reihe von einzelnen Einblicken in einige charakteristische Werke aus den Jahren 1760–1860. Den Auftakt gibt zunächst die Analyse von Diderots Dialog Rameaus Neffe, worauf die Untersuchungen von Wackenroders Berglinger-Erzählung in den Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders, Tiecks Roman Franz Sternbalds Wanderungen, Hölderlins Hyperion und Hoffmanns Lebens-Ansichten des Katers Murr folgen. Nach diesen jeweils einem Einzelwerk gewidmeten Studien geht die Verfasserin zu einer eher komparatistischen Methode über und behandelt in zwei verschiedenen Kapiteln Balzacs Erzählung Gambara (1837) und Grillparzers Armen Spielmann (1848) einerseits, Balzacs Le chef-d'œuvre inconnu (1831/1837) und Stifters Nachkommenschaften (1864) andererseits.

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